• Als die Welt zerbrach
  • Als die Welt zerbrach
  • Als die Welt zerbrach
  • Als die Welt zerbrach
  • Als die Welt zerbrach
  • Als die Welt zerbrach
  • Als die Welt zerbrach
  • Als die Welt zerbrach
  • Als die Welt zerbrach

Als die Welt zerbrach

Roman | Die Fortsetzung des Bestsellers »Der Junge im gestreiften Pyjama«

Buch (Gebundene Ausgabe)

Fr.33.90

inkl. gesetzl. MwSt.

Als die Welt zerbrach

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab Fr. 33.90
eBook

eBook

ab Fr. 22.00
Hörbuch

Hörbuch

ab Fr. 21.90

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

257

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.10.2022

Verlag

Piper

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22.1/14.5/3.7 cm

Beschreibung

Rezension

»Boynes Buch ist sowohl Geschichtsstunde als auch die fesselnde Biografie einer Frau, die exemplarisch für so viele Menschen einer Generation in Deutschland steht, die es bald nicht mehr gibt.« ("Madame")
»Eine sehr bewegende und fesselnde Geschichte, für mich ein Jahreshighlight!« ("the_last.chapter")

Details

Verkaufsrang

257

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.10.2022

Verlag

Piper

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

22.1/14.5/3.7 cm

Gewicht

534 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

All the broken places

Übersetzer

  • Michael Schickenberg
  • Nicolai Schweder-Schreiner

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-07197-0

Das meinen unsere Kund*innen

4.8

88 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Kund*innenkonto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Gretels Leben danach

marielu am 29.11.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum Inhalt: 3 Jahre nach Kriegsende flieht eine Mutter mit ihrer Tochter Gretel von Polen nach Paris und lebt dort unter falschen Namen. Doch die Schatten der Vergangenheit holen sie immer wieder ein. Jahre später lebt die inzwischen über 90-jährige Gretel Frensby in einer Eigentumswohnung im Londoner Villenviertel in einer eingespielten Hausgemeinschaft. Als Mr. Richardson, der Besitzer der Wohnung unter ihr stirbt, wird die Wohnung verkauft. Gretel hofft, dass die neuen Eigentümer sich in die ruhige Hausgemeinschaft fügen. Mit dem Einzug der jungen Familie Darcy-Witt ändert sich jedoch ihr bisheriges ruhiges Leben. Der neunjährige Henry erinnert sie an ihren verstorbenen Bruder Bruno und sie muss sich ihren Dämonen erneut stellen. Doch die Ereignisse zwingen Sie sich zu entscheiden, soll sie handeln oder wegsehen. Meine Meinung: Dieses Buch beschreibt das Leben von Gretel, der Schwester von Bruno (Der Junge im gestreiften Pyjama), nach Ende des 2. Weltkriegs. Die Flucht mit der Mutter, ihre versteckte Identität, der Kummer und die Schuldgefühle sind ihr ganzes Leben lang ständig präsent. Vieles, was Gretel passiert, wird von ihrer Vergangenheit bestimmt und die Frage nach ihrer persönlichen Schuld lässt sie nicht los. Auch ich beschäftigte mich während des Lesens und darüber hinaus ständig mit der Schuldfrage. Manchmal hatte ich jedoch auch das Gefühl, dass man Gretel bewusst Schuld einredet, um sein eigenes Handeln zu rechtfertigen. Doch was für ein Mensch ist Gretel? Sie wirkt oft kühl und unnahbar, dennoch steckt ein weicher Kern unter ihrer harten Schale, den der kleine Henry zum Vorschein bringt. Großartig gelingt es dem Autor John Boyne, die Gegenwart und die Rückblicke auf Gretels Leben, in eine emotionale, packende und nachdenkliche Atmosphäre zu tauchen und so fiel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen. Warum für Gretel ihre Wohnung, wie bereits im 1. Kapitel zu lesen: „… war ich nach einigen im Stillen eingeholten Erkundigungen zu dem Entschluss gekommen, unbedingt in Mayfair wohnen zu wollen – und nicht nur in Mayfair, sondern genau in diesem Haus.“ so wichtig ist, wurde mir am Ende mit einem Aha-Effekt offenbart. Fazit: Ein Buch, das durch die Gesamtheit der Geschichte lange nachwirkt.

