Der Morgenstern

Der Morgenstern

Roman

eBook

Fr.25.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Der Morgenstern

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab Fr. 38.90
eBook

eBook

ab Fr. 25.90
Hörbuch

Hörbuch

ab Fr. 22.90

Beschreibung

Es ist Sommer in Norwegen. Eigentlich eine beschauliche, sonnengetränkte Zeit. Doch nun scheint etwas aus den Fugen geraten zu sein. Krabben spazieren an Land, Ratten tauchen an überraschenden Stellen auf, eine Katze kommt unter seltsamen Umständen ums Leben. Kurzum: Die Tiere verhalten sich wider ihre Natur. In seinem neuen Roman schildert Karl Ove Knausgård eine Welt, in der die Natur und die Menschen aus dem Gleichgewicht sind, obwohl das Buch eigentlich ganz realistisch vom Leben einiger Menschen, neun an der Zahl, während mehrerer Hochsommertage erzählt, und zwar in deren eigenen Worten. Da ist der Literaturprofessor Arne, der mit seiner Familie die Tage im Sommerhaus verbringt, an sich selbst zweifelt und mit seinem Nachbarn Egil über den Glauben an Gott diskutiert. Da ist die Pastorin Kathrine, die plötzlich merkt, dass sie ihre Ehe als Gefängnis empfindet. Da ist der Journalist Jostein, der auf einer exzessiven Trinktour von den mysteriösen Morden an Mitgliedern einer Death Metal Band hört, während seine Frau Turid in einer psychiatrischen Anstalt als Nachtwache arbeitet. Ihnen allen unerklärlich ist das Auftauchen eines neuen Sterns am Himmel, den auch die Wissenschaft nicht wirklich erklären kann. Ist er der Vorbote von etwas Bösem oder im Gegenteil die Verheissung von etwas Gutem?

Details

Verkaufsrang

3514

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

11.04.2022

Beschreibung

Details

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion text-to-speech können Sie sich im aktuellen tolino webReader das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/text-to-speech.

Verkaufsrang

3514

Erscheinungsdatum

11.04.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

896 (Printausgabe)

Dateigröße

1782 KB

Übersetzer

Paul Berf

Sprache

Deutsch

EAN

9783641187484

Das meinen unsere Kund*innen

4.0

5 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Alle müssen alles aushalten

