Die monetäre Maschine

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Teil I: Die Ideologie unpolitischen Geldes

1. Das Tauschparadigma

2. Der Nexus von Geld und Politik

3. Gebende und nehmende Hände

Teil II: Weichenstellungen

4. Soll und Haben

5. Über Infrastrukturen

Teil III: Die Architektur modernen Geldes

6. Die monetäre Maschine

7. Zahlungsfähigkeit als kollektives Angebot

Teil IV: Hoheitsansprüche in Krisenzeiten

8. Zur Privatisierung monetärer Souveränität

9. Betriebsprobleme der Maschine

10. Geldpolitik als Infrastrukturpolitik

Anhang

Anmerkungen

Literatur

Dank

Register

Die monetäre Maschine

Eine Kritik der finanziellen Vernunft

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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.01.2022

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

447

Maße (L/B/H)

22.1/15.2/4 cm

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.01.2022

Verlag

C.H.Beck

Seitenzahl

447

Maße (L/B/H)

22.1/15.2/4 cm

Gewicht

700 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-78232-9

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Ein bahnbrechendes Buch!

S.A.W aus Salzburg am 22.01.2022

Bewertungsnummer: 1642891

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Seit Jahren spüre ich und kritisiere, dass die neoliberale Geldtheorie eine Bereicherungsmaschine zu Gunsten der Reichen und zum Nachteil der großen Mehrheit ist. Das wird in den Zahlenströmen der letzten 20 Jahren und in allen Krisen mehr als deutlich, denn der Effekt ist immer der gleiche. Auch in der Corona-Krise verdoppelten die Reichen ihren Besitz, während 190 Millionen Menschen in die Armut abstürzten. Diese Beobachtung wird von der klassischen Wirtschaftstheorie immer wieder süffisant abgeschmettert, weil Laien ja nichts von Wirtschaft verstünden. Anders dieses Buch, das die herrschende Theorie des neutralen Geldes, das entpolitisiert werden muss, als falsch und desaströs entlarvt. Die Theorie, dass der Geldwert erhalten werden muss und deswegen Staaten nicht einfach Geld schöpfen könnten, ist völlig veraltet und funktioniert seit 12 Jahren nicht mehr. Obwohl sich die Geldmenge verzehnfacht hat, kam es zu keiner Inflation, wie es die klassische Theorie vorhersagt. Da die Geldmenge entpolitisiert ist und sich jedem demokratischen Einfluss entzieht, wird die Struktur der Geldwirtschaft von wenigen Experten festgelegt, die entweder nicht wissen was sie da tun oder still und heimlich ihr eigenes Süppchen kochen, das keineswegs neutral ist, sondern denen dient, die schon viel Geld haben. Sahr baut auf den sozialpolitischen Wirtschaftstheorien von Thomas Piketty, Christian Felber und Stefan Schulmeister auf, die eine Rückkehr zur sozialen Verantwortung der Geldschöpfung fordern. Nur wenn Geld der sozialen Stabilität dient, ist Geldschöpfung nützlich, ansonsten gefährlich. In Sahrs „Bilanztheorie“ aus Geld, Geldwirtschaft und Geldpolitik legt letztere die gesellschaftliche Architektur und Infrastruktur fest. Je nach politischer Entscheidung entstehen dabei positive oder negative Auswirkungen auf Gemeinschaft, Wohlstand und soziale Gerechtigkeit. Die Bilanztheorie sieht den Kern der Stabilität in der Einhaltung von Schuldverträgen zwischen ökonomischen Akteuren. Solange ein Unternehmen positiv bilanziert, also genug Geld (Haben) hat, um seine Schulden (Soll) bezahlen zu können, gilt es als gesund, wenn nicht, geht es in Konkurs. Stabilität entsteht in der voraussichtlichen Sicherheit, dass Außenstände bezahlt werden, sodass man auch seine eigenen Schulden bezahlen kann. Bricht dieser Kreislauf des Vertrauens zusammen, kommt es zu einer ökonomischen Depression. Diese globale Geld-Maschine aus Verträgen und Vertrauen ist als eine einzige Infrastruktur zu begreifen, vergleichbar der Strom-Infrastruktur, die immer im Gleichgewicht sein muss, damit das Stromnetz nicht in einem Blackout zusammenbricht. Wie beim Stromnetz besteht die Herausforderung darin, Geldangebot und Geldnachfrage immer in einem stabilen Gleichgewicht zu halten. Aus dieser Sicht sind Sparpolitik, Schuldenbremse etc. nicht die Rettung, sobald sie das Gleichgewicht durcheinanderbringen, wie es im Fall der Griechenland-Euro-Krise geschehen ist. Die Geldmaschine muss ein politisch gestelltes Anforderungsprofil erfüllen, das abhängig ist von den Zielen, die man erreichen will. Wenn das Ziel hinreichender Wohlstand für alle ist, werden die Stellschrauben der Geldmaschine dieses Ziel auch erreichen und dementsprechend eingestellt sein. Wenn das Ziel möglichst viel Reichtum für das Individuum ist, wird auch dieses Ziel erreicht und genau da stehen wir heute. Unzulässig ist es jedoch, das Ziel der Geldmaschine wenigen Experten zu überlassen, die dann tun was sie wollen; denn deren Ziel besteht meist darin, das eigene individuelle Einkommen zu steigern. Das führt in der Regel zu Korruption und asozialer Geldallokation. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Die Diktatur des Geldes. Die Lügen des Finanzkapitalismus"

Ein bahnbrechendes Buch!

