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Brigitte Glaser

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Beschreibung

Eine Stadt an der Grenze, zwei Menschen getrennt durch die Zeit des Krieges und die zarten Anfänge des europäischen Traums

Deutschland, 1962. Der französische Präsident Charles de Gaulle besucht zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg Bonn. Damit soll der Grundstein für die europäische Einigung gelegt werden. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Nervosität kennt keine Grenzen. Der Elsässer Paul Duringer wird von höchster Stelle beauftragt, nach einer legendären Flasche Champagner zu suchen, die an Symbolkraft kaum zu überbieten ist. Sie steht stellvertretend für die Plünderungen der Deutschen im benachbarten Frankreich. Sein Weg führt zu Henny Köpfer, einer gestanden Freiburger Weinhändlerin. Doch zwischen ihnen stehen die Ereignisse der letzten Kriegsjahre, ein Verrat und Intrigen hatten ihre Liebe zerstört. Bekommt sie eine zweite Chance?

Brigitte Glaser lebt seit über 30 Jahren in Köln. Bevor sie zum Schreiben kam, hat die studierte Sozialpädagogin in der Jugendarbeit und im Medienbereich gearbeitet. Heute verfasst sie Bücher für Jugendliche und Krimis für Erwachsene, u. a. ihre erfolgreiche Krimiserie um die Köchin Katharina Schweitzer. Mit »Bühlerhöhe« gelang ihr der Durchbruch.

Verena Wolfien, geboren 1977, stand u. a. am Altonaer Theater, am Ernst-Deutsch-Theater sowie am Ohnsorg-Theater auf der Bühne und ist in zahlreichen Filmen und TV-Serien zu sehen. 2012 gewann sie beim Nevada Filmfestival den Golden Reel Award für ihre schauspielerische Leistung in »Schlafende Hunde«. Ausserdem wirkt sie als Sprecherin in verschiedenen Hörspielproduktionen mit und leiht ihre Stimme Hörbüchern und Dokumentationen

Details

Medium

CD

Sprecher

Verena Wolfien

Spieldauer

14 Stunden und 14 Minuten

Erscheinungsdatum

24.02.2022

Verlag

Hörbuch Hamburg

Beschreibung

Details

Medium

CD

Sprecher

Verena Wolfien

Spieldauer

14 Stunden und 14 Minuten

Erscheinungsdatum

24.02.2022

Verlag

Hörbuch Hamburg

Anzahl

2

Fassung

ungekürzt

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783957132635

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Leider etwas langatmig

katikatharinenhof am 28.07.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn die Liebe Einzug hält, prickelt es wie Champagner im Glas. So ist es auch , als sich Henny und Paul gegenüberstehen. Aber die Beziehung ist nicht für die Ewigkeit gemacht und genauso schnell, sie begonnen hat, zerbricht sie auch wieder. Jahre später stehen sich beide wieder gegenüber und die Spannung zwischen beiden ist sofort wieder vorhanden. Denn Paul sucht nach einer Flache Champagner, die Henny besitzt und die nicht nur als Symbol für die Verbindung zwischen Deutschland und Frankreich steht, sondern auch das widerspiegelt, was zwischen dem einstigen Liebespaar an Gefühlen vorhanden war.... Der Klappentext verführt regelrecht, zu diesem Buch zu greifen und verspricht eine aufregende Geschichte, in der die Aufarbeitung von alten Wunden, geschichtsträchtigen Ereignissen und eine Menge Emotionen eine große Rolle spielen. Nach "Bühlerhöhe" und "Rheinblick" ist dies nun mein drittes Buch von Brigitte Glaser, aber ich muss gestehen, dass sie mich dieses Mal nicht wirklich abholen und begeistern kann. Zwar malt sie mit einer unglaublich authentischen Kulissen wundervolle Landschaftsbilder und lässt den Blick immer wieder über die malerische Gegend bis hin zu den Vogesen schweifen, aber von einem schönen Teller wird man leider nicht satt. Die kurzen Kapitel bewirken, dass sich die Leser;innen wie beim ständigen An- und Ausknipsen einer Leselampe fühlen, bei der mal mehr, mal weniger Licht auf die Seiten fällt. Die Geschichte wirkt dadurch abgehackt und der Lesefluss wird immer wieder unterbrochen. Die Mischung der Themen finde ich zwar nach wie vor gut gelungen (Romanze, Vergangenheitsbewältigung, Selbstverwirklichung, Historisches), aber aufgrund ihrer Vielfalt tragen sie dazu bei, dass sich die Autorin in ihnen verliert und dadurch der Roman etwas langatmig wird. Glaser versucht einen Spannungsbogen aufzubauen, der in Ansätzen gelungen ist, aber nicht konstant weiter verfolgt wird, sodass sich die Dramatik in Grenzen hält. Vieles wird angedeutet, jedoch behält sich die Schreibende vor, hier vage zu bleiben und bereits begonnene Gedanken nicht zu Ende zu denken und zu Papier zu bringen. Die Leser:innen hängen oftmals in der Luft und können/müssen sich ihren Teil denken. Mir fehlt ein wenig Farbe und das Prickeln des Champagners, um hier bestimmte Momente zu unterstreichen bzw. hervorzuheben. Die Geschichte bleibt daher schlicht, ohne Schnörkel und in ihrer Einfachheit ohne großartige Überraschungen. Nett zu lesen, aber leider nicht das, was ich erwartet habe.