Ruthild Maria Görschen aus Potsdam am 13.06.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zu Beginn gleich ein Zitat von relativ weit hinten, auf Seite 821: „Was jenseits der Reichweite ihrer Sinne liegt [gemeint sind hier die Tiere], gibt es für sie nicht, es existiert schlichtweg nicht in der Welt.“ Wenn ich mir jetzt die Fische und andere Wasserlebewesen vorstelle, die natürlich die ganze Welt jenseits des Wassers nicht – oder kaum – wahrnehmen können, so wie die meisten von uns die wirkliche Wasserwelt nicht wahrnehmen können …. Ja, dann bleibt so viel Unerkanntes übrig, wie die ganze Luftwelt für die Fische. Was mag es noch jenseits unserer Wahrnehmungswelt alles geben? Wir wissen ja nicht mal, wer wir wirklich sind und wo wir herkommen. Damit meine ich jetzt nicht die Bäuche unserer Mütter, sondern wo der Mensch an sich herkommt. War er schon immer auf diesem Planeten? Also zäume ich hier das Pferd vom Schwanz auf und beginne mit dem Ende, bzw. mit dem Anfang vom Essay am Ende. Knausgård macht es uns hier nicht leicht mit diesem dicken Buch mit seinen 891 Seiten. Es liest sich schön und schrecklich zugleich, aber man bleibt dran, kann es nicht weglegen, obwohl nicht alles gefällt. Bei Weitem nicht alles. Zunächst fand ich die Anzahl der Protagonisten zu unüberschaubar, fing doch jedes Kapitel mit einem neuen Erzähler an – neun sind es insgesamt – und alle sprachen in der Ich-Form. Wer davon ist so richtig hängen geblieben? Natürlich Arne, das ist der vom Anfang, mit der verrückten Frau, drei Kindern und zwei toten Katzen. Gruselig schon zu Beginn. Er begräbt eine Katze, die noch nicht richtig tot ist und die Katzenmutter dieses armen Tieres stirbt auch keines natürlichen Todes. Hier beginnt schon die Schrägheit der gesamten Atmosphäre im Roman. Arne fährt betrunken Auto und überall auf der Straße laufen Krebse herum. Massenhaft geangelte Fische stinken in Arnes Keller vor sich hin. Auch nach der Abreise aus dem Sommerhaus noch. Die verrückte Ehefrau wird vorher noch schnell ins nächstgelegene Krankenhaus abgeschoben. Hat der Morgenstern, der neue, das alles ausgelöst und zu verantworten? Die ganze Welt ist aus den Fugen geraten, so wie unsere gerade auch. Da wird alles geleugnet, was nicht ins System passt, und: „Keiner hat jemals ein vernünftiges Gespräch mit einem Leugner geführt. Das geht einfach nicht.“ (Seite 790) Arne hat einen Nachbarn in diesen Norweger-Sommerhäusern in Bergen am Meer: Egil. Auch Egils Welt ist aus den Fugen geraten, deshalb schrieb er den Essay am Ende: „Über den Tod und die Toten“, ab Seite 817. Hier wird nach viel Philosophie eine Zugbekanntschaft von Egil thematisiert und eine Beerdigung, derlei Merkwürdigkeiten kann man sich kaum ausdenken, die müssen schon so passiert sein. Der Journalist Jostein ist noch so ein Protagonist, der hängen bleibt im Gedächtnis, einfach weil er solche Unmengen an Alkohol trinken kann, dass man es kaum zu glauben vermag. Er betrügt seine Frau, fällt öfter mal in Ohnmacht, einmal auch ins Koma und irrt seitenlang in der Anderswelt herum. Die Frauen sind nicht so markant und gerieten ob der Textfülle bei mir mehr oder weniger schon in Vergessenheit: Turid, Josteins Frau, arbeitet in der Psychiatrie. Sie muss mit einem harten Schicksalsschlag fertig werden und Monster im Wald verkraften. Dann ist da noch Kathrine, die Pfarrerin, mit den Wahnvorstellungen (oder sind es keine?), Vibeke, Solveig und andere. Manche der Protagonisten kennen sich und begegnen sich, andere wirken wie zufällig ins Buch geraten. Allen gemeinsam ist das Staunen über oder die Angst vor diesem Morgenstern. Ich weiß nicht, ob das Buch empfehlenswert ist oder nicht. Ich habe es gar nicht gern gelesen und konnte es trotzdem nicht aus der Hand legen. Warum liest man so ein dickes Buch? Und es werden noch mehr, so die „Androhung“, siehe hier aus dem Interview mit dem Autor: Früher hätte er, deutet er an, wohl zuerst an sein Werk gedacht. Aber das sei nun im Vergleich mit seiner Familie unbedeutend. Trotzdem hat er weiter große Pläne als Autor. „Der Morgenstern“ ist nämlich nur der Auftaktband zu einer Romanreihe. „Schwer zu sagen, wie viele Romane es werden. Mindestens fünf. Es werden wohl fünf“, sagt Knausgård und lacht. Fazit: Ein seltsames Buch, es ist schön und schrecklich zugleich. Die Erlebnisse von neun Protagonisten - jeweils Ich-Erzähler - überfordern etwas. Trotzdem will man wissen, wie es weitergeht ...

