Ich warte auf dich, jeden Tag

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Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Darf man nach Liebe, nach individuellem persönlichem Glück fragen, in einer Zeit, die Millionen Menschen das Leben gekostet hat? Oder ist gerade in so einer furchtbaren Zeit die Liebe zweier Menschen das einzige Licht im Dunkeln?
Berkeley 1999. Erin steht vor den Scherben ihres Lebens: Ihr Mann hat sie nach zwanzig Jahren Ehe verlassen, und ihr Job in der Buchhandlung ihrer Freundin ist gefährdet. Da findet sie auf dem Speicher ihres Elternhauses unter den Hinterlassenschaften ihres Grossvaters ein Flugticket nach Deutschland und einen Liebesbrief aus dem Jahr 1993, unterschrieben von einer Lily. Erin kann es nicht glauben, denn sie hat ihren Grossvater als kalten und unnahbaren Menschen kennengelernt. Und ausgerechnet er soll eine heimliche Liebe gehabt haben?
Auf der Suche nach dem Familiengeheimnis reist Erin nach Deutschland und begibt sich auf die Spur der mutigen Lily, die in den dreissiger Jahren eine leidenschaftliche Gegnerin der Nazis war …
Eine emotionale Geschichte über die grosse Liebe und das Schicksal, das sich ihr in den Weg stellt.

Christiane Lind hat sich immer schon Geschichten ausgedacht, die sie ihren Freundinnen erzählte.
Erst zur Jahrtausendwende brachte sie ihre Ideen zu Papier und ist seitdem dem Schreibvirus verfallen.
In ihren Romanen begibt sich Christiane am liebsten auf die Spur von Familien und deren Geheimnissen. Sie lebt in Ahnatal bei Kassel mit unzähligen und ungezählten Büchern, einem Ehemann, drei Katern und einer Katze.

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.05.2022

Herausgeber

AIKA Consulting GmbH

Verlag

Nova Md

Seitenzahl

520

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.05.2022

Herausgeber

AIKA Consulting GmbH

Verlag

Nova Md

Seitenzahl

520

Maße (L/B/H)

18.9/12.5/3.8 cm

Gewicht

560 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9859501-6-4

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Die Autorin überrascht mich immer wieder

Nadys Bücherwelt aus Freiburg am 13.08.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Und wieder konnte mich die Autorin Christiane Lind völlig begeistern. Ihr Schreibstil und ihre Storys sind einfach grandios. Erin hilft ihrer Mutter beim Entrümpeln des elterlichen Dachbodens. Lust und Energie hat sie eigentlich keine, da gerade ihr Privatleben auf dem Kopf steht und sie sich lieber in ihr Schneckenhaus zurückziehen möchte. Ihr Mann hat sie nach über zwanzig Jahren, wegen einer Jüngeren, verlassen. Ihre Arbeit in einer Buchhandlung, der ihrer Freundin gehört, läuft es finanziell auch nicht so gut und es droht der Bankrott. Da findet sie in den alten Unterlagen ihres Großvaters, der kurze Zeit vorher verstorben ist, ein Flugticket und einen Liebesbrief. Beides aus dem Jahr 1999 und der Brief wurde von einer Lily unterschrieben. Da Erin ihren Großvater nur als mürrischen und unnahbaren Mann kennengelernt hat, der seiner Enkelin nie auch nur etwas Zuneigung entgegengebracht hatte, wundert sich, wer für ihren Großvater solch tiefe Gefühle hegte, um so liebenswürdige und zärtliche Worte zu finden. Erins Neugierde ist geweckt und da sie zur Zeit sowieso am liebsten wegrennen würde, beschließt sie nach Deutschland zu reisen. Sie begibt sich auf die Suche nach Lily und findet Dinge heraus, die ihren Großvater in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Der Roman spielt in zwei Zeitebenen. Einmal im Jahr 1999 und dann reisen wir in das Jahr 1933, wo wir Lily kennenlernen, die mit allen Mitteln versuchte, sich gegen das Naziregime zu wehren. Christiane Lind hat auch hier wieder einen spannenden, traurigen, aber auch lebensbejahenden historischen Roman geschrieben. Von der ersten Seite an war ich von den beschriebenen Charakteren begeistert und die damaligen Kriegszeiten hat sie mir wieder deutlich vors Auge geführt. Ihr Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, wenn auch bestimmte Passagen sehr ans Herz gehen. Aber genau das liebe ich an den Büchern von Christiane Lind und ich freue mich, noch viele so schöne Romane von ihr lesen zu dürfen. Von mir bekommt „Ich warte auf Dich, jeden Tag“ 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Die Autorin überrascht mich immer wieder

