Der Morgenstern

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Roman

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Beschreibung

Es ist Sommer in Norwegen. Eigentlich eine beschauliche, sonnengetränkte Zeit. Doch nun scheint etwas aus den Fugen geraten zu sein. Krabben spazieren an Land, Ratten tauchen an überraschenden Stellen auf, eine Katze kommt unter seltsamen Umständen ums Leben. Kurzum: Die Tiere verhalten sich wider ihre Natur. In seinem neuen Roman schildert Karl Ove Knausgård eine Welt, in der die Natur und die Menschen aus dem Gleichgewicht sind, obwohl das Buch eigentlich ganz realistisch vom Leben einiger Menschen, neun an der Zahl, während mehrerer Hochsommertage erzählt, und zwar in deren eigenen Worten. Da ist der Literaturprofessor Arne, der mit seiner Familie die Tage im Sommerhaus verbringt, an sich selbst zweifelt und mit seinem Nachbarn Egil über den Glauben an Gott diskutiert. Da ist die Pastorin Kathrine, die plötzlich merkt, dass sie ihre Ehe als Gefängnis empfindet. Da ist der Journalist Jostein, der auf einer exzessiven Trinktour von den mysteriösen Morden an Mitgliedern einer Death Metal Band hört, während seine Frau Turid in einer psychiatrischen Anstalt als Nachtwache arbeitet. Ihnen allen unerklärlich ist das Auftauchen eines neuen Sterns am Himmel, den auch die Wissenschaft nicht wirklich erklären kann. Ist er der Vorbote von etwas Bösem oder im Gegenteil die Verheissung von etwas Gutem?

»Ich finde es auf spektakuläre Weise gelungen.« ("Thea Dorn / ZDF - Das Literarische Quartett")
»Karl Ove Knausgård schreibt nicht länger über sich selbst, sondern über Gott und die Welt. Das ist grandios.« ("Dirk van Versendaal / Stern")
»Es bedarf nur weniger Seiten, schon befindet man sich gefangen im Zauberkreis dieses Buches - und hat für die kommenden 800 Seiten keine Chance mehr, daraus zu entkommen.« ("Maximilian Sippenauer / Bayern 2")
»Es ist ein grosser Roman, vielleicht der beste von Karl Ove Knausgård, und das will was heissen.« ("Welf Grombacher / Luzerner Zeitung")
»Man kommt nicht los von diesem Erzählkosmos und ist auch nach knapp 900 Seiten kein bisschen müde. Knausgård macht süchtig.« ("Jörg Magenau / rbb Kultur")
»Karl Ove Knausgård ist mit ›Der Morgenstern‹ ein zugleich treffend realistischer und faszinierend entrückter Roman geglückt.« ("Tobias Wenzel / NDR Kultur")
»Knausgård ist ein dem Irrationalen nicht abgeneigter, immer wieder der Natur verbundener Romantiker. Dass er dabei nicht abstürzt, dafür sorgt sein wacher Blick für die Nichtigkeiten des Alltags.« ("Gerrit Bartels / Der Tagesspiegel")
»Knausgård erzählt von den Gräben und Verwerfungen zwischen der Welt und den Wesen darauf. Aber er schildert auch voller kraftvoller Empathie die grosse Sehnsucht nach Nähe und Gemeinschaft.« ("Bernd Melichar / Kleine Zeitung")
»In wiedererkennbare und vertraute Bilder zeichnet Knausgård die Umrisse apokalyptischer Stimmungen ein. Horror-, Gesellschaftsroman und Grossessay durchdringen sich.« ("Stefan Kister / Stuttgarter Zeitung")
»Karl Ove Knausgård hat einen Roman geschrieben, der weiter weist und weiter weiss. Das macht ihn so wichtig in dieser Welt der gestörten Beziehungen.« ("Ulrich Steinmetzger / Sächsische Zeitung")

Details

Verkaufsrang

2506

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2022

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

896

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

2506

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

11.04.2022

Verlag

Luchterhand

Seitenzahl

896

Maße (L/B/H)

