Blutbuch

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Beschreibung

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Verkaufsrang

12

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

19.07.2022

Beschreibung

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ePUB

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Text-to-Speech

Nein

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Verkaufsrang

12

Erscheinungsdatum

19.07.2022

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

1786 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783832182601

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Hin- und Hergerissen

Bewertung aus Thun im Kanton Bern am 15.11.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Was ist von diesem Buch zuhalten? Es erzählt keine Geschichte; es ist eher im Stil eines Tagebuchs geschrieben; es geht um die Beziehung und den Rückblick auf Meer und Grossmeer, also auf die Mutter und Grossmutter des Autors Kim, der in Ich-Form präsent ist. Die Sprache ist manchmal glänzend, tief, rührend und bewegend - mit völlig neuen Bildern. Wirklich schön. Aber manchmal auch etwas salopp und direkt und blöde, Anglizismen, Englisch und so fort. Inhaltlich wird klar: Der Autor ist sehr klug und besitzt sehr viel Kultur. Einige Gedankengänge sind tipptopp, erhellend und belehrend. Es hat aber auch viel Blödsinn und Irreales, Abergläubisches und Nebulöses in diesem Geschreibe. Man schwankt zwischen Genialem und Unsinnigem.

Hin- und Hergerissen

Bewertung aus Thun im Kanton Bern am 15.11.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Was ist von diesem Buch zuhalten? Es erzählt keine Geschichte; es ist eher im Stil eines Tagebuchs geschrieben; es geht um die Beziehung und den Rückblick auf Meer und Grossmeer, also auf die Mutter und Grossmutter des Autors Kim, der in Ich-Form präsent ist. Die Sprache ist manchmal glänzend, tief, rührend und bewegend - mit völlig neuen Bildern. Wirklich schön. Aber manchmal auch etwas salopp und direkt und blöde, Anglizismen, Englisch und so fort. Inhaltlich wird klar: Der Autor ist sehr klug und besitzt sehr viel Kultur. Einige Gedankengänge sind tipptopp, erhellend und belehrend. Es hat aber auch viel Blödsinn und Irreales, Abergläubisches und Nebulöses in diesem Geschreibe. Man schwankt zwischen Genialem und Unsinnigem.

Super Anfang, danach flau

Bewertung am 14.11.2022

Bewertet: eBook (ePUB)

Mir hat der Start in den Roman sehr gefallen. Es kommen viele Bern-spieziefische und altertümliche Ausdrücke vor. Auch die Beschreibung der Umgebung, eines eher ärmlichen Vororts von Bern habe ich genossen. Der Autor erzählt von dem Aufenthalt bei der Grossmutter, von Arbeiten vor allem im Garten und davon, wie der Ertrag daraus verarbeitet wird. Ich habe ähnliches in meiner Kindheit erlebt und habe viel wieder erkannt. Später wird der Roman meines Erachtens zu gekünstelt, die Sprache gesucht. Auch kommen die Zweifel der geschlechtlichen Identität immer mehr auf. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn es durch eine fortschreitende Geschichte getragen wird. Das ist aber zu wenig der Fall. Daher habe ich noch vor der Mitte des Buches aufgehört zu lesen. Der Anfang hat mir sehr gefallen, danach nicht mehr so mein Ding.

Super Anfang, danach flau

Bewertung am 14.11.2022
Bewertet: eBook (ePUB)

Mir hat der Start in den Roman sehr gefallen. Es kommen viele Bern-spieziefische und altertümliche Ausdrücke vor. Auch die Beschreibung der Umgebung, eines eher ärmlichen Vororts von Bern habe ich genossen. Der Autor erzählt von dem Aufenthalt bei der Grossmutter, von Arbeiten vor allem im Garten und davon, wie der Ertrag daraus verarbeitet wird. Ich habe ähnliches in meiner Kindheit erlebt und habe viel wieder erkannt. Später wird der Roman meines Erachtens zu gekünstelt, die Sprache gesucht. Auch kommen die Zweifel der geschlechtlichen Identität immer mehr auf. Dagegen ist nichts einzuwenden, wenn es durch eine fortschreitende Geschichte getragen wird. Das ist aber zu wenig der Fall. Daher habe ich noch vor der Mitte des Buches aufgehört zu lesen. Der Anfang hat mir sehr gefallen, danach nicht mehr so mein Ding.

