Die Farben der Vergangenheit

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Meissonier und das «Dagewesensein der Dinge»

1. Detail, Abfall, Spur

2. Der Wirklichkeitseffekt

3. Ein Bündel Stoff

4. Bild und Einbildung



2. Eintritt ins Gewesene. Das Panorama


1. Die grosse Illusion

2. Exzess der Mimesis – das
faux terrain

3. Erzählen im Stillstand

4. Exkurs: Ein Jahrhundert dreht sich im Kreis

5. Aufzeichnung, Augenzeugenschaft, die «Orte selbst»

3. Im Fixierbad der Geschichte. Der Einsatz der Fotografie1. Die Augen, die den Kaiser gesehen haben

2. ‹Hier war es›. Das Bild und der Ort

3. Fotografie als «Generalinventar»

4. Odeonsplatz, 2. August 1914

5. Das letzte Bild

6. Bilder ohne Kontext

7. Evidenz des Bildes, Wissen der Schrift – die Ausstellung «Verbrechen der Wehrmacht»

8. Die Welt in Farbe und die «Wahrheit des Schwarz-Weissen»

9. Die nachkolorierte Zeit I

4. Found footage und die verlorene Zeit

1. «Archäologischer Verismus» im Film

2. Kracauers Unbehagen

3. «Geriesel» – San Francisco, 14. April 1906

4. Zweimal found footage – The Stranger (1946) und Overlord (1975)

5. Die nachkolorierte Zeit II

6. Harun Farocki – «Politik der minimalen Intervention»

Nachwort (Der Vergangenheitseffekt)

Dank

Anmerkungen

Literatur

Bildnachweis

Personenregister

Die Farben der Vergangenheit

Wie Geschichte zu Bildern wird

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Die Farben der Vergangenheit

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Beschreibung



WIE BILDER VERGANGENHEIT REKONSTRUIEREN

Die Vergangenheit ist unbeobachtbar. Was wir von ihr wissen oder uns vorstellen, haben wir nicht zuletzt durch Bilder erfahren: Historiengemälde, Fotografien, Filme, digitale Reanimationen. Der Kunsthistoriker Peter Geimer fragt, was Bilder zu visuellen Zeugnissen macht und wie sie Geschichte Gestalt verleihen. Dabei zeigt sich, dass Bilder nicht einfach historische Sachverhalte illustrieren, sondern selbst Erscheinungsformen der Geschichte sind.

Obwohl Sprache traditionell als Leitmedium des Historischen gilt, beruht unsere Vorstellung des Vergangenen massgeblich auch auf Bildern. Wie Schriftquellen, so rekonstruieren Bilder Geschichte aber nur bruchstückhaft – sie bilden Fragmente auf der Suche nach der verlorenen Zeit. Das vorliegende Buch stellt vielfältige Erscheinungsweisen visueller Rekonstruktion in den Medien Malerei, Fotografie und Film vor. Die Zusammenschau zeigt, dass diese diversen Formen der Vergegenwärtigung – vom detailgenau rekonstruierenden Historienbild des 19. Jahrhunderts über das dokumentarische Foto bis zum «reenactment» im zeitgenössischen Video – sehr unterschiedliche Möglichkeiten der Imagination des Vergangenen darstellen.


  • Ein neuer Blick auf die Rekonstruktion von Geschichte im Bild

  • Peter Geimer zeigt, wie Bilder zu visuellen Zeugnissen werden


Details

Verkaufsrang

33750

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2022

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

304

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

33750

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2022

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

24.3/16.7/2.6 cm

Gewicht

794 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-78061-5

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    1. Meissonier und das «Dagewesensein der Dinge»

    1. Detail, Abfall, Spur

    2. Der Wirklichkeitseffekt

    3. Ein Bündel Stoff

    4. Bild und Einbildung



    2. Eintritt ins Gewesene. Das Panorama


    1. Die grosse Illusion

    2. Exzess der Mimesis – das
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    3. Erzählen im Stillstand

    4. Exkurs: Ein Jahrhundert dreht sich im Kreis

    5. Aufzeichnung, Augenzeugenschaft, die «Orte selbst»

    3. Im Fixierbad der Geschichte. Der Einsatz der Fotografie1. Die Augen, die den Kaiser gesehen haben

    2. ‹Hier war es›. Das Bild und der Ort

    3. Fotografie als «Generalinventar»

    4. Odeonsplatz, 2. August 1914

    5. Das letzte Bild

    6. Bilder ohne Kontext

    7. Evidenz des Bildes, Wissen der Schrift – die Ausstellung «Verbrechen der Wehrmacht»

    8. Die Welt in Farbe und die «Wahrheit des Schwarz-Weissen»

    9. Die nachkolorierte Zeit I

    4. Found footage und die verlorene Zeit

    1. «Archäologischer Verismus» im Film

    2. Kracauers Unbehagen

    3. «Geriesel» – San Francisco, 14. April 1906

    4. Zweimal found footage – The Stranger (1946) und Overlord (1975)

    5. Die nachkolorierte Zeit II

    6. Harun Farocki – «Politik der minimalen Intervention»

    Nachwort (Der Vergangenheitseffekt)

    Dank

    Anmerkungen

    Literatur

    Bildnachweis

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