Unsre verschwundenen Herzen

Unsre verschwundenen Herzen

Roman | "Ein eindringliches Nachsinnen über die - manchmal zufällige - Kraft von Worten." Stephen King

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Beschreibung

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Verkaufsrang

111

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

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Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

05.10.2022

Verlag

dtv

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Verkaufsrang

111

Erscheinungsdatum

05.10.2022

Verlag

dtv

Seitenzahl

400 (Printausgabe)

Dateigröße

1380 KB

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Our missing hearts

Übersetzer

Brigitte Jakobeit

Sprache

Deutsch

EAN

9783423446174

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Toll

brauneye29 aus Wachtendonk am 19.10.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Zum Inhalt: Bird lebt mit seine Vater in Harvard. Das Leben wird im Wesentlich durch ein Gesetz bestimmt, dass die amerikanische Kultur bewahren soll und dadurch z. B. asiatisch aussehende Menschen diskriminiert. Als Bird eine Nachricht seiner verschwundenen Mutter findet, muss er sie suchen, denn er will wissen, warum sie ihn verlassen hat. Es wird eine Suche, die es in sich hat. Meine Meinung: Das Buch ist enorm gut geschrieben, denn es zeigt auf, was der Rassismus und ein zu patriotisches Verhalten auslösen kann. Die Geschichte um Bird und seine Mutter hat mir sehr gut gefallen und obwohl die Geschichte so düster ist, zeigt sie auch die Kraft der Liebe. Denn wäre Birds Mutter als vermeintliche Aufwieglerin nicht geflohen, wäre vermutlich auch Bird nicht mehr bei seinem Vater. Dieses Buch ist meiner Meinung nach ein Fingerzeig, dass nicht viel dazu gehört um in ein Gefüge zu geraten, dass nicht gut für die Menschen ist. Fazit: Toll

Toll

brauneye29 aus Wachtendonk am 19.10.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Zum Inhalt: Bird lebt mit seine Vater in Harvard. Das Leben wird im Wesentlich durch ein Gesetz bestimmt, dass die amerikanische Kultur bewahren soll und dadurch z. B. asiatisch aussehende Menschen diskriminiert. Als Bird eine Nachricht seiner verschwundenen Mutter findet, muss er sie suchen, denn er will wissen, warum sie ihn verlassen hat. Es wird eine Suche, die es in sich hat. Meine Meinung: Das Buch ist enorm gut geschrieben, denn es zeigt auf, was der Rassismus und ein zu patriotisches Verhalten auslösen kann. Die Geschichte um Bird und seine Mutter hat mir sehr gut gefallen und obwohl die Geschichte so düster ist, zeigt sie auch die Kraft der Liebe. Denn wäre Birds Mutter als vermeintliche Aufwieglerin nicht geflohen, wäre vermutlich auch Bird nicht mehr bei seinem Vater. Dieses Buch ist meiner Meinung nach ein Fingerzeig, dass nicht viel dazu gehört um in ein Gefüge zu geraten, dass nicht gut für die Menschen ist. Fazit: Toll

Erschreckende Zukunft

Bewertung aus Lemwerder am 08.10.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Die Schriftstellerin Celeste Ng schreibt immer über aktuelle Themen. Sie gehört zu einer meiner Lieblingsautoren. Der neue Roman, Unsere verschwundene Herzen, spielt in der nahen Zukunft, deren Anfang man schon miterlebt. In Amerika zeichnet sich der Rassismus schon immer stark aus. Dieses Mal werden die Personen, die einen asiatischen Hintergrund haben, diskriminiert. Die Regierung hat Pakt ins Leben gerufen, die wollen alle nichtamerikanischen Elemente vergraulen. Es wurden oft die Kinder einfach abgeholt. Vor 9 Jahren ist Margaret, Mutter von Noah verschwunden. Sie war eine Tochter von chinesischen Einwanderen. Sie hat ein Gedichtband geschrieben und ein Gedicht wurde von Demonstranten Paktgegner zum Slogan, das war unsere verschwundenen Herzen. Noahs Vater ist Amerikaner. Als Noah 12 Jahre alt ist, geht er auf die Suche nach seiner Mutter. Die Autorin spricht ernst und mit Poesie in diesem Roman. Der ist ihr wieder spannend und aufrüttelnd gelungen. Es ist ein wahres Leseerlebnis, zwar eine ernste Geschichte, aber einfach brillant.