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Kathrin Bögelsack

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Lesegenuss und Gesamtkunstwerk

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Völlig von den Socken gehauen hat mich Kim de l’Horizon mit dem nun zweifach ausgezeichneten Debütroman “Blutbuch”. Da wäre allein die Sprache: - bewusst wird hier mit der Satzlänge gespielt, was opulent oder abgehackt wird, je nach Alter und Stimmung der Erzählfigur - Deutsch, Neu-Deutsch, Mundart, ein bisschen Französisch und Englisch sind zu einem faszinierenden Sprachteppich verwoben worden - all diese treffenden Adjektive, die dem Roman – erneut – Opulenz verleihen - und dieses Sprachgefühl: Wie de l’Horizon der Sprache nachforscht, dem Französischen in seiner Alltagssprache, das für die Grossmeer Zeichen des gesellschaftlichen Aufstiegs, aber eigentlich Sprache der französischen Besatzer war; der Sprache im Pflegeheim, wo es keine Personalpronomen mehr gibt ausser dem unpersönlichen “man” und somit alle Bewohner*innen allein durch den Sprachgebrauch ihre Individualität verlieren; und natürlich nutzt de l’Horizon eine gendersensible Sprache, die fast unbemerkt den Text mitprägt, ganz zu schweigen von Neuschöpfungen, wie “absenfen”, an denen ich enorm Freude hatte Dann die Erzählstile und -weise: Briefe, Recherchesammlungen, Rückblenden und direkte Ansprachen prägen die fünf Teile der Erzählung und geben ihnen jeweils einen ganz eigenen Stil, eine eigene Tonalität und tragen ebenso zur Vielseitigkeit bei. Wir werden direkt angesprochen und auch auf diese Weise direkt reingezogen in die Geschichte. “Ich bitte um einen kleinen Vertrauensvorschuss: Das scheint jetzt alles random, aber Goethe und Parks wie jener von Volksbeschützer Franz werden wichtig sein, um zu verstehen, wie die Blutbuche im Garten meiner Familie landete. I swear!” Hinzu kommen die kulturelle Verweise auf andere Bücher, Erzähler*innen, Filme, Musik, teils den einzelnen Teilen als Zitat vorangestellt oder auch als direkte Referenz im Fliesstext, was dem Roman zudem etwas enorm Informatives verleiht. Das klingt jetzt womöglich alles etwas überfrachtet, aber das ist es nicht, sondern es fügt sich alles mühelos zu einer genussvollen Lektüre zusammen! Und natürlich ist da die Erzählung selbst, dieser Versuch, sich der Grossmutter, der Familiengeschichte zu nähern über die Blutbuche und die Geschichte dieser Baumart, was im dritten Teil fast wissenschaftlich anmutet und sich im vierten Teil beinah wie ein historischer Roman liest, wenn der weibliche Stammbaum der Familie aufgefächert wird. Es ist der Versuch, nicht nur sich selbst vom Erbe vorangegangener Generationen zu befreien, sondern auch die Meer und die Grossmeer zu befreien und neu auf die Welt zu bringen, als eigenständige Personen, losgelöst vom gesellschaftlichen Narrativ (Hausfrau, Mutter etc.). Gleichzeitig ist es Selbstreflektion des eigenen Lebens, der Frage nach Identität, beides im Spiegel der Gesellschaft. Ich bin während der Lektüre aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen, habe mich begeistern und verzaubern lassen und wurde zum Nachdenken angeregt über unzählige Aspekte – zum Beispiel die Art und Weise, wie wir Geschichten und auch unsere eigenen Geschichten erzählen. Und wahrscheinlich habe ich die Hälfte der erwähnenswerten, grossartigen Aspekte des Buches vergessen zu erwähnen, daher meine Empfehlung: unbedingt selber lesen, es lohnt sich!
5/5

