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Band 6 Neu
Die Cormoran-Strike-Reihe Band 6

Das tiefschwarze Herz

Ein Fall für Cormoran Strike

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Das tiefschwarze Herz

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Beschreibung

Der Nr.-1-Besteller aus UK! Der sensationelle sechste Kriminalroman von SPIEGEL-Bestsellerautor Robert Galbraith, dem Pseudonym von J. K. Rowling, führt das Ermittlerduo Robin Ellacott und Cormoran Strike in die undurchsichtige Online-Welt …

Als Edie Ledwell, verwirrt und völlig ausser sich, in Robin Ellacotts Büro erscheint und mit ihr sprechen möchte, weiss die Privatermittlerin zunächst nichts mit deren Problem anzufangen. Die Co-Entwicklerin der Kult-Animationsserie Das tiefschwarze Herz wird von einem mysteriösen Fan mit dem Pseudonym Anomie terrorisiert. Edie ist verzweifelt und will endlich herausfinden, wer dahintersteckt.

Robin glaubt nicht, dass die Detektei Edie dabei helfen kann und schickt sie weg. Erst als sie ein paar Tage später in der Zeitung die schockierende Nachricht liest, dass Edie ermordet auf dem Highgate Cemetery aufgefunden wurde, dem Schauplatz von Das tiefschwarze Herz, wird sie hellhörig und nimmt sich des Falls an.

Robin und ihr Geschäftspartner Cormoran Strike versuchen Anomies wahre Identität zu enthüllen. Mit einem komplexen Netz aus Online-Pseudonymen, Geschäftsinteressen und Familienkonflikten konfrontiert, finden sich Strike und Robin in einer Ermittlung wieder, die sie auf ungeahnte Weise herausfordert und einer unvermuteten Bedrohung aussetzt …



»Mit Cormoran Strike und Robin Ellacott hat Galbraith/Rowling ein ungemein schillerndes und vielschichtiges Ermittlerduo kreiert. Die Dialoge der beiden sind pointiert, ohne bemüht witzig zu sein, die Charaktere stimmig entwickelt.« Hamburger Abendblatt

Ausserdem aus der Cormoran-Strike-Reihe lieferbar:

Der Ruf des Kuckucks

Der Seidenspinner

Die Ernte des Bösen

Weisser Tod

Böses Blut

»Rowling beherrscht ihr Handwerk. […] Immer will man wissen, wie es weitergeht.« ("SPIEGEL")
»[Rowling] ist mit „Das tiefschwarze Herz“ eine literarisch interessante Analyse von Online-Kommunikation gelungen.« ("DIE WELT")
»Das tiefschwarze Herz ist nicht nur wieder ein packender Krimi, sondern ein herrlicher Pas de deux der beiden Protagonisten Cormoran Strike und Robin Ellacott.« ("BUNTE")

Details

Verkaufsrang

72

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.09.2022

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

1360

Maße (L/B/H)

22/14.4/6.2 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

72

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

07.09.2022

Verlag

Blanvalet

Seitenzahl

1360

Maße (L/B/H)

22/14.4/6.2 cm

Gewicht

1296 g

Originaltitel

The Ink Black Heart (Cormoran Strike 6)

Übersetzer

  • Christoph Göhler
  • Kristof Kurz
  • Wulf Bergner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7645-0817-3

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Große Enttäuschung

Bewertung am 24.09.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin ein großer Fan der Reihe und habe das neue Buch sehnsüchtig erwartet. Was eine Enttäuschung. JK Rowling bemüht sich um Aktualität, indem sie den neuen Fall in die social media Welt von twitter verlegt. In jedem Kapitel seitenweise dreispaltige twitterverläufe, die man parallel oder nacheinander oder wie auch immer lesen soll. Unendlich mühsam und man kommt in keinen Lesefluss. Zudem (gähn!) kreisen Robin und Cormoran immer noch um einander herum wie 14 jährige Teenager. Dieser unbeholfene Umgang miteinander wird inzwischen sehr sehr unglaubwürdig und strengt zusätzlich an. Ich habe das erste Mal seit langem ein Buch nicht zu Ende gelesen und einfach zur Seite gelegt. Ich habe bis Seite 342 durchgehalten und dann empfand ich es tatsächlich als pure Zeitverschwendung. Schade....

