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Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.07.2022

Verlag

Verlag Friedrich Oetinger GmbH

Seitenzahl

208

Beschreibung

Details

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

13.07.2022

Verlag

Verlag Friedrich Oetinger GmbH

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20.4/13.8/2.2 cm

Gewicht

346 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7512-0260-2

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Viel auf einmal für Lon

Bewertung aus Essen am 11.08.2022

Bewertungsnummer: 1765237

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lon, am seltenen Usher-Syndromerkrankt, hat sich bereits an ein Leben mit Hörgerät gewöhnt und ist sportlich, beliebt und sympathisch. Als sich nun auch das Sehvermögen anfängt zu verschlechtern, versucht Lon sich noch mehr Zeit im “normalen” Leben zu geben und weiht niemanden ein. Das macht den Alltag nicht gerade einfacher, vor allem wenn man sich al Jugendlicher sowieso noch mit anderen Dingen auseinandersetzen muss: Liebe, Freundschaft, Familie und Sexualität. Die Kapitel sind kurz, häufig einfache Sätze wie Gedankenfetzen, ein sparsamer aber gewählter Umgang mit den Worten, die Lons Gefühlslage aus der Ich-Perspektive auf den Punkt bringen. Gedanken, die sich ein gesunder Mensch nicht machen muss. wie wird es sein, wenn alle einen sehen aber man selbst nicht mehr, wenn man altert, das eigene Umfeld im Kopf aber immer jung aussehen wird? Wie viel Selbstständigkeit wird noch bleiben, genau das, wonach sich doch alle Jugendlichen sowieso sehnen? Queerness durchzieht den Roman ganz nebenbei, sie wird nicht großartig thematisiert, sie ist einfach da und bereit niemandem ein Problem, das ist eine erfrischende Herangehensweise. Tatsächlich könnte Lon sowohl weiblich als auch männlich sein, es gibt wenige bis gar keine Stellen, die eindeutige Aussagen treffen. Die Geschichte hätte auch kaum Raum gegeben, dies noch weiter zu thematisieren, das eigentliche Thema kam schon etwas zu kurz. Man würde gerne mehr über die Krankheit, die Ursachen und den Verlauf erfahren, auch das Ende war sehr abrupt. Aber gerade wegen dieser Kürze ist Lons seltenes Schicksal ein umso intensiveres Leseerlebnis welches man gar nicht aus der Hand legen möchte.

Viel auf einmal für Lon

Bewertung aus Essen am 11.08.2022
Bewertungsnummer: 1765237
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Lon, am seltenen Usher-Syndromerkrankt, hat sich bereits an ein Leben mit Hörgerät gewöhnt und ist sportlich, beliebt und sympathisch. Als sich nun auch das Sehvermögen anfängt zu verschlechtern, versucht Lon sich noch mehr Zeit im “normalen” Leben zu geben und weiht niemanden ein. Das macht den Alltag nicht gerade einfacher, vor allem wenn man sich al Jugendlicher sowieso noch mit anderen Dingen auseinandersetzen muss: Liebe, Freundschaft, Familie und Sexualität. Die Kapitel sind kurz, häufig einfache Sätze wie Gedankenfetzen, ein sparsamer aber gewählter Umgang mit den Worten, die Lons Gefühlslage aus der Ich-Perspektive auf den Punkt bringen. Gedanken, die sich ein gesunder Mensch nicht machen muss. wie wird es sein, wenn alle einen sehen aber man selbst nicht mehr, wenn man altert, das eigene Umfeld im Kopf aber immer jung aussehen wird? Wie viel Selbstständigkeit wird noch bleiben, genau das, wonach sich doch alle Jugendlichen sowieso sehnen? Queerness durchzieht den Roman ganz nebenbei, sie wird nicht großartig thematisiert, sie ist einfach da und bereit niemandem ein Problem, das ist eine erfrischende Herangehensweise. Tatsächlich könnte Lon sowohl weiblich als auch männlich sein, es gibt wenige bis gar keine Stellen, die eindeutige Aussagen treffen. Die Geschichte hätte auch kaum Raum gegeben, dies noch weiter zu thematisieren, das eigentliche Thema kam schon etwas zu kurz. Man würde gerne mehr über die Krankheit, die Ursachen und den Verlauf erfahren, auch das Ende war sehr abrupt. Aber gerade wegen dieser Kürze ist Lons seltenes Schicksal ein umso intensiveres Leseerlebnis welches man gar nicht aus der Hand legen möchte.

