Ein Kind namens Hoffnung
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Marie Sand

1. Ein Kind namens Hoffnung

Ein Kind namens Hoffnung

Die Geschichte einer heimlichen Heldin

Hörbuch-Download (MP3)

Ein Kind namens Hoffnung

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Hörbuch

Hörbuch

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

2817

Sprecher

Heike Warmuth

Spieldauer

7 Stunden und 54 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

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Verkaufsrang

2817

Sprecher

Heike Warmuth

Spieldauer

7 Stunden und 54 Minuten

Fassung

ungekürzt

Abo-Fähigkeit

Ja

Medium

MP3

Erscheinungsdatum

04.10.2022

Verlag

Argon Digital

Hörtyp

Lesung

Sprache

Deutsch

EAN

9783732405190

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Elly - eine starke Frau

Bewertung aus Leipzig am 01.01.2023

Bewertet: Hörbuch-Download

Elly Berger arbeitet eigentlich "nur" als Köchin für eine jüdische Familie, aber bei Hitlers Machtübernahme nimmt sie sich deren Sohn Leo an und flieht mit ihm, als seine Eltern als Juden verhaftet werden. Fortan gibt sie Leon als ihren eigenen Sohn aus. Nach einer gefährlichen Flucht kommt sie zu einem verwitweten Bauer, der sie zum Schutz und als Gegenleistung für die Mitarbeit auf dem Hof heiratet. Leon zieht sie derweil als ihren unehelichen Sohn auf und keiner kommt hinter ihr Geheimnis. Aber nach Kriegsende zieht es Elly zurück in ihre alte Heimatstadt Berlin und sie kämpft weiter für die Anerkennung von Leos Erbe, das alte Herrenhaus. Schließlich schafft es Elly einen Deal auszuhandeln, der zum einen Leon offiziell als ihren Sohn anerkennt und zum anderen er sein Elternhaus zurückbekommt. Auch wenn Elly kein einfaches Leben hatte und für ihr Glück immer kämpfen musste, so gibt sie doch nie Leon auf und kämpft um ein besseres Leben für ihn. Marie Sand gelingt mit "Ein Kind namens Hoffnung" ein beeindruckender Roman über eine starke Frau, die trotz aller Widerstände und Schwierigkeiten für ein (fremdes) Kind kämpft, welches sie wie ihr eigenes liebt. Der Schreibstil entführt einen direkt in die Nazi- und Nachkriegszeit und lässt einen nur im Ansatz erahnen, wie schwer die Zeiten damals waren. Gerade für Frauen, die ihr Leben selber in die Hand nehmen wollten. Trotz aller widrigen Umständen lohnt es sich für eine Sache zu kämpfen, die man sich vom ganzen Herzen wünscht.

Elly - eine starke Frau

Bewertung aus Leipzig am 01.01.2023
Bewertet: Hörbuch-Download

Elly Berger arbeitet eigentlich "nur" als Köchin für eine jüdische Familie, aber bei Hitlers Machtübernahme nimmt sie sich deren Sohn Leo an und flieht mit ihm, als seine Eltern als Juden verhaftet werden. Fortan gibt sie Leon als ihren eigenen Sohn aus. Nach einer gefährlichen Flucht kommt sie zu einem verwitweten Bauer, der sie zum Schutz und als Gegenleistung für die Mitarbeit auf dem Hof heiratet. Leon zieht sie derweil als ihren unehelichen Sohn auf und keiner kommt hinter ihr Geheimnis. Aber nach Kriegsende zieht es Elly zurück in ihre alte Heimatstadt Berlin und sie kämpft weiter für die Anerkennung von Leos Erbe, das alte Herrenhaus. Schließlich schafft es Elly einen Deal auszuhandeln, der zum einen Leon offiziell als ihren Sohn anerkennt und zum anderen er sein Elternhaus zurückbekommt. Auch wenn Elly kein einfaches Leben hatte und für ihr Glück immer kämpfen musste, so gibt sie doch nie Leon auf und kämpft um ein besseres Leben für ihn. Marie Sand gelingt mit "Ein Kind namens Hoffnung" ein beeindruckender Roman über eine starke Frau, die trotz aller Widerstände und Schwierigkeiten für ein (fremdes) Kind kämpft, welches sie wie ihr eigenes liebt. Der Schreibstil entführt einen direkt in die Nazi- und Nachkriegszeit und lässt einen nur im Ansatz erahnen, wie schwer die Zeiten damals waren. Gerade für Frauen, die ihr Leben selber in die Hand nehmen wollten. Trotz aller widrigen Umständen lohnt es sich für eine Sache zu kämpfen, die man sich vom ganzen Herzen wünscht.

