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Band 1

Das kleine Bücherdorf: Winterglitzern

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

4983

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.10.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

352

Beschreibung

Rezension

Katharina Herzog erzählt die Roman-Romanze mit viel Gefühl. Weihnachtsfans und Frauen werden dieses Buch besonders lieben. Ein schöner Roman, um damit ein neues Bücherjahr zu beginnen. ("Recklinghäuser Zeitung")
Sehr charmante und entspannte Begleitung für die kalte Jahreszeit. ("LZ Rheinland")

Details

Verkaufsrang

4983

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.10.2022

Verlag

Rowohlt Taschenbuch

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

20.8/13.6/2.9 cm

Gewicht

372 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-499-00945-7

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Liebe ist, wenn man merkt was man hatte, wenn es weg ist

claudi-1963 aus Schwaben am 28.01.2023

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Unmöglich sagt der Verstand, Riskant sagt die Angst, Sinnlos sagt der Zweifel, Machs flüstert das Herz." (Pinterest) Durch einen ungewöhnlichen Zufall bekommt Kunsthändlerin Viktoria (Vicky) Lambach einen Brief aus Schottland in ihre Hände. Dieser stammt vom 8-jährigen Finley an seine verstorbene Mutter im Himmel. Sie ist zu gerührt über diese Zeilen, sodass erst ihr Vater Hubert die kostspielige Ausgabe von Alice im Wunderland auf dem beigefügten Foto entdeckt. Sofort schickt er sie nach Schottland, damit sie dem Besitzer ein Angebot macht. Doch in Schottlands Stadt der Bücher reist, hatte sie nicht erwartet. Bei elf Buchläden wird sie doch wohl den finden, der Graham Erskines gehört. Beim ersten Besuch des Buchladens wird sie allerdings sofort als neue Aushilfe gehalten. Mit der Zeit wachsen ihr die etwas befremdlichen Bewohner von Swinton-on-Sea richtig ans Herz und ganz besonders Graham. Ob es wohl für sie ein Happy End geben wird? Meine Meinung: Schon das bunte Cover sticht mir sofort ins Auge, sodass ich sofort neugierig auf dieses Buch werde. Angelehnt an das wirkliche schottische Bücherdorf Wigtown hat die Autorin sich hier eine wirklich bezaubernde, herzliche Geschichte ausgedacht. Der lebhafte Schreibstil, bei dem sich Charaktere und Handlungen von Kapitel zu Kapitel abwechseln, lässt einen dieses Buch kaum mehr weglegen. Besonders das schnuckelige, urige Dorf, bei dem ein jeder jeden kennt und alle zusammenhalten, hat es mir angetan. So spürt man förmlich die Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft genauso wie die Ablehnung, die ihr vorwiegend von Shona entgegenströmt. Dabei wirkt insbesondere das Setting auf mich so lebendig, das ich am liebsten sofort dort meinen nächsten Urlaub verbringen würde. Bemerkenswert empfinde ich das "The Reading Fox", Grahams Buchladen, der wie ein Fuchsbau mit vielen Räumen beschrieben wird. Da würde ich sicher Stunden verbringen. Herzlich wirken auf mich auch die teils schrulligen Einwohner. Ob es Reggie ist, der ihr schon zu Beginn behilflich sein muss, Hugh von der Autowerkstatt, Nanette und Ann, die beide noch ihr Geheimnis haben, oder der etwas schüchterne Eliyah. Dann ist da noch Grahams Vater Paul, der mitunter eine etwas schräge Art an den Tag legt. Obendrein dann noch Graham selbst, der eher zurückhaltend, aber liebenswert anmutet, während Finley ein total smarter, aufgeweckter Junge das genaue Gegenteil ist. Vicky indes ist nicht zu beneiden, erst stirbt auch ihre Mutter viel zu früh und ihrem Vater scheint nur die Arbeit und sein Auktionshaus wichtig zu sein.Total herzlos empfand ich, dass er sie mit dem Buch und der Reise nach Schottland praktisch erpresst hat. Allerdings spüre ich richtig, wie Vicky förmlich ohne den Stress und die Anforderungen ihres Vaters in Schottland aufblüht. Schön, wenn uns in drei weiteren Teilen noch mehr über die Bewohner und ihre Geheimnisse von Swinton-on-Sea offenbart werden. Von mir bekommt die bisherige Geschichte eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.

