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Elizabeth Finch

Roman

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

6226

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.11.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20.6/12.4/3 cm

Beschreibung

Rezension

»Beim Lesen werde ich klüger.« ("Der Spiegel KulturSpiegel")
»Julian Barnes zieht alle Register seines literarischen Könnens.« ("Wiener Zeitung")
»eine Hommage an die universitäre Bildung und an charismatische Dozenten, die es verstehen ihren Studenten das Selberdenken beizubringen« ("Ruhr Nachrichten")
»Es ist, als ob auch wir, die Lesenden, von Finch posthum eine Lektion in Sachen
intellektueller Selbstermächtigung erhalten würden.« ("Kleine Zeitung")
»Julian Barnes wirbelt unser Denken durcheinander. [...] Auf dem Weg durch [seinen] Roman wird man wunderbar verwirrenden Fragen begegnen.« ("Kurier")
»Herrliche Akademikerprosa, so labend wie ein alter Portwein.« ("stern")
»Die Dialoge, Beobachtungen, Kommentare und Bonmots der Titelheldin sind brillant.« ("Falter")

Details

Verkaufsrang

6226

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.11.2022

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20.6/12.4/3 cm

Gewicht

348 g

Auflage

1. Auflage

Übersetzer

Gertraude Krueger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00327-7

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eine romantische Stoikerin

Bewertung am 03.11.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein neuer Roman von Julian Barnes ist schon etwas besonderes. Er ist einer der wichtigsten englischen Schriftsteller neben Ian McEwan. Das Buch wird von seiner Erzählart geprägt. Der Erzähler Neil berichtet in bewundernder Art von seiner Dozentin Elizabeth Finch, mit der er sich viele Jahre lang trifft. Elizabeth Finch, auch nur EF genannt, gibt geschichtliche Vorlesungen für einen Erwachsenen-Fortbildungskurs. Sie ist unkonventionell, originell und bewahrt immer Haltung. Neil ist eine leicht gescheiterte Existenz. Er war früher Schauspieler, bis er kein Engagement mehr bekommen hatte. Er sonnt sich ein wenig in Elizabeth Anwesenheit. Anfangs war ich sehr begeistert, doch mich störte dann, dass man an EF als Leser einfach nicht herankommt. Sie bleibt stets beherrscht und distanziert. Doch dann gibt es einen Bruch in der Geschichte. EF stirbt und erst durch ihren Nachlaß an Notizbüchern kommt man ihr etwas näher. Der Mittelteil besteht dann aus einem langen Essay, ausgehend von dem römischen Kaiser Julian und den Äußerungen von Milton, Voltaire und Ibsen. Im dritten Teil des Buches ist Neil wieder auf den Spuren Elizabeth und versucht ihre Biografie zu rekonstruieren. Aber sie bleibt ein Rätsel. Man merkt schließlich, dass es in dem Buch auch viel um Neil geht, seine Hoffnungen, Sehnsüchte und Enttäuschungen. Elizabeth Finch ist ein geschickt gemachter Roman, wie man es von Julian Barnes gewohnt ist.

eine romantische Stoikerin

Bewertung am 03.11.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein neuer Roman von Julian Barnes ist schon etwas besonderes. Er ist einer der wichtigsten englischen Schriftsteller neben Ian McEwan. Das Buch wird von seiner Erzählart geprägt. Der Erzähler Neil berichtet in bewundernder Art von seiner Dozentin Elizabeth Finch, mit der er sich viele Jahre lang trifft. Elizabeth Finch, auch nur EF genannt, gibt geschichtliche Vorlesungen für einen Erwachsenen-Fortbildungskurs. Sie ist unkonventionell, originell und bewahrt immer Haltung. Neil ist eine leicht gescheiterte Existenz. Er war früher Schauspieler, bis er kein Engagement mehr bekommen hatte. Er sonnt sich ein wenig in Elizabeth Anwesenheit. Anfangs war ich sehr begeistert, doch mich störte dann, dass man an EF als Leser einfach nicht herankommt. Sie bleibt stets beherrscht und distanziert. Doch dann gibt es einen Bruch in der Geschichte. EF stirbt und erst durch ihren Nachlaß an Notizbüchern kommt man ihr etwas näher. Der Mittelteil besteht dann aus einem langen Essay, ausgehend von dem römischen Kaiser Julian und den Äußerungen von Milton, Voltaire und Ibsen. Im dritten Teil des Buches ist Neil wieder auf den Spuren Elizabeth und versucht ihre Biografie zu rekonstruieren. Aber sie bleibt ein Rätsel. Man merkt schließlich, dass es in dem Buch auch viel um Neil geht, seine Hoffnungen, Sehnsüchte und Enttäuschungen. Elizabeth Finch ist ein geschickt gemachter Roman, wie man es von Julian Barnes gewohnt ist.

