Eine Frage der Chemie
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Bonnie Garmus

1. Eine Frage der Chemie

Eine Frage der Chemie

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Variante: MP3 Lesung, gekürzt

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

356

Gesprochen von

Luise Helm

Spieldauer

11 Stunden und 47 Minuten

Family Sharing

Ja

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

31.03.2022

Hörtyp

Lesung

Beschreibung

Details

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Verkaufsrang

356

Gesprochen von

Luise Helm

Spieldauer

11 Stunden und 47 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

31.03.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

gekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

182

Verlag

Osterwoldaudio

Übersetzt von

  • Ulrike Wasel
  • Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

EAN

9783844929683

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Schräges Bild von Mutterschaft zerstört für mich feministischen Anspruch

SternchenBlau am 02.12.2023

Bewertungsnummer: 2080599

Bewertet: Hörbuch-Download

Puh, die Charaktere mochte ich zwar generell ganz gerne und die Dialoge waren auch oft spritzig. Trotzdem fand ich das Hörbuch oft anstrengend, vom großen Bogen her sehr vorhersehbar – und stellenweise auch ärgerlich. CN: sexualisierte Gewalt, Vergewaltigung, Sexismus Zunächst hat mich die sehr nüchterne Schilderung der Vergewaltigung, die die Protagonistin Elizabeth Zott erfahren muss, richtig kalt erwischt. Das Wording und die ganze Erzählhaltung hatten etwas sehr neutral beschreibendes. Ich habe das einfach bei einer leichteren Lektüre nicht erwartet. Die CN, die ich in einer anderen Rezi gelesen hatte, hatte ich schon wieder vergessen. Gerade, weil diese Passage so früh im Buch vorkommt, hatte ich das unangenehme Gefühl, dass es ein Plotdevise ist, das später dann auch noch für eine unerwartete Female Allyship aufgegriffen wird. Beides wirklich unangenehm. Ja, ich weiß, sexualisierte Gewalt ist leider häufig Lebensrealität und war es noch viel mehr in den 1950er Jahren. Aber hier wirkte sie für mich als Mittel zum Zweck. Wie gesagt, wirklich unangenehm. Im übrigens Buch sehe ich durchaus feministischen Anspruch. Aber vieles davon reißt das Buch für mich mit dem falsch verstandenen Bild von Mutterschaft wieder ein. Das Kinder hier eigentlich immer als Tyrannen geschildert werden, war schmerzhaft. Mutterschaft so darzustellen wirkt, als hätte die Autorin wichtige Debatten zu Care-Arbeit einfach verschlafen. Dazu wurde mir die Protagonistin regelrecht unsympathisch, weil Elizabeth Zott ihre Tochter derart parentifiziert, dass mir Angst und Bange wurde. Der Feminismus und die Selbstwirksamkeit scheint hier nur auf dem Rücken ihrer Tochter möglich zu sein. Und das finde ich ziemlich antifeministisch. Die Lesung von Luise Helm hingegen fand ich sehr spritzig und gerade die teilweise sehr pointierten Dialoge erwachen mit ihr toll zum Leben. In der Summe vergebe ich 2,5 Sterne, die Sprecherin würde zum Aufrunden führen, aber letztendlich bleibt so ein unglaublich schales Gefühl zurück, wie normalisiert hier eine Parentifizierung wurde. Daher runde ich ab.