Lesegenuss und Gesamtkunstwerk

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Völlig von den Socken gehauen hat mich Kim de l’Horizon mit dem nun zweifach ausgezeichneten Debütroman “Blutbuch”. Da wäre allein die Sprache: - bewusst wird hier mit der Satzlänge gespielt, was opulent oder abgehackt wird, je nach Alter und Stimmung der Erzählfigur - Deutsch, Neu-Deutsch, Mundart, ein bisschen Französisch und Englisch sind zu einem faszinierenden Sprachteppich verwoben worden - all diese treffenden Adjektive, die dem Roman – erneut – Opulenz verleihen - und dieses Sprachgefühl: Wie de l’Horizon der Sprache nachforscht, dem Französischen in seiner Alltagssprache, das für die Grossmeer Zeichen des gesellschaftlichen Aufstiegs, aber eigentlich Sprache der französischen Besatzer war; der Sprache im Pflegeheim, wo es keine Personalpronomen mehr gibt ausser dem unpersönlichen “man” und somit alle Bewohner*innen allein durch den Sprachgebrauch ihre Individualität verlieren; und natürlich nutzt de l’Horizon eine gendersensible Sprache, die fast unbemerkt den Text mitprägt, ganz zu schweigen von Neuschöpfungen, wie “absenfen”, an denen ich enorm Freude hatte Dann die Erzählstile und -weise: Briefe, Recherchesammlungen, Rückblenden und direkte Ansprachen prägen die fünf Teile der Erzählung und geben ihnen jeweils einen ganz eigenen Stil, eine eigene Tonalität und tragen ebenso zur Vielseitigkeit bei. Wir werden direkt angesprochen und auch auf diese Weise direkt reingezogen in die Geschichte. “Ich bitte um einen kleinen Vertrauensvorschuss: Das scheint jetzt alles random, aber Goethe und Parks wie jener von Volksbeschützer Franz werden wichtig sein, um zu verstehen, wie die Blutbuche im Garten meiner Familie landete. I swear!” Hinzu kommen die kulturelle Verweise auf andere Bücher, Erzähler*innen, Filme, Musik, teils den einzelnen Teilen als Zitat vorangestellt oder auch als direkte Referenz im Fliesstext, was dem Roman zudem etwas enorm Informatives verleiht. Das klingt jetzt womöglich alles etwas überfrachtet, aber das ist es nicht, sondern es fügt sich alles mühelos zu einer genussvollen Lektüre zusammen! Und natürlich ist da die Erzählung selbst, dieser Versuch, sich der Grossmutter, der Familiengeschichte zu nähern über die Blutbuche und die Geschichte dieser Baumart, was im dritten Teil fast wissenschaftlich anmutet und sich im vierten Teil beinah wie ein historischer Roman liest, wenn der weibliche Stammbaum der Familie aufgefächert wird. Es ist der Versuch, nicht nur sich selbst vom Erbe vorangegangener Generationen zu befreien, sondern auch die Meer und die Grossmeer zu befreien und neu auf die Welt zu bringen, als eigenständige Personen, losgelöst vom gesellschaftlichen Narrativ (Hausfrau, Mutter etc.). Gleichzeitig ist es Selbstreflektion des eigenen Lebens, der Frage nach Identität, beides im Spiegel der Gesellschaft. Ich bin während der Lektüre aus dem Staunen nicht mehr herausgekommen, habe mich begeistern und verzaubern lassen und wurde zum Nachdenken angeregt über unzählige Aspekte – zum Beispiel die Art und Weise, wie wir Geschichten und auch unsere eigenen Geschichten erzählen. Und wahrscheinlich habe ich die Hälfte der erwähnenswerten, grossartigen Aspekte des Buches vergessen zu erwähnen, daher meine Empfehlung: unbedingt selber lesen, es lohnt sich!

Kathrin Bögelsack
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Livia Buratta

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4/5

Sprachlich unanfechtbar

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist anders. Sprachlich unanfechtbar, experimentell und wagt, was andere sich vermutlich nicht trauen würden, wofür ich es loben muss. Ein Buch wie dieses habe ich noch nie gelesen; es ist einzigartig in vielerlei Hinsicht. Besonders gut haben mir die Einblicke in den Stammbaum der Frauen* der Familie gefallen mit den angeheirateten und angeborenen Namen, den gelebten und ungelebten Leben, den Versprechen, Abenteuern und Entscheidungen. Sprachlich hat mich das Buch sehr überrascht und verblüfft: vor allem die Wortspiele und Zusammenhänge zwischen der hochdeutschen und der schweizerdeutschen „Meer“-Sprache. Die Geschichte, der eigentliche Inhalt konnten mich leider weniger abholen. Obwohl mir gewisse Stellen sehr gut gefallen haben, hatte ich bei anderen Mühe dahinterzukommen, wieso mir das gerade erzählt wird. Es fasziniert, macht dabei aber nicht wirklich Spass. Keine leichte Kost. Dieses Buch zu lesen, ist Arbeit.
4/5

Sprachlich unanfechtbar

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Dieses Buch ist anders. Sprachlich unanfechtbar, experimentell und wagt, was andere sich vermutlich nicht trauen würden, wofür ich es loben muss. Ein Buch wie dieses habe ich noch nie gelesen; es ist einzigartig in vielerlei Hinsicht. Besonders gut haben mir die Einblicke in den Stammbaum der Frauen* der Familie gefallen mit den angeheirateten und angeborenen Namen, den gelebten und ungelebten Leben, den Versprechen, Abenteuern und Entscheidungen. Sprachlich hat mich das Buch sehr überrascht und verblüfft: vor allem die Wortspiele und Zusammenhänge zwischen der hochdeutschen und der schweizerdeutschen „Meer“-Sprache. Die Geschichte, der eigentliche Inhalt konnten mich leider weniger abholen. Obwohl mir gewisse Stellen sehr gut gefallen haben, hatte ich bei anderen Mühe dahinterzukommen, wieso mir das gerade erzählt wird. Es fasziniert, macht dabei aber nicht wirklich Spass. Keine leichte Kost. Dieses Buch zu lesen, ist Arbeit.

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