Holocaust

Holocaust

Die Geschichte von Hass und Verfolgung gegen Gottes Volk

Buch (Taschenbuch)

Fr. 33.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2022

Verlag

Fontis

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22.3/15.7/3.2 cm

Gewicht

674 g

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

01.10.2022

Verlag

Fontis

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22.3/15.7/3.2 cm

Gewicht

674 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Journey to the Holocaust. Anti-Semitism, the Bible and History

Übersetzt von

Lisa Schmid

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-03848-246-8

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Antisemitismus in christlichem Gewand - unglaublich!

Bewertung aus Schaffhausen am 17.01.2023

Bewertungsnummer: 1862033

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Damit bei meiner Beurteilung dieses Buches von Anfang an klar ist: Ich betrachte Israel als das Volk Gottes und freue mich über seine Rückkehr in das verheissene Land. Ich leide unter jeder Form von Antisemitismus und bin tief betroffen, was Christen diesem Volk angetan haben. Trotzdem finde ich dieses Buch einseitig. Israel kommt mir darin zu gut weg. Gibt es nicht unter den alttestamentlichen Propheten auch harte Gerichtsworte? Zufällig las ich parallel zu "Holocaust" in meiner persönlichen Bibellese das Buch Hesekiel. In ungewöhnlicher Schärfe spricht Gott durch den Propheten, dass er das Volk Israel für sein Fehlverhalten hart anfassen werde, bis hin zur Vernichtung. Nur mit einem kleinen Rest wolle er es nochmals versuchen. Solche Gedankengänge fehlen mir in diesem Buch. Gott hat tatsächlich einen Weg gefunden, seine Geschichte mit Israel weiterzuschreiben, denn er hält sich an sein Versprechen, das er Abraham gegeben hatte. Aber über das Fehlverhalten seines Volkes sieht er nicht einfach hinweg, sondern führt es durch Gericht und Gnade dazu, dass sie ihn als Herrn anerkennen. Die Verfasserin hat mit ihrer Erforschung des Antisemitismus durch die Jahrhunderte erschreckende Resultate zutage gefördert, die mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Es ist vor allem die christliche Kirche, die an den Juden schuldig geworden ist. Aber Gott hat in aller Verfolgung – nicht nur im Holocaust – seine Hand über dieses Volk gehalten. Er hat es nie im Stich gelassen, auch wenn es lange Zeit so schien. Hochinteressant und tragisch in seinen Auswirkungen fand ich die Beschreibung, wie es den Nazis gelungen ist, den latenten Antisemitismus im Volk zu einem regelrechten Hass gegen die Juden zu steigern, sodass für viele der Verrat an jüdischen Nachbarn und die Tötung möglichst vieler Juden "selbstverständlich" wurde. Neu für mich war, dass der Antisemitismus durch die sechs Millionen ermordeten Juden nicht ein für alle Mal überwunden war. Sogar als die Ausmasse des Holocaust allmählich bekannt wurden, konnten sich die Juden in Europa nicht sicher fühlen. Im Gegensatz zur Verfasserin, die ihre Quellen offensichtlich in den traditionellen Landeskirchen gefunden hat, erlebe ich in den Freikirchen immer noch eine grosse Liebe zu Israel, die sich z. B. in Verlautbarungen, Gebeten und Reisen nach Israel äussert. An einigen wenigen Stellen schreibt sie von "bibelgläubigen Christen", die bei ihr gut wegkommen, aber offensichtlich zu wenig einflussreich sind. Susanna Kokkonen schreibt so, als ob es das Neue Testament nicht gäbe. Sie wohnt in Jerusalem und ist begeistert. "Gott wohnt in dieser Stadt", sagt sie mit Überzeugung, auch wenn es keinen Tempel mehr gibt, in dem er wohnen könnte. Das letzte Buch der Bibel beschreibt ein ganz anderes, ein neues Jerusalem – mit anderen Qualitäten als das jetzige. Aber dieses Neue fehlt. Schade, denn Gott wird einmal persönlich alle Tränen abwischen, auch die der Millionen misshandelter Juden.

Antisemitismus in christlichem Gewand - unglaublich!