Liebe ist, wenn man merkt was man hatte, wenn es weg ist

claudi-1963 aus Schwaben am 28.01.2023
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

"Unmöglich sagt der Verstand, Riskant sagt die Angst, Sinnlos sagt der Zweifel, Machs flüstert das Herz." (Pinterest) Durch einen ungewöhnlichen Zufall bekommt Kunsthändlerin Viktoria (Vicky) Lambach einen Brief aus Schottland in ihre Hände. Dieser stammt vom 8-jährigen Finley an seine verstorbene Mutter im Himmel. Sie ist zu gerührt über diese Zeilen, sodass erst ihr Vater Hubert die kostspielige Ausgabe von Alice im Wunderland auf dem beigefügten Foto entdeckt. Sofort schickt er sie nach Schottland, damit sie dem Besitzer ein Angebot macht. Doch in Schottlands Stadt der Bücher reist, hatte sie nicht erwartet. Bei elf Buchläden wird sie doch wohl den finden, der Graham Erskines gehört. Beim ersten Besuch des Buchladens wird sie allerdings sofort als neue Aushilfe gehalten. Mit der Zeit wachsen ihr die etwas befremdlichen Bewohner von Swinton-on-Sea richtig ans Herz und ganz besonders Graham. Ob es wohl für sie ein Happy End geben wird? Meine Meinung: Schon das bunte Cover sticht mir sofort ins Auge, sodass ich sofort neugierig auf dieses Buch werde. Angelehnt an das wirkliche schottische Bücherdorf Wigtown hat die Autorin sich hier eine wirklich bezaubernde, herzliche Geschichte ausgedacht. Der lebhafte Schreibstil, bei dem sich Charaktere und Handlungen von Kapitel zu Kapitel abwechseln, lässt einen dieses Buch kaum mehr weglegen. Besonders das schnuckelige, urige Dorf, bei dem ein jeder jeden kennt und alle zusammenhalten, hat es mir angetan. So spürt man förmlich die Herzlichkeit, Hilfsbereitschaft genauso wie die Ablehnung, die ihr vorwiegend von Shona entgegenströmt. Dabei wirkt insbesondere das Setting auf mich so lebendig, das ich am liebsten sofort dort meinen nächsten Urlaub verbringen würde. Bemerkenswert empfinde ich das "The Reading Fox", Grahams Buchladen, der wie ein Fuchsbau mit vielen Räumen beschrieben wird. Da würde ich sicher Stunden verbringen. Herzlich wirken auf mich auch die teils schrulligen Einwohner. Ob es Reggie ist, der ihr schon zu Beginn behilflich sein muss, Hugh von der Autowerkstatt, Nanette und Ann, die beide noch ihr Geheimnis haben, oder der etwas schüchterne Eliyah. Dann ist da noch Grahams Vater Paul, der mitunter eine etwas schräge Art an den Tag legt. Obendrein dann noch Graham selbst, der eher zurückhaltend, aber liebenswert anmutet, während Finley ein total smarter, aufgeweckter Junge das genaue Gegenteil ist. Vicky indes ist nicht zu beneiden, erst stirbt auch ihre Mutter viel zu früh und ihrem Vater scheint nur die Arbeit und sein Auktionshaus wichtig zu sein.Total herzlos empfand ich, dass er sie mit dem Buch und der Reise nach Schottland praktisch erpresst hat. Allerdings spüre ich richtig, wie Vicky förmlich ohne den Stress und die Anforderungen ihres Vaters in Schottland aufblüht. Schön, wenn uns in drei weiteren Teilen noch mehr über die Bewohner und ihre Geheimnisse von Swinton-on-Sea offenbart werden. Von mir bekommt die bisherige Geschichte eine Leseempfehlung und 5 von 5 Sterne.

Humorvoll, liebevoll, zauberhaft zum Schmökern ...

