Spurlos in Neapel

Spurlos in Neapel

Roman

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

25670

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2022

Verlag

Rotpunktverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20.8/12.9/2.3 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

25670

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

12.10.2022

Verlag

Rotpunktverlag

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

20.8/12.9/2.3 cm

Gewicht

376 g

Auflage

1. Auflage 2022

Reihe

Edition Blau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-85869-958-9

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4.5

4 Bewertungen

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Spannende Literaturreise mit Horizonterweiterung

Bewertung am 19.01.2023

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten so spannend zwischen verschiedenen Welten hindurch geführt worden: man spürt beim Lesen förmlich die Sichtweisen, Denkweisen, Gewohnheiten, Kulturen und Selbstverständnisse (die immer wieder kritisch hinterfragt werden) der verschiedenen Protagonisten. Gespickt ist das Ganze mit viel Hintergrundwissen und Informationen zu einer anderen Welt, die aber immer wieder mit der unseren verwoben wird: Da ist der Schweizer der seine Identität in Neapel sucht oder eben nicht, da ist Antonio, ein Afrikaner, den das Schicksal ein Camorra Protagonist lassen wird, der im Exil lebt und schlussendlich seine Heimat doch in Neapel findet. Dazwischen viele Episoden zum Schmunzeln, Nachdenken und den eigenen Horizont erweitern.

Spannende Literaturreise mit Horizonterweiterung

Bewertung am 19.01.2023
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Selten so spannend zwischen verschiedenen Welten hindurch geführt worden: man spürt beim Lesen förmlich die Sichtweisen, Denkweisen, Gewohnheiten, Kulturen und Selbstverständnisse (die immer wieder kritisch hinterfragt werden) der verschiedenen Protagonisten. Gespickt ist das Ganze mit viel Hintergrundwissen und Informationen zu einer anderen Welt, die aber immer wieder mit der unseren verwoben wird: Da ist der Schweizer der seine Identität in Neapel sucht oder eben nicht, da ist Antonio, ein Afrikaner, den das Schicksal ein Camorra Protagonist lassen wird, der im Exil lebt und schlussendlich seine Heimat doch in Neapel findet. Dazwischen viele Episoden zum Schmunzeln, Nachdenken und den eigenen Horizont erweitern.

Rückkehr nach Neapel

Bewertung aus Niederstetten am 19.12.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Spurlos in Neapel von Franco Supino Kurzbeschreibung: Was wäre in Neapel aus ihm geworden, in der Stadt seiner Eltern? Als Kind plagte ihn die Angst, die Schweiz und alle seine Freunde verlassen zu müssen. Darum war es für ihn wie eine Befreiung, als 1980 in Süditalien die Erde bebte und innerhalb von neunzig Sekunden die Rückkehrpläne der Eltern in Schutt und Asche lagen. Nach dem Tod des Vaters, viele Jahre später, begibt sich der Erzähler auf Spurensuche nach Neapel, eine Stadt, deren Sprache er spricht, deren Gesetze ihm aber fremd sind. Auf einer Restaurantterrasse mit Blick auf den Golf von Neapel hört er zum ersten Mal den Namen Antonio Esposito. Ein Allerweltsname, aber dieser Antonio Esposito ist anders, ist ein gestohlenes Migrantenkind aus Westafrika, das in einen Camorra-Clan aufgenommen wurde, eine kriminelle Karriere machte und dann spurlos verschwand. Das mögliche Schicksal des schwarzen Camorrista lässt den Erzähler nicht mehr los. Immer wieder kehrt er nach Neapel zurück, sieht sein verpasstes Leben mehr und mehr in dem von Antonio verwirklicht. Aber was ist aus Antonio geworden? Ist er tot? Hat er eine neue Identität angenommen? Oder lebt er im hoffnungslos überfüllten Castel Volturno als Namenloser unter Tausenden von afrikanischen Migranten? Mein Leseeindruck. Ein sehr anspruchsvolles Buch eines Erzählers über seine neapolitanische Heimat, die er zwar kennt und deren Sprache er spricht, aber eine Rückkehr in die Vergangenheit nach vielen Jahren und eine Art Neuentdecken der Stadt Neapel. Wer Neapel persönlich kennt, der findet sich in der Erzählung wieder. Der Streifzug durch die Gassen dieser ganz besonderen Stadt beschert dem Leser ebenfalls ein Gefühl wie nach Hause kommen. Aber es gibt so viel Neues und Unbekanntes - auch für unseren Erzähler. Auf der Suche nach Antonio Esposito in Camorrakreisen. Man muss sich als Leser einfach mit einfangen lassen und treiben in Bella Napoli. ich brauchte ein wenig Zeit um mich in der Geschichte und der Erzählung zu finden, dann habe ich mich einfach treiben lassen. Fazit: Ein recht anspruchsvolles Buch, bei dem man auch zum Nachdenken angeregt wird. Ein Mann auf der Suche nach seiner Identität und Vergangenheit. In einer Stadt die niemals wirklich schläft und in der auch das Verbrechen schlummert. Sehr gerne vergebe ich 4 Sterne für das Buch! ****