Große Enttäuschung

Bewertung am 24.09.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ich bin ein großer Fan der Reihe und habe das neue Buch sehnsüchtig erwartet. Was eine Enttäuschung. JK Rowling bemüht sich um Aktualität, indem sie den neuen Fall in die social media Welt von twitter verlegt. In jedem Kapitel seitenweise dreispaltige twitterverläufe, die man parallel oder nacheinander oder wie auch immer lesen soll. Unendlich mühsam und man kommt in keinen Lesefluss. Zudem (gähn!) kreisen Robin und Cormoran immer noch um einander herum wie 14 jährige Teenager. Dieser unbeholfene Umgang miteinander wird inzwischen sehr sehr unglaubwürdig und strengt zusätzlich an. Ich habe das erste Mal seit langem ein Buch nicht zu Ende gelesen und einfach zur Seite gelegt. Ich habe bis Seite 342 durchgehalten und dann empfand ich es tatsächlich als pure Zeitverschwendung. Schade....

Wer ist Anomie?

Bewertung aus Vaihingen an der Enz am 23.09.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

JK Rowling aka Robert Galbraith wird seit geraumer Zeit eine transphobe Gesinnung vorgeworfen. Und so verwundert es nicht, dass ihre Kritiker mit der Lupe auch in dem sechsten Band der Strike/Ellacott-Serie mit der Lupe nach Äußerungen suchen, die dies bestätigen. Andere wiederum sind der Meinung, sie hätte in „Das tiefschwarze Herz“ diese persönlichen Anfeindungen verarbeiten wollen. Nun hat sie zwar in einem Interview versichert, dass sie den Roman bereits 2015 begonnen hätte, und in der Tat weist die Handlung starke Parallelen zu der frauenfeindlichen GamerGate-Kampagne von 2014 auf, als Zoë Quinn, eine amerikanische Programmiererin und Videospiele-Entwicklerin, im Internet massivem Mobbing ausgesetzt war, was bis hin zu Morddrohungen reichte. Quinn überlebte, anders als Galbraith‘ fiktive Edie Ledwell, die gemeinsam mit ihrem ehemaligen Freund Josh die erfolgreiche Youtube-Animationsserie „Das tiefschwarze Herz“ geschaffen hat. Die Serie ist erfolgreich, soll sogar von Netflix verfilmt werden, was natürlich Neider auf den Plan ruft. An vorderster Front der mysteriöse Anomie. Von ihm stammt „Dreks Game“, ein kostenloses Videospiel in Anlehnung an Edies Serie. Auf Twitter schart er seine Anhänger um sich, nennt Edie rassistisch, geldgierig und fordert dazu auf, ihr eine Lektion zu erteilen. Sie sucht Hilfe bei Robin, die allerdings abwinkt, da die Detektei zum einen keine Erfahrung mit Cyberkriminalität und zum anderen keine Kapazitäten frei hat. Doch dann wird sie tot aufgefunden, erstochen auf dem Highgate Cemetery. Robin macht sich Vorwürfe, weil sie Edie abgewiesen hat. Und so begibt sie sich mit Cormorans Hilfe auf die Suche nach dem Mörder. Damit kann man natürlich keine 1350 eng bedruckten Seiten füllen, also gibt es noch jede Menge Nebenstorys zu dem umfangreichen Personentableau, das sich rund um Dreks Game im Internet versammelt hat. Natürlich wird auch in deren Vergangenheit gegraben, und, man ahnt es schon, jeder einzelnen Figur wird eine persönliche Geschichte zugeschrieben, die Rowling ausführlich durchleuchtet. Als wäre das nicht schon genug, gibt es seitenweise Chat-Protokolle, oft dreispaltig parallel präsentiert und anstrengend zu lesen, deren Kenntnis zwingend für den Fortgang der Handlung erforderlich ist, die man also nicht überblättern sollte. Und nicht zuletzt darf auch der detaillierte Blick auf die Beziehung zwischen Cormoran und Robin nicht fehlen, die aktuell in einer Sackgasse steckt. Üblicherweise habe ich kein Problem mit umfangreichen Büchern, aber „Das tiefschwarze Herz“, der sechste Band der Strike/Ellacott-Reihe, hat meine Geduld auf eine harte Probe gestellt. Es ist ermüdend, sich durch diese langatmige Story zu quälen, in der Rowling offenbar sämtliche unangenehmen Zeitgenossen abdecken möchte, denen man in dieser Parallelwelt begegnen kann. Trolle, Mobbing, gewaltbereite Rechtsradikale, frauenfeindliche Incels, Pädophile, die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Herausgekommen ist ein mäßig spannender Kriminalroman, dessen Handlung sich im Kreis dreht und der im Wesentlichen um die Frage „Wer ist Anomie?