Like Ice We Break
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Roman. Die knisternd-romantische Bestseller-Reihe geht weiter!

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Beschreibung

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Verkaufsrang

117

Format

ePUB

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Nein

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Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

09.11.2022

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ePUB

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Verkaufsrang

117

Erscheinungsdatum

09.11.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

480 (Printausgabe)

Dateigröße

2504 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641294472

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Tolle Fortsetzung mit vielen Emotionen

saskiasweltderbuchstaben am 30.11.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gwens Zukunft als Einzelläuferin im Eiskunstlauf an der iSkate wurde ihr mit einem Mal entrissen. Für sie bleibt als einzige Option Paarlauf, wenn sie noch an der iSkate bleiben möchte. Ihr Partner: Oscar, der Neue und Influencer, dessen Talent im Eiskunstlauf im Internet viral gegangen ist. Für Gwen eine absolute Katastrophe, nachdem er beim ersten Aufeinandertreffen bereits deutlich mehr von ihr kennengelernt hat, als es ihr lieb war. Und trotzdem verspürt nicht nur sie dieses Kribbeln, denn auch Oscar kann sie nicht mehr so schnell vergessen. Doch während er von seiner Vergangenheit eingeholt wird, stellt sich ihr ihre familiäre Situation in den Weg. Auf eine Rückkehr nach Aspen habe ich lange gewartet, denn irgendwie ist dieser Ort für mich schon zu einem Stück Heimat geworden. Die Atmosphäre erinnert mich auch immer wieder sehr an Girlmore Girls, was ich absolut liebe. Umso mehr freut es mich, dass man auch im dritten Band auf neue Menschen und Plätze stößt. Dass man dieses Mal Gwen kennenlernt, empfand ich auch als besonders bedeutend für die gesamte Reihe. Sie spielte schon die letzten beiden Bände eine wichtige Rolle, doch ich hatte nicht wirklich das Gefühl, sie zu kennen, weshalb für mich ihre Perspektive absolut interessant war. Was ich etwas schade finde, ist, dass ihr Charakter noch mehr Potenzial zur Entwicklung gehabt hätte, wenn die Veränderungen im Plot nicht alle erst zum Schluss gekommen wären, sondern Stück für Stück. Aber Oscar mochte ich auch wirklich sehr. Er hat viel Charakter und Tiefe und ich liebe es, wie er mit anderen Menschen umgeht und sich um andere kümmert. Er ist dennoch nicht perfekt, was ihn schon fast wieder perfekt macht. Die beiden passen auch so gut zusammen, besonders die Szenen beim Eiskunstlaufen habe ich total nachfühlen können. Dass dieses Mal beide Eiskunstlaufen fand ich deshalb auch nochmal besonders gut. Den Plot insgesamt finde ich auch mehr als gelungen, nicht unvorhersehbar, aber trotzdem spannend zu verfolgen, sodass mir das Lesen auch super leicht fiel. Den Schreibstil habe ich auch wieder sehr genossen und ganz besonders gerne mochte ich die Anekdoten zum ersten Band „Like Ice We Break“ kommt für mich immer noch nicht an „Like Snow We Fall“ ran, dennoch ist es wieder eine sehr gute Geschichte, die ich Romance Fans ans Herz legen kann, mit vielen Emotionen, einem großartigen Setting und einem tollen Plot.

