Rassismus begreifen
Band 6420
Beck Paperback Band 6420

Rassismus begreifen

Vom Trümmerhaufen der Geschichte zu neuen Wegen

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PDF

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Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

02.11.2021

Verlag

C. H. Beck

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Erscheinungsdatum

02.11.2021

Verlag

C. H. Beck

Seitenzahl

477 (Printausgabe)

Dateigröße

2966 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783406765568

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Der allgegenwärtige Rassismus

S.A.W aus Salzburg am 12.11.2021

Bewertet: eBook (PDF)

Rassismus ist ein Phänomen, dass die europäische Überlegenheit der weißen Rasse begründen und stützen soll. Sie entstammt dem Konzept des „Othering“, das die eigenen Leute aufwertet und die anderen abwertet und damit Herrschaft über die Anderen und deren Ausbeutung legitimiert. Leichtere Formen gab es zu allen Zeiten, etwa fühlte sich China allen anderen Ländern als Reich der Mitte überlegen. Dies nahm jedoch keine extremen Formen an, da die anderen meist außerhalb Chinas lebten und daher wenig unter der chinesischen Überheblichkeit litten. Dramatisch wurde der Rassismus jedoch mit der kolonialen Eroberung ab 1492. Um die Ausbeutung und Eroberung der neu entdeckten Länder zu rechtfertigen, wurde den Indianer das Menschsein abgesprochen und sie wurden auf eine Stufe mit primitiven Tieren gestellt. Deswegen hatten sie kein Recht auf ihr Land, ebenso wenig wie Tiere ihr Land besitzen dürfen und der Schlachtung und Ausbeutung anheimfallen. Die Weißen sahen daher die Enteignung der Indigenen keineswegs als Landraub an, sie behaupteten vielmehr, dass sie ein Land ohne Besitzer endlich in Besitz nehmen mussten, um es zu kultivieren. Dies gipfelte im Imperialismus in der „Bürde des weißen Mannes, die primitiven Völker zu beherrschen und dem Segen der Kultur zuzuführen. Rassismus von überlegenen Weißen, die über Schwarze herrschen, wurzelt in der christlichen Polarität von Gut (Weiß) und Böse (Schwarz). Entsprechend der dazwischen liegenden Schattierungen der People of Color galten die Chinesen und Inder den Afrikanern als überlegen, den reinen Europäern aber als unterlegen. Dabei sind Hautpigmente genetisch völlig nebensächlich, die Rassentheorie hat also keinen biologischen Hintergrund, sie ist vielmehr ein biologistisches Konstrukt im Dienste der sozialen Unterdrückung. Arndt deckt die grausamen Unterdrückungsmechanismen des europäischen Rassismus schonungslos und in allen Details auf. Ein erschütterndes Buch, allerdings notwendig, damit die verschiedenen Formen der rassistischen Diskriminierung endlich beendet werden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Das Ende des Patriarchats. Bringt Natur, Liebe, Schönheit, Frieden“

Der allgegenwärtige Rassismus

S.A.W aus Salzburg am 12.11.2021
Bewertet: eBook (PDF)

Rassismus ist ein Phänomen, dass die europäische Überlegenheit der weißen Rasse begründen und stützen soll. Sie entstammt dem Konzept des „Othering“, das die eigenen Leute aufwertet und die anderen abwertet und damit Herrschaft über die Anderen und deren Ausbeutung legitimiert. Leichtere Formen gab es zu allen Zeiten, etwa fühlte sich China allen anderen Ländern als Reich der Mitte überlegen. Dies nahm jedoch keine extremen Formen an, da die anderen meist außerhalb Chinas lebten und daher wenig unter der chinesischen Überheblichkeit litten. Dramatisch wurde der Rassismus jedoch mit der kolonialen Eroberung ab 1492. Um die Ausbeutung und Eroberung der neu entdeckten Länder zu rechtfertigen, wurde den Indianer das Menschsein abgesprochen und sie wurden auf eine Stufe mit primitiven Tieren gestellt. Deswegen hatten sie kein Recht auf ihr Land, ebenso wenig wie Tiere ihr Land besitzen dürfen und der Schlachtung und Ausbeutung anheimfallen. Die Weißen sahen daher die Enteignung der Indigenen keineswegs als Landraub an, sie behaupteten vielmehr, dass sie ein Land ohne Besitzer endlich in Besitz nehmen mussten, um es zu kultivieren. Dies gipfelte im Imperialismus in der „Bürde des weißen Mannes, die primitiven Völker zu beherrschen und dem Segen der Kultur zuzuführen. Rassismus von überlegenen Weißen, die über Schwarze herrschen, wurzelt in der christlichen Polarität von Gut (Weiß) und Böse (Schwarz). Entsprechend der dazwischen liegenden Schattierungen der People of Color galten die Chinesen und Inder den Afrikanern als überlegen, den reinen Europäern aber als unterlegen. Dabei sind Hautpigmente genetisch völlig nebensächlich, die Rassentheorie hat also keinen biologischen Hintergrund, sie ist vielmehr ein biologistisches Konstrukt im Dienste der sozialen Unterdrückung. Arndt deckt die grausamen Unterdrückungsmechanismen des europäischen Rassismus schonungslos und in allen Details auf. Ein erschütterndes Buch, allerdings notwendig, damit die verschiedenen Formen der rassistischen Diskriminierung endlich beendet werden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Das Ende des Patriarchats. Bringt Natur, Liebe, Schönheit, Frieden“