21.8/14.8/5.5 cm

Gewicht

1010 g

Übersetzer

Paul Berf

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-630-87516-3

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Alle müssen alles aushalten

Ruthild Maria Görschen aus Potsdam am 13.06.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zu Beginn gleich ein Zitat von relativ weit hinten, auf Seite 821: „Was jenseits der Reichweite ihrer Sinne liegt [gemeint sind hier die Tiere], gibt es für sie nicht, es existiert schlichtweg nicht in der Welt.“ Wenn ich mir jetzt die Fische und andere Wasserlebewesen vorstelle, die natürlich die ganze Welt jenseits des Wassers nicht – oder kaum – wahrnehmen können, so wie die meisten von uns die wirkliche Wasserwelt nicht wahrnehmen können …. Ja, dann bleibt so viel Unerkanntes übrig, wie die ganze Luftwelt für die Fische. Was mag es noch jenseits unserer Wahrnehmungswelt alles geben? Wir wissen ja nicht mal, wer wir wirklich sind und wo wir herkommen. Damit meine ich jetzt nicht die Bäuche unserer Mütter, sondern wo der Mensch an sich herkommt. War er schon immer auf diesem Planeten? Also zäume ich hier das Pferd vom Schwanz auf und beginne mit dem Ende, bzw. mit dem Anfang vom Essay am Ende. Knausgård macht es uns hier nicht leicht mit diesem dicken Buch mit seinen 891 Seiten. Es liest sich schön und schrecklich zugleich, aber man bleibt dran, kann es nicht weglegen, obwohl nicht alles gefällt. Bei Weitem nicht alles. Zunächst fand ich die Anzahl der Protagonisten zu unüberschaubar, fing doch jedes Kapitel mit einem neuen Erzähler an – neun sind es insgesamt – und alle sprachen in der Ich-Form. Wer davon ist so richtig hängen geblieben? Natürlich Arne, das ist der vom Anfang, mit der verrückten Frau, drei Kindern und zwei toten Katzen. Gruselig schon zu Beginn. Er begräbt eine Katze, die noch nicht richtig tot ist und die Katzenmutter dieses armen Tieres stirbt auch keines natürlichen Todes. Hier beginnt schon die Schrägheit der gesamten Atmosphäre im Roman. Arne fährt betrunken Auto und überall auf der Straße laufen Krebse herum. Massenhaft geangelte Fische stinken in Arnes Keller vor sich hin. Auch nach der Abreise aus dem Sommerhaus noch. Die verrückte Ehefrau wird vorher noch schnell ins nächstgelegene Krankenhaus abgeschoben. Hat der Morgenstern, der neue, das alles ausgelöst und zu verantworten? Die ganze Welt ist aus den Fugen geraten, so wie unsere gerade auch. Da wird alles geleugnet, was nicht ins System passt, und: „Keiner hat jemals ein vernünftiges Gespräch mit einem Leugner geführt. Das geht einfach nicht.“ (Seite 790) Arne hat einen Nachbarn in diesen Norweger-Sommerhäusern in Bergen am Meer: Egil. Auch Egils Welt ist aus den Fugen geraten, deshalb schrieb er den Essay am Ende: „Über den Tod und die Toten“, ab Seite 817. Hier wird nach viel Philosophie eine Zugbekanntschaft von Egil thematisiert und eine Beerdigung, derlei Merkwürdigkeiten kann man sich kaum ausdenken, die müssen schon so passiert sein. Der Journalist Jostein ist noch so ein Protagonist, der hängen bleibt im Gedächtnis, einfach weil er solche Unmengen an Alkohol trinken kann, dass man es kaum zu glauben vermag. Er betrügt seine Frau, fällt öfter mal in Ohnmacht, einmal auch ins Koma und irrt seitenlang in der Anderswelt herum. Die Frauen sind nicht so markant und gerieten ob der Textfülle bei mir mehr oder weniger schon in Vergessenheit: Turid, Josteins Frau, arbeitet in der Psychiatrie. Sie muss mit einem harten Schicksalsschlag fertig werden und Monster im Wald verkraften. Dann ist da noch Kathrine, die Pfarrerin, mit den Wahnvorstellungen (oder sind es keine?), Vibeke, Solveig und andere. Manche der Protagonisten kennen sich und begegnen sich, andere wirken wie zufällig ins Buch geraten. Allen gemeinsam ist das Staunen über oder die Angst vor diesem Morgenstern. Ich weiß nicht, ob das Buch empfehlenswert ist oder nicht. Ich habe es gar nicht gern gelesen und konnte es trotzdem nicht aus der Hand legen. Warum liest man so ein dickes Buch? Und es werden noch mehr, so die „Androhung“, siehe hier aus dem Interview mit dem Autor: Früher hätte er, deutet er an, wohl zuerst an sein Werk gedacht. Aber das sei nun im Vergleich mit seiner Familie unbedeutend. Trotzdem hat er weiter große Pläne als Autor. „Der Morgenstern“ ist nämlich nur der Auftaktband zu einer Romanreihe. „Schwer zu sagen, wie viele Romane es werden. Mindestens fünf. Es werden wohl fünf“, sagt Knausgård und lacht. Fazit: Ein seltsames Buch, es ist schön und schrecklich zugleich. Die Erlebnisse von neun Protagonisten - jeweils Ich-Erzähler - überfordern etwas. Trotzdem will man wissen, wie es weitergeht ...