Gretels Leben danach

marielu am 29.11.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Zum Inhalt: 3 Jahre nach Kriegsende flieht eine Mutter mit ihrer Tochter Gretel von Polen nach Paris und lebt dort unter falschen Namen. Doch die Schatten der Vergangenheit holen sie immer wieder ein. Jahre später lebt die inzwischen über 90-jährige Gretel Frensby in einer Eigentumswohnung im Londoner Villenviertel in einer eingespielten Hausgemeinschaft. Als Mr. Richardson, der Besitzer der Wohnung unter ihr stirbt, wird die Wohnung verkauft. Gretel hofft, dass die neuen Eigentümer sich in die ruhige Hausgemeinschaft fügen. Mit dem Einzug der jungen Familie Darcy-Witt ändert sich jedoch ihr bisheriges ruhiges Leben. Der neunjährige Henry erinnert sie an ihren verstorbenen Bruder Bruno und sie muss sich ihren Dämonen erneut stellen. Doch die Ereignisse zwingen Sie sich zu entscheiden, soll sie handeln oder wegsehen. Meine Meinung: Dieses Buch beschreibt das Leben von Gretel, der Schwester von Bruno (Der Junge im gestreiften Pyjama), nach Ende des 2. Weltkriegs. Die Flucht mit der Mutter, ihre versteckte Identität, der Kummer und die Schuldgefühle sind ihr ganzes Leben lang ständig präsent. Vieles, was Gretel passiert, wird von ihrer Vergangenheit bestimmt und die Frage nach ihrer persönlichen Schuld lässt sie nicht los. Auch ich beschäftigte mich während des Lesens und darüber hinaus ständig mit der Schuldfrage. Manchmal hatte ich jedoch auch das Gefühl, dass man Gretel bewusst Schuld einredet, um sein eigenes Handeln zu rechtfertigen. Doch was für ein Mensch ist Gretel? Sie wirkt oft kühl und unnahbar, dennoch steckt ein weicher Kern unter ihrer harten Schale, den der kleine Henry zum Vorschein bringt. Großartig gelingt es dem Autor John Boyne, die Gegenwart und die Rückblicke auf Gretels Leben, in eine emotionale, packende und nachdenkliche Atmosphäre zu tauchen und so fiel es mir schwer das Buch aus der Hand zu legen. Warum für Gretel ihre Wohnung, wie bereits im 1. Kapitel zu lesen: „… war ich nach einigen im Stillen eingeholten Erkundigungen zu dem Entschluss gekommen, unbedingt in Mayfair wohnen zu wollen – und nicht nur in Mayfair, sondern genau in diesem Haus.“ so wichtig ist, wurde mir am Ende mit einem Aha-Effekt offenbart. Fazit: Ein Buch, das durch die Gesamtheit der Geschichte lange nachwirkt.

Was ist Schuld?

