Lektionen
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Ian McEwan

1. Lektionen

Lektionen

Ungekürzte Ausgabe, Lesung

Hörbuch (CD)

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Variante: 2 CD (ungekürzt, 2022)

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Beschreibung

Details

Medium

CD

Sprecher

Walter Kreye

Spieldauer

23 Stunden und 56 Minuten

Erscheinungsdatum

26.10.2022

Verlag

Diogenes

Anzahl

2

Beschreibung

Details

Medium

CD

Sprecher

Walter Kreye

Spieldauer

23 Stunden und 56 Minuten

Erscheinungsdatum

26.10.2022

Verlag

Diogenes

Anzahl

2

Fassung

ungekürzt

Hörtyp

Lesung

Originaltitel

Lessons

Übersetzer

Bernhard Robben

Sprache

Deutsch

EAN

9783257804454

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4.3

87 Bewertungen

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Vielschichtig

Bewertung am 31.01.2023

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Lektionen“ von Ian McEwan ist ein vielschichtiges Werk, das einiges an Anspruch an den Leser stellt. Wir begleiten den Protagonisten zu mehreren Zeitpunkten in seinem Leben: als Internatsschüler und als Vater, der von seiner Frau plötzlich verlassen wurde. Über allem aber schwebt die Klavierlehrerin, die den Protagonisten nicht loslässt - unabhängig davon, was in seinem Leben passiert. Daneben streift das Buch auch immer wieder die Weltpolitik der Zeit, die immer auch Leitstern für das Verhalten der Figuren ist. McEwan hat mit „Lektionen“ ein komplexes Werk geschaffen, eine psychologische Studie für seine Charaktere, in der auch Nuancen herausstechen. Dabei gelingt ihm das so feinsinnig, dass man als Leserin nur staunen kann. Nichts zum Schnell-Weglesen, aber ein Lesegenuss, der einen lange begleitet und sicherlich noch eine Weile nachhallt.

Vielschichtig

Bewertung am 31.01.2023
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Lektionen“ von Ian McEwan ist ein vielschichtiges Werk, das einiges an Anspruch an den Leser stellt. Wir begleiten den Protagonisten zu mehreren Zeitpunkten in seinem Leben: als Internatsschüler und als Vater, der von seiner Frau plötzlich verlassen wurde. Über allem aber schwebt die Klavierlehrerin, die den Protagonisten nicht loslässt - unabhängig davon, was in seinem Leben passiert. Daneben streift das Buch auch immer wieder die Weltpolitik der Zeit, die immer auch Leitstern für das Verhalten der Figuren ist. McEwan hat mit „Lektionen“ ein komplexes Werk geschaffen, eine psychologische Studie für seine Charaktere, in der auch Nuancen herausstechen. Dabei gelingt ihm das so feinsinnig, dass man als Leserin nur staunen kann. Nichts zum Schnell-Weglesen, aber ein Lesegenuss, der einen lange begleitet und sicherlich noch eine Weile nachhallt.

4 Sterne!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 10.01.2023

Bewertet: eBook (ePUB)

Klappentext: „Roland Baines ist noch ein Kind, als er 1959 im Internat der Person begegnet, die sein Leben aus der Bahn werfen wird: der Klavierlehrerin Miriam Cornell. Roland ist junger Vater, als seine deutsche Frau Alissa ihn und das vier Monate alte Baby verlässt. Es ist das Jahr 1986. Während die Welt sich wegen Tschernobyl sorgt, beginnt Roland, nach Antworten zu suchen, zu seiner Herkunft, seinem rastlosen Leben und all dem, was Alissa von ihm fortgetrieben hat.“ Ian McEwan ist der Verfasser des Werkes „Lektionen“ und schlussendlich ist der Titel der rote Faden im Buch. Seine Hauptfigur Roland Baines verfolgt im ersten Augenblick ein einfaches Leben welches dennoch von besonderen Ereignissen geprägt ist. Wenn man so will ist das eigentlich nichts außergewöhnliches und großartig nichts lesenswertes aber McEwan zeichnet an Roland etwas nach was eben den Buchtitel immer wieder bestrahlt. Sind es nicht die Lektionen des Lebens die uns prägen? Sind es denn nicht Situationen im Leben die uns vor Fragen, Tatsachen oder eben Entscheidungen stellen mit denen wir umgehen müssen? Zugegeben Roland ist jetzt nicht gerade eine Figur die man in sein Herz schließt da seine Handlungen und seine gesamte Art vielleicht nicht jedem zusagen, mir zumindest überhaupt nicht, aber gut. McEwan nutzt für diese „Lektionen“ die ganz normale geschichtliche Entwicklung, neben denen die das Leben eben sonst noch bereit hält, und reist mit uns nochmal zurück zu besonders wichtigen Geschehen. Der wohl stärkste Part im Buch ist der Kalte Krieg mit der Kuba-Krise 1962. Und warum wohl? Stand die Welt doch damals an einem Abgrund von unglaublichem Ausmaß - wären die nuklearen Sprengköpfe wirklich aktiviert worden, würden wir jetzt weder diese Zeilen hier schreiben können noch lesen. Und was macht das mit Menschen die solche Geschehnisse eben nicht ausblenden wie der Vogelstrauß sondern in ihr Leben lassen? Es prägt einen zutiefst und genau darauf will McEwan raus - alles im Leben prägt einen auch weltpolitische Entscheidungen oder gar Krankheiten die die ganze Welt heimsuchen. Diese gewisse Angst vor eben jenem Weltuntergang haben Roland also massiv geprägt. Wie so vieles anderes auch Einerseits gibt uns der Autor die Möglichkeit selbst diese Geschichte in die Hand und die Geschichte die dahinter steht zu reflektieren und man könnte dann darüber philosophieren nur ist es eben so, das die Menschen die eben jene Krisen erlebt haben immer weniger werden bzw. die aktuellen Geschehnisse eben nur eine bestimmte Altersgruppe anspricht die eben vielleicht erst ab dem Mauerfall „mitreden“ kann, kurzum: es werden verschiedenste Alter der Leserschaft angesprochen und jeder wird es eben anders sehen, anders einschätzen, anders aufnehmen. Wie andere Stimmen zu diesem Buch bereits recht treffend schrieben, ist dieses Werk für Geschichts-Fans ein Muss und die Mischung aus Geschichte und eben Rolands Leben mehr als gelungen, wer aber dafür nur bedingt Sinn hat, wird es wohl als ermüdend und langweilig erachten. Ich vergebe hier sehr gern 4 sehr gute Sternen mit einer Leseempfehlung. So waren doch Schreibstil und Ausdruck immer gelungen und auch wenn wir Roland nie richtig als Person greifen konnten, so sollte es doch vielleicht genau so sein! Das Unnahbare im Leben zeigt uns auch Lektionen auf, wenn wir nur genau hinschauen!