Schräges Bild von Mutterschaft zerstört für mich feministischen Anspruch

SternchenBlau am 02.12.2023
Bewertungsnummer: 2080599
Bewertet: Hörbuch-Download

Puh, die Charaktere mochte ich zwar generell ganz gerne und die Dialoge waren auch oft spritzig. Trotzdem fand ich das Hörbuch oft anstrengend, vom großen Bogen her sehr vorhersehbar – und stellenweise auch ärgerlich. CN: sexualisierte Gewalt, Vergewaltigung, Sexismus Zunächst hat mich die sehr nüchterne Schilderung der Vergewaltigung, die die Protagonistin Elizabeth Zott erfahren muss, richtig kalt erwischt. Das Wording und die ganze Erzählhaltung hatten etwas sehr neutral beschreibendes. Ich habe das einfach bei einer leichteren Lektüre nicht erwartet. Die CN, die ich in einer anderen Rezi gelesen hatte, hatte ich schon wieder vergessen. Gerade, weil diese Passage so früh im Buch vorkommt, hatte ich das unangenehme Gefühl, dass es ein Plotdevise ist, das später dann auch noch für eine unerwartete Female Allyship aufgegriffen wird. Beides wirklich unangenehm. Ja, ich weiß, sexualisierte Gewalt ist leider häufig Lebensrealität und war es noch viel mehr in den 1950er Jahren. Aber hier wirkte sie für mich als Mittel zum Zweck. Wie gesagt, wirklich unangenehm. Im übrigens Buch sehe ich durchaus feministischen Anspruch. Aber vieles davon reißt das Buch für mich mit dem falsch verstandenen Bild von Mutterschaft wieder ein. Das Kinder hier eigentlich immer als Tyrannen geschildert werden, war schmerzhaft. Mutterschaft so darzustellen wirkt, als hätte die Autorin wichtige Debatten zu Care-Arbeit einfach verschlafen. Dazu wurde mir die Protagonistin regelrecht unsympathisch, weil Elizabeth Zott ihre Tochter derart parentifiziert, dass mir Angst und Bange wurde. Der Feminismus und die Selbstwirksamkeit scheint hier nur auf dem Rücken ihrer Tochter möglich zu sein. Und das finde ich ziemlich antifeministisch. Die Lesung von Luise Helm hingegen fand ich sehr spritzig und gerade die teilweise sehr pointierten Dialoge erwachen mit ihr toll zum Leben. In der Summe vergebe ich 2,5 Sterne, die Sprecherin würde zum Aufrunden führen, aber letztendlich bleibt so ein unglaublich schales Gefühl zurück, wie normalisiert hier eine Parentifizierung wurde. Daher runde ich ab.

Lesenswert, aber auch hörenswert

Elvira P. aus Goch am 29.07.2023

Bewertungsnummer: 1989924

Bewertet: Hörbuch-Download

Elizabeth Zott, überdurchschnittlich intelligent und voller wissenschaftliche Neugier, strebt nach neuen wissenschaftlichen Lösungswegen und nach Anerkennung als Chemikerin. Aber schon während ihres Studiums wird ihre jede fachliche Qualifikation aberkannt. Es ist 1961, die Frauen müssen ihre Ehemänner um Erlaubnis bitten, wenn sie arbeiten wollen. Elisabeth Zott lebt in einer Welt, die Frauen keinerlei Möglichkeit zur eigenen Entwicklung zugesteht. Sie gehören ins Heim, an den Herd, dürfen eheliche Kinder bekommen, um dann Mann und Kinder zu betreuen und zu pflegen. Aber Elizabeth Zott ist anders. Sie geht unbeirrbar ihren Weg. Elizabeth Zott geht unbeirrbar ihren Weg, den Bonnie Garmus mit so viel Humor, mit teilweise unbeabsichtigter Komik und gleichzeitig mit der rationalen Denkweise von Elizabeth, sehr unterhaltsam beschrieben hat. Luise Helm hatte immer genau das richtige Timing in ihrer Erzählstimme bzw. in der Art und Weise wie sie mit ihrer Stimme die Verzweiflung, Trauer, Energie und Überzeugungskraft von Elizabeth hervorgehoben hat, um dann wieder in die rationale, wissenschaftlich dozierenden Sprechweise zurückzufinden. Es hat einfach Freude gemacht, dieses Hörbuch zu hören. Mit Elizabeth Zott hat Bonnie Garmus eine Protagonistin geschaffen, wie man sie sich für den Kampf um mehr Rechte für Frauen nur wünschen kann. Letztendlich führte sie nie einen Kampf gegen Männer, sondern sie versuchte den Frauen Mut zu machen ihren Träumen zu folgen. Chapeau!

Lesenswert, aber auch hörenswert

Elvira P. aus Goch am 29.07.2023
Bewertungsnummer: 1989924
Bewertet: Hörbuch-Download