Alle müssen alles aushalten

Ruthild Maria Görschen aus Potsdam am 13.06.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zu Beginn gleich ein Zitat von relativ weit hinten, auf Seite 821: „Was jenseits der Reichweite ihrer Sinne liegt [gemeint sind hier die Tiere], gibt es für sie nicht, es existiert schlichtweg nicht in der Welt.“ Wenn ich mir jetzt die Fische und andere Wasserlebewesen vorstelle, die natürlich die ganze Welt jenseits des Wassers nicht – oder kaum – wahrnehmen können, so wie die meisten von uns die wirkliche Wasserwelt nicht wahrnehmen können …. Ja, dann bleibt so viel Unerkanntes übrig, wie die ganze Luftwelt für die Fische. Was mag es noch jenseits unserer Wahrnehmungswelt alles geben? Wir wissen ja nicht mal, wer wir wirklich sind und wo wir herkommen. Damit meine ich jetzt nicht die Bäuche unserer Mütter, sondern wo der Mensch an sich herkommt. War er schon immer auf diesem Planeten? Also zäume ich hier das Pferd vom Schwanz auf und beginne mit dem Ende, bzw. mit dem Anfang vom Essay am Ende. Knausgård macht es uns hier nicht leicht mit diesem dicken Buch mit seinen 891 Seiten. Es liest sich schön und schrecklich zugleich, aber man bleibt dran, kann es nicht weglegen, obwohl nicht alles gefällt. Bei Weitem nicht alles. Zunächst fand ich die Anzahl der Protagonisten zu unüberschaubar, fing doch jedes Kapitel mit einem neuen Erzähler an – neun sind es insgesamt – und alle sprachen in der Ich-Form. Wer davon ist so richtig hängen geblieben? Natürlich Arne, das ist der vom Anfang, mit der verrückten Frau, drei Kindern und zwei toten Katzen. Gruselig schon zu Beginn. Er begräbt eine Katze, die noch nicht richtig tot ist und die Katzenmutter dieses armen Tieres stirbt auch keines natürlichen Todes. Hier beginnt schon die Schrägheit der gesamten Atmosphäre im Roman. Arne fährt betrunken Auto und überall auf der Straße laufen Krebse herum. Massenhaft geangelte Fische stinken in Arnes Keller vor sich hin. Auch nach der Abreise aus dem Sommerhaus noch. Die verrückte Ehefrau wird vorher noch schnell ins nächstgelegene Krankenhaus abgeschoben. Hat der Morgenstern, der neue, das alles ausgelöst und zu verantworten? Die ganze Welt ist aus den Fugen geraten, so wie unsere gerade auch. Da wird alles geleugnet, was nicht ins System passt, und: „Keiner hat jemals ein vernünftiges Gespräch mit einem Leugner geführt. Das geht einfach nicht.“ (Seite 790) Arne hat einen Nachbarn in diesen Norweger-Sommerhäusern in Bergen am Meer: Egil. Auch Egils Welt ist aus den Fugen geraten, deshalb schrieb er den Essay am Ende: „Über den Tod und die Toten“, ab Seite 817. Hier wird nach viel Philosophie eine Zugbekanntschaft von Egil thematisiert und eine Beerdigung, derlei Merkwürdigkeiten kann man sich kaum ausdenken, die müssen schon so passiert sein. Der Journalist Jostein ist noch so ein Protagonist, der hängen bleibt im Gedächtnis, einfach weil er solche Unmengen an Alkohol trinken kann, dass man es kaum zu glauben vermag. Er betrügt seine Frau, fällt öfter mal in Ohnmacht, einmal auch ins Koma und irrt seitenlang in der Anderswelt herum. Die Frauen sind nicht so markant und gerieten ob der Textfülle bei mir mehr oder weniger schon in Vergessenheit: Turid, Josteins Frau, arbeitet in der Psychiatrie. Sie muss mit einem harten Schicksalsschlag fertig werden und Monster im Wald verkraften. Dann ist da noch Kathrine, die Pfarrerin, mit den Wahnvorstellungen (oder sind es keine?), Vibeke, Solveig und andere. Manche der Protagonisten kennen sich und begegnen sich, andere wirken wie zufällig ins Buch geraten. Allen gemeinsam ist das Staunen über oder die Angst vor diesem Morgenstern. Ich weiß nicht, ob das Buch empfehlenswert ist oder nicht. Ich habe es gar nicht gern gelesen und konnte es trotzdem nicht aus der Hand legen. Warum liest man so ein dickes Buch? Und es werden noch mehr, so die „Androhung“, siehe hier aus dem Interview mit dem Autor: Früher hätte er, deutet er an, wohl zuerst an sein Werk gedacht. Aber das sei nun im Vergleich mit seiner Familie unbedeutend. Trotzdem hat er weiter große Pläne als Autor. „Der Morgenstern“ ist nämlich nur der Auftaktband zu einer Romanreihe. „Schwer zu sagen, wie viele Romane es werden. Mindestens fünf. Es werden wohl fünf“, sagt Knausgård und lacht. Fazit: Ein seltsames Buch, es ist schön und schrecklich zugleich. Die Erlebnisse von neun Protagonisten - jeweils Ich-Erzähler - überfordern etwas. Trotzdem will man wissen, wie es weitergeht ...