“ kreist, wobei mich selbst deren Beantwortung, weil vollgepackt mit Klischees, nicht überzeugen konnte. JK Rowling aka Robert Galbraith wird seit geraumer Zeit eine transphobe Gesinnung vorgeworfen. Und so verwundert es nicht, dass ihre Kritiker mit der Lupe auch in dem sechsten Band der Strike/Ellacott-Serie mit der Lupe nach Äußerungen suchen, die dies bestätigen. Andere wiederum sind der Meinung, sie hätte in „Das tiefschwarze Herz“ diese persönlichen Anfeindungen verarbeiten wollen. Nun hat sie zwar in einem Interview versichert, dass sie den Roman bereits 2015 begonnen hätte, und in der Tat weist die Handlung starke Parallelen zu der frauenfeindlichen GamerGate-Kampagne von 2014 auf, als Zoë Quinn, eine amerikanische Programmiererin und Videospiele-Entwicklerin, im Internet massivem Mobbing ausgesetzt war, was bis hin zu Morddrohungen reichte. Quinn überlebte, anders als Galbraith‘ fiktive Edie Ledwell, die gemeinsam mit ihrem ehemaligen Freund Josh die erfolgreiche Youtube-Animationsserie „Das tiefschwarze Herz“ geschaffen hat. Die Serie ist erfolgreich, soll sogar von Netflix verfilmt werden, was natürlich Neider auf den Plan ruft. An vordester Front der mysteriöse Anomie. Von ihm stammt „Dreks Game“, ein kostenloses Videospiel in Anlehnung an Edies Serie. Auf Twitter schart er seine Anhänger um sich, nennt Edie rassistisch, geldgierig und fordert dazu auf, ihr eine Lektion zu erteilen. Sie sucht Hilfe bei Robin, die allerdings abwinkt, da die Detektei zum einen keine Erfahrung mit Cyberkriminalität und zum anderen keine Kapazitäten frei hat. Doch dann wird sie tot aufgefunden, erstochen auf dem Highgate Cemetery. Robin macht sich Vorwürfe, weil sie Edie abgewiesen hat. Und so begibt sie sich mit Cormorans Hilfe auf die Suche nach dem Mörder. Damit kann man natürlich keine 1350 eng bedruckten Seiten füllen, also gibt es noch jede Menge Nebenstorys zu dem umfangreichen Personentableau, das sich rund um Dreks Game im Internet versammelt hat. Natürlich wird auch in deren Vergangenheit gegraben, und, man ahnt es schon, jeder einzelnen Figur wird eine persönliche Geschichte zugeschrieben, die Rowling ausführlich durchleuchtet. Als wäre das nicht schon genug, gibt es seitenweise Chat-Protokolle, oft dreispaltig parallel präsentiert und anstrengend zu lesen, deren Kenntnis zwingend für den Fortgang der Handlung erforderlich ist, die man also nicht überblättern sollte. Und nicht zuletzt darf auch der detaillierte Blick auf die Beziehung zwischen Cormoran und Robin nicht fehlen, die aktuell in einer Sackgasse steckt. Üblicherweise habe ich kein Problem mit umfangreichen Büchern, aber „Das tiefschwarze Herz“, der sechste Band der Strike/Ellacott-Reihe, hat meine Geduld auf eine harte Probe gestellt. Es ist ermüdend, sich durch diese langatmige Story zu quälen, in der Rowling offenbar sämtliche unangenehmen Zeitgenossen abdecken möchte, denen man in dieser Parallelwelt begegnen kann. Trolle, Mobbing, gewaltbereite Rechtsradikale, frauenfeindliche Incels, Pädophile, die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Herausgekommen ist ein mäßig spannender Kriminalroman, dessen Handlung sich im Kreis dreht und der im Wesentlichen um die Frage „Wer ist Anomie?“ kreist, wobei mich selbst deren Beantwortung, weil vollgepackt mit Klischees, nicht überzeugen konnte.