Tolle Fortsetzung mit vielen Emotionen

saskiasweltderbuchstaben am 30.11.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Gwens Zukunft als Einzelläuferin im Eiskunstlauf an der iSkate wurde ihr mit einem Mal entrissen. Für sie bleibt als einzige Option Paarlauf, wenn sie noch an der iSkate bleiben möchte. Ihr Partner: Oscar, der Neue und Influencer, dessen Talent im Eiskunstlauf im Internet viral gegangen ist. Für Gwen eine absolute Katastrophe, nachdem er beim ersten Aufeinandertreffen bereits deutlich mehr von ihr kennengelernt hat, als es ihr lieb war. Und trotzdem verspürt nicht nur sie dieses Kribbeln, denn auch Oscar kann sie nicht mehr so schnell vergessen. Doch während er von seiner Vergangenheit eingeholt wird, stellt sich ihr ihre familiäre Situation in den Weg. Auf eine Rückkehr nach Aspen habe ich lange gewartet, denn irgendwie ist dieser Ort für mich schon zu einem Stück Heimat geworden. Die Atmosphäre erinnert mich auch immer wieder sehr an Girlmore Girls, was ich absolut liebe. Umso mehr freut es mich, dass man auch im dritten Band auf neue Menschen und Plätze stößt. Dass man dieses Mal Gwen kennenlernt, empfand ich auch als besonders bedeutend für die gesamte Reihe. Sie spielte schon die letzten beiden Bände eine wichtige Rolle, doch ich hatte nicht wirklich das Gefühl, sie zu kennen, weshalb für mich ihre Perspektive absolut interessant war. Was ich etwas schade finde, ist, dass ihr Charakter noch mehr Potenzial zur Entwicklung gehabt hätte, wenn die Veränderungen im Plot nicht alle erst zum Schluss gekommen wären, sondern Stück für Stück. Aber Oscar mochte ich auch wirklich sehr. Er hat viel Charakter und Tiefe und ich liebe es, wie er mit anderen Menschen umgeht und sich um andere kümmert. Er ist dennoch nicht perfekt, was ihn schon fast wieder perfekt macht. Die beiden passen auch so gut zusammen, besonders die Szenen beim Eiskunstlaufen habe ich total nachfühlen können. Dass dieses Mal beide Eiskunstlaufen fand ich deshalb auch nochmal besonders gut. Den Plot insgesamt finde ich auch mehr als gelungen, nicht unvorhersehbar, aber trotzdem spannend zu verfolgen, sodass mir das Lesen auch super leicht fiel. Den Schreibstil habe ich auch wieder sehr genossen und ganz besonders gerne mochte ich die Anekdoten zum ersten Band „Like Ice We Break“ kommt für mich immer noch nicht an „Like Snow We Fall“ ran, dennoch ist es wieder eine sehr gute Geschichte, die ich Romance Fans ans Herz legen kann, mit vielen Emotionen, einem großartigen Setting und einem tollen Plot.