Sharon Baker aus Mönchengladbach am 22.01.2023

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vicky lebt in München und arbeitet im Auktionshaus ihres Vaters. Auf dem Weg zu ihrer Wohnung wird sie eines Abends vom Pförtner aufgehalten und um eine Übersetzung gebeten. Ein kleiner Junge aus Schottland, Swinton-on-Sea, schreibt seiner verstorbenen Mutter, wünscht sich eine Antwort und legt sogar ein Foto von sich dabei. Als ihr eigener Vater dazukommt, erstarrt er beim Blick aufs Foto, denn dort ist auch ein Buch drauf, was von unschätzbaren Wert ist. So schickt er Vicky nach Schottland mit dem Auftrag, das Buch zu beschaffen und der Aussicht endlich den Posten zubekommen, den sie sich so wünscht. Doch Swinton-on-Sea setzt alle Pläne von Vicky außer Kraft und so landet sie als Aushilfsbuchhändlerin im Antiquariat des Vaters von dem kleinen Jungen. Herzlichkeit strömt ihr entgegen, Ruhe und Ausgeglichenheit, zum ersten Mal ist Vicky sie selbst und kommt unweigerlich über ihr eigenes Leben ins Grübeln. Oder hat es was mit dem unverschämt charmanten Buchhändler Graham zu tun? Warum tauchen jetzt Träume aus der Vergangenheit wieder auf? Und wird es nicht langsam Zeit, den eigenen Weg im Leben zu finden? Katharina Herzog hat schon viele Bücher geschrieben und begleitet meine Lesezeit schon lange. So stehen hier ihre Erstlinge und Nachfolger im Bücherregal. Nach einer kleinen Flaute und dem Gefühl, vielleicht nicht mehr die Zielgruppe zu sein, habe ich ihr neustes Projekt entdeckt und was soll ich sagen, das sprach mich wieder sofort an. Ein Bücherdorf, Schottland, Berge und eine Frau, die vielleicht neu anfängt. Ja, genau meins und ob Katharina mich hier wieder total abholen konnte, erzähle ich euch jetzt. Vicky ist eine selbstbewusste, Engagierte, elegante und karrierebewusste Frau. Sie möchte endlich die Anerkennung ihres Vaters haben und das heißt den Filialposten in Berlin. Doch ist Vicky wirklich so tough, wie sie immer tut, ist sie mit ihrem Leben wirklich zufrieden und lebt sie wirklich ihren Traum. Es kommen langsam Zweifel und erst recht, als sie mit den Auftrag losgeschickt wird, nach Schottland zu reisen und dieses Buch zu beschaffen. Einen Jungen, der um seine verstorbene Mutter trauert, eines seiner Erinnerungsstücke abzuluchsen, ist auf jeden Fall keine angenehme Sache. Aber Geschäft ist Geschäft und so fliegt sie nach Schottland und landet mit ihrem Mietwagen auch direkt in einen nebelverhangenen Graben. Wie gut das die Bewohner ein hilfsbereites Häufchen sind und so landet Vicky in der Stadt der Bücher. Aus einem geplanten Tag wird so ein Aufenthalt auf unbestimmte Zeit, denn Swinton beschlagnahmt Vicky aufs Herzlichste. So lebt sie auf, lässt sich verzaubern, mitreißen, erlebt Abenteuer und erkennt immer mehr, das das Leben mehr zu bieten hat. Natürlich spielt auch die Liebe mit hinein, aber auch das schlechte Gewissen nagt unweigerlich immens an ihr, denn den wahren Grund ihres Besuches hat sie verschwiegen und sie muss endlich entscheiden, was sie mehr möchte. Ich bin verliebt in dieses kleine Bücherdorf. Es ist malerisch eingebettet zwischen Meer und Bergen, überschaubar und hat so herrliche Einwohner. Genau das ist die Stärke der Autorin, ihre Figuren und hier ist es, ein ganzes Dorf mit Leben zu füllen. Mit viel Liebe, Charme und Witz erweckt Katharina Herzog ihre Dorfbewohner mit Leben, da haben wir so viele unterschiedliche Charaktere, ein kauziger Sheriff, ein literarischer Sprücheaufsager, eine erhabene Lady, eine verbiesterte Schwester und einen charmanten Witwer. Ich könnte hier noch Stunden lang alle Figuren zusammenfassen, aber das lasse ich mal lieber, ihr sollt sie selber kennenlernen. Dazu kommt noch die Entwicklung von Vicky hinzu, von todschick zu rustikal und mit neuem Lebensgefühl wach geküsst. Wieder ganz toll ausgearbeitet, liebevoll erzählt und ganz viel Zauber in den Zeilen. Katharina Herzog hat mir ganz wunderbare Lesestunden bereitet und diese Geschichte tat einfach richtig gut. Dieses Buch hat mich ein bisschen an ihre Anfänge erinnert, die mich begeistert hatten und diese Begeisterung hat sich hier wieder eingestellt zu der Geschichte, ihren Figuren und der Message. Ich bin so froh, dass es mit Swinton-on-Sea weitergehen wird, denn da gibt es noch viel mehr zu entdecken und so einige rote Fäden wurden gelegt, die in den nächsten Teilen aufgegriffen werden möchten. Und ganz ehrlich, ich muss da wieder hin, möchte unbedingt die Bewohner wieder sehen und mit dem einen oder anderen einen trinken gehen. Was mir dieses Buch noch zusätzlich gebracht hat, ist Lust auf „Alice in Wunderland“ zu lesen. Ich habe hier verschiedene Ausgaben liegen, aber immer noch keines wirklich gelesen und das scheint eine große Bildungslücke zu sein, also ran ans Buch. Vielleicht zwischen den Jahren, da ist es schön gemütlich und still. Ach, und wo ich noch gar nichts zu gesagt habe, ist die Liebesgeschichte, ich fand sie ganz toll eingewoben, nicht zu viel und nicht zu wenig perfekt harmonisch abgestimmt und mit dem wunderbaren Schmetterlingsgefühl im Bauch für die Leser. Das kleine Bücherdorf, Winterglitzer, ist ein ganz wunderbarer Auftakt zu einer neuen Reihe, liebevoll, humorvoll und herrlich unterhaltend. Perfekt für die dunklere Jahreszeit und zauberhaft zu schmökern. Was freu ich mich auf den Frühling, wenn es weitergeht.

