Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

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Roman

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Beschreibung

Plötzlich ein Held.
SPIEGEL-Bestseller-Autor Maxim Leo erzählt von einem erfolglosen Berliner Videothekenbesitzer, der ungewollt zum Helden wird. Ein Mann, der den ungewohnten Ruhm geniesst, bis die Liebe ins Spiel kommt und er sich entscheiden muss. Eine rasante, anrührende und ungemein vergnügliche Hochstaplergeschichte.
Im September 2019 bekommt Michael Hartung Besuch von einem Journalisten. Der recherchiert über eine spektakuläre Massenflucht aus der DDR, bei der 127 Menschen in einem S-Bahnzug am Bahnhof Friedrichstrasse in den Westen gelangten. Der Journalist hat Stasiakten entdeckt, aus denen hervorgeht, dass Hartung, der früher als Stellwerksmeister am Bahnhof Friedrichstrasse gearbeitet hatte, die Flucht eingefädelt haben soll. Hartung dementiert zunächst, ist aber nach Zahlung eines ordentlichen Honorars und ein paar Bieren bereit, die Geschichte zu bestätigen. Schliesslich war er noch nie bedeutend, noch nie ein Held, und wenn es nun mal so in den Akten steht ...
Nur wenig später reissen sich die Medien um ihn, Hartung wird vom Bundespräsidenten empfangen, seine Geschichte soll Vorlage für ein Buch und einen Kinofilm werden. Hartungs Leben fühlt sich plötzlich traumhaft und leicht an. 
Doch dann trifft er Paula, sie war als Kind in jenem S-Bahnzug, der in den Westen umgeleitet wurde. Die beiden verlieben sich - und Hartung spürt, dass er einen Ausweg aus dem Dickicht der Lügen finden muss. Obwohl es dafür eigentlich schon zu spät ist.

Details

Verkaufsrang

17683

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.02.2022

Beschreibung

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Format

ePUB

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Verkaufsrang

17683

Erscheinungsdatum

10.02.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

2276 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783462302455

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Held wider Willen

leseratte1310 am 23.04.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Zeiten ändern sich und Videotheken sind nicht mehr so gefragt. Auch die von Michael Hartung lief nie gut, aber die Streaming-Dienste machen es ihm noch schwerer. Als dann ein Journalist bei ihm auftaucht und ihn als den Verantwortlichen für eine Massenflucht erkannt haben will, bestätigt Hartung nach einigem Zögern diese spektakuläre Geschichte, die nichts anderes ist als eine Lüge. So wird er unverhofft in allen Medien zum Helden. Doch dann trifft er Paula, die damals dabei war. Er verliebt sich und er muss aus diesem Lügengespinst wieder herausfinden. Maxim Leo hat einen angenehmen Erzählstil. Die Geschichte wird aus der Erzähler-Sicht beschrieben, so dass man ganz nah an dem Protagonisten dran ist. Es ist auch gut dargestellt, wie es den Medien immer nur darum geht, die reißerischste Schlagzeile zu haben und damit den Umsatz zu erhöhen. Michael Hartungs Leben ist noch nie besonders erfolgreich verlaufen. Angefangen hatte er einmal bei der Bahn und danach die unterschiedlichsten Jobs gemacht, doch nichts lief gut und war von Dauer. Er weiß genau, dass die Geschichte des Journalisten nicht stimmt, doch dann lässt er sich darauf ein. Für ihn ist es so etwas wie ein Spiel und er ahnt nicht, welche Kreise die Geschichte ziehen wird. Es lohnt sich für Hartung, doch als er aus der Sache aussteigen will, begreift er, dass das nicht so einfach ist. Es ist eine satirische Geschichte über einen ungewollten Helden. Sie hat mich gut unterhalten.

Held wider Willen

leseratte1310 am 23.04.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Die Zeiten ändern sich und Videotheken sind nicht mehr so gefragt. Auch die von Michael Hartung lief nie gut, aber die Streaming-Dienste machen es ihm noch schwerer. Als dann ein Journalist bei ihm auftaucht und ihn als den Verantwortlichen für eine Massenflucht erkannt haben will, bestätigt Hartung nach einigem Zögern diese spektakuläre Geschichte, die nichts anderes ist als eine Lüge. So wird er unverhofft in allen Medien zum Helden. Doch dann trifft er Paula, die damals dabei war. Er verliebt sich und er muss aus diesem Lügengespinst wieder herausfinden. Maxim Leo hat einen angenehmen Erzählstil. Die Geschichte wird aus der Erzähler-Sicht beschrieben, so dass man ganz nah an dem Protagonisten dran ist. Es ist auch gut dargestellt, wie es den Medien immer nur darum geht, die reißerischste Schlagzeile zu haben und damit den Umsatz zu erhöhen. Michael Hartungs Leben ist noch nie besonders erfolgreich verlaufen. Angefangen hatte er einmal bei der Bahn und danach die unterschiedlichsten Jobs gemacht, doch nichts lief gut und war von Dauer. Er weiß genau, dass die Geschichte des Journalisten nicht stimmt, doch dann lässt er sich darauf ein. Für ihn ist es so etwas wie ein Spiel und er ahnt nicht, welche Kreise die Geschichte ziehen wird. Es lohnt sich für Hartung, doch als er aus der Sache aussteigen will, begreift er, dass das nicht so einfach ist. Es ist eine satirische Geschichte über einen ungewollten Helden. Sie hat mich gut unterhalten.