Tiefgründig, umfassend und kompetent

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 07.03.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

«Die Meinungsfreiheit lässt ausreichend Raum dafür, etwas als rassistisch oder eben auch nichtrassistisch zu bezeichnen. Am Ende aber ist Rassismus keine Meinung, sondern eine Macht und Herrschaftsstruktur, die vermittels Privilegierung und Diskriminierung Leben bewertet, beeinflusst, beeinträchtigt und beendet.» Rassismus ist ein Thema, das uns seit vielen Jahrzehnten beschäftigt und nie ganz zum Verschwinden gebracht werden konnte. Zwar gab es immer wieder Bewegungen, die sich dagegen einsetzten, es wurden auf verschiedenen gesellschaftlichen und auch politischen Ebenen Fortschritte erzielt, doch sind auch heute noch rassistisches Verhalten und rassistisch motivierte Gewalt an der Tagesordnung. Susan Arndt geht dem Thema Rassismus auf den Grund, sie analysiert dessen Entstehungsgeschichte und die gegenwärtige Situation, um so zu einem besseren Verständnis kommen, da nur dieses helfen wird, Rassismus erfolgreich zu bekämpfen. Weitere Betrachtungen «Zur Geschichte der Menschheit gehört es, dass sich Gesellschaften immer wieder geopolitisch voneinander abgrenzen – mit allen dazugehörigen Konflikten und Kriegen, Eroberungen und Okkupationen, Ent- und Besiedlungen sowie Erzählungen, dass die Anderen anders seien. kulturell, religiös oder körperlich, in gegebenen Verschränkungen.» Gruppen definieren sich durch das Gemeinsame, welches sie gerne dadurch besonders herausschälen, dass sie sich von anderen abgrenzen. Die Anderen sind dann die, welche abgewertet werden müssen, um die eigene Gruppe an die Macht zu stellen. Dies ist im Laufe der Geschichte immer wieder passiert, dieses Denken hat sich kulturell und sozial tief eingegraben. Dass etwas, das so lange gewachsen ist, sich in den einzelnen Köpfen sowie in gesellschaftlichen und politischen Institutionen festgesetzt hat, liegt auf der Hand. „So wie Frauen nicht als Frauen geboren, sondern dazu gemacht werden… werden auch Männer vom Patriarchat dazu geformt, wie Männer zu ticken. Analog dazu werden Menschen beispielsweise in Schwarze oder weisse Positionen hineinsozialisiert – ob sie nun (so) möchten oder nicht. …Diese existieren unabhängig davon, ob sie wahrgenommen oder reflektiert werden.“ Argumente wie dieses hört man heute oft von postmodernistischen VertreterInnen der sogenannten Social-Justice-Aktivistinnen. Es wird damit ein Menschenbild zementiert, das dem Menschen die Selbstreflexion und die Möglichkeit einer Veränderung, wo nötig und gewünscht, absprechen. Ein so geartetes Menschenbild schreibt alle Macht gegebenen Strukturen zu, welchen der Mensch hilflos ausgeliefert ist. Das ist eine bedenkliche und von mir abgelehnte Sicht. Ich bin der Überzeugung, dass der Mensch durchaus in der Lage ist, sein Tun zu hinterfragen (ich behaupte nicht, dass dies in jedem Fall passiert) und sich entsprechend zu verhalten. Ansonsten wäre eine Verbesserung von gegenwärtig als Missstand wahrgenommenen Situationen gar nicht möglich. Die Geschichte zeigt, dass dies nicht stimmt. «Weil es der Lebenssinn des Rassismus ist, aus dem Herzen von weisser Macht und Herrschaft heraus weisse Überlegenheit zu behaupten und Weisse zu privilegieren, können Schwarze, die das anzweifeln oder gar Schwarze Überlegenheit postulieren, nicht rassistisch sein.» Auch dieses Argument ist abzulehnen. Es wäre ein Messen mit unterschiedlichen Massstäben. Zwar ist es in der Tat so, dass – gerade durch die Geschichte – die weissen Privilegien durchaus mehr vertreten sind, der Rassismus auch heute noch oft von Weissen ausgeht, doch zeigt auch da die Geschichte, dass nicht „nur“ die Hautfarbe Grund für Rassismus ist, und dass es nicht vertretbar ist, einem Menschen aufgrund seiner Zugehörigkeit welcher Art auch immer Eigenschaften zuzuschreiben.

