Die Frau des Blauen Reiter
Band 10

Die Frau des Blauen Reiter Kunst ist ihre Leidenschaft, Franz Marc die Liebe ihres Lebens

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Die Frau des Blauen Reiter

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.08.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

399

Maße (L/B/H)

20.3/13.2/3.5 cm

Beschreibung

Rezension

»Ein traumhaft schöner, bestens recherchierter Roman über eine unglaublich starke Frau und Künstlerin.« matoms_buecherwelt 20230209

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

16.08.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

399

Maße (L/B/H)

20.3/13.2/3.5 cm

Gewicht

414 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3796-9

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstr. 85
10969 Berlin
Deutschland
Email: info@aufbau-verlag.de
Telephone: +49 30 283940
Fax: +49 30 28394100

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Interessante Einblicke

Bewertung aus Düsseldorf am 28.03.2023

Bewertungsnummer: 1909726

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Schon länger lese ich gerne Bücher des Aufbau Verlages aus der Serie „außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe“ In diesem Buch steht Maria Franck im Vordergrund, eine Malerin und spätere Ehefrau von Franz Marc. Allerdings wird es eine lange und aufregende Zeit, bis die beiden endlich heiraten können. Bei Maria war ich hin und hergerissen und wusste nicht, was ich von ihr halten sollte. Sie lebte in einer Zeit, in denen Frau selten eine berufliche Ausbildung machen konnten und durften. Sie hatte das Glück, dass ihre Eltern sie lange Jahre unterstützten. So bekam sie die Möglichkeit, in Berlin und in München ohne Druck ihrem Studium nachgehen zu können. Wobei ohne Druck jetzt nicht ganz richtig ausgedrückt ist, von Seitens der Eltern gab es immer wieder Hinweise, dass sie nun endlich mal heiraten solle, damit sie einen Mann hat, der sie versorgt. In München lernte sie Franz Marc kennen und da ich mich nebenbei immer noch mehr über die Hauptpersonen informiere, stellte ich fest, dass mir von Maria keine Bilder bekannt sind, ich aber schon als Kind die Pferdebilder von Franz gesehen hatte, die mir damals schon gefallen haben. Heidi Rehn hat sehr gut recherchiert und mir sehr anschaulich beschrieben, was die beiden und auch die Künstlergruppe um sie herum, erlebt haben. Nun, hätte ich damals gelebt, wäre es sicher nicht meine Welt gewesen. Ich staunte wirklich, welche Einstellungen verschiedene Personen damals hatten und wie manche in Situationen gerieten, die anderen das Leben schwer machten. Ich verrate hier jetzt nichts neues, weil es jeder auch an anderer Stelle nachlesen kann oder sogar weiß, wenn ich schreibe, dass ich mit dem Ende nicht so glücklich war. Das hätte ich Maria doch anders gegönnt, aber so war nun mal das Leben. Ich erwähnte anfangs, dass Maria im Vordergrund steht, allerdings nahm Franz fast gleich viel Raum ein, denn beider Leben und Schaffen war ab einem gewissen Zeitpunkt sehr eng miteinander verknüpft und so blieb es nicht aus, dass beide Personen ausführlich beschrieben wurden. Fazit: Der Autorin verdanke ich nun sehr interessante Einblicke in das Leben verschiedener Maler und Malerinnen, was mir gefallen hat. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Interessante Einblicke

Bewertung aus Düsseldorf am 28.03.2023
Bewertungsnummer: 1909726
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Schon länger lese ich gerne Bücher des Aufbau Verlages aus der Serie „außergewöhnliche Frauen zwischen Aufbruch und Liebe“ In diesem Buch steht Maria Franck im Vordergrund, eine Malerin und spätere Ehefrau von Franz Marc. Allerdings wird es eine lange und aufregende Zeit, bis die beiden endlich heiraten können. Bei Maria war ich hin und hergerissen und wusste nicht, was ich von ihr halten sollte. Sie lebte in einer Zeit, in denen Frau selten eine berufliche Ausbildung machen konnten und durften. Sie hatte das Glück, dass ihre Eltern sie lange Jahre unterstützten. So bekam sie die Möglichkeit, in Berlin und in München ohne Druck ihrem Studium nachgehen zu können. Wobei ohne Druck jetzt nicht ganz richtig ausgedrückt ist, von Seitens der Eltern gab es immer wieder Hinweise, dass sie nun endlich mal heiraten solle, damit sie einen Mann hat, der sie versorgt. In München lernte sie Franz Marc kennen und da ich mich nebenbei immer noch mehr über die Hauptpersonen informiere, stellte ich fest, dass mir von Maria keine Bilder bekannt sind, ich aber schon als Kind die Pferdebilder von Franz gesehen hatte, die mir damals schon gefallen haben. Heidi Rehn hat sehr gut recherchiert und mir sehr anschaulich beschrieben, was die beiden und auch die Künstlergruppe um sie herum, erlebt haben. Nun, hätte ich damals gelebt, wäre es sicher nicht meine Welt gewesen. Ich staunte wirklich, welche Einstellungen verschiedene Personen damals hatten und wie manche in Situationen gerieten, die anderen das Leben schwer machten. Ich verrate hier jetzt nichts neues, weil es jeder auch an anderer Stelle nachlesen kann oder sogar weiß, wenn ich schreibe, dass ich mit dem Ende nicht so glücklich war. Das hätte ich Maria doch anders gegönnt, aber so war nun mal das Leben. Ich erwähnte anfangs, dass Maria im Vordergrund steht, allerdings nahm Franz fast gleich viel Raum ein, denn beider Leben und Schaffen war ab einem gewissen Zeitpunkt sehr eng miteinander verknüpft und so blieb es nicht aus, dass beide Personen ausführlich beschrieben wurden. Fazit: Der Autorin verdanke ich nun sehr interessante Einblicke in das Leben verschiedener Maler und Malerinnen, was mir gefallen hat. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