Nadys Bücherwelt aus Freiburg am 13.08.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Und wieder konnte mich die Autorin Christiane Lind völlig begeistern. Ihr Schreibstil und ihre Storys sind einfach grandios. Erin hilft ihrer Mutter beim Entrümpeln des elterlichen Dachbodens. Lust und Energie hat sie eigentlich keine, da gerade ihr Privatleben auf dem Kopf steht und sie sich lieber in ihr Schneckenhaus zurückziehen möchte. Ihr Mann hat sie nach über zwanzig Jahren, wegen einer Jüngeren, verlassen. Ihre Arbeit in einer Buchhandlung, der ihrer Freundin gehört, läuft es finanziell auch nicht so gut und es droht der Bankrott. Da findet sie in den alten Unterlagen ihres Großvaters, der kurze Zeit vorher verstorben ist, ein Flugticket und einen Liebesbrief. Beides aus dem Jahr 1999 und der Brief wurde von einer Lily unterschrieben. Da Erin ihren Großvater nur als mürrischen und unnahbaren Mann kennengelernt hat, der seiner Enkelin nie auch nur etwas Zuneigung entgegengebracht hatte, wundert sich, wer für ihren Großvater solch tiefe Gefühle hegte, um so liebenswürdige und zärtliche Worte zu finden. Erins Neugierde ist geweckt und da sie zur Zeit sowieso am liebsten wegrennen würde, beschließt sie nach Deutschland zu reisen. Sie begibt sich auf die Suche nach Lily und findet Dinge heraus, die ihren Großvater in einem ganz anderen Licht erscheinen lässt. Der Roman spielt in zwei Zeitebenen. Einmal im Jahr 1999 und dann reisen wir in das Jahr 1933, wo wir Lily kennenlernen, die mit allen Mitteln versuchte, sich gegen das Naziregime zu wehren. Christiane Lind hat auch hier wieder einen spannenden, traurigen, aber auch lebensbejahenden historischen Roman geschrieben. Von der ersten Seite an war ich von den beschriebenen Charakteren begeistert und die damaligen Kriegszeiten hat sie mir wieder deutlich vors Auge geführt. Ihr Schreibstil ist locker und leicht zu lesen, wenn auch bestimmte Passagen sehr ans Herz gehen. Aber genau das liebe ich an den Büchern von Christiane Lind und ich freue mich, noch viele so schöne Romane von ihr lesen zu dürfen. Von mir bekommt „Ich warte auf Dich, jeden Tag“ 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.

Eine wunderschöne Geschichte

Lese_Feesbuchträume am 24.06.2022

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mein erster Roman von @christiane.lind.autorin und soll nicht der letzte gewesen sein. Zuerst muss ich sagen, das mich das Cover schon sehr angesprochen hat. Es handelt sich hier um eine Familiengeschichte die mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt hat. Die Handlungen spielen in zwei Zeitebenen. Zum einen 1999 in Berkley USA und zum anderen in Schweden und auch 1933 in Frankfurt. Der Roman hatte für mich definitiv einen guten Spannungsfaktor, der riss auch nicht ab und es wurde gut recherchiert. Ich fand die Geheimnisse um die Zeit von der lLily sehr tiefgründig. Man begleitet Alexander und Lily, die aus verschiedenen Verhältnissen kommen. Lily lebt in Gallus einen Ort mit vielen Arbeiterfamilien und Alexander im Westend einen Ort der überwiegend aus Villen besteht. Trotz der Verhältnisse schafft es Lily zu studieren und sie schließt sich einer Wiederstandsgruppe gegen den Nazisozialismus an. Die Protagonisten waren alle sehr gut ausgearbeitet. Die anderen Charaktere fand ich auch sehr facettenreich und gut beschrieben. Der Schreibstil war für mich sehr gut und ich war schnell im Geschehen drin und konnte alle Handlungen nachvollziehen. Alles in allem war der Roman für mich ein Lesehighlight, der mir schöne Lesestunden beschert hat. Ich empfehle diesen Roman mit sehr gerne weiter.