Humorvoll, liebevoll, zauberhaft zum Schmökern ...

Sharon Baker aus Mönchengladbach am 22.01.2023
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Vicky lebt in München und arbeitet im Auktionshaus ihres Vaters. Auf dem Weg zu ihrer Wohnung wird sie eines Abends vom Pförtner aufgehalten und um eine Übersetzung gebeten. Ein kleiner Junge aus Schottland, Swinton-on-Sea, schreibt seiner verstorbenen Mutter, wünscht sich eine Antwort und legt sogar ein Foto von sich dabei. Als ihr eigener Vater dazukommt, erstarrt er beim Blick aufs Foto, denn dort ist auch ein Buch drauf, was von unschätzbaren Wert ist. So schickt er Vicky nach Schottland mit dem Auftrag, das Buch zu beschaffen und der Aussicht endlich den Posten zubekommen, den sie sich so wünscht. Doch Swinton-on-Sea setzt alle Pläne von Vicky außer Kraft und so landet sie als Aushilfsbuchhändlerin im Antiquariat des Vaters von dem kleinen Jungen. Herzlichkeit strömt ihr entgegen, Ruhe und Ausgeglichenheit, zum ersten Mal ist Vicky sie selbst und kommt unweigerlich über ihr eigenes Leben ins Grübeln. Oder hat es was mit dem unverschämt charmanten Buchhändler Graham zu tun? Warum tauchen jetzt Träume aus der Vergangenheit wieder auf? Und wird es nicht langsam Zeit, den eigenen Weg im Leben zu finden? Katharina Herzog hat schon viele Bücher geschrieben und begleitet meine Lesezeit schon lange. So stehen hier ihre Erstlinge und Nachfolger im Bücherregal. Nach einer kleinen Flaute und dem Gefühl, vielleicht nicht mehr die Zielgruppe zu sein, habe ich ihr neustes Projekt entdeckt und was soll ich sagen, das sprach mich wieder sofort an. Ein Bücherdorf, Schottland, Berge und eine Frau, die vielleicht neu anfängt. Ja, genau meins und ob Katharina mich hier wieder total abholen konnte, erzähle ich euch jetzt. Vicky ist eine selbstbewusste, Engagierte, elegante und karrierebewusste Frau. Sie möchte endlich die Anerkennung ihres Vaters haben und das heißt den Filialposten in Berlin. Doch ist Vicky wirklich so tough, wie sie immer tut, ist sie mit ihrem Leben wirklich zufrieden und lebt sie wirklich ihren Traum. Es kommen langsam Zweifel und erst recht, als sie mit den Auftrag losgeschickt wird, nach Schottland zu reisen und dieses Buch zu beschaffen. Einen Jungen, der um seine verstorbene Mutter trauert, eines seiner Erinnerungsstücke abzuluchsen, ist auf jeden Fall keine angenehme Sache. Aber Geschäft ist Geschäft und so fliegt sie nach Schottland und landet mit ihrem Mietwagen auch direkt in einen nebelverhangenen Graben. Wie gut das die Bewohner ein hilfsbereites Häufchen sind und so landet Vicky in der Stadt der Bücher. Aus einem geplanten Tag wird so ein Aufenthalt auf unbestimmte Zeit, denn Swinton beschlagnahmt Vicky aufs