Misogyner Protagonist – Das war leider ein Flop

Bewertung aus Wien am 30.11.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diese Rezension kann Spoiler enthalten. Wenn ein Buch damit beginnt, dass der Protagonist sich absolut misogyn äußert und Frauen darauf reduziert, dass sie Geld haben, aber nichts weiter wert sind, dann würde ich wirklich gern sämtliche Beteiligte durchschütteln und fragen, wie denn so etwas veröffentlicht werden kann. Ohne jegliche Reflexion. Dass jemand kritische Aussagen äußert, ist meiner Meinung nach okay, solange an irgendeinem Punkt der Geschichte eine Reflexion kommt. Ein Moment, in dem man sich klar wird: Hey, das was ich da gesagt habe, war falsch und ich achte darauf, dass ich mich künftig anders ausdrücke. Aber war dem so? Nein, nein und nochmals: Nein. Aber beginnen wir beim Anfang. »Like Ice We Break« ist der dritte Teil einer Reihe, in der es um das Thema Eiskunstlauf geht. Da ich allgemein sehr sportinteressiert bin, hat mich die Story also sofort gecatcht. Tatsächlich hatte ich bereits mit dem ersten Teil große Probleme, aber jetzt, wo ich Band 3 gelesen habe, kann ich darüber nur lachen. Denn ich weiß gar nicht, wie oft ich bei diesem Buch, dem dritten Teil, einfach nur erstaunt, erschrocken und angeekelt von dem Verhalten des Protagonisten war. Vorerst möchte ich auf die Dinge zu sprechen kommen, die mir positiv aufgefallen sind. Gwen war für mich die bisher beste Protagonistin dieser Reihe. Ihre persönliche Geschichte und auch die Momente mit ihrer Familie, bei der die Triggerwarnung definitiv zu beachten ist, fand ich unglaublich gut dargestellt, ebenso wirklich realistisch. Auch Ayla Dades Schreibstil gefiel mir, denn ich kam rasch voran. Ich habe den Eindruck, dass sie sich als Autorin in dieser Hinsicht weiterentwickelt hat. Nun kommen wir jedoch zu dem, was mir leider sehr negativ aufgefallen ist. Ich hatte den Eindruck, dass die Geschichte eher vor sich hin plätschert, als stringent einem roten Faden zu folgen. Das Buch beginnt mit Oscars Sicht und wie ich schon sagte – ich war einfach nur angewidert, als ich die ersten Seiten gelesen habe. Es tut mir leid, dass ich das so sagen muss, aber es ist mein Ernst. Dass jemand so über Frauen, die wohlhabend sind, redet, sie so krass in Klassen einteilt, sich so über sie lustig macht, finde ich einfach nur abscheulich. Oscar ist für mich leider ein wirklich sehr unlogischer Protagonist, der mir zudem auch sehr eindimensional vorkam. Während Gwendolyn für mich eine unglaublich vielschichtige und gut ausgearbeitete Protagonistin war, hat er ein wenig darunter gelitten: Wir erfahren zwar, dass er aus der Bronx kam, aber wie sein Leben dort aussah, ob er Kontakt zu seiner Familie hatte, was seine Vergangenheit war – Fehlanzeige. Und das ist für mich ein maßgeblicher Punkt, wieso er mir so eindimensional vorkam. Zudem neigt er dazu, vor allem zu Beginn, wirklich häufig zu erwähnen, wie sehr es ihm doch auf die Nerven geht, dass er von zwei reichen Menschen adoptiert und jetzt dieses beschissene Leben leben muss. Ja, ist ja wirklich kacke, wenn man viel Geld hat. Da habe ich mir echt einfach nur gedacht: Wo bleibt die Dankbarkeit? Wo? Diese Menschen tun etwas für dich, und anstatt dich zu bedanken, machst du dich über ihren Lebensstil lustig und tust so, als wäre es das Schlimmste auf der Welt. So hart das jetzt klingt: Aber dann setz dich doch in den Zug in dein altes Leben. Niemand zwingt dich, hier zu sein. Versteht mich nicht falsch, aber ich finde dieses Gerede einfach so respektlos! Das Schlimmste ist ja für mich, dass es an keiner Stelle im Buch zu einer Art Selbstreflexion kommt. Dass er sich mal hinsetzt und darüber nachdenkt, wie er eigentlich ist. Dass er eine ziemlich unangenehme Art hat. Zu Beginn wurde häufig Slang benutzt, was mir leider auch eher negativ auffiel. Glücklicherweise hat sich das dann aber irgendwann