Wer ist Anomie?

Bewertung aus Vaihingen an der Enz am 23.09.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

JK Rowling aka Robert Galbraith wird seit geraumer Zeit eine transphobe Gesinnung vorgeworfen. Und so verwundert es nicht, dass ihre Kritiker mit der Lupe auch in dem sechsten Band der Strike/Ellacott-Serie mit der Lupe nach Äußerungen suchen, die dies bestätigen. Andere wiederum sind der Meinung, sie hätte in „Das tiefschwarze Herz“ diese persönlichen Anfeindungen verarbeiten wollen. Nun hat sie zwar in einem Interview versichert, dass sie den Roman bereits 2015 begonnen hätte, und in der Tat weist die Handlung starke Parallelen zu der frauenfeindlichen GamerGate-Kampagne von 2014 auf, als Zoë Quinn, eine amerikanische Programmiererin und Videospiele-Entwicklerin, im Internet massivem Mobbing ausgesetzt war, was bis hin zu Morddrohungen reichte. Quinn überlebte, anders als Galbraith‘ fiktive Edie Ledwell, die gemeinsam mit ihrem ehemaligen Freund Josh die erfolgreiche Youtube-Animationsserie „Das tiefschwarze Herz“ geschaffen hat. Die Serie ist erfolgreich, soll sogar von Netflix verfilmt werden, was natürlich Neider auf den Plan ruft. An vorderster Front der mysteriöse Anomie. Von ihm stammt „Dreks Game“, ein kostenloses Videospiel in Anlehnung an Edies Serie. Auf Twitter schart er seine Anhänger um sich, nennt Edie rassistisch, geldgierig und fordert dazu auf, ihr eine Lektion zu erteilen. Sie sucht Hilfe bei Robin, die allerdings abwinkt, da die Detektei zum einen keine Erfahrung mit Cyberkriminalität und zum anderen keine Kapazitäten frei hat. Doch dann wird sie tot aufgefunden, erstochen auf dem Highgate Cemetery. Robin macht sich Vorwürfe, weil sie Edie abgewiesen hat. Und so begibt sie sich mit Cormorans Hilfe auf die Suche nach dem Mörder. Damit kann man natürlich keine 1350 eng bedruckten Seiten füllen, also gibt es noch jede Menge Nebenstorys zu dem umfangreichen Personentableau, das sich rund um Dreks Game im Internet versammelt hat. Natürlich wird auch in deren Vergangenheit gegraben, und, man ahnt es schon, jeder einzelnen Figur wird eine persönliche Geschichte zugeschrieben, die Rowling ausführlich durchleuchtet. Als wäre das nicht schon genug, gibt es seitenweise Chat-Protokolle, oft dreispaltig parallel präsentiert und anstrengend zu lesen, deren Kenntnis zwingend für den Fortgang der Handlung erforderlich ist, die man also nicht überblättern sollte. Und nicht zuletzt darf auch der detaillierte Blick auf die Beziehung zwischen Cormoran und Robin nicht fehlen, die aktuell in einer Sackgasse steckt. Üblicherweise habe ich kein Problem mit umfangreichen Büchern, aber „Das tiefschwarze Herz“, der sechste Band der Strike/Ellacott-Reihe, hat meine Geduld auf eine harte Probe gestellt. Es ist ermüdend, sich durch diese langatmige Story zu quälen, in der Rowling offenbar sämtliche unangenehmen Zeitgenossen abdecken möchte, denen man in dieser Parallelwelt begegnen kann. Trolle, Mobbing, gewaltbereite Rechtsradikale, frauenfeindliche Incels, Pädophile, die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Herausgekommen ist ein mäßig spannender Kriminalroman, dessen Handlung sich im Kreis dreht und der im Wesentlichen um die Frage „Wer ist Anomie?