Herzlichste. So lebt sie auf, lässt sich verzaubern, mitreißen, erlebt Abenteuer und erkennt immer mehr, das das Leben mehr zu bieten hat. Natürlich spielt auch die Liebe mit hinein, aber auch das schlechte Gewissen nagt unweigerlich immens an ihr, denn den wahren Grund ihres Besuches hat sie verschwiegen und sie muss endlich entscheiden, was sie mehr möchte. Ich bin verliebt in dieses kleine Bücherdorf. Es ist malerisch eingebettet zwischen Meer und Bergen, überschaubar und hat so herrliche Einwohner. Genau das ist die Stärke der Autorin, ihre Figuren und hier ist es, ein ganzes Dorf mit Leben zu füllen. Mit viel Liebe, Charme und Witz erweckt Katharina Herzog ihre Dorfbewohner mit Leben, da haben wir so viele unterschiedliche Charaktere, ein kauziger Sheriff, ein literarischer Sprücheaufsager, eine erhabene Lady, eine verbiesterte Schwester und einen charmanten Witwer. Ich könnte hier noch Stunden lang alle Figuren zusammenfassen, aber das lasse ich mal lieber, ihr sollt sie selber kennenlernen. Dazu kommt noch die Entwicklung von Vicky hinzu, von todschick zu rustikal und mit neuem Lebensgefühl wach geküsst. Wieder ganz toll ausgearbeitet, liebevoll erzählt und ganz viel Zauber in den Zeilen. Katharina Herzog hat mir ganz wunderbare Lesestunden bereitet und diese Geschichte tat einfach richtig gut. Dieses Buch hat mich ein bisschen an ihre Anfänge erinnert, die mich begeistert hatten und diese Begeisterung hat sich hier wieder eingestellt zu der Geschichte, ihren Figuren und der Message. Ich bin so froh, dass es mit Swinton-on-Sea weitergehen wird, denn da gibt es noch viel mehr zu entdecken und so einige rote Fäden wurden gelegt, die in den nächsten Teilen aufgegriffen werden möchten. Und ganz ehrlich, ich muss da wieder hin, möchte unbedingt die Bewohner wieder sehen und mit dem einen oder anderen einen trinken gehen. Was mir dieses Buch noch zusätzlich gebracht hat, ist Lust auf „Alice in Wunderland“ zu lesen. Ich habe hier verschiedene Ausgaben liegen, aber immer noch keines wirklich gelesen und das scheint eine große Bildungslücke zu sein, also ran ans Buch. Vielleicht zwischen den Jahren, da ist es schön gemütlich und still. Ach, und wo ich noch gar nichts zu gesagt habe, ist die Liebesgeschichte, ich fand sie ganz toll eingewoben, nicht zu viel und nicht zu wenig perfekt harmonisch abgestimmt und mit dem wunderbaren Schmetterlingsgefühl im Bauch für die Leser. Das kleine Bücherdorf, Winterglitzer, ist ein ganz wunderbarer Auftakt zu einer neuen Reihe, liebevoll, humorvoll und herrlich unterhaltend. Perfekt für die dunklere Jahreszeit und zauberhaft zu schmökern. Was freu ich mich auf den Frühling, wenn es weitergeht.

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