Rassismus begreifen

Vom Trümmerhaufen der Geschichte zu neuen Wegen

Beck Paperback Band 6420

Susan Arndt

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Beschreibung

Rassismus ist eine der grössten Katastrophen der Menschheitsgeschichte. Er wirkt bis in kleinste Zusammenhänge globaler und lokaler Strukturen hinein - und zwar als Ergebnis seiner viel zu langen Geschichte.
In ihrem aufrüttelnden Buch analysiert und problematisiert Susan Arndt diese Machtstrukturen von ihren Anfängen bis in unsere Gegenwart und zeigt, wie wir über Rassismus reden können, ohne ihn zu reproduzieren. Anti-Rassismus erfordert aktives Handeln und entsprechende Kompetenzen. Dafür braucht es Wissen und Argumente. Dieses Buch liefert sie.

Susan Arndt lehrt Englische Literaturwissenschaft und Anglophone Literaturen an der Universität Bayreuth.

Produktdetails

Format PDF i
Kopierschutz Nein i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 02.11.2021
Verlag C. H. Beck
Seitenzahl 477 (Printausgabe)
Dateigröße 2966 KB
Auflage 1. Auflage
Sprache Deutsch
EAN 9783406765568

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Der allgegenwärtige Rassismus

S.A.W aus Salzburg am 12.11.2021

Bewertet: eBook (PDF)

Rassismus ist ein Phänomen, dass die europäische Überlegenheit der weißen Rasse begründen und stützen soll. Sie entstammt dem Konzept des „Othering“, das die eigenen Leute aufwertet und die anderen abwertet und damit Herrschaft über die Anderen und deren Ausbeutung legitimiert. Leichtere Formen gab es zu allen Zeiten, etwa fühlte sich China allen anderen Ländern als Reich der Mitte überlegen. Dies nahm jedoch keine extremen Formen an, da die anderen meist außerhalb Chinas lebten und daher wenig unter der chinesischen Überheblichkeit litten. Dramatisch wurde der Rassismus jedoch mit der kolonialen Eroberung ab 1492. Um die Ausbeutung und Eroberung der neu entdeckten Länder zu rechtfertigen, wurde den Indianer das Menschsein abgesprochen und sie wurden auf eine Stufe mit primitiven Tieren gestellt. Deswegen hatten sie kein Recht auf ihr Land, ebenso wenig wie Tiere ihr Land besitzen dürfen und der Schlachtung und Ausbeutung anheimfallen. Die Weißen sahen daher die Enteignung der Indigenen keineswegs als Landraub an, sie behaupteten vielmehr, dass sie ein Land ohne Besitzer endlich in Besitz nehmen mussten, um es zu kultivieren. Dies gipfelte im Imperialismus in der „Bürde des weißen Mannes, die primitiven Völker zu beherrschen und dem Segen der Kultur zuzuführen. Rassismus von überlegenen Weißen, die über Schwarze herrschen, wurzelt in der christlichen Polarität von Gut (Weiß) und Böse (Schwarz). Entsprechend der dazwischen liegenden Schattierungen der People of Color galten die Chinesen und Inder den Afrikanern als überlegen, den reinen Europäern aber als unterlegen. Dabei sind Hautpigmente genetisch völlig nebensächlich, die Rassentheorie hat also keinen biologischen Hintergrund, sie ist vielmehr ein biologistisches Konstrukt im Dienste der sozialen Unterdrückung. Arndt deckt die grausamen Unterdrückungsmechanismen des europäischen Rassismus schonungslos und in allen Details auf. Ein erschütterndes Buch, allerdings notwendig, damit die verschiedenen Formen der rassistischen Diskriminierung endlich beendet werden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Das Ende des Patriarchats. Bringt Natur, Liebe, Schönheit, Frieden“

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Rassismus ist ein Phänomen, dass die europäische Überlegenheit der weißen Rasse begründen und stützen soll. Sie entstammt dem Konzept des „Othering“, das die eigenen Leute aufwertet und die anderen abwertet und damit Herrschaft über die Anderen und deren Ausbeutung legitimiert. Leichtere Formen gab es zu allen Zeiten, etwa fühlte sich China allen anderen Ländern als Reich der Mitte überlegen. Dies nahm jedoch keine extremen Formen an, da die anderen meist außerhalb Chinas lebten und daher wenig unter der chinesischen Überheblichkeit litten. Dramatisch wurde der Rassismus jedoch mit der kolonialen Eroberung ab 1492. Um die Ausbeutung und Eroberung der neu entdeckten Länder zu rechtfertigen, wurde den Indianer das Menschsein abgesprochen und sie wurden auf eine Stufe mit primitiven Tieren gestellt. Deswegen hatten sie kein Recht auf ihr Land, ebenso wenig wie Tiere ihr Land besitzen dürfen und der Schlachtung und Ausbeutung anheimfallen. Die Weißen sahen daher die Enteignung der Indigenen keineswegs als Landraub an, sie behaupteten vielmehr, dass sie ein Land ohne Besitzer endlich in Besitz nehmen mussten, um es zu kultivieren. Dies gipfelte im Imperialismus in der „Bürde des weißen Mannes, die primitiven Völker zu beherrschen und dem Segen der Kultur zuzuführen. Rassismus von überlegenen Weißen, die über Schwarze herrschen, wurzelt in der christlichen Polarität von Gut (Weiß) und Böse (Schwarz). Entsprechend der dazwischen liegenden Schattierungen der People of Color galten die Chinesen und Inder den Afrikanern als überlegen, den reinen Europäern aber als unterlegen. Dabei sind Hautpigmente genetisch völlig nebensächlich, die Rassentheorie hat also keinen biologischen Hintergrund, sie ist vielmehr ein biologistisches Konstrukt im Dienste der sozialen Unterdrückung. Arndt deckt die grausamen Unterdrückungsmechanismen des europäischen Rassismus schonungslos und in allen Details auf. Ein erschütterndes Buch, allerdings notwendig, damit die verschiedenen Formen der rassistischen Diskriminierung endlich beendet werden. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „Das Ende des Patriarchats. Bringt Natur, Liebe, Schönheit, Frieden“

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