Julian Barnes - Elizabeth Finch

BücherBummler am 14.12.2022

Bewertet: Hörbuch (CD)

Neil ist über 30, ehemaliger Schauspieler, zweimal geschieden, als er beschließt zu studieren. Bei Elizabeth Finch belegt er ein Seminar zu Kultur und Zivilisation und ist augenblicklich von der charismatischen Professorin fasziniert. Eine Faszination, die sich sein Leben lang halten wird, und bei der die Grenzen zu Verliebt sein, Liebe, ja, fast schon Besessenheit, verschwimmen. In den Jahren nach dem Studium bleiben Neil und Elizabeth in lockerem Kontakt, treffen sich gelegentlich zum Essen. Bis sie eines Tages stirbt und Neil ihre Bibliothek und Aufzeichnungen vermacht. Neil spielt mit dem Gedanken, eine Biografie über Elizabeth zu schreiben, widmet sich dann aber doch einem Essay über den von dieser hochgeschätzten römischen Kaiser Julian Apostata. Doch die Idee, auch der Frau, die ihn nie losgelassen hat, ein literarisches Denkmal zu setzen, veranlasst Neil schließlich, sich mit deren Bruder und ehemaligen Studenten zu treffen. Und ganz neue Aspekte über Elizabeth in Erfahrung zu bringen. Julian Barnes und ich - das hat bisher keine stimmige Beziehung ergeben wollen. Nach “Flaubert’s Parrot” und “Der Zitronentisch” ist “Elizabeth Finch” nun das dritte Buch von ihm, an das ich mich wage. Um wieder ratlos dazustehen. An Barnes schriftstellerischem Können liegt es nicht, der Mann kann schreiben, darüber muss man nicht diskutieren. Aber inhaltlich berühren mich seine Texte einfach nicht. Zum einen liegt das daran, dass ich nicht verstanden habe, was an Elizabeth Finch so besonders sein soll. Sie war mir zu gewollt, zu pseudo-intellektuell, pseudo-mysteriös, wenn man es böse ausdrücken will. Und in diesem bemühten Anderssein Wollen direkt etwas langweilig. Auch Neils Faszination fand ich nicht glaubwürdig. Es wirkte eher so, als hätte er gerade nichts Besseres zu tun, als gedanklich um diese Frau zu kreisen. Dass er überhaupt zum Erben ihres geistigen Nachlasses gemacht wurde, bleibt mir ein Rätsel. Als einen weiteren Schwachpunkt habe ich empfunden, dass ich (mal wieder) unklar fand, was Barnes eigentlich erzählen wollte. Zwischendurch hat mich der Verdacht befallen, dass der Roman eine Art Resteverwertung mit zusammengezimmerter Rahmenhandlung ist. Eine Möglichkeit, Julian Apostata einer breiteren Leserschaft bekannt zu machen und bei der Gelegenheit ein paar andere philosophische Gedanken unterzubringen. Es sei noch mal wiederholt: Barnes kann schreiben. Hätte er das Essay über Julian einzeln herausgebracht, wäre das eine solide und spannende Angelegenheit geworden. Vorausgesetzt, jemand hätte sich dafür interessiert. In dieser Hinsicht war die Unterbringung in einem Roman vielleicht nicht die dümmste Idee. Ein großes Highlight hat das Hörbuch dann aber doch, und zwar in Form von Frank Arnold als Sprecher. Ohne ihn hätte ich das Buch höchstwahrscheinlich abgebrochen, aber seine angenehme und überzeugende Stimme konnte mich dann doch durch die Geschichte tragen und sie, wenigstens für den Moment, interessant werden lassen. Ich und Barnes, Barnes und ich… Ich weiß nicht, ob wir einfach nicht kompatibel sind, oder ob ich schlicht in der Wahl der Bücher bisher daneben gelegen habe. Zwei von ihm stehen noch ungelesen in meinem Regal, unser gemeinsamer Weg ist also noch nicht zu Ende. Aber zu diesem Zeitpunkt kann ich leider keine begeisterte Leseempfehlung geben.