“ kreist, wobei mich selbst deren Beantwortung, weil vollgepackt mit Klischees, nicht überzeugen konnte. JK Rowling aka Robert Galbraith wird seit geraumer Zeit eine transphobe Gesinnung vorgeworfen. Und so verwundert es nicht, dass ihre Kritiker mit der Lupe auch in dem sechsten Band der Strike/Ellacott-Serie mit der Lupe nach Äußerungen suchen, die dies bestätigen. Andere wiederum sind der Meinung, sie hätte in „Das tiefschwarze Herz“ diese persönlichen Anfeindungen verarbeiten wollen. Nun hat sie zwar in einem Interview versichert, dass sie den Roman bereits 2015 begonnen hätte, und in der Tat weist die Handlung starke Parallelen zu der frauenfeindlichen GamerGate-Kampagne von 2014 auf, als Zoë Quinn, eine amerikanische Programmiererin und Videospiele-Entwicklerin, im Internet massivem Mobbing ausgesetzt war, was bis hin zu Morddrohungen reichte. Quinn überlebte, anders als Galbraith‘ fiktive Edie Ledwell, die gemeinsam mit ihrem ehemaligen Freund Josh die erfolgreiche Youtube-Animationsserie „Das tiefschwarze Herz“ geschaffen hat. Die Serie ist erfolgreich, soll sogar von Netflix verfilmt werden, was natürlich Neider auf den Plan ruft. An vordester Front der mysteriöse Anomie. Von ihm stammt „Dreks Game“, ein kostenloses Videospiel in Anlehnung an Edies Serie. Auf Twitter schart er seine Anhänger um sich, nennt Edie rassistisch, geldgierig und fordert dazu auf, ihr eine Lektion zu erteilen. Sie sucht Hilfe bei Robin, die allerdings abwinkt, da die Detektei zum einen keine Erfahrung mit Cyberkriminalität und zum anderen keine Kapazitäten frei hat. Doch dann wird sie tot aufgefunden, erstochen auf dem Highgate Cemetery. Robin macht sich Vorwürfe, weil sie Edie abgewiesen hat. Und so begibt sie sich mit Cormorans Hilfe auf die Suche nach dem Mörder. Damit kann man natürlich keine 1350 eng bedruckten Seiten füllen, also gibt es noch jede Menge Nebenstorys zu dem umfangreichen Personentableau, das sich rund um Dreks Game im Internet versammelt hat. Natürlich wird auch in deren Vergangenheit gegraben, und, man ahnt es schon, jeder einzelnen Figur wird eine persönliche Geschichte zugeschrieben, die Rowling ausführlich durchleuchtet. Als wäre das nicht schon genug, gibt es seitenweise Chat-Protokolle, oft dreispaltig parallel präsentiert und anstrengend zu lesen, deren Kenntnis zwingend für den Fortgang der Handlung erforderlich ist, die man also nicht überblättern sollte. Und nicht zuletzt darf auch der detaillierte Blick auf die Beziehung zwischen Cormoran und Robin nicht fehlen, die aktuell in einer Sackgasse steckt. Üblicherweise habe ich kein Problem mit umfangreichen Büchern, aber „Das tiefschwarze Herz“, der sechste Band der Strike/Ellacott-Reihe, hat meine Geduld auf eine harte Probe gestellt. Es ist ermüdend, sich durch diese langatmige Story zu quälen, in der Rowling offenbar sämtliche unangenehmen Zeitgenossen abdecken möchte, denen man in dieser Parallelwelt begegnen kann. Trolle, Mobbing, gewaltbereite Rechtsradikale, frauenfeindliche Incels, Pädophile, die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Herausgekommen ist ein mäßig spannender Kriminalroman, dessen Handlung sich im Kreis dreht und der im Wesentlichen um die Frage „Wer ist Anomie?“ kreist, wobei mich selbst deren Beantwortung, weil vollgepackt mit Klischees, nicht überzeugen konnte.