...das Buch konnte mich leider nicht für sich gewinnen...

Gedankenlabor am 02.06.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

>>Es sah aus, als würde der Wald brennen. Aber es war ein Himmelskörper, erkannte ich, denn das Licht stieg höher und löste sich nur einen Augenblick später vom Bergrücken. Es war ein Stern. << "Der Morgenstern" von Karl Ove Knausgård ist eine Geschichte, die letztlich aus ganz vielen kleinen Eindrücken besteht, deren Lebensschnipseln zu einem Ganzen werden, das sich rund um dieses wundersame Auftauchen des Sternes am Himmel dreht. Was mit scheinbar kleinen Einblicken in Alltägliches beginnt, gipfelt mehr und mehr in teils mysteriösen Ereignissen, bis hin zu dem ein oder anderen erschütternden Moment. Diese Spannung, die Karl Ove Knausgård hier aufbaut und dieses bedrückte Gefühl, was sich für mich als Leser mehr und mehr einstellte, hat mich doch sehr ans das Buch gefesselt. Schließlich wollte ich doch unbedingt wissen, wohin hier die Reise führt. Leider gab es unter den vielen Charakteren keinen, dem ich irgendwie näher kommen konnte. Sobald ich im Ansatz ein Gefühl von Nähe hatte, wechselte die Geschichte in eine andere Perspektive, was es mir insgesamt im Bezug auf die einzelnen Protagonisten und Dynamiken untereinander sehr schwer machte. Hin und wieder stellte sich für mich auch die Frage, wo der rote Faden ist... Führt er mich womöglich an der Nase herum? Bis auf den Stern und das damit verbundene nahende Weltuntergangsszenario blieb dieser mir fern und es fühlte sich für mich beim Lesen zumeist an, als würde ich mich in einer Schwebe befinden, die irgendwie so ein bisschen im großen Nichts verweilt... Mein Fazit: Einerseits ein spannend geschriebenes Buch, anderseits blieb für mich persönlich wenig hängen und letztlich konnte mir dieses große Ganze am Ende nicht viel geben, außer der Frage, wohin das alles wohl noch führen wird... Aber ob es sich für mich letztlich lohnen wird einen Folgeband zu lesen? Hm... dessen bin ich mir noch nicht schlüssig.

...das Buch konnte mich leider nicht für sich gewinnen...

Gedankenlabor am 02.06.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

>>Es sah aus, als würde der Wald brennen. Aber es war ein Himmelskörper, erkannte ich, denn das Licht stieg höher und löste sich nur einen Augenblick später vom Bergrücken. Es war ein Stern. << "Der Morgenstern" von Karl Ove Knausgård ist eine Geschichte, die letztlich aus ganz vielen kleinen Eindrücken besteht, deren Lebensschnipseln zu einem Ganzen werden, das sich rund um dieses wundersame Auftauchen des Sternes am Himmel dreht. Was mit scheinbar kleinen Einblicken in Alltägliches beginnt, gipfelt mehr und mehr in teils mysteriösen Ereignissen, bis hin zu dem ein oder anderen erschütternden Moment. Diese Spannung, die Karl Ove Knausgård hier aufbaut und dieses bedrückte Gefühl, was sich für mich als Leser mehr und mehr einstellte, hat mich doch sehr ans das Buch gefesselt. Schließlich wollte ich doch unbedingt wissen, wohin hier die Reise führt. Leider gab es unter den vielen Charakteren keinen, dem ich irgendwie näher kommen konnte. Sobald ich im Ansatz ein Gefühl von Nähe hatte, wechselte die Geschichte in eine andere Perspektive, was es mir insgesamt im Bezug auf die einzelnen Protagonisten und Dynamiken untereinander sehr schwer machte. Hin und wieder stellte sich für mich auch die Frage, wo der rote Faden ist... Führt er mich womöglich an der Nase herum? Bis auf den Stern und das damit verbundene nahende Weltuntergangsszenario blieb dieser mir fern und es fühlte sich für mich beim Lesen zumeist an, als würde ich mich in einer Schwebe befinden, die irgendwie so ein bisschen im großen Nichts verweilt... Mein Fazit: Einerseits ein spannend geschriebenes Buch, anderseits blieb für mich persönlich wenig hängen und letztlich konnte mir dieses große Ganze am Ende nicht viel geben, außer der Frage, wohin das alles wohl noch führen wird... Aber ob es sich für mich letztlich lohnen wird einen Folgeband zu lesen? Hm... dessen bin ich mir noch nicht schlüssig.