Leider etwas langatmig

katikatharinenhof am 28.07.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wenn die Liebe Einzug hält, prickelt es wie Champagner im Glas. So ist es auch , als sich Henny und Paul gegenüberstehen. Aber die Beziehung ist nicht für die Ewigkeit gemacht und genauso schnell, sie begonnen hat, zerbricht sie auch wieder. Jahre später stehen sich beide wieder gegenüber und die Spannung zwischen beiden ist sofort wieder vorhanden. Denn Paul sucht nach einer Flache Champagner, die Henny besitzt und die nicht nur als Symbol für die Verbindung zwischen Deutschland und Frankreich steht, sondern auch das widerspiegelt, was zwischen dem einstigen Liebespaar an Gefühlen vorhanden war.... Der Klappentext verführt regelrecht, zu diesem Buch zu greifen und verspricht eine aufregende Geschichte, in der die Aufarbeitung von alten Wunden, geschichtsträchtigen Ereignissen und eine Menge Emotionen eine große Rolle spielen. Nach "Bühlerhöhe" und "Rheinblick" ist dies nun mein drittes Buch von Brigitte Glaser, aber ich muss gestehen, dass sie mich dieses Mal nicht wirklich abholen und begeistern kann. Zwar malt sie mit einer unglaublich authentischen Kulissen wundervolle Landschaftsbilder und lässt den Blick immer wieder über die malerische Gegend bis hin zu den Vogesen schweifen, aber von einem schönen Teller wird man leider nicht satt. Die kurzen Kapitel bewirken, dass sich die Leser;innen wie beim ständigen An- und Ausknipsen einer Leselampe fühlen, bei der mal mehr, mal weniger Licht auf die Seiten fällt. Die Geschichte wirkt dadurch abgehackt und der Lesefluss wird immer wieder unterbrochen. Die Mischung der Themen finde ich zwar nach wie vor gut gelungen (Romanze, Vergangenheitsbewältigung, Selbstverwirklichung, Historisches), aber aufgrund ihrer Vielfalt tragen sie dazu bei, dass sich die Autorin in ihnen verliert und dadurch der Roman etwas langatmig wird. Glaser versucht einen Spannungsbogen aufzubauen, der in Ansätzen gelungen ist, aber nicht konstant weiter verfolgt wird, sodass sich die Dramatik in Grenzen hält. Vieles wird angedeutet, jedoch behält sich die Schreibende vor, hier vage zu bleiben und bereits begonnene Gedanken nicht zu Ende zu denken und zu Papier zu bringen. Die Leser:innen hängen oftmals in der Luft und können/müssen sich ihren Teil denken. Mir fehlt ein wenig Farbe und das Prickeln des Champagners, um hier bestimmte Momente zu unterstreichen bzw. hervorzuheben. Die Geschichte bleibt daher schlicht, ohne Schnörkel und in ihrer Einfachheit ohne großartige Überraschungen. Nett zu lesen, aber leider nicht das, was ich erwartet habe.

Kann Champagner Wunden heilen?