Die Suchende

hasirasi2 aus Dresden am 07.09.2022

Bewertungsnummer: 1782353

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Deine Bilder sehen doch schon sehr ordentlich aus.“ (S. 7) ist wohl der letzte Satz, den man als angehende Malerin aus dem Mund seiner Eltern hören will. Maria Franck ist da schon 26 und studiert seit Jahren an verschiedenen Kunstschulen, in Ateliers, bei privaten Lehrern und in Sommerkursen, aber sie ist nie mit ihrer Arbeit zufrieden. Sie hofft, dass sie auf der Münchner Damenakademie endlich den letzten Schliff bekommt, schließlich ist das Anfang des 20. Jahrhunderts DIE Adresse für angehende Künstlerinnen. Dass sie auch das freie und selbstbestimmte Leben weit weg vom Berliner Bankdirektoren-Haushalt ihrer Eltern sucht, sagt sie denen lieber nicht. In München kann Maria endlich so leben (und lieben), wie sie es sich erhofft hat und wie es ihre Eltern entsetzen würde, wenn sie es wüssten. Bei einem Fest lernt sie den noch unbekannten Maler Franz Marc kennen, ist begeistert, dass er sie als Künstlerin ernst nimmt und fängt eine flüchtige Affäre mit ihm an, denn sein Ruf eilt ihm voraus. „Niemals wird er sie Annette Simon deinetwegen verlassen. Niemals wird er dir allein gehören.“ (S. 82) Sie verbringen viel Zeit miteinander, bestärken sich gegenseitig bei ihren Arbeiten, helfen sich weiter und lernen voneinander. „Sie achteten einander als Kollegen und genossen es, sich miteinander zu vergnügen. Ohne zu viel vom anderen zu erwarten. Ohne ihn zu arg zu bedrängen. Sie waren gute Kameraden.“ (S. 72) Und dann passiert es eben doch, sie verlieben sich ineinander. Heidi Rehn erzählt hier, etwas abweichend von den anderen Büchern dieser Reihe, nicht nur Marias Geschichte, sondern auch die von Franz Marc. Er nimmt genauso viel Raum ein wie sie, denn sie haben eine sehr symbiotische Beziehung geführt. Und wie Maria es wohl auch selbst immer betont hat, hat sie zwar „nur“ elf Jahre mit ihm verbracht, aber das waren die wichtigsten und prägendsten ihres Lebens. Dabei ist das Zusammenleben und -arbeiten nicht einfach. Sie verdienen kaum eigenes Geld, sind auf die Unterstützung ihrer Eltern oder Gönner angewiesen. Franz hat eine große (verheiratete) Liebe und wendet sich auch Marias Lehrerin und Freundin „Schnürlein“ zu, geht sogar eine Scheinehe mit ihr ein, wegen der Maria und er auch Jahre nach seiner Scheidung nicht heiraten dürfen. Aber sie kann nicht von ihm lassen, und er versichert ihr seine Liebe ja auch immer wieder. „Ich liebe dich. Weil ich mich jederzeit auf dich verlassen kann.“ (S. 136) Diese wechselvolle und emotionale Beziehung wird sehr detailreich und umfassend erzählt. Maria scheint eine sehr unsichere, aber auch leidenschaftliche und leidensfähige Frau gewesen zu sein. Sie ist mit ihrem Aussehen und ihrer Kunst nie zufrieden und hält seine Eskapaden aus, auch wenn die sie körperlich krank machen. Sie nimmt sich, typisch Frau, häufig hinter ihm zurück, lebt nur für ihn und seine Bedürfnisse. Ich hatte das Gefühl, dass sie gleichberechtigt sein wollte, aber seine Kunst, seinen Fortschritt (bewusst oder unbewusst) immer über ihre eigene gestellt hat. Oft musst er sie daran erinnern, dass auch sie etwas kann und wert ist: „Du musst von dir und deiner Malerei überzeigt sein, niemand anderer sonst. Du bist für dich das alleinige Maß deiner Kunst. ... Das bist du dir schuldig.“ (S. 57) Ihrer beider Entwicklung hin zum Abstrakten wird wunderbar plastisch dargestellt, ebenso ihre verschiedenen Ansätze und Motive, seien es Marias Kinderbilder und Stillleben oder seine Tierstudien, ebenso die verschiedenen verwendeten Materialien und Stile, das immer wieder Probieren und Verwerfen, das sich Aneinanderreiben und daran wachsen. „Die Frau des Blauen Reiter“ erzählt von einer von Kunst, Liebe und Leidenschaft geprägten Beziehung und hat mir das Paar Maria und Franz Marc nähergebracht.