Elizabeth Zott, überdurchschnittlich intelligent und voller wissenschaftliche Neugier, strebt nach neuen wissenschaftlichen Lösungswegen und nach Anerkennung als Chemikerin. Aber schon während ihres Studiums wird ihre jede fachliche Qualifikation aberkannt. Es ist 1961, die Frauen müssen ihre Ehemänner um Erlaubnis bitten, wenn sie arbeiten wollen. Elisabeth Zott lebt in einer Welt, die Frauen keinerlei Möglichkeit zur eigenen Entwicklung zugesteht. Sie gehören ins Heim, an den Herd, dürfen eheliche Kinder bekommen, um dann Mann und Kinder zu betreuen und zu pflegen. Aber Elizabeth Zott ist anders. Sie geht unbeirrbar ihren Weg. Elizabeth Zott geht unbeirrbar ihren Weg, den Bonnie Garmus mit so viel Humor, mit teilweise unbeabsichtigter Komik und gleichzeitig mit der rationalen Denkweise von Elizabeth, sehr unterhaltsam beschrieben hat. Luise Helm hatte immer genau das richtige Timing in ihrer Erzählstimme bzw. in der Art und Weise wie sie mit ihrer Stimme die Verzweiflung, Trauer, Energie und Überzeugungskraft von Elizabeth hervorgehoben hat, um dann wieder in die rationale, wissenschaftlich dozierenden Sprechweise zurückzufinden. Es hat einfach Freude gemacht, dieses Hörbuch zu hören. Mit Elizabeth Zott hat Bonnie Garmus eine Protagonistin geschaffen, wie man sie sich für den Kampf um mehr Rechte für Frauen nur wünschen kann. Letztendlich führte sie nie einen Kampf gegen Männer, sondern sie versuchte den Frauen Mut zu machen ihren Träumen zu folgen. Chapeau!

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von Bonnie Garmus

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Anita Zehnder

Orell Füssli Basel

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4/5

herzzerreissendes Lieblingshörbuch - reines Hörvergnügen

Bewertet: Hörbuch-Download

Dieses Hörbuch ist eine Hommage an die verkannten Hausfrauen und Mütter der 50er und 60er Jahre und deren ungenutztem Potential. Elizabeth Zott, die literarische Heldin, würde es anders sagen, aber ihre Geschichte oder eben ihre Fernsehsendung “Essen um sechs” ist nicht bloss eine Einführung in die Chemie, es ist ein dreissig minütiger, fünfmal die Woche stattfindender Unterricht in Sachen Leben. Dabei geht es nicht darum, wer wir sind, oder wer wir waren, sondern darum wer wir werden können. Darin liegt der Zauber der Geschichte. Viele der feministischen Themen, die die Geschichte anspricht, sind noch heute aktuell. Die Sprecherin Louise Halm erzählt die Geschichte emotional berührend, klug und mitreissend. Die Geschichte ist humorvoll und trifft auch heute noch genau ins Herz.
4/5

herzzerreissendes Lieblingshörbuch - reines Hörvergnügen

Bewertet: Hörbuch-Download

Dieses Hörbuch ist eine Hommage an die verkannten Hausfrauen und Mütter der 50er und 60er Jahre und deren ungenutztem Potential. Elizabeth Zott, die literarische Heldin, würde es anders sagen, aber ihre Geschichte oder eben ihre Fernsehsendung “Essen um sechs” ist nicht bloss eine Einführung in die Chemie, es ist ein dreissig minütiger, fünfmal die Woche stattfindender Unterricht in Sachen Leben. Dabei geht es nicht darum, wer wir sind, oder wer wir waren, sondern darum wer wir werden können. Darin liegt der Zauber der Geschichte. Viele der feministischen Themen, die die Geschichte anspricht, sind noch heute aktuell. Die Sprecherin Louise Halm erzählt die Geschichte emotional berührend, klug und mitreissend. Die Geschichte ist humorvoll und trifft auch heute noch genau ins Herz.

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Sandra Egger

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5/5

Wunderbar und vielschichtig

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe mir das Hörbuch angehört. Ein grossartiges Erstlingswerk von Bonnie Garmus. Wunderbar erzählt von der Sprecherin Luise Helm. Man kann sich so richtig schön aufregen ab gewissen Geschehnissen und Charakteren und im nächsten Moment muss man schon wieder loslachen weil Elizabeth kein Blatt vor den Mund nimmt und ihr Zwischentöne und Feinheiten herzlich egal sind.
5/5

Wunderbar und vielschichtig

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich habe mir das Hörbuch angehört. Ein grossartiges Erstlingswerk von Bonnie Garmus. Wunderbar erzählt von der Sprecherin Luise Helm. Man kann sich so richtig schön aufregen ab gewissen Geschehnissen und Charakteren und im nächsten Moment muss man schon wieder loslachen weil Elizabeth kein Blatt vor den Mund nimmt und ihr Zwischentöne und Feinheiten herzlich egal sind.

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