Unsere Kund*innen meinen

Der Morgenstern

von Karl Ove Knausgard

4.0

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Gerhard Brantschen

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Gerhard Brantschen

Buchhandlung Stauffacher

Zum Portrait

4/5

Ein Stern als Vorbote? Aber für was?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bergen, Norwegen, Gegenwart. Ein neuer Stern erscheint plötzlich am Himmel. Niemand weiss, weshalb. Wir begleiten 9 Menschen, die ihre eigenen Eindrücke zu diesem Phänomen schildern. Der Stern hat aber nicht nur auf sie Auswirkungen, auch Tiere verhalten sich anders als üblich. Dabei sind norwegische Wälder und Fjorde so schon mysteriös genug... Karl Ove Knausgård erzählt eine Geschichte, die sowohl mysteriös ist, aber auch unheimlich, phantastisch. Sogar ein Ritualmord kommt vor. Das ganze erhält zunehmend philosophische Qualitäten, als eine der neun Personen gegen Ende der Geschichte über das Sterben und den Tod nachdenkt und dieses Thema auch von mehreren Seiten her betrachtet. Am Ende des Buches bleiben viele Fragen unbeantwortet. Meiner Meinung nach will der Autor unser Gehirn anstupsen, damit wir uns zu besagten Themen selbst Gedanken machen. Es ist ein Buch, das am besten in einer Gruppe gelesen wird, um im Anschluss daran diskutiert und interpretiert zu werden. Trotz aller Philosophie und dem beträchtlichen Umfang liest sich das Buch erstaunlich leicht. Ein Buch, das in Erinnerung bleibt.
4/5

Ein Stern als Vorbote? Aber für was?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Bergen, Norwegen, Gegenwart. Ein neuer Stern erscheint plötzlich am Himmel. Niemand weiss, weshalb. Wir begleiten 9 Menschen, die ihre eigenen Eindrücke zu diesem Phänomen schildern. Der Stern hat aber nicht nur auf sie Auswirkungen, auch Tiere verhalten sich anders als üblich. Dabei sind norwegische Wälder und Fjorde so schon mysteriös genug... Karl Ove Knausgård erzählt eine Geschichte, die sowohl mysteriös ist, aber auch unheimlich, phantastisch. Sogar ein Ritualmord kommt vor. Das ganze erhält zunehmend philosophische Qualitäten, als eine der neun Personen gegen Ende der Geschichte über das Sterben und den Tod nachdenkt und dieses Thema auch von mehreren Seiten her betrachtet. Am Ende des Buches bleiben viele Fragen unbeantwortet. Meiner Meinung nach will der Autor unser Gehirn anstupsen, damit wir uns zu besagten Themen selbst Gedanken machen. Es ist ein Buch, das am besten in einer Gruppe gelesen wird, um im Anschluss daran diskutiert und interpretiert zu werden. Trotz aller Philosophie und dem beträchtlichen Umfang liest sich das Buch erstaunlich leicht. Ein Buch, das in Erinnerung bleibt.

Gerhard Brantschen
  • Gerhard Brantschen
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Der Morgenstern

von Karl Ove Knausgard

0 Rezensionen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Der Morgenstern