Held wider Willen

Gertie G. aus Wien am 27.03.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Der ehrgeizige Journalist Alexander Landmann stößt kurz vor den Jubiläumsfeiern zum 30. Jahrestag des Mauerfalls in alten Stasi-Akten auf einen Bericht über eine der spektakulärsten Massenfluchten aus der DDR: In der Nacht von 12. Juli 1983, konnten 127 Menschen durch das Freischalten einer Weiche mit einer S-Bahn-Garnitur in den Westen gelangen. Landmann, eine große Story witternd, macht sich von Hamburg nach Berlin auf, um den damaligen Stellwerksmitarbeiter Michael Hartung zu suchen. Hartung, inzwischen Besitzer einer mehr als schlecht gehenden Videothek, lebt in Ostberlin. Er ist eine verkrachte Existenz, denn sein Leben plätschert vor sich hin. Er hat seit der Scheidung keinen Kontakt mehr zu seiner Tochter und deren Kinder. Hin und wieder erreicht ihn eine Postkarte. Die Kunden bleiben aus, nur Beate hält ihm die Treue. Als dann Landmann in sein tristes Leben platzt, nimmt er dessen Geld (um die Schulden zu begleichen)zwar zögerlich an, versucht aber, die Fakten richtigzustellen. Denn, eigentlich war alles ganz anders. Weder Hartung noch Landmann können abschätzen, welche Lawine sie mit dieser Geschichte lostreten ... Meine Meinung: Obwohl dieser Roman vom Maxim Leo, der selbst in der DDR aufgewachsen ist, der Unterhaltung dient, schleichen sich leise nachdenkliche Untertöne ein. „Vielleicht sollten wir damit aufhören, von den Ostdeutschen und von den Westdeutschen zu sprechen. Ich meine, was hat ein Hamburger mit einem Oberbayern zu tun? Und ein Mecklenburger mit einem Sachsen? Wir sollten aufhören, uns gegenseitig zu beschuldigen und zu belehren." Als Österreicherin kann ich diese Herabwürdigung der ehemaligen DDR-Bürger nur schwer nachvollziehen. Aber obige Zitat gefällt mir sehr gut, denn es trifft den Kern. Mit spitzer Feder beschreibt Maxim Leo die gegenseitigen Vorurteile, die Befindlichkeiten und die diversen Vertuschungsaktionen der ehemaligen Stasi-Mitarbeiter. Mehrmals musste ich herzlich lachen. Maxim Leo ist mit diesem humorvollen und satirischen Roman ein ganz wunderbares Buch über die deutsche Wiedervereinigung gelungen. Die Charaktere sind gut gelungen. Michael Hartung ist ein Antiheld, der eigentlich nur sein Auskommen ohne Höhenflüge haben will. Er ist ein verletzlicher Mensch, der sich nach menschlicher Wärme sehnt. Fazit: Diesem Buch, das mich sehr gut unterhalten hat, gebe ich gerne 5 Sterne.