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Das tiefschwarze Herz

von Robert Galbraith (Pseudonym von J.K. Rowling)

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Kathrin Bögelsack

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Vier Tage im Strike-Ellacott-Fieber

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Robin Ellacott und Cormoran Strike ermitteln in ihrem sechsten Fall und ich fand es grossartig! Vier Tage lang bin ich in ihre Welt versunken, war im London des Jahres 2015, in den sozialen Medien und der von einer rechtsextremen Gruppe unterwanderten Internet-Fangemeinde des YouTube-Serienerfolgs "Das tiefschwarze Herz", dessen Gründerin ermordet wurde. Galbraith/Rowling schreibt als auktoriale Erzählerin abwechselnd aus Robins und Cormorans Sicht und schildert Chatverläufe, von denen das Ermittlerduo (noch) nichts weiss. Die Zahl der Tatverdächtigen ist gross. Hinzu kommt, dass sie im Netz alle mit Pseudonym unterwegs sind und es entsprechend viel zu entwirren gibt. Aber das macht ja gerade den Reiz ihrer Bücher aus, dass wir mit Ellacott/Strike Verdächtige beschatten, Motive zu ergründen und Zusammenhänge herzustellen versuchen. Manchmal lag ich mit den eigenen Überlegungen auch tatsächlich richtig. Zum Ende hin baut sich die Spannung dann sukzessive auf und entlädt sich in einem actionreichen Showdown. Die Fälle sind jeweils abgeschlossen, in der Hinsicht können die Bände auch unabhängig voneinander gelesen werden. Aber für die Beziehung des Ermittlerduos und um das Suchtpotential voll auszunutzen bietet sich natürlich der Einstieg bei Band 1 an :-) Vier Tage im Strike-Ellacott-Fieber - Was mache ich nur, bis der nächste Fall erscheint??? Übersetzt von Christoph Göhler, Kristof Kurz und Wulf Bergner.
5/5

Vier Tage im Strike-Ellacott-Fieber

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Robin Ellacott und Cormoran Strike ermitteln in ihrem sechsten Fall und ich fand es grossartig! Vier Tage lang bin ich in ihre Welt versunken, war im London des Jahres 2015, in den sozialen Medien und der von einer rechtsextremen Gruppe unterwanderten Internet-Fangemeinde des YouTube-Serienerfolgs "Das tiefschwarze Herz", dessen Gründerin ermordet wurde. Galbraith/Rowling schreibt als auktoriale Erzählerin abwechselnd aus Robins und Cormorans Sicht und schildert Chatverläufe, von denen das Ermittlerduo (noch) nichts weiss. Die Zahl der Tatverdächtigen ist gross. Hinzu kommt, dass sie im Netz alle mit Pseudonym unterwegs sind und es entsprechend viel zu entwirren gibt. Aber das macht ja gerade den Reiz ihrer Bücher aus, dass wir mit Ellacott/Strike Verdächtige beschatten, Motive zu ergründen und Zusammenhänge herzustellen versuchen. Manchmal lag ich mit den eigenen Überlegungen auch tatsächlich richtig. Zum Ende hin baut sich die Spannung dann sukzessive auf und entlädt sich in einem actionreichen Showdown. Die Fälle sind jeweils abgeschlossen, in der Hinsicht können die Bände auch unabhängig voneinander gelesen werden. Aber für die Beziehung des Ermittlerduos und um das Suchtpotential voll auszunutzen bietet sich natürlich der Einstieg bei Band 1 an :-) Vier Tage im Strike-Ellacott-Fieber - Was mache ich nur, bis der nächste Fall erscheint??? Übersetzt von Christoph Göhler, Kristof Kurz und Wulf Bergner.

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