S.A.W aus Salzburg am 22.01.2022
Bewertungsnummer: 1642891
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Seit Jahren spüre ich und kritisiere, dass die neoliberale Geldtheorie eine Bereicherungsmaschine zu Gunsten der Reichen und zum Nachteil der großen Mehrheit ist. Das wird in den Zahlenströmen der letzten 20 Jahren und in allen Krisen mehr als deutlich, denn der Effekt ist immer der gleiche. Auch in der Corona-Krise verdoppelten die Reichen ihren Besitz, während 190 Millionen Menschen in die Armut abstürzten. Diese Beobachtung wird von der klassischen Wirtschaftstheorie immer wieder süffisant abgeschmettert, weil Laien ja nichts von Wirtschaft verstünden. Anders dieses Buch, das die herrschende Theorie des neutralen Geldes, das entpolitisiert werden muss, als falsch und desaströs entlarvt. Die Theorie, dass der Geldwert erhalten werden muss und deswegen Staaten nicht einfach Geld schöpfen könnten, ist völlig veraltet und funktioniert seit 12 Jahren nicht mehr. Obwohl sich die Geldmenge verzehnfacht hat, kam es zu keiner Inflation, wie es die klassische Theorie vorhersagt. Da die Geldmenge entpolitisiert ist und sich jedem demokratischen Einfluss entzieht, wird die Struktur der Geldwirtschaft von wenigen Experten festgelegt, die entweder nicht wissen was sie da tun oder still und heimlich ihr eigenes Süppchen kochen, das keineswegs neutral ist, sondern denen dient, die schon viel Geld haben. Sahr baut auf den sozialpolitischen Wirtschaftstheorien von Thomas Piketty, Christian Felber und Stefan Schulmeister auf, die eine Rückkehr zur sozialen Verantwortung der Geldschöpfung fordern. Nur wenn Geld der sozialen Stabilität dient, ist Geldschöpfung nützlich, ansonsten gefährlich. In Sahrs „Bilanztheorie“ aus Geld, Geldwirtschaft und Geldpolitik legt letztere die gesellschaftliche Architektur und Infrastruktur fest. Je nach politischer Entscheidung entstehen dabei positive oder negative Auswirkungen auf Gemeinschaft, Wohlstand und soziale Gerechtigkeit. Die Bilanztheorie sieht den Kern der Stabilität in der Einhaltung von Schuldverträgen zwischen ökonomischen Akteuren. Solange ein Unternehmen positiv bilanziert, also genug Geld (Haben) hat, um seine Schulden (Soll) bezahlen zu können, gilt es als gesund, wenn nicht, geht es in Konkurs. Stabilität entsteht in der voraussichtlichen Sicherheit, dass Außenstände bezahlt werden, sodass man auch seine eigenen Schulden bezahlen kann. Bricht dieser Kreislauf des Vertrauens zusammen, kommt es zu einer ökonomischen Depression. Diese globale Geld-Maschine aus Verträgen und Vertrauen ist als eine einzige Infrastruktur zu begreifen, vergleichbar der Strom-Infrastruktur, die immer im Gleichgewicht sein muss, damit das Stromnetz nicht in einem Blackout zusammenbricht. Wie beim Stromnetz besteht die Herausforderung darin, Geldangebot und Geldnachfrage immer in einem stabilen Gleichgewicht zu halten. Aus dieser Sicht sind Sparpolitik, Schuldenbremse etc. nicht die Rettung, sobald sie das Gleichgewicht durcheinanderbringen, wie es im Fall der Griechenland-Euro-Krise geschehen ist. Die Geldmaschine muss ein politisch gestelltes Anforderungsprofil erfüllen, das abhängig ist von den Zielen, die man erreichen will. Wenn das Ziel hinreichender Wohlstand für alle ist, werden die Stellschrauben der Geldmaschine dieses Ziel auch erreichen und dementsprechend eingestellt sein. Wenn das Ziel möglichst viel Reichtum für das Individuum ist, wird auch dieses Ziel erreicht und genau da stehen wir heute. Unzulässig ist es jedoch, das Ziel der Geldmaschine wenigen Experten zu überlassen, die dann tun was sie wollen; denn deren Ziel besteht meist darin, das eigene individuelle Einkommen zu steigern. Das führt in der Regel zu Korruption und asozialer Geldallokation. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von "Die Diktatur des Geldes. Die Lügen des Finanzkapitalismus"

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    Teil II: Weichenstellungen

    4. Soll und Haben

    5. Über Infrastrukturen

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    6. Die monetäre Maschine

    7. Zahlungsfähigkeit als kollektives Angebot

    Teil IV: Hoheitsansprüche in Krisenzeiten

    8. Zur Privatisierung monetärer Souveränität

    9. Betriebsprobleme der Maschine

    10. Geldpolitik als Infrastrukturpolitik

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