Bewertung am 28.11.2022

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach 16 Jahren erscheint mit dem Buch „Als die Welt zerbrach“ von John Boyne der Fortsetzungsroman von der „Der Junge im gestreiften Pyjama“. Die Idee, an die Ereignisse aus dem vorherigen Roman anzuknüpfen – was durch die Nacherzählungen aus dem ersten Teil, nach der doch recht langen Zeit, sehr gut gelingt – und die Handlung dabei bis in die Gegenwart zu bringen, ist großartig. Es ist extrem spannend, Gretels Leben, nach diesem einschlägigen Schicksalsschlag und ihrer kritischen Vergangenheit, mitzuerleben und so auch ein Stück weit nachempfinden zu können, wie die Deutschen (vor allem Anhänger des NS-Regimes) die Nachkriegszeit erlebten. Die Zeit wird nicht, wie oft, aus Sicht der ‚Opfer‘, sondern vielmehr aus Sicht der ‚Täter‘ oder zumindest der Mitwisser erzählt. Auch der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist genial. Er verleiht der ganzen Story eine gewisse Dynamik und zeigt sehr einprägsam, wie die Vergangenheit, die Zukunft (und einen Menschen) für immer prägt und beeinflusst. Mir gefällt die Darstellung der innerlichen Zerrissenheit der Protagonistin Gretel Fernsby. Man spürt den enormen Einfluss ihrer Vergangenheit, die tiefverwurzelte, nationalsozialistische Indoktrination und wie das Erlebte an ihr nagt und sie nach all der Zeit immer noch beschäftigt und nicht loslässt. Als Leser/in erlebt man mit ihr einen inneren Kampf um ihre eigene Schuld an den (antisemitischen) Gräueltaten. Gretel ist eher zynisch, distanziert, und in gewissen Teilen herzlos, was wohl ihren traumatischen Erlebnissen in ihrer schwierigen Kindheit und Jugend zuzuschreiben ist. Auch wenn mir Gretel dadurch die meiste Zeit nicht sehr sympathisch war, konnte ich ihre Einstellung und ihren Charakter ein Stück weit nachvollziehen. Dennoch empfand ich sie und die anderen Charaktere als nicht sehr tiefgreifend und angenehm, wodurch es mir schwerfiel, mich gänzlich auf sie einzulassen und mich mit ihnen zu identifizieren. Der Schreibstil von John Boyne ist großartig. Teils recht komplex und verschlüsselt, trotzdem gut zu lesen und mitreißend. Es wird eine großartige, emotionale und nachdenkliche Atmosphäre aufgebaut, die die Leser/innen einnimmt. Der Autor schafft, ohne eigene Wertung, klar, neutral und sachlich, eine Nachdenklichkeit über die existentielle Frage der Schuld, für die jeder Leser/jede Leserin am Ende für sich selbst eine Antwort finden muss. Die zentrale Schuldfrage wirkt in den Köpfen nach und beschäftigt nachhaltig während des Lesens (und darüber hinaus). Wer ist wann schuldig? Wer bestimmt über Schuld? Wie schwer wiegt eine Schuld? Und wie lebt man damit? Jedoch verläuft sich für mich dieses Thema am Ende und kommt auf keinen richtigen Nenner. Leider habe ich mir von der Handlung an sich mehr erhofft. Die Richtung, in die der Handlungsstrang der Gegenwart verläuft, gefällt mir gar nicht. Das Thema rundum die häusliche Gewalt ist mir teils zu offensichtlich, zu klischeehaft und im Vergleich zu der NS-Zeit mit der zusammenhängenden Schuldfrage einfach nicht ganz passend. Das Ende ist meiner Meinung nach sehr abwegig und realitätsfern und trifft nicht den Kern, den der Autor wohl bezwecken wollte. Gretel ist seit ihrer Flucht auf der Suche nach einer Antwort ihre Schuld betreffend. Am Ende lädt sie sich eine neue Schuld auf. Doch wird damit die damalige Schuld ausgeglichen, geklärt oder aufgearbeitet? Für mich nicht ganz passend. Der Handlungsstrang in der Vergangenheit ist dafür jedoch wirklich großartig – sehr authentisch und emotional. Fazit Sieht man einmal über die eher unsympathischen Charaktere, die ausbaufähige Handlung und das abwegige Ende hinweg, ist das Buch dennoch recht lesenswert, was nicht zuletzt an dem tiefgreifenden Schreibstil Boynes und der sehr interessanten, denkwürdigen Thematik, die nachhaltig beschäftigt, liegt. Gut geeignet, für ein paar nachdenkliche Lesestunden.

Was ist Schuld?