aufgehört. Mir ist klar, dass man damit versucht, ein Bild zu malen, aber ich finde, dass Sätze wie: »Ey yo, voll krass, wenn ich rich wär«, und ja, so ungefähr kommt es vor, einfach nicht in ein Buch gehören. Jetzt nähern wir uns einer Sache, die für mich wirklich den Vogel abgeschossen und leider den Sprung von 3 auf 2 Sterne bedingt hat. Vor allem gegen Ende der Geschichte sagt Gwen einige Male eindeutig nein – dass er sie in Ruhe lassen soll, dass sie nicht mit ihm reden will, dass er sie nicht »Cheesecake« (Spitznamen hin oder her, aber hier habe ich leider wirklich eine Gänsehaut vor Peinlichkeit bekommen) nennen soll, und und und. Und was macht er? Er ignoriert das natürlich voll und ganz, denn ihr Nein zählt wohl nicht. Vielleicht findet er das toll und denkt, dass sie nein sagt, aber ja meint – nur sendet das für mich richtig schlimme und toxische Vibes aus. Wir haben 2022 und ich finde, dass sowas echt nicht mehr drucken sollte. Ein Schritt vorwärts, drei Schritte zurück? Gwens Vater ist Choleriker, wie wir bereits im Laufe des Buches erfahren, nur leider geht seine Rolle auf den letzten hundert Seiten völlig unter. Was passiert am Ende mit ihm? Macht er eine Therapie? Es wird zwar kurz darüber gesprochen, aber mir kam das nur sehr randständig vor. Obwohl ich finde, dass diese Krankheit und ihre Familienstruktur wirklich sehr gut beschrieben wurde, hat mir das Ende das alles etwas zunichte gemacht. Somit wurde auch sein Charakter immer blasser. Er hat sich gegen Ende einige schlimme Dinge geleistet, aber wir erfahren keinerlei Konsequenzen oder ähnliches. Das fand ich sehr schade. Generell kam mir die Beziehung zwischen Oscar und Gwen leider sehr artifiziell vor, was daran liegen kann, dass ich einfach null Komma gar keine Sympathie zu ihm aufbauen konnte. Die poetischen Sätze, die hier und da eingestreut waren, konnten mich leider auch nicht überzeugen. Wir erfahren aber auch sonst nur wenig über Oscar, zum Beispiel habe ich keine Ahnung, was er studieren will (oder ob er es will), was er eines Tages werden will, was seine Motivation ist, was seine Ziele sind, all das, was normalerweise einen Charakter zum Leben und zur Dreidimensionalität erweckt, fehlte mir hier. Und obwohl Gwen um einiges klarer definiert war, hatte auch sie diese Züge. Ich habe davor das Buch »Dark Ivy« mit unfassbar gut ausgearbeiteten Protagonisten gelesen, weshalb das einfach ein wirklich krasser Kontrast war. Leider in die negative Richtung. Was mir als Fazit zu sagen bleibt? Ich kann leider überhaupt nicht verstehen, wie Leute Oscar als perfekten Bookboyfriend ansehen. Für mich war der Kerl eine Red Flag auf zwei Beinen. Wirklich. Die Beziehung, die hier dargestellt wurde, hatte für mich leider überhaupt keinen gesunden Eindruck. Stattdessen wurde das »Ich bin psychisch krank, aber jetzt wo ich dich habe, heilst du mich« meiner Meinung nach voll ausgelebt. Schade. Ich habe der Reihe nun drei Chancen gegeben, und ich frage mich wirklich, wieso all diese Probleme nicht auch Leuten auffallen, die für das Lektorat, Korrektorat, Marketing oder anderes zuständig sind. Denn auf meine Stories, wo ich all diese Gedanken geteilt habe, haben wirklich viele Leute reagiert und gemeint, dass sie schockiert waren – bisher haben sie nur Ausdrücke wie »Wohlfühlbuch« gehört, doch das, was ich an Ausschnitten geteilt habe, hatte nichts damit gemein. Während des Lesens habe ich so sehr gehofft, dass es doch noch irgendeine Möglichkeit gibt - auch wenn das natürlich völlig unrealistisch war - dass Gwen nicht mit Oscar zusammenkommt, weil er sie einfach nicht verdient hat. Aber was soll ich sagen? Natürlich kommen sie am Ende zusammen. Von mir gibt es leider keine Leseempfehlung. Falls ihr das Buch dennoch lesen wollt, bitte ich euch, darüber zu reflektieren und euch Gedanken darüber zu machen, wo für euch die Grenzen sind und was für euch eine gesunde Beziehung ist.

