Depression
Band 77
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Zoë Beck

1. Depression

Depression

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Beschreibung

Details

Gesprochen von

Zoë Beck

Spieldauer

2 Stunden und 25 Minuten

Erscheinungsdatum

05.05.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Beschreibung

Details

Gesprochen von

Zoë Beck

Spieldauer

2 Stunden und 25 Minuten

Erscheinungsdatum

05.05.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

CD-ROM

Anzahl

2

Verlag

Cc-live

Sprache

Deutsch

EAN

9783956164590

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Ins Schwarze

DaRob am 10.05.2023

Bewertungsnummer: 1939077

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein großartiges Buch. So viele klare, erhellende Sätze. So viel Wärme. So viele Wahrheiten. Wer betroffen ist, dem zeigen diese 100 Seiten die vielen Seiten einer komplexen Krankheit. Unbeschönigt. Klar. Ermutigend. Danke dafür.

Ins Schwarze

DaRob am 10.05.2023
Bewertungsnummer: 1939077
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Was für ein großartiges Buch. So viele klare, erhellende Sätze. So viel Wärme. So viele Wahrheiten. Wer betroffen ist, dem zeigen diese 100 Seiten die vielen Seiten einer komplexen Krankheit. Unbeschönigt. Klar. Ermutigend. Danke dafür.

Gute Einblicke für Betroffene und Angehörige

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 18.02.2022

Bewertungsnummer: 1659363

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

– Jetzt reiss dich doch mal zusammen – Du hast doch alles im Leben! – Es ist völlig normal, dass man mal einen schlechten Tag hat! – Denk einfach was Schönes! Diese Sprüche kennt wohl jeder Depressive – und einige ähnlichen Sprüche mehr. Aus ihnen allen spricht das Unverständnis, spricht die Ungeduld mit einem Menschen, der nicht so reagiert, wie man es erwartet, einem Menschen, der im Bett liegen bleibt, nicht mehr unter die Leute mag, dem alles zuviel ist, einem Menschen, der keine Kraft mehr hat. Dieser Mensch ist krank. Er tut all das nicht nicht, weil er grad keine Lust oder einen schlechten Tag hat. Er tut sie nicht, weil er nicht mehr kann. Schon die kleinsten Dinge stellen für ihn unüberwindbare Hindernisse dar, die Tage sind düster, die Angst, dass es nie mehr hell wird, erdrückt. Angst – sie ist generell eine Begleiterin der Depression, denn die kommt selten allein. Die Angst schleicht sich in alle Bereiche, sie ist grundlos und doch so präsent. Es kann die Angst vor Menschen, vor Räumen, vor Strassen, vor öffentlichen Verkehrsmitteln sein, die Angst einzuschlafen, weil man fürchtet, nie mehr aufzuwachen. Über all das schreibt Zoe Beck in diesem einerseits persönlichen und doch sehr informativen und sachlichen Buch. Sie beschreibt die Zustände, in welchen sich depressive Menschen befinden, von den Reaktionen auf diese. Sie schreibt von möglichen Behandlungsmethoden und Medikationen. Sie weist auf Hilfsmöglichkeiten hin und erläutert, was eine Depression eigentlich ist. Sie schreibt von ihrem Weg, offen mit der Depression umzugehen und ruft auf, diese von dem Stigma zu befreien, das sie noch immer darstellt. Weitere Betrachtungen „Trotz aller bestens zurechtgelegten Ausreden mir selbst und meinem Umfeld gegenüber kam es immer öfter vor, dass ich anlasslos Herzrasen bekam, dazu quälten mich Schwindel, Übelkeit und die feste innere Überzeugung, jede Sekunde zu sterben. So etwas ging nach einer Weile vorüber, kostete mich aber viel Kraft und Energie. […] und ich machte mir ununterbrochen Vorwürfe, warum ich nicht besser klarkam. Warum ich nicht so funktionierte, wie ich es von mir erwartete. Wie es allgemein von mir erwartet wurde.