Tiefgründig, umfassend und kompetent

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 07.03.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

«Die Meinungsfreiheit lässt ausreichend Raum dafür, etwas als rassistisch oder eben auch nichtrassistisch zu bezeichnen. Am Ende aber ist Rassismus keine Meinung, sondern eine Macht und Herrschaftsstruktur, die vermittels Privilegierung und Diskriminierung Leben bewertet, beeinflusst, beeinträchtigt und beendet.» Rassismus ist ein Thema, das uns seit vielen Jahrzehnten beschäftigt und nie ganz zum Verschwinden gebracht werden konnte. Zwar gab es immer wieder Bewegungen, die sich dagegen einsetzten, es wurden auf verschiedenen gesellschaftlichen und auch politischen Ebenen Fortschritte erzielt, doch sind auch heute noch rassistisches Verhalten und rassistisch motivierte Gewalt an der Tagesordnung. Susan Arndt geht dem Thema Rassismus auf den Grund, sie analysiert dessen Entstehungsgeschichte und die gegenwärtige Situation, um so zu einem besseren Verständnis kommen, da nur dieses helfen wird, Rassismus erfolgreich zu bekämpfen. Weitere Betrachtungen «Zur Geschichte der Menschheit gehört es, dass sich Gesellschaften immer wieder geopolitisch voneinander abgrenzen – mit allen dazugehörigen Konflikten und Kriegen, Eroberungen und Okkupationen, Ent- und Besiedlungen sowie Erzählungen, dass die Anderen anders seien. kulturell, religiös oder körperlich, in gegebenen Verschränkungen.» Gruppen definieren sich durch das Gemeinsame, welches sie gerne dadurch besonders herausschälen, dass sie sich von anderen abgrenzen. Die Anderen sind dann die, welche abgewertet werden müssen, um die eigene Gruppe an die Macht zu stellen. Dies ist im Laufe der Geschichte immer wieder passiert, dieses Denken hat sich kulturell und sozial tief eingegraben. Dass etwas, das so lange gewachsen ist, sich in den einzelnen Köpfen sowie in gesellschaftlichen und politischen Institutionen festgesetzt hat, liegt auf der Hand. „So wie Frauen nicht als Frauen geboren, sondern dazu gemacht werden… werden auch Männer vom Patriarchat dazu geformt, wie Männer zu ticken. Analog dazu werden Menschen beispielsweise in Schwarze oder weisse Positionen hineinsozialisiert – ob sie nun (so) möchten oder nicht. …Diese existieren unabhängig davon, ob sie wahrgenommen oder reflektiert werden.“ Argumente wie dieses hört man heute oft von postmodernistischen VertreterInnen der sogenannten Social-Justice-Aktivistinnen. Es wird damit ein Menschenbild zementiert, das dem Menschen die Selbstreflexion und die Möglichkeit einer Veränderung, wo nötig und gewünscht, absprechen. Ein so geartetes Menschenbild schreibt alle Macht gegebenen Strukturen zu, welchen der Mensch hilflos ausgeliefert ist. Das ist eine bedenkliche und von mir abgelehnte Sicht. Ich bin der Überzeugung, dass der Mensch durchaus in der Lage ist, sein Tun zu hinterfragen (ich behaupte nicht, dass dies in jedem Fall passiert) und sich entsprechend zu verhalten. Ansonsten wäre eine Verbesserung von gegenwärtig als Missstand wahrgenommenen Situationen gar nicht möglich. Die Geschichte zeigt, dass dies nicht stimmt. «Weil es der Lebenssinn des Rassismus ist, aus dem Herzen von weisser Macht und Herrschaft heraus weisse Überlegenheit zu behaupten und Weisse zu privilegieren, können Schwarze, die das anzweifeln oder gar Schwarze Überlegenheit postulieren, nicht rassistisch sein.» Auch dieses Argument ist abzulehnen. Es wäre ein Messen mit unterschiedlichen Massstäben. Zwar ist es in der Tat so, dass – gerade durch die Geschichte – die weissen Privilegien durchaus mehr vertreten sind, der Rassismus auch heute noch oft von Weissen ausgeht, doch zeigt auch da die Geschichte, dass nicht „nur“ die Hautfarbe Grund für Rassismus ist, und dass es nicht vertretbar ist, einem Menschen aufgrund seiner Zugehörigkeit welcher Art auch immer Eigenschaften zuzuschreiben.

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