Eine wunderschöne Geschichte

Lese_Feesbuchträume am 24.06.2022
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Mein erster Roman von @christiane.lind.autorin und soll nicht der letzte gewesen sein. Zuerst muss ich sagen, das mich das Cover schon sehr angesprochen hat. Es handelt sich hier um eine Familiengeschichte die mich sehr berührt und zum Nachdenken angeregt hat. Die Handlungen spielen in zwei Zeitebenen. Zum einen 1999 in Berkley USA und zum anderen in Schweden und auch 1933 in Frankfurt. Der Roman hatte für mich definitiv einen guten Spannungsfaktor, der riss auch nicht ab und es wurde gut recherchiert. Ich fand die Geheimnisse um die Zeit von der lLily sehr tiefgründig. Man begleitet Alexander und Lily, die aus verschiedenen Verhältnissen kommen. Lily lebt in Gallus einen Ort mit vielen Arbeiterfamilien und Alexander im Westend einen Ort der überwiegend aus Villen besteht. Trotz der Verhältnisse schafft es Lily zu studieren und sie schließt sich einer Wiederstandsgruppe gegen den Nazisozialismus an. Die Protagonisten waren alle sehr gut ausgearbeitet. Die anderen Charaktere fand ich auch sehr facettenreich und gut beschrieben. Der Schreibstil war für mich sehr gut und ich war schnell im Geschehen drin und konnte alle Handlungen nachvollziehen. Alles in allem war der Roman für mich ein Lesehighlight, der mir schöne Lesestunden beschert hat. Ich empfehle diesen Roman mit sehr gerne weiter.

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von Christiane Lind

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Leseprobe»Danke.« Lily spürte die Röte in ihrem Gesicht aufsteigen, als sie seinen Blick bemerkte. Mit dem Handtuch fuhr sie durch ihre Haare, die sich in wilden Locken kringelten, wie immer, wenn sie nass wurden.»Wohnen Sie schon lange hier?«, fragte sie.»Seit Beginn meines Studiums.« So nah, wie Alexander bei ihr stand, nahm sie den leisen Hauch eines exotischen Rasierwassers wahr. »Warten Sie. Hier ist noch eine nasse Stelle.« Vorsichtig nahm er ihr das Handtuch aus der Hand, um ihren Nacken damit zu trocknen. Sie hielt den Atem an und war sich seiner Nähe, seiner warmen Hände, die so vorsichtig über ihren Hals strichen, nur zu deutlich bewusst. Schliesslich hielt sie die Spannung nicht mehr aus und trat zwei Schritte nach vorn an den Sekretär heran.Um ihre Unsicherheit zu überspielen, nahm Lily das Porträtfoto einer Frau in die Hand, das auf dem Sekretär stand. IGrosse, wie man so sagte, seelenvolle Augen blickten ihr entgegen. Das dunkle Haar war zu einer eleganten Frisur hochgesteckt, auf den Lippen lag ein leicht ironisches Lächeln, als wüsste die Frau, dass sie jeden Blick auf sich zog. »Wer ist das?« Sie wandte sich zu Alexander um. »Ihre Verlobte?«»Meine Mutter. Sie war Schauspielerin.« Er trat einen Schritt näher an Lily heran. Sie trat einen weiteren Schritt zurück und fühlte sich in einem Tanz gefangen, dessen Schrittfolge ihr unvertraut war. »Folgen Sie mir in die Küche. Ich habe Ihnen einen Kaffee und eine Katze versprochen.«»Sie wohnen hier wirklich allein?«, konnte Lily nicht umhin zu fragen, denn in dieser Küche hätte gut und gern ihre gesamte Familie samt Oma Bertha und Opa Willy Platz gefunden.»Jetzt nicht mehr«, antwortete er mit einem Lächeln. Neben dem grossen Herd, der eine angenehme Wärme ausstrahlte, erkannte Lily einen halbrunden geflochtenen Korb, der mit Pullovern ausgepolstert war. Beinahe hätte sie die Katze übersehen, die sich tief in die Kleidungsstücke eingegraben hatte. Nur das grüne Funkeln der Augen verriet das Tier.»Mein Kätzchen, wie geht es ihr? Oder ist es ein Kater?« Lily ging vor dem Korb auf die Knie, was die Katze dazu veranlasste, aus tiefer Kehle zu grollen. »Oh. Ich scheine nicht erwünscht zu sein.«»Ja. Vorsicht.« Alexander Kirchner lächelte. »Es ist eine Sie und sie hat sehr klare Vorstellungen davon, was ihr gehört. Ach ja, Dankbarkeit ist nicht ihre stärkste Eigenschaft.«
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