Erschreckende Zukunft

Bewertung aus Lemwerder am 08.10.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Die Schriftstellerin Celeste Ng schreibt immer über aktuelle Themen. Sie gehört zu einer meiner Lieblingsautoren. Der neue Roman, Unsere verschwundene Herzen, spielt in der nahen Zukunft, deren Anfang man schon miterlebt. In Amerika zeichnet sich der Rassismus schon immer stark aus. Dieses Mal werden die Personen, die einen asiatischen Hintergrund haben, diskriminiert. Die Regierung hat Pakt ins Leben gerufen, die wollen alle nichtamerikanischen Elemente vergraulen. Es wurden oft die Kinder einfach abgeholt. Vor 9 Jahren ist Margaret, Mutter von Noah verschwunden. Sie war eine Tochter von chinesischen Einwanderen. Sie hat ein Gedichtband geschrieben und ein Gedicht wurde von Demonstranten Paktgegner zum Slogan, das war unsere verschwundenen Herzen. Noahs Vater ist Amerikaner. Als Noah 12 Jahre alt ist, geht er auf die Suche nach seiner Mutter. Die Autorin spricht ernst und mit Poesie in diesem Roman. Der ist ihr wieder spannend und aufrüttelnd gelungen. Es ist ein wahres Leseerlebnis, zwar eine ernste Geschichte, aber einfach brillant.

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Kathrin Bögelsack

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5/5

Eindringliche und realitätsnahe Dystopie

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Beängstigend realistische Dystopie von Celeste Ng, Autorin von "Kleine Feuer überall". Während einer mehrjährigen, schweren Wirtschaftskrise finden die USA einen Sündenbock: China. Fortan wird alles Chinesische verbannt und stattdessen Amerikanisches gefördert. Asiatisch-stämmige Amerikaner sehen sich Diskriminierung ausgesetzt: sie werden nicht bedient, ignoriert, bespuckt, geschlagen, gestossen, manche ermordet. Wer sich wehrt, wird vom Opfer zum Täter erklärt. Wer dagegen protestiert, verliert seine Kinder. Unzählige Familien werden so auseinandergerissen, kaum jemand traut sich, darüber zu reden, bis überall im Land stumme Aktionen zum Protest aufrufen: Eisskulpturen, eine Flut von Tischtennisbällen in einem Fluss, eine rot gestrichene Innenstadt, rote Netze, an denen kleine Puppen baumeln und überall die Zeile aus einem Gedicht: Unsre verschwundenen Herzen. Der 12-jährige Bird kennt diese Gedichtzeile. Seine Mutter, Margaret Miu, hat das Gedicht geschrieben. Vor drei Jahren verschwand sie plötzlich. Nun macht sich Bird auf die Suche nach ihr. Celeste Ngs Dystopie erinnert stark an Margaret Atwoods "Der Report der Magd". Beide sind fantastisch gut geschrieben und beide sind, erschreckenderweise, nicht so abwegig. Celeste Ng schliesst ihren Roman daher auch mit weiterführender Literatur über die Geschichte auseinandergerissener Familien (Indigene, Sklaven, Latinos), asiatischer Diskriminierung und der Unterdrückung von Meinungsfreiheit zum "Schutz" und der Wahrung der "Sicherheit". Birds Geschichte erzählt sie als allwissende Erzählerin mit viel Empathie für ihre sympathischen, tragischen Figuren in drei Teilen und überwiegend aus Birds Perspektive oder der seiner Mutter. Einzigartige Details sind ihre Liebe zu Sprache und Geschichten, die sich in der Begeisterung von Birds Vater für die Herkunft von Wörtern, der Welt von Geschichten und Märchen, in denen Bird aufwuchs, und den Bibliothekarinnen, die ihr Netzwerk zum Aufspüren entführter Kinder nutzen, zeigt. Auch wenn Birds Mutter gegen Ende Zweifel an der Sinnhaftigkeit ihres Unterfangens bekommt wird deutlich, wie viel Macht Geschichten haben und wie wichtig es ist, dass wir sie uns erzählen, dass wir zuhören. Ein beeindruckender, spannender, beklemmender, teils wunderschöner Roman über das Menschsein, unsere Gesellschaft, Angst, Fehler, die Liebe und die Kraft der Geschichten. Übersetzt von Brigitte Jakobeit.
5/5

