Paradise Blues

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Reisen in die Natur und die Geschichte der USA | „Ein großes Reise- und Geschichtsbuch, voll literarischer Kraft und analytischer Schärfe.“ Prof. Dr. Harald Lesch

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Beschreibung


Wer die Landschaft liest, sieht in die Seele des Landes

Christof Mauch hat 15 Jahre in den USA gelebt und ist immer und immer wieder durchs Land gereist. Sein Augenmerk galt dabei atemberaubend schönen Landstrichen und den tiefen Wunden, die die Menschen in 200 Jahren in die Natur geschlagen haben. Und dennoch ist der Mythos vom grossen, freien, unberührten, von Gott geschenkten Land bis heute eine tragende Säule amerikanischer Identität.

In diesem klug beobachteten, meisterhaft geschriebenen Buch erzählt und analysiert Mauch seine Reisen zu acht so unterschiedlichen wie ikonografischen Orten, die alle für einen Aspekt des Raubs an der Umwelt stehen: Alaska, Malibu, Memphis, St. Thomas, Dodge City, Niagara, Disneyland und Portland.

Christof Mauch ist ein wirklich guter Autor. Er schickt einen durch das Land mit den Tipps von Sheriffs, Whiskeybrennern oder Umweltaktivisten. [...] Wir können wie in einem Time-Tunnel feststellen: wo ich jetzt stehe war ganz viel davor. Er reist, läuft, wandert durch das Land. [...] und zeigt die Wahrheit hinter den Orten. Manuela Reichert, Margit Miosga WDR 3, Gutenbergs Welt 20220402

Details

Verkaufsrang

26339

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.02.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

368

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

26339

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

16.02.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21.1/14.3/2.9 cm

Gewicht

628 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-29003-6

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Raubbau an der Umwelt

katikatharinenhof am 16.02.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn die Namen Alaska, Malibu, Memphis, Niagara und Disneyland auftauchen, formen sich unweigerlich Bilder vor dem inneren Auge, die typisch sind für Amerika - tosendes Wasser, das sich seit Jahrhunderten den Niagarafällen hinunter stürzt, das ewige Eis und die Gletscher in Alaska, die Strände von Malibu und die Villen der Reichen und Schönen und schließlich das Märchenreich von Walt Disney, das seit mehreren Jahrzehnten Millionen von Besucher:innen immer wieder aufs Neue verzaubert. Doch um welchen Preis ? Christof Mauch hat nicht nur näher hin geschaut, sondern hat die Seele des Landes frei gelegt, die mehr als nur tiefe Wunden zeigt, sondern hässliche Narben, die durch Raubbau, Misswirtschaft und Ausbeutung natürlicher Ressourcen durch Menschenhand entstanden sind. Ein Buch, das hinter die Fassaden blickt und kein Blatt vor den Mund nimmt, aber auch nicht oberlehrerhaft mit dem Zeigefinger deutet. Vielmehr findet Mauch die richtigen Worte, um auf die Missstände aufmerksam zu machen, die vom Drang nach Eroberung, (Sehn-)Sucht nach Erfolg und wirtschaftlichem Wachstum entstanden sind. Die schillernd-bunte Welt von Las Vegas steht auf wackligen ökologischen Beinen, die Niagarafälle verkommen zu einer Plastik überladenen Attraktion des Massentourismus und was auf den ersten Blick romantisch klingt "Love Canal", entpuppt sich als Giftmülldeponie. Nuklearversuche in der Wüste, deren Krater zweifelhafte Touristenmagnete sind, Monokulturen und zwanghafte Urbarmachung von Land - Mauch deckt alle Umweltsünden auf, die nicht nur das Land in seiner Ursprünglichkeit beschnitten haben, sondern auch die Native Americans, die durch das Eingreifen von Siedlern, Investoren etc. ihre Identität, ihren Lebensraum und ihre Kultur verloren haben. Wertvolles Wissen, das für immer verloren ist, Ressourcen, die immer knapper werden und Naturkatastrophen, die nicht mehr händelbar sind, sind die Folgen der regelrechten Ausschlachtung des Landes. Aber es geht auch anders- Portland seit, dass Ökologie und Ökonomie durchaus Hand in Hand gehen können. Hier gelingt das Zusammenspiel von Natur und Mensch nahezu perfekt, auch wenn es noch viel zu verbessern gibt. Die Begegnungen mit Menschen in Dodge City machen den Schreibenden darauf aufmerksam, dass ein dauerhafter Wind im einstmals Wilden Westen weht...genügend Potenzial also, um diesen für die Gewinnung von Strom zu nutzen. Eine Reise durch die Geschichte Amerikas, die die Spuren von einst und heute deutlich sichtbar macht, erste Lösungsansätze erwähnt und absolut lesenswert ist.