Alle müssen alles aushalten

Ruthild Maria Görschen aus Potsdam am 13.06.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zu Beginn gleich ein Zitat von relativ weit hinten, auf Seite 821: „Was jenseits der Reichweite ihrer Sinne liegt [gemeint sind hier die Tiere], gibt es für sie nicht, es existiert schlichtweg nicht in der Welt.“ Wenn ich mir jetzt die Fische und andere Wasserlebewesen vorstelle, die natürlich die ganze Welt jenseits des Wassers nicht – oder kaum – wahrnehmen können, so wie die meisten von uns die wirkliche Wasserwelt nicht wahrnehmen können …. Ja, dann bleibt so viel Unerkanntes übrig, wie die ganze Luftwelt für die Fische. Was mag es noch jenseits unserer Wahrnehmungswelt alles geben? Wir wissen ja nicht mal, wer wir wirklich sind und wo wir herkommen. Damit meine ich jetzt nicht die Bäuche unserer Mütter, sondern wo der Mensch an sich herkommt. War er schon immer auf diesem Planeten? Also zäume ich hier das Pferd vom Schwanz auf und beginne mit dem Ende, bzw. mit dem Anfang vom Essay am Ende. Knausgård macht es uns hier nicht leicht mit diesem dicken Buch mit seinen 891 Seiten. Es liest sich schön und schrecklich zugleich, aber man bleibt dran, kann es nicht weglegen, obwohl nicht alles gefällt. Bei Weitem nicht alles. Zunächst fand ich die Anzahl der Protagonisten zu unüberschaubar, fing doch jedes Kapitel mit einem neuen Erzähler an – neun sind es insgesamt – und alle sprachen in der Ich-Form. Wer davon ist so richtig hängen geblieben? Natürlich Arne, das ist der vom Anfang, mit der verrückten Frau, drei Kindern und zwei toten Katzen. Gruselig schon zu Beginn. Er begräbt eine Katze, die noch nicht richtig tot ist und die Katzenmutter dieses armen Tieres stirbt auch keines natürlichen Todes. Hier beginnt schon die Schrägheit der gesamten Atmosphäre im Roman. Arne fährt betrunken Auto und überall auf der Straße laufen Krebse herum. Massenhaft geangelte Fische stinken in Arnes Keller vor sich hin. Auch nach der Abreise aus dem Sommerhaus noch. Die verrückte Ehefrau wird vorher noch schnell ins nächstgelegene Krankenhaus abgeschoben. Hat der Morgenstern, der neue, das alles ausgelöst und zu verantworten? Die ganze Welt ist aus den Fugen geraten, so wie unsere gerade auch. Da wird alles geleugnet, was nicht ins System passt, und: „Keiner hat jemals ein vernünftiges Gespräch mit einem Leugner geführt. Das geht einfach nicht.“ (Seite 790) Arne hat einen Nachbarn in diesen Norweger-Sommerhäusern in Bergen am Meer: Egil. Auch Egils Welt ist aus den Fugen geraten, deshalb schrieb er den Essay am Ende: „Über den Tod und die Toten“, ab Seite 817. Hier wird nach viel Philosophie eine Zugbekanntschaft von Egil thematisiert und eine Beerdigung, derlei Merkwürdigkeiten kann man sich kaum ausdenken, die müssen schon so passiert sein. Der Journalist Jostein ist noch so ein Protagonist, der hängen bleibt im Gedächtnis, einfach weil er solche Unmengen an Alkohol trinken kann, dass man es kaum zu glauben vermag. Er betrügt seine Frau, fällt öfter mal in Ohnmacht, einmal auch ins Koma und irrt seitenlang in der Anderswelt herum. Die Frauen sind nicht so markant und gerieten ob der Textfülle bei mir mehr oder weniger schon in Vergessenheit: Turid, Josteins Frau, arbeitet in der Psychiatrie. Sie muss mit einem harten Schicksalsschlag fertig werden und Monster im Wald verkraften. Dann ist da noch Kathrine, die Pfarrerin, mit den Wahnvorstellungen (oder sind es keine?), Vibeke, Solveig und andere. Manche der Protagonisten kennen sich und begegnen sich, andere wirken wie zufällig ins Buch geraten. Allen gemeinsam ist das Staunen über oder die Angst vor diesem Morgenstern. Ich weiß nicht, ob das Buch empfehlenswert ist oder nicht. Ich habe es gar nicht gern gelesen und konnte es trotzdem nicht aus der Hand legen. Warum liest man so ein dickes Buch? Und es werden noch mehr, so die „Androhung“, siehe hier aus dem Interview mit dem Autor: Früher hätte er, deutet er an, wohl zuerst an sein Werk gedacht. Aber das sei nun im Vergleich mit seiner Familie unbedeutend. Trotzdem hat er weiter große Pläne als Autor. „Der Morgenstern“ ist nämlich nur der Auftaktband zu einer Romanreihe. „Schwer zu sagen, wie viele Romane es werden. Mindestens fünf. Es werden wohl fünf“, sagt Knausgård und lacht. Fazit: Ein seltsames Buch, es ist schön und schrecklich zugleich. Die Erlebnisse von neun Protagonisten - jeweils Ich-Erzähler - überfordern etwas. Trotzdem will man wissen, wie es weitergeht ...