Bewertung aus Schaffhausen am 17.01.2023
Bewertungsnummer: 1862033
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Damit bei meiner Beurteilung dieses Buches von Anfang an klar ist: Ich betrachte Israel als das Volk Gottes und freue mich über seine Rückkehr in das verheissene Land. Ich leide unter jeder Form von Antisemitismus und bin tief betroffen, was Christen diesem Volk angetan haben. Trotzdem finde ich dieses Buch einseitig. Israel kommt mir darin zu gut weg. Gibt es nicht unter den alttestamentlichen Propheten auch harte Gerichtsworte? Zufällig las ich parallel zu "Holocaust" in meiner persönlichen Bibellese das Buch Hesekiel. In ungewöhnlicher Schärfe spricht Gott durch den Propheten, dass er das Volk Israel für sein Fehlverhalten hart anfassen werde, bis hin zur Vernichtung. Nur mit einem kleinen Rest wolle er es nochmals versuchen. Solche Gedankengänge fehlen mir in diesem Buch. Gott hat tatsächlich einen Weg gefunden, seine Geschichte mit Israel weiterzuschreiben, denn er hält sich an sein Versprechen, das er Abraham gegeben hatte. Aber über das Fehlverhalten seines Volkes sieht er nicht einfach hinweg, sondern führt es durch Gericht und Gnade dazu, dass sie ihn als Herrn anerkennen. Die Verfasserin hat mit ihrer Erforschung des Antisemitismus durch die Jahrhunderte erschreckende Resultate zutage gefördert, die mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Es ist vor allem die christliche Kirche, die an den Juden schuldig geworden ist. Aber Gott hat in aller Verfolgung – nicht nur im Holocaust – seine Hand über dieses Volk gehalten. Er hat es nie im Stich gelassen, auch wenn es lange Zeit so schien. Hochinteressant und tragisch in seinen Auswirkungen fand ich die Beschreibung, wie es den Nazis gelungen ist, den latenten Antisemitismus im Volk zu einem regelrechten Hass gegen die Juden zu steigern, sodass für viele der Verrat an jüdischen Nachbarn und die Tötung möglichst vieler Juden "selbstverständlich" wurde. Neu für mich war, dass der Antisemitismus durch die sechs Millionen ermordeten Juden nicht ein für alle Mal überwunden war. Sogar als die Ausmasse des Holocaust allmählich bekannt wurden, konnten sich die Juden in Europa nicht sicher fühlen. Im Gegensatz zur Verfasserin, die ihre Quellen offensichtlich in den traditionellen Landeskirchen gefunden hat, erlebe ich in den Freikirchen immer noch eine grosse Liebe zu Israel, die sich z. B. in Verlautbarungen, Gebeten und Reisen nach Israel äussert. An einigen wenigen Stellen schreibt sie von "bibelgläubigen Christen", die bei ihr gut wegkommen, aber offensichtlich zu wenig einflussreich sind. Susanna Kokkonen schreibt so, als ob es das Neue Testament nicht gäbe. Sie wohnt in Jerusalem und ist begeistert. "Gott wohnt in dieser Stadt", sagt sie mit Überzeugung, auch wenn es keinen Tempel mehr gibt, in dem er wohnen könnte. Das letzte Buch der Bibel beschreibt ein ganz anderes, ein neues Jerusalem – mit anderen Qualitäten als das jetzige. Aber dieses Neue fehlt. Schade, denn Gott wird einmal persönlich alle Tränen abwischen, auch die der Millionen misshandelter Juden.

informativ und lesenswert

annislesewelt aus Wülfrath am 12.01.2023

Bewertungsnummer: 1858810

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein starkes Buch das anspruchsvoll und informativ davon berichtet das Antisemitismus zu allen Zeiten stattgefunden hat und auch heute noch vorhanden ist. Die Autorin zeigt anhand der Geschichte auf wie dieser Antisemitismus entstanden ist, wodurch er befeuert wurde, was die Kirche dazu beigetragen hat und welche schweren und unaussprechlichen Auswirkungen es auf Millionen von Menschen hatte. Der Schreibstil ist angenehm und gut zu lesen, dieses Buch packt, fesselt und verknüpft Geschichte, historische Fakten und Texte aus der Bibel auf eine grandiose Weise. Faszinierend fand ich die vielen Verbindungen zwischen Gott und Israel. Dieses Buch schafft es einen Blick darauf zu lenken das mit dem Judenhass nicht nur die Juden gemeint sind sondern auch Gott und weist auf die Folgen hin denn auch heute noch ist Israel Gottes Volk Wer sich aber mehr mit der Geschichte und den Hintergründen des Antisemitismus beschäftigen möchte wird in diesem Buch viele Antworten bekommen. Es ist extrem lesenswert und ich empfehle es von ganzen Herzen.

informativ und lesenswert

annislesewelt aus Wülfrath am 12.01.2023
Bewertungsnummer: 1858810
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Ein starkes Buch das anspruchsvoll und informativ davon berichtet das Antisemitismus zu allen Zeiten stattgefunden hat und auch heute noch vorhanden ist. Die Autorin zeigt anhand der Geschichte auf wie dieser Antisemitismus entstanden ist, wodurch er befeuert wurde, was die Kirche dazu beigetragen hat und welche schweren und unaussprechlichen Auswirkungen es auf Millionen von Menschen hatte. Der Schreibstil ist angenehm und gut zu lesen, dieses Buch packt, fesselt und verknüpft Geschichte, historische Fakten und Texte aus der Bibel auf eine grandiose Weise. Faszinierend fand ich die vielen Verbindungen zwischen Gott und Israel. Dieses Buch schafft es einen Blick darauf zu lenken das mit dem Judenhass nicht nur die Juden gemeint sind sondern auch Gott und weist auf die Folgen hin denn auch heute noch ist Israel Gottes Volk Wer sich aber mehr mit der Geschichte und den Hintergründen des Antisemitismus beschäftigen möchte wird in diesem Buch viele Antworten bekommen. Es ist extrem lesenswert und ich empfehle es von ganzen Herzen.

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Holocaust

von Susanna Kokkonen

4.7

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