Schwarzes Herz

Jasmina Kuhnke

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Beschreibung

Jasmina Kuhnke ist eine unüberhörbare Stimme im Kampf gegen Rassismus in diesem Land. In ihrem ersten Roman erzählt sie davon, was es mit einem macht, immer aufzufallen. Die Protagonistin ihres Buches, eine Schwarze Ich-Erzählerin, wächst am Rande des Ruhrgebiets auf, in den neunziger Jahren. Zu Hause wütet ein gewalttätiger Stiefvater, in der Schule gibt es wenig Unterstützung, dafür viel Ausgrenzung. Auf einem Kindergeburtstag steht beim Klingelstreich plötzlich ein Neonazi in der Tür. Die Protagonistin weiss, wie es ist, jeden Tag mit dem Schlimmsten zu rechnen, bis das Schlimmste zur Selbstverständlichkeit wird. Wo sich für andere Türen öffnen, schliessen sie sich für die Ich-Erzählerin mehr und mehr, bis sie selbst davon überzeugt ist, dass sie der Welt nichts zu bieten hat. Sie gerät in eine gewalttätige Beziehung, zementiert die Abhängigkeit mit mehreren Schwangerschaften. Erst als es schon fast zu spät ist, gelingt es ihr, sich und die Kinder zu befreien.
Kuhnkes Buch zeigt, wie Rassismus sich in die Seelen der betroffenen Menschen webt. Es wird niemanden so schnell loslassen, denn es tut weh.

Produktdetails

Verkaufsrang 16024
Format ePUB i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 19.10.2021
Verlag Rowohlt Verlag
Seitenzahl 208 (Printausgabe)
Dateigröße 2269 KB
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783644010529

Das meinen unsere Kund*innen

4.3

82 Bewertungen

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

1 Sterne

So geht Erfolg

Magnolia am 04.01.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Eine sehr persönliche Geschichte, die Lebensgeschichte der Jasmina Kuhnke. Die schwarze Ich-Erzählerin hat es mit gewalttätigen Männern zu tun. Zunächst ihr Stiefvater, später dann der gewalttätige Vater ihrer Kinder. Fast könnte man meinen, sie sucht sich die falschen Bezugspersonen aus, aber nicht nur diejenigen, die ihr am nächsten stehen, lassen sie spüren, dass sie anders ist. Schon das Baby wird abgelehnt, das Kind sowieso. Rassismus ist auch in unserer aufgeklärten Welt alltäglich, da können die Gutmenschen mit ihren Neuinterpretationen von alten Märchen ganz bestimmt nichts dran ändern. Denn sowas hilft einem People of Color nichts. Der Stil der Autorin ist sehr einnehmend, sie versteht es, ihre Geschichte so zu erzählen, dass man ihr gerne zuhört. Aber auch hier gilt: Sex sells. Und nicht nur das, auch skandalträchtige Verhaltensweisen tragen dazu bei, auf ein Buch aufmerksam zu werden. Die Erzählung beginnt mit einer toxischen Beziehung, wie sie überall vorkommt, in einer vulgären Sprache. Sie erzählt von ihr als Kind, dann wieder ist sie im Erwachsenenleben angekommen, irgendwie ohne Punkt und Komma. Unterhaltsam, das ja. Aber doch in einer sehr einseitigen Sichtweise. Ich mag grundsätzlich keine Ausgrenzungen, egal wen es betrifft. Auch sie grenzt aus, urteilt und verurteilt. Was ihr gutes Recht ist und doch würde ich mir auch von ihr mehr Distanz wünschen. Nicht nur andersfarbige Menschen erleiden so ein Schicksal, hier würde ich nicht von rassistischem Fehlverhalten sprechen, es waren eher durch und durch vergiftete Verbindungen, die sie hatte, die sie einging. „Schwarzes Herz“ zeichnet ein einseitiges Bild einer Gesellschaft, die ausgrenzt. Menschen mit dunkler Hautfarbe in einer Opferrolle darstellt, die es so bestimmt auch gibt, aber das hat nichts mit der Tönung der Haut zu tun. Die Autorin ist eine starke Persönlichkeit, weiß mit den Medien umzugehen und hier holt sie aus, klagt an. Auch ich bin neugierig geworden. Zum einen ein Thema, das mich interessiert, das polarisiert. Zum anderen war ihr Verhalten auf der Buchmesse ein Erfolgsgarant. Nein, dieses Buch hat meine Erwartungen nicht erfüllt.