“ Die Depression mit allem, was sie mit sich bringt an Einschränkungen, Lasten, Leiden, ist das Eine, dazu kommt die grosse Schuld und Scham, die man fühlt als Kranker. Man fühlt sich klein und als Versager, wirft sich vor, nicht mal das Kleinste auf die Reihe zu kriegen. Man schämt sich vor den anderen und vor sich selber, denkt, ihnen und ihren Erwartungen nicht zu genügen und in ihren Augen ein Versager zu sein. Das alles macht das Leiden noch viel schlimmer, als es sowieso schon ist. „Das Einzige, was man dann noch spürt, ist die Verzweiflung darüber, in diesem Loch zu sitzen, ohne Verbindung zum Rest der Welt. Weil es unerklärlich ist, wie man sich fühlt. Weil es keinen erkennbaren Grund dafür gibt. Weil sich Zusammenreissen und Aufraffen keine Optionen mehr sind. Es geht nicht mehr.“ Und oft weiss man selber nicht, wie einem geschieht, wenn die Kraft wieder weg ist, man nicht mehr kann, einfach alles schwarz wird. Es bleibt nur die Verzweiflung, dass es so ist, und die Angst, dass es nie mehr besser wird. „Es ist in der Regel ein Zusammenspiel aus Erziehung, genetischer Veranlagung und den äusseren Umständen, das unser Leben bestimmt. Prägend sind dabei Grundüberzeugungen und Glaubenssätze, die mit dem Erziehungsstiel der Eltern und dem sozialen Umfeld zusammenhängen und die wir uns zu eigen machen. Daraus entwickeln wir innerpsychische Muster, mit denen wir uns auch später noch die Welt erklären.“ Es gibt nicht den einen Auslöser einer Depression, oft sind die Verläufe auch schleichend, so dass man nicht mal einen Anfangspunkt festlegen kann. Sicher tragen bestimmte Dinge zu einer Depression bei, es gibt auch Vererbungen einer solchen. „Es gibt einen Irrglauben, der sich hartnäckig hält: „Wer von Selbstmord spricht, hat nicht vor, sich umzubringen.“ Das stimmt nicht. Wer davon spricht, hat definitiv Probleme und will und braucht Hilfe.“ Im Umgang mit Depressiven ist vor allem eines wünschenswert: Die Anerkennung ihrer Krankheit und das diese auch ernst genommen wird. Abwertende, sogenannt aufmunternde Aussagen können mehr Leiden bringen als verhindern. Aussagen von Depressiven nicht ernst zu nehmen, kann diese noch in grössere Verzweiflung führen, da sie noch mehr mit sich ins Gericht gehen, noch mehr Scham empfinden, die Abwärtsspirale der selbstanklagenden Vorwürfe noch tiefer dreht. Und: Es kann tödlich werden da, wo man einen angekündigten Selbstmord nicht ernst nimmt. Die landläufige Meinung, dass die, welche ihn ankündigen, ihn nicht ausführen, ist leider nicht richtig, ebensowenig wie es stimmt, dass ein missglückter Versuch Zeichen dafür sei, dass er nicht ernst gemeint war. Suizidgedanken kennt wohl jeder Depressive und viele setzen diese mindestens einmal im Leben um, oft mit dem Tod als Ergebnis.