Bewertung aus Staufenberg am 27.06.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In dem Roman um Henny, die Tochter eines erfolgreichen deutschen Weinhändlers und ihrer großen Liebe Paul, ein Elsässer, von dem sie nach Kriegsende verlassen wurde, werden überaus geschickt die Verhandlungen in den Jahren 1962 bis 1963 zwischen Frankreich und Deutschland, die letztendlich zum Abschluss des s.g. Elysée-Vertrags führten, mit einbezogen. Dabei gelingt es der Autorin, diese Entwicklungen in einer sehr verständlichen Weise darzustellen, wodurch sich neue Einblicke in das Deutsch-Französische Verhältnis ergeben. Paul Duringer erhält 1962 den Auftrag, eine ganz besondere Flasche Champagner zu finden, die so viele Jahre nach Kriegsende als Symbol für die Plünderung der französischen Weinregionen durch die Nazis stehen soll. Im Zuge seiner Nachforschungen sucht er auch die inzwischen wieder recht erfolgreiche Weinhandlung von Henny Köpfer auf. Ein nahtloses Anknüpfen an die gemeinsame Zeit stellt sich jedoch als nahezu unmöglich heraus, denn die Kriegsereignisse und ein Verrat haben ihre Spuren hinterlassen. Dass Paul Duringer nicht der einzige Interessent an diesem Champagner ist lässt sich im Verlauf des Romans sehr schnell feststellen und verleiht dadurch dem ganzen Geschehen auch eine gewisse Spannung. Mit Hilfe des von der Autorin verwendeten sehr bildhaften Erzählstils lernt man recht schnell die Bevölkerung und den Alltag kennen. Zudem wird dadurch das Verständnis gerade für die Zeit des Krieges in diesem Landstrich auf eine sehr leichte und überzeugende Weise mit Leben gefüllt. Ein flüssiger Schreibstil nimm bereits nach kurzer Zeit gefangen und man versinkt regelrecht in längst vergangenen Zeiten. Die Charaktere sind überzeugend und realistisch dargestellt und gerade die Schilderung der Beziehung zwischen Henny und Paul, geprägt von Verletzungen aus der gemeinsamen Vergangenheit, sind schlüssig, verständlich und nachvollziehbar dargestellt. Eine überaus interessante Kombination verschiedener Themenbereiche wird in diesem Roman überaus gelungen und überzeugend dargestellt. Dabei kommt weder die Schilderung geschichtliche Ereignisse noch persönlicher Gefühle und Entwicklungen zu kurz. Gerade im Hinblick auf ein besseres Verständnis für die Entwicklung des deutsch-französischen Verhältnisses stellt dieser Roman eine Bereicherung dar.

Kann Champagner Wunden heilen?

Bewertung aus Staufenberg am 27.06.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

In dem Roman um Henny, die Tochter eines erfolgreichen deutschen Weinhändlers und ihrer großen Liebe Paul, ein Elsässer, von dem sie nach Kriegsende verlassen wurde, werden überaus geschickt die Verhandlungen in den Jahren 1962 bis 1963 zwischen Frankreich und Deutschland, die letztendlich zum Abschluss des s.g. Elysée-Vertrags führten, mit einbezogen. Dabei gelingt es der Autorin, diese Entwicklungen in einer sehr verständlichen Weise darzustellen, wodurch sich neue Einblicke in das Deutsch-Französische Verhältnis ergeben. Paul Duringer erhält 1962 den Auftrag, eine ganz besondere Flasche Champagner zu finden, die so viele Jahre nach Kriegsende als Symbol für die Plünderung der französischen Weinregionen durch die Nazis stehen soll. Im Zuge seiner Nachforschungen sucht er auch die inzwischen wieder recht erfolgreiche Weinhandlung von Henny Köpfer auf. Ein nahtloses Anknüpfen an die gemeinsame Zeit stellt sich jedoch als nahezu unmöglich heraus, denn die Kriegsereignisse und ein Verrat haben ihre Spuren hinterlassen. Dass Paul Duringer nicht der einzige Interessent an diesem Champagner ist lässt sich im Verlauf des Romans sehr schnell feststellen und verleiht dadurch dem ganzen Geschehen auch eine gewisse Spannung. Mit Hilfe des von der Autorin verwendeten sehr bildhaften Erzählstils lernt man recht schnell die Bevölkerung und den Alltag kennen. Zudem wird dadurch das Verständnis gerade für die Zeit des Krieges in diesem Landstrich auf eine sehr leichte und überzeugende Weise mit Leben gefüllt. Ein flüssiger Schreibstil nimm bereits nach kurzer Zeit gefangen und man versinkt regelrecht in längst vergangenen Zeiten. Die Charaktere sind überzeugend und realistisch dargestellt und gerade die Schilderung der Beziehung zwischen Henny und Paul, geprägt von Verletzungen aus der gemeinsamen Vergangenheit, sind schlüssig, verständlich und nachvollziehbar dargestellt. Eine überaus interessante Kombination verschiedener Themenbereiche wird in diesem Roman überaus gelungen und überzeugend dargestellt. Dabei kommt weder die Schilderung geschichtliche Ereignisse noch persönlicher Gefühle und Entwicklungen zu kurz. Gerade im Hinblick auf ein besseres Verständnis für die Entwicklung des deutsch-französischen Verhältnisses stellt dieser Roman eine Bereicherung dar.

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