So geht Erfolg

Magnolia am 04.01.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Eine sehr persönliche Geschichte, die Lebensgeschichte der Jasmina Kuhnke. Die schwarze Ich-Erzählerin hat es mit gewalttätigen Männern zu tun. Zunächst ihr Stiefvater, später dann der gewalttätige Vater ihrer Kinder. Fast könnte man meinen, sie sucht sich die falschen Bezugspersonen aus, aber nicht nur diejenigen, die ihr am nächsten stehen, lassen sie spüren, dass sie anders ist. Schon das Baby wird abgelehnt, das Kind sowieso. Rassismus ist auch in unserer aufgeklärten Welt alltäglich, da können die Gutmenschen mit ihren Neuinterpretationen von alten Märchen ganz bestimmt nichts dran ändern. Denn sowas hilft einem People of Color nichts. Der Stil der Autorin ist sehr einnehmend, sie versteht es, ihre Geschichte so zu erzählen, dass man ihr gerne zuhört. Aber auch hier gilt: Sex sells. Und nicht nur das, auch skandalträchtige Verhaltensweisen tragen dazu bei, auf ein Buch aufmerksam zu werden. Die Erzählung beginnt mit einer toxischen Beziehung, wie sie überall vorkommt, in einer vulgären Sprache. Sie erzählt von ihr als Kind, dann wieder ist sie im Erwachsenenleben angekommen, irgendwie ohne Punkt und Komma. Unterhaltsam, das ja. Aber doch in einer sehr einseitigen Sichtweise. Ich mag grundsätzlich keine Ausgrenzungen, egal wen es betrifft. Auch sie grenzt aus, urteilt und verurteilt. Was ihr gutes Recht ist und doch würde ich mir auch von ihr mehr Distanz wünschen. Nicht nur andersfarbige Menschen erleiden so ein Schicksal, hier würde ich nicht von rassistischem Fehlverhalten sprechen, es waren eher durch und durch vergiftete Verbindungen, die sie hatte, die sie einging. „Schwarzes Herz“ zeichnet ein einseitiges Bild einer Gesellschaft, die ausgrenzt. Menschen mit dunkler Hautfarbe in einer Opferrolle darstellt, die es so bestimmt auch gibt, aber das hat nichts mit der Tönung der Haut zu tun. Die Autorin ist eine starke Persönlichkeit, weiß mit den Medien umzugehen und hier holt sie aus, klagt an. Auch ich bin neugierig geworden. Zum einen ein Thema, das mich interessiert, das polarisiert. Zum anderen war ihr Verhalten auf der Buchmesse ein Erfolgsgarant. Nein, dieses Buch hat meine Erwartungen nicht erfüllt.

Schonungslos

Bewertung aus Sömmerda am 25.10.2021

Bewertet: eBook (ePUB)

Nachdem ich das Buch nun beendet habe, sitze ich hier noch ganz aufgewühlt und muss erstmal meine Gedanken ordnen. Mir war nicht bewusst, wieviel Rassismus und Gewalt ein Mensch ertragen kann. Dieses Buch hat mir in vielen Hinsichten die Augen geöffnet und mich für Themen wie Selbstliebe, Rassismus, Gewalt etc sensibler gemacht. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, sodass man immer noch „mal schnell noch Kapitel lesen“ möchte und das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Meine Gefühle sind während des Lesens Achterbahn gefahren. Manchmal zu Tränen gerührt, dann voller Mitleid, Wut, Trauer, Entsetzen. Dieses Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven. Am besten hat mir gefallen, wie die Autorin die Liebe zu ihren Kindern beschreibt. Solche Gefühle kann nur eine Mama nachvollziehen. Etwas gestört hat mich die teils vulgäre Sprache und auch die vielen Zeitsprünge haben mich manchmalnetwas verwirrt, sodass ich oft überlegen musste wo (in welchem Lebensabschnitt) wir uns gerade befinden. Ich wünsche der Autorin alles gute und hoffe, dass sie in ihrem Leben nie wieder solche Qualen erleiden muss.

Schonungslos

Bewertung aus Sömmerda am 25.10.2021
Bewertet: eBook (ePUB)

Nachdem ich das Buch nun beendet habe, sitze ich hier noch ganz aufgewühlt und muss erstmal meine Gedanken ordnen. Mir war nicht bewusst, wieviel Rassismus und Gewalt ein Mensch ertragen kann. Dieses Buch hat mir in vielen Hinsichten die Augen geöffnet und mich für Themen wie Selbstliebe, Rassismus, Gewalt etc sensibler gemacht. Die Kapitel sind sehr kurz gehalten, sodass man immer noch „mal schnell noch Kapitel lesen“ möchte und das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Meine Gefühle sind während des Lesens Achterbahn gefahren. Manchmal zu Tränen gerührt, dann voller Mitleid, Wut, Trauer, Entsetzen. Dieses Buch ist wirklich nichts für schwache Nerven. Am besten hat mir gefallen, wie die Autorin die Liebe zu ihren Kindern beschreibt. Solche Gefühle kann nur eine Mama nachvollziehen. Etwas gestört hat mich die teils vulgäre Sprache und auch die vielen Zeitsprünge haben mich manchmalnetwas verwirrt, sodass ich oft überlegen musste wo (in welchem Lebensabschnitt) wir uns gerade befinden. Ich wünsche der Autorin alles gute und hoffe, dass sie in ihrem Leben nie wieder solche Qualen erleiden muss.

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