Gute Einblicke für Betroffene und Angehörige

Sandra von Siebenthal aus Romanshorn am 18.02.2022
Bewertungsnummer: 1659363
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

– Jetzt reiss dich doch mal zusammen – Du hast doch alles im Leben! – Es ist völlig normal, dass man mal einen schlechten Tag hat! – Denk einfach was Schönes! Diese Sprüche kennt wohl jeder Depressive – und einige ähnlichen Sprüche mehr. Aus ihnen allen spricht das Unverständnis, spricht die Ungeduld mit einem Menschen, der nicht so reagiert, wie man es erwartet, einem Menschen, der im Bett liegen bleibt, nicht mehr unter die Leute mag, dem alles zuviel ist, einem Menschen, der keine Kraft mehr hat. Dieser Mensch ist krank. Er tut all das nicht nicht, weil er grad keine Lust oder einen schlechten Tag hat. Er tut sie nicht, weil er nicht mehr kann. Schon die kleinsten Dinge stellen für ihn unüberwindbare Hindernisse dar, die Tage sind düster, die Angst, dass es nie mehr hell wird, erdrückt. Angst – sie ist generell eine Begleiterin der Depression, denn die kommt selten allein. Die Angst schleicht sich in alle Bereiche, sie ist grundlos und doch so präsent. Es kann die Angst vor Menschen, vor Räumen, vor Strassen, vor öffentlichen Verkehrsmitteln sein, die Angst einzuschlafen, weil man fürchtet, nie mehr aufzuwachen. Über all das schreibt Zoe Beck in diesem einerseits persönlichen und doch sehr informativen und sachlichen Buch. Sie beschreibt die Zustände, in welchen sich depressive Menschen befinden, von den Reaktionen auf diese. Sie schreibt von möglichen Behandlungsmethoden und Medikationen. Sie weist auf Hilfsmöglichkeiten hin und erläutert, was eine Depression eigentlich ist. Sie schreibt von ihrem Weg, offen mit der Depression umzugehen und ruft auf, diese von dem Stigma zu befreien, das sie noch immer darstellt. Weitere Betrachtungen „Trotz aller bestens zurechtgelegten Ausreden mir selbst und meinem Umfeld gegenüber kam es immer öfter vor, dass ich anlasslos Herzrasen bekam, dazu quälten mich Schwindel, Übelkeit und die feste innere Überzeugung, jede Sekunde zu sterben. So etwas ging nach einer Weile vorüber, kostete mich aber viel Kraft und Energie. […] und ich machte mir ununterbrochen Vorwürfe, warum ich nicht besser klarkam. Warum ich nicht so funktionierte, wie ich es von mir erwartete. Wie es allgemein von mir erwartet wurde.“ Die Depression mit allem, was sie mit sich bringt an Einschränkungen, Lasten, Leiden, ist das Eine, dazu kommt die grosse Schuld und Scham, die man fühlt als Kranker. Man fühlt sich klein und als Versager, wirft sich vor, nicht mal das Kleinste auf die Reihe zu kriegen. Man schämt sich vor den anderen und vor sich selber, denkt, ihnen und ihren Erwartungen nicht zu genügen und in ihren Augen ein Versager zu sein. Das alles macht das Leiden noch viel schlimmer, als es sowieso schon ist. „Das Einzige, was man dann noch spürt, ist die Verzweiflung darüber, in diesem Loch zu sitzen, ohne Verbindung zum Rest der Welt. Weil es unerklärlich ist, wie man sich fühlt. Weil es keinen erkennbaren Grund dafür gibt. Weil sich Zusammenreissen und Aufraffen keine Optionen mehr sind. Es geht nicht mehr.“ Und oft weiss man selber nicht, wie einem geschieht, wenn die Kraft wieder weg ist, man nicht mehr kann, einfach alles schwarz wird. Es bleibt nur die Verzweiflung, dass es so ist, und die Angst, dass es nie mehr besser wird. „Es ist in der Regel ein Zusammenspiel aus Erziehung, genetischer Veranlagung und den äusseren Umständen, das unser Leben bestimmt. Prägend sind dabei Grundüberzeugungen und Glaubenssätze, die mit dem Erziehungsstiel der Eltern und dem sozialen Umfeld zusammenhängen und die wir uns zu eigen machen. Daraus entwickeln wir innerpsychische Muster, mit denen wir uns auch später noch die Welt erklären.“ Es gibt nicht den einen Auslöser einer Depression, oft sind die Verläufe auch schleichend, so dass man nicht mal einen Anfangspunkt festlegen kann. Sicher tragen bestimmte Dinge zu einer Depression bei, es gibt auch Vererbungen einer solchen. „Es gibt einen Irrglauben, der sich hartnäckig hält: „Wer von Selbstmord spricht, hat nicht vor, sich umzubringen.“ Das stimmt nicht. Wer davon spricht, hat definitiv Probleme und will und braucht Hilfe.“ Im Umgang mit Depressiven ist vor allem eines wünschenswert: Die Anerkennung ihrer Krankheit und das diese auch ernst genommen wird. Abwertende, sogenannt aufmunternde Aussagen können mehr Leiden bringen als verhindern. Aussagen von Depressiven nicht ernst zu nehmen, kann diese noch in grössere Verzweiflung führen, da sie noch mehr mit sich ins Gericht gehen, noch mehr Scham empfinden, die Abwärtsspirale der selbstanklagenden Vorwürfe noch tiefer dreht. Und: Es kann tödlich werden da, wo man einen angekündigten Selbstmord nicht ernst nimmt. Die landläufige Meinung, dass die, welche ihn ankündigen, ihn nicht ausführen, ist leider nicht richtig, ebensowenig wie es stimmt, dass ein missglückter Versuch Zeichen dafür sei, dass er nicht ernst gemeint war. Suizidgedanken kennt wohl jeder Depressive und viele setzen diese mindestens einmal im Leben um, oft mit dem Tod als Ergebnis.

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