...das Buch konnte mich leider nicht für sich gewinnen...

Gedankenlabor am 02.06.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

>>Es sah aus, als würde der Wald brennen. Aber es war ein Himmelskörper, erkannte ich, denn das Licht stieg höher und löste sich nur einen Augenblick später vom Bergrücken. Es war ein Stern. << "Der Morgenstern" von Karl Ove Knausgård ist eine Geschichte, die letztlich aus ganz vielen kleinen Eindrücken besteht, deren Lebensschnipseln zu einem Ganzen werden, das sich rund um dieses wundersame Auftauchen des Sternes am Himmel dreht. Was mit scheinbar kleinen Einblicken in Alltägliches beginnt, gipfelt mehr und mehr in teils mysteriösen Ereignissen, bis hin zu dem ein oder anderen erschütternden Moment. Diese Spannung, die Karl Ove Knausgård hier aufbaut und dieses bedrückte Gefühl, was sich für mich als Leser mehr und mehr einstellte, hat mich doch sehr ans das Buch gefesselt. Schließlich wollte ich doch unbedingt wissen, wohin hier die Reise führt. Leider gab es unter den vielen Charakteren keinen, dem ich irgendwie näher kommen konnte. Sobald ich im Ansatz ein Gefühl von Nähe hatte, wechselte die Geschichte in eine andere Perspektive, was es mir insgesamt im Bezug auf die einzelnen Protagonisten und Dynamiken untereinander sehr schwer machte. Hin und wieder stellte sich für mich auch die Frage, wo der rote Faden ist... Führt er mich womöglich an der Nase herum? Bis auf den Stern und das damit verbundene nahende Weltuntergangsszenario blieb dieser mir fern und es fühlte sich für mich beim Lesen zumeist an, als würde ich mich in einer Schwebe befinden, die irgendwie so ein bisschen im großen Nichts verweilt... Mein Fazit: Einerseits ein spannend geschriebenes Buch, anderseits blieb für mich persönlich wenig hängen und letztlich konnte mir dieses große Ganze am Ende nicht viel geben, außer der Frage, wohin das alles wohl noch führen wird... Aber ob es sich für mich letztlich lohnen wird einen Folgeband zu lesen? Hm... dessen bin ich mir noch nicht schlüssig.

...das Buch konnte mich leider nicht für sich gewinnen...

Gedankenlabor am 02.06.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

>>Es sah aus, als würde der Wald brennen. Aber es war ein Himmelskörper, erkannte ich, denn das Licht stieg höher und löste sich nur einen Augenblick später vom Bergrücken. Es war ein Stern. << "Der Morgenstern" von Karl Ove Knausgård ist eine Geschichte, die letztlich aus ganz vielen kleinen Eindrücken besteht, deren Lebensschnipseln zu einem Ganzen werden, das sich rund um dieses wundersame Auftauchen des Sternes am Himmel dreht. Was mit scheinbar kleinen Einblicken in Alltägliches beginnt, gipfelt mehr und mehr in teils mysteriösen Ereignissen, bis hin zu dem ein oder anderen erschütternden Moment. Diese Spannung, die Karl Ove Knausgård hier aufbaut und dieses bedrückte Gefühl, was sich für mich als Leser mehr und mehr einstellte, hat mich doch sehr ans das Buch gefesselt. Schließlich wollte ich doch unbedingt wissen, wohin hier die Reise führt. Leider gab es unter den vielen Charakteren keinen, dem ich irgendwie näher kommen konnte. Sobald ich im Ansatz ein Gefühl von Nähe hatte, wechselte die Geschichte in eine andere Perspektive, was es mir insgesamt im Bezug auf die einzelnen Protagonisten und Dynamiken untereinander sehr schwer machte. Hin und wieder stellte sich für mich auch die Frage, wo der rote Faden ist... Führt er mich womöglich an der Nase herum? Bis auf den Stern und das damit verbundene nahende Weltuntergangsszenario blieb dieser mir fern und es fühlte sich für mich beim Lesen zumeist an, als würde ich mich in einer Schwebe befinden, die irgendwie so ein bisschen im großen Nichts verweilt... Mein Fazit: Einerseits ein spannend geschriebenes Buch, anderseits blieb für mich persönlich wenig hängen und letztlich konnte mir dieses große Ganze am Ende nicht viel geben, außer der Frage, wohin das alles wohl noch führen wird... Aber ob es sich für mich letztlich lohnen wird einen Folgeband zu lesen? Hm... dessen bin ich mir noch nicht schlüssig.

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