Julian Barnes - Elizabeth Finch

BücherBummler am 14.12.2022
Bewertet: Hörbuch (CD)

Neil ist über 30, ehemaliger Schauspieler, zweimal geschieden, als er beschließt zu studieren. Bei Elizabeth Finch belegt er ein Seminar zu Kultur und Zivilisation und ist augenblicklich von der charismatischen Professorin fasziniert. Eine Faszination, die sich sein Leben lang halten wird, und bei der die Grenzen zu Verliebt sein, Liebe, ja, fast schon Besessenheit, verschwimmen. In den Jahren nach dem Studium bleiben Neil und Elizabeth in lockerem Kontakt, treffen sich gelegentlich zum Essen. Bis sie eines Tages stirbt und Neil ihre Bibliothek und Aufzeichnungen vermacht. Neil spielt mit dem Gedanken, eine Biografie über Elizabeth zu schreiben, widmet sich dann aber doch einem Essay über den von dieser hochgeschätzten römischen Kaiser Julian Apostata. Doch die Idee, auch der Frau, die ihn nie losgelassen hat, ein literarisches Denkmal zu setzen, veranlasst Neil schließlich, sich mit deren Bruder und ehemaligen Studenten zu treffen. Und ganz neue Aspekte über Elizabeth in Erfahrung zu bringen. Julian Barnes und ich - das hat bisher keine stimmige Beziehung ergeben wollen. Nach “Flaubert’s Parrot” und “Der Zitronentisch” ist “Elizabeth Finch” nun das dritte Buch von ihm, an das ich mich wage. Um wieder ratlos dazustehen. An Barnes schriftstellerischem Können liegt es nicht, der Mann kann schreiben, darüber muss man nicht diskutieren. Aber inhaltlich berühren mich seine Texte einfach nicht. Zum einen liegt das daran, dass ich nicht verstanden habe, was an Elizabeth Finch so besonders sein soll. Sie war mir zu gewollt, zu pseudo-intellektuell, pseudo-mysteriös, wenn man es böse ausdrücken will. Und in diesem bemühten Anderssein Wollen direkt etwas langweilig. Auch Neils Faszination fand ich nicht glaubwürdig. Es wirkte eher so, als hätte er gerade nichts Besseres zu tun, als gedanklich um diese Frau zu kreisen. Dass er überhaupt zum Erben ihres geistigen Nachlasses gemacht wurde, bleibt mir ein Rätsel. Als einen weiteren Schwachpunkt habe ich empfunden, dass ich (mal wieder) unklar fand, was Barnes eigentlich erzählen wollte. Zwischendurch hat mich der Verdacht befallen, dass der Roman eine Art Resteverwertung mit zusammengezimmerter Rahmenhandlung ist. Eine Möglichkeit, Julian Apostata einer breiteren Leserschaft bekannt zu machen und bei der Gelegenheit ein paar andere philosophische Gedanken unterzubringen. Es sei noch mal wiederholt: Barnes kann schreiben. Hätte er das Essay über Julian einzeln herausgebracht, wäre das eine solide und spannende Angelegenheit geworden. Vorausgesetzt, jemand hätte sich dafür interessiert. In dieser Hinsicht war die Unterbringung in einem Roman vielleicht nicht die dümmste Idee. Ein großes Highlight hat das Hörbuch dann aber doch, und zwar in Form von Frank Arnold als Sprecher. Ohne ihn hätte ich das Buch höchstwahrscheinlich abgebrochen, aber seine angenehme und überzeugende Stimme konnte mich dann doch durch die Geschichte tragen und sie, wenigstens für den Moment, interessant werden lassen. Ich und Barnes, Barnes und ich… Ich weiß nicht, ob wir einfach nicht kompatibel sind, oder ob ich schlicht in der Wahl der Bücher bisher daneben gelegen habe. Zwei von ihm stehen noch ungelesen in meinem Regal, unser gemeinsamer Weg ist also noch nicht zu Ende. Aber zu diesem Zeitpunkt kann ich leider keine begeisterte Leseempfehlung geben.