Stille Helden

Bewertung aus Brandis am 05.11.2022

Bewertet: Hörbuch-Download

Berlin 1938. Das gut situierte jüdische Ehepaar Hans und Sara Sternberg leben zusammen mit ihrem Sohn Leon und der Köchin Elly in einer Villa im noblem Dahlem. Während Sara die akute Gefahr erkennt und ihre Flucht plant, will Hans alles aussitzen, vertraut darauf daß der braune Spuk bald vorbei ist. Als eines Abends die Nazis Sara und Hans festnehmen gibt Elly geistesgegenwärtig Leon als ihr Kind aus. Durch die Kriegs- und Nachkriegsjahre gibt sie ihr eigenes Leben regelrecht auf um alles zu geben um Leon zu schützen und ihr Versprechen Sara gegenüber einzulösen: Leon zu ihr zurückzubringen. Aus einer spontanen Reaktion entsprungen manifestiert sich Ellys Beschützerdrang zu ihrer Lebensaufgabe, worüber sie sich selbst vergisst. Selbst ihre eigene Tochter stellt sie dabei hinter Leon. Als Leser ist man begeistert, wenn Romanfiguren über sich hinauswachsen um andere zu retten. Und doch frug ich mich die ganze Zeit, ob ich den Mut dazu gehabt hätte. Oder ist es vielleicht der Zeit geschuldet, das fast instinktiv gehandelt wurde um selbst zu überleben oder selbiges anderen zu ermöglichen? Innerhalb von Sekundenbruchteilen wird eine Entscheidung getroffen, die nicht nur das Leben des Schützlings sondern auch das eigene nachhaltig verändert. Rückblickend mit dem heutigen geschichtlichen Kenntnisstand mag es allerdings auch einfacher sein, sich zu positionieren Obwohl sehr mutig und fleißig, kann ich wiederrum andere Entscheidungen Ellys nicht nachvollziehen. Gerade die Judenverfolgung müsste doch ihren Glauben an das Gute im Menschen erschüttert haben und (über) vorsichtig werden lassen. Was mich auch sehr verwunderte war die nationalsozialistische Haltung von Ellys Vater. Kirche mit ihren Pfarrern waren für mich bisher immer der Gegenpol zu der politischen Ebene, ob es im Nationalsozialismus oder Sozialismus der Fall gewesen sei. Fazit: Eine spannende und berührende Geschichte, in der Elly trotz aller guten Taten für mich allerdings nicht unbedingt zum Sympathieträger wurde.

Stille Helden

Bewertung aus Brandis am 05.11.2022
Bewertet: Hörbuch-Download

Berlin 1938. Das gut situierte jüdische Ehepaar Hans und Sara Sternberg leben zusammen mit ihrem Sohn Leon und der Köchin Elly in einer Villa im noblem Dahlem. Während Sara die akute Gefahr erkennt und ihre Flucht plant, will Hans alles aussitzen, vertraut darauf daß der braune Spuk bald vorbei ist. Als eines Abends die Nazis Sara und Hans festnehmen gibt Elly geistesgegenwärtig Leon als ihr Kind aus. Durch die Kriegs- und Nachkriegsjahre gibt sie ihr eigenes Leben regelrecht auf um alles zu geben um Leon zu schützen und ihr Versprechen Sara gegenüber einzulösen: Leon zu ihr zurückzubringen. Aus einer spontanen Reaktion entsprungen manifestiert sich Ellys Beschützerdrang zu ihrer Lebensaufgabe, worüber sie sich selbst vergisst. Selbst ihre eigene Tochter stellt sie dabei hinter Leon. Als Leser ist man begeistert, wenn Romanfiguren über sich hinauswachsen um andere zu retten. Und doch frug ich mich die ganze Zeit, ob ich den Mut dazu gehabt hätte. Oder ist es vielleicht der Zeit geschuldet, das fast instinktiv gehandelt wurde um selbst zu überleben oder selbiges anderen zu ermöglichen? Innerhalb von Sekundenbruchteilen wird eine Entscheidung getroffen, die nicht nur das Leben des Schützlings sondern auch das eigene nachhaltig verändert. Rückblickend mit dem heutigen geschichtlichen Kenntnisstand mag es allerdings auch einfacher sein, sich zu positionieren Obwohl sehr mutig und fleißig, kann ich wiederrum andere Entscheidungen Ellys nicht nachvollziehen. Gerade die Judenverfolgung müsste doch ihren Glauben an das Gute im Menschen erschüttert haben und (über) vorsichtig werden lassen. Was mich auch sehr verwunderte war die nationalsozialistische Haltung von Ellys Vater. Kirche mit ihren Pfarrern waren für mich bisher immer der Gegenpol zu der politischen Ebene, ob es im Nationalsozialismus oder Sozialismus der Fall gewesen sei. Fazit: Eine spannende und berührende Geschichte, in der Elly trotz aller guten Taten für mich allerdings nicht unbedingt zum Sympathieträger wurde.

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