Raubbau an der Umwelt

katikatharinenhof am 16.02.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn die Namen Alaska, Malibu, Memphis, Niagara und Disneyland auftauchen, formen sich unweigerlich Bilder vor dem inneren Auge, die typisch sind für Amerika - tosendes Wasser, das sich seit Jahrhunderten den Niagarafällen hinunter stürzt, das ewige Eis und die Gletscher in Alaska, die Strände von Malibu und die Villen der Reichen und Schönen und schließlich das Märchenreich von Walt Disney, das seit mehreren Jahrzehnten Millionen von Besucher:innen immer wieder aufs Neue verzaubert. Doch um welchen Preis ? Christof Mauch hat nicht nur näher hin geschaut, sondern hat die Seele des Landes frei gelegt, die mehr als nur tiefe Wunden zeigt, sondern hässliche Narben, die durch Raubbau, Misswirtschaft und Ausbeutung natürlicher Ressourcen durch Menschenhand entstanden sind. Ein Buch, das hinter die Fassaden blickt und kein Blatt vor den Mund nimmt, aber auch nicht oberlehrerhaft mit dem Zeigefinger deutet. Vielmehr findet Mauch die richtigen Worte, um auf die Missstände aufmerksam zu machen, die vom Drang nach Eroberung, (Sehn-)Sucht nach Erfolg und wirtschaftlichem Wachstum entstanden sind. Die schillernd-bunte Welt von Las Vegas steht auf wackligen ökologischen Beinen, die Niagarafälle verkommen zu einer Plastik überladenen Attraktion des Massentourismus und was auf den ersten Blick romantisch klingt "Love Canal", entpuppt sich als Giftmülldeponie. Nuklearversuche in der Wüste, deren Krater zweifelhafte Touristenmagnete sind, Monokulturen und zwanghafte Urbarmachung von Land - Mauch deckt alle Umweltsünden auf, die nicht nur das Land in seiner Ursprünglichkeit beschnitten haben, sondern auch die Native Americans, die durch das Eingreifen von Siedlern, Investoren etc. ihre Identität, ihren Lebensraum und ihre Kultur verloren haben. Wertvolles Wissen, das für immer verloren ist, Ressourcen, die immer knapper werden und Naturkatastrophen, die nicht mehr händelbar sind, sind die Folgen der regelrechten Ausschlachtung des Landes. Aber es geht auch anders- Portland seit, dass Ökologie und Ökonomie durchaus Hand in Hand gehen können. Hier gelingt das Zusammenspiel von Natur und Mensch nahezu perfekt, auch wenn es noch viel zu verbessern gibt. Die Begegnungen mit Menschen in Dodge City machen den Schreibenden darauf aufmerksam, dass ein dauerhafter Wind im einstmals Wilden Westen weht...genügend Potenzial also, um diesen für die Gewinnung von Strom zu nutzen. Eine Reise durch die Geschichte Amerikas, die die Spuren von einst und heute deutlich sichtbar macht, erste Lösungsansätze erwähnt und absolut lesenswert ist.

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von Christof Mauch

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