Die Suchende

hasirasi2 aus Dresden am 07.09.2022
Bewertungsnummer: 1782353
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

„Deine Bilder sehen doch schon sehr ordentlich aus.“ (S. 7) ist wohl der letzte Satz, den man als angehende Malerin aus dem Mund seiner Eltern hören will. Maria Franck ist da schon 26 und studiert seit Jahren an verschiedenen Kunstschulen, in Ateliers, bei privaten Lehrern und in Sommerkursen, aber sie ist nie mit ihrer Arbeit zufrieden. Sie hofft, dass sie auf der Münchner Damenakademie endlich den letzten Schliff bekommt, schließlich ist das Anfang des 20. Jahrhunderts DIE Adresse für angehende Künstlerinnen. Dass sie auch das freie und selbstbestimmte Leben weit weg vom Berliner Bankdirektoren-Haushalt ihrer Eltern sucht, sagt sie denen lieber nicht. In München kann Maria endlich so leben (und lieben), wie sie es sich erhofft hat und wie es ihre Eltern entsetzen würde, wenn sie es wüssten. Bei einem Fest lernt sie den noch unbekannten Maler Franz Marc kennen, ist begeistert, dass er sie als Künstlerin ernst nimmt und fängt eine flüchtige Affäre mit ihm an, denn sein Ruf eilt ihm voraus. „Niemals wird er sie Annette Simon deinetwegen verlassen. Niemals wird er dir allein gehören.“ (S. 82) Sie verbringen viel Zeit miteinander, bestärken sich gegenseitig bei ihren Arbeiten, helfen sich weiter und lernen voneinander. „Sie achteten einander als Kollegen und genossen es, sich miteinander zu vergnügen. Ohne zu viel vom anderen zu erwarten. Ohne ihn zu arg zu bedrängen. Sie waren gute Kameraden.“ (S. 72) Und dann passiert es eben doch, sie verlieben sich ineinander. Heidi Rehn erzählt hier, etwas abweichend von den anderen Büchern dieser Reihe, nicht nur Marias Geschichte, sondern auch die von Franz Marc. Er nimmt genauso viel Raum ein wie sie, denn sie haben eine sehr symbiotische Beziehung geführt. Und wie Maria es wohl auch selbst immer betont hat, hat sie zwar „nur“ elf Jahre mit ihm verbracht, aber das waren die wichtigsten und prägendsten ihres Lebens. Dabei ist das Zusammenleben und -arbeiten nicht einfach. Sie verdienen kaum eigenes Geld, sind auf die Unterstützung ihrer Eltern oder Gönner angewiesen. Franz hat eine große (verheiratete) Liebe und wendet sich auch Marias Lehrerin und Freundin „Schnürlein“ zu, geht sogar eine Scheinehe mit ihr ein, wegen der Maria und er auch Jahre nach seiner Scheidung nicht heiraten dürfen. Aber sie kann nicht von ihm lassen, und er versichert ihr seine Liebe ja auch immer wieder. „Ich liebe dich. Weil ich mich jederzeit auf dich verlassen kann.“ (S. 136) Diese wechselvolle und emotionale Beziehung wird sehr detailreich und umfassend erzählt. Maria scheint eine sehr unsichere, aber auch leidenschaftliche und leidensfähige Frau gewesen zu sein. Sie ist mit ihrem Aussehen und ihrer Kunst nie zufrieden und hält seine Eskapaden aus, auch wenn die sie körperlich krank machen. Sie nimmt sich, typisch Frau, häufig hinter ihm zurück, lebt nur für ihn und seine Bedürfnisse. Ich hatte das Gefühl, dass sie gleichberechtigt sein wollte, aber seine Kunst, seinen Fortschritt (bewusst oder unbewusst) immer über ihre eigene gestellt hat. Oft musst er sie daran erinnern, dass auch sie etwas kann und wert ist: „Du musst von dir und deiner Malerei überzeigt sein, niemand anderer sonst. Du bist für dich das alleinige Maß deiner Kunst. ... Das bist du dir schuldig.“ (S. 57) Ihrer beider Entwicklung hin zum Abstrakten wird wunderbar plastisch dargestellt, ebenso ihre verschiedenen Ansätze und Motive, seien es Marias Kinderbilder und Stillleben oder seine Tierstudien, ebenso die verschiedenen verwendeten Materialien und Stile, das immer wieder Probieren und Verwerfen, das sich Aneinanderreiben und daran wachsen. „Die Frau des Blauen Reiter“ erzählt von einer von Kunst, Liebe und Leidenschaft geprägten Beziehung und hat mir das Paar Maria und Franz Marc nähergebracht.

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von Heidi Rehn

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