Bewertung am 28.11.2022
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach 16 Jahren erscheint mit dem Buch „Als die Welt zerbrach“ von John Boyne der Fortsetzungsroman von der „Der Junge im gestreiften Pyjama“. Die Idee, an die Ereignisse aus dem vorherigen Roman anzuknüpfen – was durch die Nacherzählungen aus dem ersten Teil, nach der doch recht langen Zeit, sehr gut gelingt – und die Handlung dabei bis in die Gegenwart zu bringen, ist großartig. Es ist extrem spannend, Gretels Leben, nach diesem einschlägigen Schicksalsschlag und ihrer kritischen Vergangenheit, mitzuerleben und so auch ein Stück weit nachempfinden zu können, wie die Deutschen (vor allem Anhänger des NS-Regimes) die Nachkriegszeit erlebten. Die Zeit wird nicht, wie oft, aus Sicht der ‚Opfer‘, sondern vielmehr aus Sicht der ‚Täter‘ oder zumindest der Mitwisser erzählt. Auch der Wechsel zwischen Vergangenheit und Gegenwart ist genial. Er verleiht der ganzen Story eine gewisse Dynamik und zeigt sehr einprägsam, wie die Vergangenheit, die Zukunft (und einen Menschen) für immer prägt und beeinflusst. Mir gefällt die Darstellung der innerlichen Zerrissenheit der Protagonistin Gretel Fernsby. Man spürt den enormen Einfluss ihrer Vergangenheit, die tiefverwurzelte, nationalsozialistische Indoktrination und wie das Erlebte an ihr nagt und sie nach all der Zeit immer noch beschäftigt und nicht loslässt. Als Leser/in erlebt man mit ihr einen inneren Kampf um ihre eigene Schuld an den (antisemitischen) Gräueltaten. Gretel ist eher zynisch, distanziert, und in gewissen Teilen herzlos, was wohl ihren traumatischen Erlebnissen in ihrer schwierigen Kindheit und Jugend zuzuschreiben ist. Auch wenn mir Gretel dadurch die meiste Zeit nicht sehr sympathisch war, konnte ich ihre Einstellung und ihren Charakter ein Stück weit nachvollziehen. Dennoch empfand ich sie und die anderen Charaktere als nicht sehr tiefgreifend und angenehm, wodurch es mir schwerfiel, mich gänzlich auf sie einzulassen und mich mit ihnen zu identifizieren. Der Schreibstil von John Boyne ist großartig. Teils recht komplex und verschlüsselt, trotzdem gut zu lesen und mitreißend. Es wird eine großartige, emotionale und nachdenkliche Atmosphäre aufgebaut, die die Leser/innen einnimmt. Der Autor schafft, ohne eigene Wertung, klar, neutral und sachlich, eine Nachdenklichkeit über die existentielle Frage der Schuld, für die jeder Leser/jede Leserin am Ende für sich selbst eine Antwort finden muss. Die zentrale Schuldfrage wirkt in den Köpfen nach und beschäftigt nachhaltig während des Lesens (und darüber hinaus). Wer ist wann schuldig? Wer bestimmt über Schuld? Wie schwer wiegt eine Schuld? Und wie lebt man damit? Jedoch verläuft sich für mich dieses Thema am Ende und kommt auf keinen richtigen Nenner. Leider habe ich mir von der Handlung an sich mehr erhofft. Die Richtung, in die der Handlungsstrang der Gegenwart verläuft, gefällt mir gar nicht. Das Thema rundum die häusliche Gewalt ist mir teils zu offensichtlich, zu klischeehaft und im Vergleich zu der NS-Zeit mit der zusammenhängenden Schuldfrage einfach nicht ganz passend. Das Ende ist meiner Meinung nach sehr abwegig und realitätsfern und trifft nicht den Kern, den der Autor wohl bezwecken wollte. Gretel ist seit ihrer Flucht auf der Suche nach einer Antwort ihre Schuld betreffend. Am Ende lädt sie sich eine neue Schuld auf. Doch wird damit die damalige Schuld ausgeglichen, geklärt oder aufgearbeitet? Für mich nicht ganz passend. Der Handlungsstrang in der Vergangenheit ist dafür jedoch wirklich großartig – sehr authentisch und emotional. Fazit Sieht man einmal über die eher unsympathischen Charaktere, die ausbaufähige Handlung und das abwegige Ende hinweg, ist das Buch dennoch recht lesenswert, was nicht zuletzt an dem tiefgreifenden Schreibstil Boynes und der sehr interessanten, denkwürdigen Thematik, die nachhaltig beschäftigt, liegt. Gut geeignet, für ein paar nachdenkliche Lesestunden.

Unsere Kund*innen meinen

Als die Welt zerbrach

von John Boyne

4.8

0 Bewertungen filtern

Unsere Buch­händler*innen meinen

Profilbild von Katrin Staratzke-Schamaun

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Katrin Staratzke-Schamaun

Orell Füssli St. Margrethen - Einkaufszentrum Rheinpark

Zum Portrait

5/5

Wird die Schuld jemals enden?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die lange erwartete Fortsetzung des bewegenden Bestsellers «Der Junge im gestreiften Pyjama» hat in mir gemischte Gefühle ausgelöst und stand nicht unbedingt ganz oben auf meiner Wunschliste. Denn, ist die Geschichte nicht irgendwie auserzählt, was soll nach so einem berührenden Buch noch kommen und möchte man wirklich die Geschichte der Schwester hören? Ich kann nur sagen: Ja, man will! Und zwar unbedingt. Dieses Buch ist wirklich grandios und sei hiermit jedem ans Herz gelegt. Die grossen Fragen nach Schuld und nach Vergebung werden hier gestellt. Es geht um Heimat und Flucht und eben genau die Momente, in denen die ganze Welt zerbricht. Dieser Roman bringt seine Leser tief in den Kopf und die Gefühlswelt einer ganzen Generation und leuchtet dabei auch in die dunkelsten Ecken. Ganz grosses Kino!
5/5

Wird die Schuld jemals enden?

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Die lange erwartete Fortsetzung des bewegenden Bestsellers «Der Junge im gestreiften Pyjama» hat in mir gemischte Gefühle ausgelöst und stand nicht unbedingt ganz oben auf meiner Wunschliste. Denn, ist die Geschichte nicht irgendwie auserzählt, was soll nach so einem berührenden Buch noch kommen und möchte man wirklich die Geschichte der Schwester hören? Ich kann nur sagen: Ja, man will! Und zwar unbedingt. Dieses Buch ist wirklich grandios und sei hiermit jedem ans Herz gelegt. Die grossen Fragen nach Schuld und nach Vergebung werden hier gestellt. Es geht um Heimat und Flucht und eben genau die Momente, in denen die ganze Welt zerbricht. Dieser Roman bringt seine Leser tief in den Kopf und die Gefühlswelt einer ganzen Generation und leuchtet dabei auch in die dunkelsten Ecken. Ganz grosses Kino!