Eindringliche und realitätsnahe Dystopie

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Beängstigend realistische Dystopie von Celeste Ng, Autorin von "Kleine Feuer überall". Während einer mehrjährigen, schweren Wirtschaftskrise finden die USA einen Sündenbock: China. Fortan wird alles Chinesische verbannt und stattdessen Amerikanisches gefördert. Asiatisch-stämmige Amerikaner sehen sich Diskriminierung ausgesetzt: sie werden nicht bedient, ignoriert, bespuckt, geschlagen, gestossen, manche ermordet. Wer sich wehrt, wird vom Opfer zum Täter erklärt. Wer dagegen protestiert, verliert seine Kinder. Unzählige Familien werden so auseinandergerissen, kaum jemand traut sich, darüber zu reden, bis überall im Land stumme Aktionen zum Protest aufrufen: Eisskulpturen, eine Flut von Tischtennisbällen in einem Fluss, eine rot gestrichene Innenstadt, rote Netze, an denen kleine Puppen baumeln und überall die Zeile aus einem Gedicht: Unsre verschwundenen Herzen. Der 12-jährige Bird kennt diese Gedichtzeile. Seine Mutter, Margaret Miu, hat das Gedicht geschrieben. Vor drei Jahren verschwand sie plötzlich. Nun macht sich Bird auf die Suche nach ihr. Celeste Ngs Dystopie erinnert stark an Margaret Atwoods "Der Report der Magd". Beide sind fantastisch gut geschrieben und beide sind, erschreckenderweise, nicht so abwegig. Celeste Ng schliesst ihren Roman daher auch mit weiterführender Literatur über die Geschichte auseinandergerissener Familien (Indigene, Sklaven, Latinos), asiatischer Diskriminierung und der Unterdrückung von Meinungsfreiheit zum "Schutz" und der Wahrung der "Sicherheit". Birds Geschichte erzählt sie als allwissende Erzählerin mit viel Empathie für ihre sympathischen, tragischen Figuren in drei Teilen und überwiegend aus Birds Perspektive oder der seiner Mutter. Einzigartige Details sind ihre Liebe zu Sprache und Geschichten, die sich in der Begeisterung von Birds Vater für die Herkunft von Wörtern, der Welt von Geschichten und Märchen, in denen Bird aufwuchs, und den Bibliothekarinnen, die ihr Netzwerk zum Aufspüren entführter Kinder nutzen, zeigt. Auch wenn Birds Mutter gegen Ende Zweifel an der Sinnhaftigkeit ihres Unterfangens bekommt wird deutlich, wie viel Macht Geschichten haben und wie wichtig es ist, dass wir sie uns erzählen, dass wir zuhören. Ein beeindruckender, spannender, beklemmender, teils wunderschöner Roman über das Menschsein, unsere Gesellschaft, Angst, Fehler, die Liebe und die Kraft der Geschichten. Übersetzt von Brigitte Jakobeit.

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