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4/5

Philosophische und geschichtsreiche Roman"biografie"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Einen hochphilosophischen Roman über das Leben an sich und ach so vieles mehr bietet Julian Barnes mit "Elizabeth Finch". Darin lässt er Neil, einen Mann mittleren Alters, aus der Ich-Perspektive von seinen Erinnerungen an seine Dozentin, Elizabeth Finch, erzählen. Das wirkt derart überzeugend, dass ich Neal schnell bildhaft vor mir an seinem Schreibtisch und über Elizabeths Notizen zum Leben von Julian Apostata brüten sah. Entsprechend kopflastig ist das Buch und es gibt tendenziell eher wenig Dialoge oder Handlung. Hier wird philosophiert und ein Stück Menschheitsgeschichte aufbereitet. Da Neil seine Erinnerungen aufschreibt, sind auch die Gedankengänge teils sprunghaft und assoziativ. Im ersten Teil erzählt er, wie er Elizabeth erlebt hat. Im zweiten führt er ihre Recherchen zum Leben des römischen Kaisers Julian Apostata aus. Im dritten gibt er seine abschliessenden Gedanken zu seiner Arbeit und Elizabeths Leben wieder. Ein thematisch und auch von der Erzähltechnik äusserst spannender Roman, der mir jedoch volle Konzentration abverlangte und an dem ich daher ungewöhnlich lang gelesen habe. Keine leichte, aber eine lehrreiche Lektüre (wenn nicht gleich wieder alles vergessen geht :-)). Für alle, die gern philosophieren und geschichtsaffin sind. Ins Deutsche übersetzt von Gertrude Krueger.
4/5

Philosophische und geschichtsreiche Roman"biografie"

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Einen hochphilosophischen Roman über das Leben an sich und ach so vieles mehr bietet Julian Barnes mit "Elizabeth Finch". Darin lässt er Neil, einen Mann mittleren Alters, aus der Ich-Perspektive von seinen Erinnerungen an seine Dozentin, Elizabeth Finch, erzählen. Das wirkt derart überzeugend, dass ich Neal schnell bildhaft vor mir an seinem Schreibtisch und über Elizabeths Notizen zum Leben von Julian Apostata brüten sah. Entsprechend kopflastig ist das Buch und es gibt tendenziell eher wenig Dialoge oder Handlung. Hier wird philosophiert und ein Stück Menschheitsgeschichte aufbereitet. Da Neil seine Erinnerungen aufschreibt, sind auch die Gedankengänge teils sprunghaft und assoziativ. Im ersten Teil erzählt er, wie er Elizabeth erlebt hat. Im zweiten führt er ihre Recherchen zum Leben des römischen Kaisers Julian Apostata aus. Im dritten gibt er seine abschliessenden Gedanken zu seiner Arbeit und Elizabeths Leben wieder. Ein thematisch und auch von der Erzähltechnik äusserst spannender Roman, der mir jedoch volle Konzentration abverlangte und an dem ich daher ungewöhnlich lang gelesen habe. Keine leichte, aber eine lehrreiche Lektüre (wenn nicht gleich wieder alles vergessen geht :-)). Für alle, die gern philosophieren und geschichtsaffin sind. Ins Deutsche übersetzt von Gertrude Krueger.

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