Misogyner Protagonist – Das war leider ein Flop

Bewertung aus Wien am 30.11.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Diese Rezension kann Spoiler enthalten. Wenn ein Buch damit beginnt, dass der Protagonist sich absolut misogyn äußert und Frauen darauf reduziert, dass sie Geld haben, aber nichts weiter wert sind, dann würde ich wirklich gern sämtliche Beteiligte durchschütteln und fragen, wie denn so etwas veröffentlicht werden kann. Ohne jegliche Reflexion. Dass jemand kritische Aussagen äußert, ist meiner Meinung nach okay, solange an irgendeinem Punkt der Geschichte eine Reflexion kommt. Ein Moment, in dem man sich klar wird: Hey, das was ich da gesagt habe, war falsch und ich achte darauf, dass ich mich künftig anders ausdrücke. Aber war dem so? Nein, nein und nochmals: Nein. Aber beginnen wir beim Anfang. »Like Ice We Break« ist der dritte Teil einer Reihe, in der es um das Thema Eiskunstlauf geht. Da ich allgemein sehr sportinteressiert bin, hat mich die Story also sofort gecatcht. Tatsächlich hatte ich bereits mit dem ersten Teil große Probleme, aber jetzt, wo ich Band 3 gelesen habe, kann ich darüber nur lachen. Denn ich weiß gar nicht, wie oft ich bei diesem Buch, dem dritten Teil, einfach nur erstaunt, erschrocken und angeekelt von dem Verhalten des Protagonisten war. Vorerst möchte ich auf die Dinge zu sprechen kommen, die mir positiv aufgefallen sind. Gwen war für mich die bisher beste Protagonistin dieser Reihe. Ihre persönliche Geschichte und auch die Momente mit ihrer Familie, bei der die Triggerwarnung definitiv zu beachten ist, fand ich unglaublich gut dargestellt, ebenso wirklich realistisch. Auch Ayla Dades Schreibstil gefiel mir, denn ich kam rasch voran. Ich habe den Eindruck, dass sie sich als Autorin in dieser Hinsicht weiterentwickelt hat. Nun kommen wir jedoch zu dem, was mir leider sehr negativ aufgefallen ist. Ich hatte den Eindruck, dass die Geschichte eher vor sich hin plätschert, als stringent einem roten Faden zu folgen. Das Buch beginnt mit Oscars Sicht und wie ich schon sagte – ich war einfach nur angewidert, als ich die ersten Seiten gelesen habe. Es tut mir leid, dass ich das so sagen muss, aber es ist mein Ernst. Dass jemand so über Frauen, die wohlhabend sind, redet, sie so krass in Klassen einteilt, sich so über sie lustig macht, finde ich einfach nur abscheulich. Oscar ist für mich leider ein wirklich sehr unlogischer Protagonist, der mir zudem auch sehr eindimensional vorkam. Während Gwendolyn für mich eine unglaublich vielschichtige und gut ausgearbeitete Protagonistin war, hat er ein wenig darunter gelitten: Wir erfahren zwar, dass er aus der Bronx kam, aber wie sein Leben dort aussah, ob er Kontakt zu seiner Familie hatte, was seine Vergangenheit war – Fehlanzeige. Und das ist für mich ein maßgeblicher Punkt, wieso er mir so eindimensional vorkam. Zudem neigt er dazu, vor allem zu Beginn, wirklich häufig zu erwähnen, wie sehr es ihm doch auf die Nerven geht, dass er von zwei reichen Menschen adoptiert und jetzt dieses beschissene Leben leben muss. Ja, ist ja wirklich kacke, wenn man viel Geld hat. Da habe ich mir echt einfach nur gedacht: Wo bleibt die Dankbarkeit? Wo? Diese Menschen tun etwas für dich, und anstatt dich zu bedanken, machst du dich über ihren Lebensstil lustig und tust so, als wäre es das Schlimmste auf der Welt. So hart das jetzt klingt: Aber dann setz dich doch in den Zug in dein altes Leben. Niemand zwingt dich, hier zu sein. Versteht mich nicht falsch, aber ich finde dieses Gerede einfach so respektlos! Das Schlimmste ist ja für mich, dass es an keiner Stelle im Buch zu einer Art Selbstreflexion kommt. Dass er sich mal hinsetzt und darüber nachdenkt, wie er eigentlich ist. Dass er eine ziemlich unangenehme Art hat. Zu Beginn wurde häufig Slang benutzt, was mir leider auch eher negativ auffiel. Glücklicherweise hat sich das dann aber irgendwann aufgehört. Mir ist klar, dass man damit versucht, ein Bild zu malen, aber ich