Rückkehr nach Neapel

Bewertung aus Niederstetten am 19.12.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Spurlos in Neapel von Franco Supino Kurzbeschreibung: Was wäre in Neapel aus ihm geworden, in der Stadt seiner Eltern? Als Kind plagte ihn die Angst, die Schweiz und alle seine Freunde verlassen zu müssen. Darum war es für ihn wie eine Befreiung, als 1980 in Süditalien die Erde bebte und innerhalb von neunzig Sekunden die Rückkehrpläne der Eltern in Schutt und Asche lagen. Nach dem Tod des Vaters, viele Jahre später, begibt sich der Erzähler auf Spurensuche nach Neapel, eine Stadt, deren Sprache er spricht, deren Gesetze ihm aber fremd sind. Auf einer Restaurantterrasse mit Blick auf den Golf von Neapel hört er zum ersten Mal den Namen Antonio Esposito. Ein Allerweltsname, aber dieser Antonio Esposito ist anders, ist ein gestohlenes Migrantenkind aus Westafrika, das in einen Camorra-Clan aufgenommen wurde, eine kriminelle Karriere machte und dann spurlos verschwand. Das mögliche Schicksal des schwarzen Camorrista lässt den Erzähler nicht mehr los. Immer wieder kehrt er nach Neapel zurück, sieht sein verpasstes Leben mehr und mehr in dem von Antonio verwirklicht. Aber was ist aus Antonio geworden? Ist er tot? Hat er eine neue Identität angenommen? Oder lebt er im hoffnungslos überfüllten Castel Volturno als Namenloser unter Tausenden von afrikanischen Migranten? Mein Leseeindruck. Ein sehr anspruchsvolles Buch eines Erzählers über seine neapolitanische Heimat, die er zwar kennt und deren Sprache er spricht, aber eine Rückkehr in die Vergangenheit nach vielen Jahren und eine Art Neuentdecken der Stadt Neapel. Wer Neapel persönlich kennt, der findet sich in der Erzählung wieder. Der Streifzug durch die Gassen dieser ganz besonderen Stadt beschert dem Leser ebenfalls ein Gefühl wie nach Hause kommen. Aber es gibt so viel Neues und Unbekanntes - auch für unseren Erzähler. Auf der Suche nach Antonio Esposito in Camorrakreisen. Man muss sich als Leser einfach mit einfangen lassen und treiben in Bella Napoli. ich brauchte ein wenig Zeit um mich in der Geschichte und der Erzählung zu finden, dann habe ich mich einfach treiben lassen. Fazit: Ein recht anspruchsvolles Buch, bei dem man auch zum Nachdenken angeregt wird. Ein Mann auf der Suche nach seiner Identität und Vergangenheit. In einer Stadt die niemals wirklich schläft und in der auch das Verbrechen schlummert. Sehr gerne vergebe ich 4 Sterne für das Buch! ****

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Spurlos in Neapel

von Franco Supino

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Mein Trumpf war, sagte ich mir, wenn ich Neapolitaner im Alter meines Vaters ansprach, dass ich die Sprache reden konnte, die ich zu Hause gelernt hatte - ein Neapolitanisch der Nachkriegszeit, das, ausser den Alten, keiner mehr benutzt.Die Männer schauten mich in die Sonne blinzelnd an.»Esposito?«, sagte endlich einer. »Wir sind alle Espositos. Im ganzen Rione gibt es nur Espositos!«Sie lachten.Drei Alte sassen auf einer Parkbank, der vierte stand in Hörweite, auf einen Stock gestützt.Der Alte links auf der Bank hielt ein Museumsstück von Transistorradio auf seinem Schoss. Er hatte die Antenne ausgezogen und drehte am Empfänger. Aus den Lautsprechern knisterte und quietschte es unangenehm. »Gibt es denn heute keine Spiele?«, fragte er unzufrieden.»Antonio Esposito, genannt o'Nirone«, insistierte ich, zu den beiden anderen gewandt. »Er ist doch hier aufgewachsen?«»O'Nirone!«»O'Nirone.«»O'Nirone?«»O'Nirone ...«Der Reihe nach wiederholten alle vier den Namen mit ihren unterschiedlich tiefen Stimmen, als liesse er sich dadurch vergegenwärtigen. Erst tags darauf bei Antonella verstand ich wirklich, was man hier mit diesem Namen verbindet. So etwas Ähnliches wie ganz Neapel mit dem Namen Maradona. Einer, der kommt und ein Wunder schafft.»Eccome ce lo ricordiamo. Und wie wir uns an ihn erinnern.«»Era la speranza! Er war die grosse Hoffnung!«»Und was ist aus Antonio geworden?«, fragte ich.Schweigen.»Wenn wir das wüssten!«
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