Weg in die Nacht

Bewertung am 10.08.2022

Bewertungsnummer: 1764896

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rezension: Blindfisch von Karen-Susan Fessel Die Angst vor der Nacht Lon - ein sympathischer Jugendlicher mit guten Freunden, sportlich, beliebt, die baldige Klassenfahrt vor Augen - was könnte schöner sein? Wenn da nicht seine Krankheit, das Usher-Syndrom, wäre, die er um jeden Preis erstmal verstecken möchte. Dass er mit Hörproblemen aufwächst und ein Hörgerät trägt, stört keinen, das ist bekannt. Aber jetzt kommt noch der zweite Teil dazu, der ihn weit mehr einschränkt und den er verstecken möchte, solange es irgendwie geht: Sein Sehvermögen nimmt ab. Das äußert sich leider ständig im Alltag: Beim geliebten Volleyballspiel zeigt er nicht mehr seine gewohnte Stärke, Fahrradfahren wird unsicherer, er erkennt Gesichter nicht mehr und auf der Klassenfahrt wird es fast katastrophal, wenn er im Wald verschwunden geht, über Wurzeln stolpert, sich verletzt, auf das Schwimmen im Meer verzichtet aus Angst, die Orientierung zu verlieren. Armer Lon - warum vertraut er sich nicht seinen Freunden an? Weil die mit anderen Dingen beschäftigt sind? Weil er möglichst lange seine Autonomie bewahren möchte? Weil er selbst nicht wahrhaben möchte, wie stark diese Krankheit seine Freiheit einschränkt und er so lange wie möglich den Anschein der Normalität aufrecht erhalten möchten? Neben dieser Angst vor der Krankheit bringen aber noch ganz andere Dinge seinen Gefühlshaushalt durcheinander - neue Bekanntschaften, Begegnungen, Annäherungen. Auf der Suche nach sich Selbst und seinen Wünschen und Bedürfnissen begleiten wir den zaudernden und zögerlichen jungen Mann. Wir würden ihm gerne Tipps und Ratschläge mitgeben, doch jeder muss seinen eigenen Weg finden und gehen, Entscheidungen treffen und mit ihnen leben. Dabei wünschen wir ihm alles Gute! Eine typischer Teenager mit einem untypischen Schicksal, der sein Leben in die Hand nehmen muss, den wir auf seinem Weg zum Erwachsenwerden ein Stück begleiten. Der Jugendroman „Blindfisch“ von Karen-Susan Fessel, der ganz viel Atmosphäre transportiert, flüssig zu lesen ist, dessen Sprache zwischen Eloquenz und stockenden, einsilbigen Antworten changiert, ganz wie es Jugendliche mitunter zu tun pflegen. Eine ruhige, intensive Geschichte, die die Gefühlswelt Lons gelungen einfängt. Aber ob sie tatsächlich Jugendliche zum Lesen einfangen kann, wage ich zu bezweifeln.

Weg in die Nacht

Bewertung am 10.08.2022
Bewertungsnummer: 1764896
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Rezension: Blindfisch von Karen-Susan Fessel Die Angst vor der Nacht Lon - ein sympathischer Jugendlicher mit guten Freunden, sportlich, beliebt, die baldige Klassenfahrt vor Augen - was könnte schöner sein? Wenn da nicht seine Krankheit, das Usher-Syndrom, wäre, die er um jeden Preis erstmal verstecken möchte. Dass er mit Hörproblemen aufwächst und ein Hörgerät trägt, stört keinen, das ist bekannt. Aber jetzt kommt noch der zweite Teil dazu, der ihn weit mehr einschränkt und den er verstecken möchte, solange es irgendwie geht: Sein Sehvermögen nimmt ab. Das äußert sich leider ständig im Alltag: Beim geliebten Volleyballspiel zeigt er nicht mehr seine gewohnte Stärke, Fahrradfahren wird unsicherer, er erkennt Gesichter nicht mehr und auf der Klassenfahrt wird es fast katastrophal, wenn er im Wald verschwunden geht, über Wurzeln stolpert, sich verletzt, auf das Schwimmen im Meer verzichtet aus Angst, die Orientierung zu verlieren. Armer Lon - warum vertraut er sich nicht seinen Freunden an? Weil die mit anderen Dingen beschäftigt sind? Weil er möglichst lange seine Autonomie bewahren möchte? Weil er selbst nicht wahrhaben möchte, wie stark diese Krankheit seine Freiheit einschränkt und er so lange wie möglich den Anschein der Normalität aufrecht erhalten möchten? Neben dieser Angst vor der Krankheit bringen aber noch ganz andere Dinge seinen Gefühlshaushalt durcheinander - neue Bekanntschaften, Begegnungen, Annäherungen. Auf der Suche nach sich Selbst und seinen Wünschen und Bedürfnissen begleiten wir den zaudernden und zögerlichen jungen Mann. Wir würden ihm gerne Tipps und Ratschläge mitgeben, doch jeder muss seinen eigenen Weg finden und gehen, Entscheidungen treffen und mit ihnen leben. Dabei wünschen wir ihm alles Gute! Eine typischer Teenager mit einem untypischen Schicksal, der sein Leben in die Hand nehmen muss, den wir auf seinem Weg zum Erwachsenwerden ein Stück begleiten. Der Jugendroman „Blindfisch“ von Karen-Susan Fessel, der ganz viel Atmosphäre transportiert, flüssig zu lesen ist, dessen Sprache zwischen Eloquenz und stockenden, einsilbigen Antworten changiert, ganz wie es Jugendliche mitunter zu tun pflegen. Eine ruhige, intensive Geschichte, die die Gefühlswelt Lons gelungen einfängt. Aber ob sie tatsächlich Jugendliche zum Lesen einfangen kann, wage ich zu bezweifeln.

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von Karen-Susan Fessel

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