finde, dass Sätze wie: »Ey yo, voll krass, wenn ich rich wär«, und ja, so ungefähr kommt es vor, einfach nicht in ein Buch gehören. Jetzt nähern wir uns einer Sache, die für mich wirklich den Vogel abgeschossen und leider den Sprung von 3 auf 2 Sterne bedingt hat. Vor allem gegen Ende der Geschichte sagt Gwen einige Male eindeutig nein – dass er sie in Ruhe lassen soll, dass sie nicht mit ihm reden will, dass er sie nicht »Cheesecake« (Spitznamen hin oder her, aber hier habe ich leider wirklich eine Gänsehaut vor Peinlichkeit bekommen) nennen soll, und und und. Und was macht er? Er ignoriert das natürlich voll und ganz, denn ihr Nein zählt wohl nicht. Vielleicht findet er das toll und denkt, dass sie nein sagt, aber ja meint – nur sendet das für mich richtig schlimme und toxische Vibes aus. Wir haben 2022 und ich finde, dass sowas echt nicht mehr drucken sollte. Ein Schritt vorwärts, drei Schritte zurück? Gwens Vater ist Choleriker, wie wir bereits im Laufe des Buches erfahren, nur leider geht seine Rolle auf den letzten hundert Seiten völlig unter. Was passiert am Ende mit ihm? Macht er eine Therapie? Es wird zwar kurz darüber gesprochen, aber mir kam das nur sehr randständig vor. Obwohl ich finde, dass diese Krankheit und ihre Familienstruktur wirklich sehr gut beschrieben wurde, hat mir das Ende das alles etwas zunichte gemacht. Somit wurde auch sein Charakter immer blasser. Er hat sich gegen Ende einige schlimme Dinge geleistet, aber wir erfahren keinerlei Konsequenzen oder ähnliches. Das fand ich sehr schade. Generell kam mir die Beziehung zwischen Oscar und Gwen leider sehr artifiziell vor, was daran liegen kann, dass ich einfach null Komma gar keine Sympathie zu ihm aufbauen konnte. Die poetischen Sätze, die hier und da eingestreut waren, konnten mich leider auch nicht überzeugen. Wir erfahren aber auch sonst nur wenig über Oscar, zum Beispiel habe ich keine Ahnung, was er studieren will (oder ob er es will), was er eines Tages werden will, was seine Motivation ist, was seine Ziele sind, all das, was normalerweise einen Charakter zum Leben und zur Dreidimensionalität erweckt, fehlte mir hier. Und obwohl Gwen um einiges klarer definiert war, hatte auch sie diese Züge. Ich habe davor das Buch »Dark Ivy« mit unfassbar gut ausgearbeiteten Protagonisten gelesen, weshalb das einfach ein wirklich krasser Kontrast war. Leider in die negative Richtung. Was mir als Fazit zu sagen bleibt? Ich kann leider überhaupt nicht verstehen, wie Leute Oscar als perfekten Bookboyfriend ansehen. Für mich war der Kerl eine Red Flag auf zwei Beinen. Wirklich. Die Beziehung, die hier dargestellt wurde, hatte für mich leider überhaupt keinen gesunden Eindruck. Stattdessen wurde das »Ich bin psychisch krank, aber jetzt wo ich dich habe, heilst du mich« meiner Meinung nach voll ausgelebt. Schade. Ich habe der Reihe nun drei Chancen gegeben, und ich frage mich wirklich, wieso all diese Probleme nicht auch Leuten auffallen, die für das Lektorat, Korrektorat, Marketing oder anderes zuständig sind. Denn auf meine Stories, wo ich all diese Gedanken geteilt habe, haben wirklich viele Leute reagiert und gemeint, dass sie schockiert waren – bisher haben sie nur Ausdrücke wie »Wohlfühlbuch« gehört, doch das, was ich an Ausschnitten geteilt habe, hatte nichts damit gemein. Während des Lesens habe ich so sehr gehofft, dass es doch noch irgendeine Möglichkeit gibt - auch wenn das natürlich völlig unrealistisch war - dass Gwen nicht mit Oscar zusammenkommt, weil er sie einfach nicht verdient hat. Aber was soll ich sagen? Natürlich kommen sie am Ende zusammen. Von mir gibt es leider keine Leseempfehlung. Falls ihr das Buch dennoch lesen wollt, bitte ich euch, darüber zu reflektieren und euch Gedanken darüber zu machen, wo für euch die Grenzen sind und was für euch eine gesunde Beziehung ist.

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Like Ice We Break

von Ayla Dade

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