Katrin Staratzke-Schamaun
  • Katrin Staratzke-Schamaun
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Profilbild von R. Jokinen

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

R. Jokinen

Orell Füssli Wil

Zum Portrait

5/5

Vom Umgang mit Schuld

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Warum bist du denn hier? In Australien? So weit weg von zu Hause? Ganz einfach, weil auch du Angst hast, dass sie dich schnappen." Er hatte recht, aber ich hasste es, ihm zuzustimmen. "Ich muss jeden Tag damit leben, was mein Vater getan hat", sagte ich. "Oh, du verteidigst also immer noch deine Unschuld?" Kann man seiner eigenen Vergangenheit entfliehen? Ist man als Kind Schuld an den Vergehen des Vaters? Wieviel hat man gewusst, was geahnt und hätte man die Geschehnisse verändern können? Das sind ganz grosse Fragen, die Gretel sich als 91-jährige Frau stellen muss. Dann, als unter ihr eine junge Familie einzieht und sie schmerzlich an ihre verdrängte Vergangenheit erinnert. Dann, als der 9-jährige Nachbarsjunge ihre Hilfe braucht. Hat sie dieses Mal den Mut einzugreifen und sich gleichzeitig ihre eigene Schuld einzugestehen? "Als die Welt zerbrach", ist mehr als eine Fortsetzung des Bestsellers "Der Junge im gestreiften Pyjama" Die Geschichte, die sich in verschiedenen Zeitebenen abspielt, ist tiefgründig, scharfsinnig, aufwühlend und zudem sehr feinfühlig erzählt. Die Figuren haben eine Tiefe, die mich stark beeindruckt hat und von der Menschenkenntnis des Autors zeugen. Einmal angefangen zu lesen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte hat mich tief bewegt und beeindruckt. Die aufkommenden Fragen über Schuld, Verdrängung und Gewissen, sollte sich jeder von uns stellen. Ein Buch, das lange nachwirkt!
5/5

Vom Umgang mit Schuld

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Warum bist du denn hier? In Australien? So weit weg von zu Hause? Ganz einfach, weil auch du Angst hast, dass sie dich schnappen." Er hatte recht, aber ich hasste es, ihm zuzustimmen. "Ich muss jeden Tag damit leben, was mein Vater getan hat", sagte ich. "Oh, du verteidigst also immer noch deine Unschuld?" Kann man seiner eigenen Vergangenheit entfliehen? Ist man als Kind Schuld an den Vergehen des Vaters? Wieviel hat man gewusst, was geahnt und hätte man die Geschehnisse verändern können? Das sind ganz grosse Fragen, die Gretel sich als 91-jährige Frau stellen muss. Dann, als unter ihr eine junge Familie einzieht und sie schmerzlich an ihre verdrängte Vergangenheit erinnert. Dann, als der 9-jährige Nachbarsjunge ihre Hilfe braucht. Hat sie dieses Mal den Mut einzugreifen und sich gleichzeitig ihre eigene Schuld einzugestehen? "Als die Welt zerbrach", ist mehr als eine Fortsetzung des Bestsellers "Der Junge im gestreiften Pyjama" Die Geschichte, die sich in verschiedenen Zeitebenen abspielt, ist tiefgründig, scharfsinnig, aufwühlend und zudem sehr feinfühlig erzählt. Die Figuren haben eine Tiefe, die mich stark beeindruckt hat und von der Menschenkenntnis des Autors zeugen. Einmal angefangen zu lesen, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte hat mich tief bewegt und beeindruckt. Die aufkommenden Fragen über Schuld, Verdrängung und Gewissen, sollte sich jeder von uns stellen. Ein Buch, das lange nachwirkt!

R. Jokinen
  • R. Jokinen
  • Buchhändler*in

Es ist ein Problem aufgetreten. Bitte laden Sie die Seite neu und versuchen es noch einmal.

Unsere Buchhändler*innen meinen

Als die Welt zerbrach

von John Boyne

0 Rezensionen filtern

Weitere Artikel finden Sie in

Die Leseprobe wird geladen.
  • Als die Welt zerbrach
  • Als die Welt zerbrach
  • Als die Welt zerbrach
  • Als die Welt zerbrach
  • Als die Welt zerbrach
  • Als die Welt zerbrach
  • Als die Welt zerbrach
  • Als die Welt zerbrach
  • Als die Welt zerbrach