Held wider Willen

Gertie G. aus Wien am 27.03.2022
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Der ehrgeizige Journalist Alexander Landmann stößt kurz vor den Jubiläumsfeiern zum 30. Jahrestag des Mauerfalls in alten Stasi-Akten auf einen Bericht über eine der spektakulärsten Massenfluchten aus der DDR: In der Nacht von 12. Juli 1983, konnten 127 Menschen durch das Freischalten einer Weiche mit einer S-Bahn-Garnitur in den Westen gelangen. Landmann, eine große Story witternd, macht sich von Hamburg nach Berlin auf, um den damaligen Stellwerksmitarbeiter Michael Hartung zu suchen. Hartung, inzwischen Besitzer einer mehr als schlecht gehenden Videothek, lebt in Ostberlin. Er ist eine verkrachte Existenz, denn sein Leben plätschert vor sich hin. Er hat seit der Scheidung keinen Kontakt mehr zu seiner Tochter und deren Kinder. Hin und wieder erreicht ihn eine Postkarte. Die Kunden bleiben aus, nur Beate hält ihm die Treue. Als dann Landmann in sein tristes Leben platzt, nimmt er dessen Geld (um die Schulden zu begleichen)zwar zögerlich an, versucht aber, die Fakten richtigzustellen. Denn, eigentlich war alles ganz anders. Weder Hartung noch Landmann können abschätzen, welche Lawine sie mit dieser Geschichte lostreten ... Meine Meinung: Obwohl dieser Roman vom Maxim Leo, der selbst in der DDR aufgewachsen ist, der Unterhaltung dient, schleichen sich leise nachdenkliche Untertöne ein. „Vielleicht sollten wir damit aufhören, von den Ostdeutschen und von den Westdeutschen zu sprechen. Ich meine, was hat ein Hamburger mit einem Oberbayern zu tun? Und ein Mecklenburger mit einem Sachsen? Wir sollten aufhören, uns gegenseitig zu beschuldigen und zu belehren." Als Österreicherin kann ich diese Herabwürdigung der ehemaligen DDR-Bürger nur schwer nachvollziehen. Aber obige Zitat gefällt mir sehr gut, denn es trifft den Kern. Mit spitzer Feder beschreibt Maxim Leo die gegenseitigen Vorurteile, die Befindlichkeiten und die diversen Vertuschungsaktionen der ehemaligen Stasi-Mitarbeiter. Mehrmals musste ich herzlich lachen. Maxim Leo ist mit diesem humorvollen und satirischen Roman ein ganz wunderbares Buch über die deutsche Wiedervereinigung gelungen. Die Charaktere sind gut gelungen. Michael Hartung ist ein Antiheld, der eigentlich nur sein Auskommen ohne Höhenflüge haben will. Er ist ein verletzlicher Mensch, der sich nach menschlicher Wärme sehnt. Fazit: Diesem Buch, das mich sehr gut unterhalten hat, gebe ich gerne 5 Sterne.

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M. Eisenring

Orell Füssli Wil

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Die Wahrheit hat viele Gesichter

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Anti-Held Michael Hartung, ein ostdeutscher Videoladen Besitzer, bekommt Besuch von einem Journalisten, der glaubt, einer Sensation auf der Spur zu sein: der ehemalige Stellwerkmeister Hartung soll Drahtzieher bei einer spektakulären Massenflucht aus der DDR in einem S-Bahn Zug am Berliner Bahnhof Friedrichstrasse gewesen sein. Doch die Wahrheit sieht ganz anders aus: die sogenannte “Massenflucht” war gar nicht geplant. Vielmehr führte ein folgenschweres Missgeschick Hartungs zu einer Fehlfunktion der Weichen, wodurch die S-Bahn nach Westberlin umgeleitet wurde. Zuerst versucht Hartung noch, das Missverständnis aufzuklären, doch der Journalist will die Wahrheit nicht erkennen. Vielmehr hält er Hartungs ablehnende Haltung für falsche Bescheidenheit. Nachdem er Hartung eine hohe Geldsumme für seine Geschichte anbietet, kann dieser nicht widerstehen und wird zu dem Helden, den alle in ihm sehen wollen. Aber wie schon Hartungs Grossmutter sagte: Lügen haben kurze Beine… Leo Maxim zeigt in dieser amüsanten Geschichte auf, wie der Umgang mit der Wahrheit das Leben der beteiligten Menschen verändern kann.
5/5

Die Wahrheit hat viele Gesichter

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Anti-Held Michael Hartung, ein ostdeutscher Videoladen Besitzer, bekommt Besuch von einem Journalisten, der glaubt, einer Sensation auf der Spur zu sein: der ehemalige Stellwerkmeister Hartung soll Drahtzieher bei einer spektakulären Massenflucht aus der DDR in einem S-Bahn Zug am Berliner Bahnhof Friedrichstrasse gewesen sein. Doch die Wahrheit sieht ganz anders aus: die sogenannte “Massenflucht” war gar nicht geplant. Vielmehr führte ein folgenschweres Missgeschick Hartungs zu einer Fehlfunktion der Weichen, wodurch die S-Bahn nach Westberlin umgeleitet wurde. Zuerst versucht Hartung noch, das Missverständnis aufzuklären, doch der Journalist will die Wahrheit nicht erkennen. Vielmehr hält er Hartungs ablehnende Haltung für falsche Bescheidenheit. Nachdem er Hartung eine hohe Geldsumme für seine Geschichte anbietet, kann dieser nicht widerstehen und wird zu dem Helden, den alle in ihm sehen wollen. Aber wie schon Hartungs Grossmutter sagte: Lügen haben kurze Beine… Leo Maxim zeigt in dieser amüsanten Geschichte auf, wie der Umgang mit der Wahrheit das Leben der beteiligten Menschen verändern kann.

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