4 Sterne!

Kristall86 aus an der Nordseeküste am 10.01.2023
Bewertet: eBook (ePUB)

Klappentext: „Roland Baines ist noch ein Kind, als er 1959 im Internat der Person begegnet, die sein Leben aus der Bahn werfen wird: der Klavierlehrerin Miriam Cornell. Roland ist junger Vater, als seine deutsche Frau Alissa ihn und das vier Monate alte Baby verlässt. Es ist das Jahr 1986. Während die Welt sich wegen Tschernobyl sorgt, beginnt Roland, nach Antworten zu suchen, zu seiner Herkunft, seinem rastlosen Leben und all dem, was Alissa von ihm fortgetrieben hat.“ Ian McEwan ist der Verfasser des Werkes „Lektionen“ und schlussendlich ist der Titel der rote Faden im Buch. Seine Hauptfigur Roland Baines verfolgt im ersten Augenblick ein einfaches Leben welches dennoch von besonderen Ereignissen geprägt ist. Wenn man so will ist das eigentlich nichts außergewöhnliches und großartig nichts lesenswertes aber McEwan zeichnet an Roland etwas nach was eben den Buchtitel immer wieder bestrahlt. Sind es nicht die Lektionen des Lebens die uns prägen? Sind es denn nicht Situationen im Leben die uns vor Fragen, Tatsachen oder eben Entscheidungen stellen mit denen wir umgehen müssen? Zugegeben Roland ist jetzt nicht gerade eine Figur die man in sein Herz schließt da seine Handlungen und seine gesamte Art vielleicht nicht jedem zusagen, mir zumindest überhaupt nicht, aber gut. McEwan nutzt für diese „Lektionen“ die ganz normale geschichtliche Entwicklung, neben denen die das Leben eben sonst noch bereit hält, und reist mit uns nochmal zurück zu besonders wichtigen Geschehen. Der wohl stärkste Part im Buch ist der Kalte Krieg mit der Kuba-Krise 1962. Und warum wohl? Stand die Welt doch damals an einem Abgrund von unglaublichem Ausmaß - wären die nuklearen Sprengköpfe wirklich aktiviert worden, würden wir jetzt weder diese Zeilen hier schreiben können noch lesen. Und was macht das mit Menschen die solche Geschehnisse eben nicht ausblenden wie der Vogelstrauß sondern in ihr Leben lassen? Es prägt einen zutiefst und genau darauf will McEwan raus - alles im Leben prägt einen auch weltpolitische Entscheidungen oder gar Krankheiten die die ganze Welt heimsuchen. Diese gewisse Angst vor eben jenem Weltuntergang haben Roland also massiv geprägt. Wie so vieles anderes auch Einerseits gibt uns der Autor die Möglichkeit selbst diese Geschichte in die Hand und die Geschichte die dahinter steht zu reflektieren und man könnte dann darüber philosophieren nur ist es eben so, das die Menschen die eben jene Krisen erlebt haben immer weniger werden bzw. die aktuellen Geschehnisse eben nur eine bestimmte Altersgruppe anspricht die eben vielleicht erst ab dem Mauerfall „mitreden“ kann, kurzum: es werden verschiedenste Alter der Leserschaft angesprochen und jeder wird es eben anders sehen, anders einschätzen, anders aufnehmen. Wie andere Stimmen zu diesem Buch bereits recht treffend schrieben, ist dieses Werk für Geschichts-Fans ein Muss und die Mischung aus Geschichte und eben Rolands Leben mehr als gelungen, wer aber dafür nur bedingt Sinn hat, wird es wohl als ermüdend und langweilig erachten. Ich vergebe hier sehr gern 4 sehr gute Sternen mit einer Leseempfehlung. So waren doch Schreibstil und Ausdruck immer gelungen und auch wenn wir Roland nie richtig als Person greifen konnten, so sollte es doch vielleicht genau so sein! Das Unnahbare im Leben zeigt uns auch Lektionen auf, wenn wir nur genau hinschauen!

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