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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

5149

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2023

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

352

Beschreibung

Rezension

»Niemand kann den ersten verliebten Sommer wiederholen. Doch in diesem Büchlein scheinen die Sonnenstrahlen der Jugend eingefangen zu sein und noch einmal hell zu leuchten.«

Details

Verkaufsrang

5149

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2023

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18/11.3/1.9 cm

Auflage

1

Reihe

detebe

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24674-2

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Die Magie des ersten Satzes

Bewertung am 29.01.2023

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon mit dem ersten Satz ist klar, dass den Leser keine leichte Kost erwartet, im Gegenteil, er lässt sich auf eine sehr berührende und schmerzhafte Geschichte ein, indem er Sam ein Jahr lang auf dem Weg zum Erwachsenwerden begleitet. Das Buch umfasst zwar nur 330 Seiten, die sind aber besonders intensiv und beschäftigen einen noch nach Beendigung der Lektüre weiter. Ich habe lange überlegt, weshalb der Autor die Handlung in Amerika spielen lässt- wir hatten Mitte der 80er Jahre auch merkwürdige Frisuren, Bruce Springsteen und „Zurück in die Zukunft“. Aber für die Handlung, die „Wellen“, den PickUp und dass 16jährige Auto fahren dürfen muss es natürlich in den USA spielen. Das Thema „Erste Sätze“ kommt dann tatsächlich auch im Roman vor und da ich gerne das Nachwort schon sehr früh lese, wurde mir klar, dass es an „Eine wie Alaska“ von John Green erinnert, den der Autor als Inspiration nennt. Letzten Endes ist es ein langer Weg, den die Jugendlichen zurücklegen und nach dem Sommer wird alles anders, ist aber nicht vorbei. Denn im zweiten Teil offenbaren sich die Charaktere der Freunde mehr und Sam erfährt, womit sie zu kämpfen haben, wie sie sich selbst weiterentwickeln und abseits ihrer Heimatstadt auch ihren Weg finden. Der Roman lebt von wunderschönen Sätzen und Zitaten und man mag sich viele Stellen markieren oder abschreiben. So erfindet Sam ein Wort: DUWOK (depressiv und wahnsinnig ohne Kirstie), das er so beschreibt: „In seiner schwächsten Form ein sanftes Ziehen im Magen, gerade noch aushaltbar. Nahm DUWOK jedoch zu, schaltete sich ein Großteil meines Hirns ab und ein Verrückter übernahm das Steuer und zwang mich, peinliche Tagebucheinträge zu schreiben oder manisch durch die Stadt zu laufen und nach ihr zu suchen“... Und auch der Titel ist perfekt gewählt, beschreibt er doch die gesamte Handlung in dem kleinen „Kaff“ Grady, aber gleichfalls ist es der Titel einer Lektüre, die die Schüler der vorletzten Highschoolklasse im Fach Literatur lesen müssen und die es zu interpretieren und deren Aussage es zu erkennen gilt. Es war mein erstes Buch von Benedict Wells, aber sicher nicht das letzte. Mit dem einen Hauptthema, dem Sterben und dem Tod der Mutter, muss ich -ebenso wie Sam- klarkommen und letzten Endes lernen wir mit ihm viel übers Erwachsenwerden (oder auch -sein) , was uns Lesern viele unterhaltsame Stunden beschert .

Die Magie des ersten Satzes

Bewertung am 29.01.2023
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon mit dem ersten Satz ist klar, dass den Leser keine leichte Kost erwartet, im Gegenteil, er lässt sich auf eine sehr berührende und schmerzhafte Geschichte ein, indem er Sam ein Jahr lang auf dem Weg zum Erwachsenwerden begleitet. Das Buch umfasst zwar nur 330 Seiten, die sind aber besonders intensiv und beschäftigen einen noch nach Beendigung der Lektüre weiter. Ich habe lange überlegt, weshalb der Autor die Handlung in Amerika spielen lässt- wir hatten Mitte der 80er Jahre auch merkwürdige Frisuren, Bruce Springsteen und „Zurück in die Zukunft“. Aber für die Handlung, die „Wellen“, den PickUp und dass 16jährige Auto fahren dürfen muss es natürlich in den USA spielen. Das Thema „Erste Sätze“ kommt dann tatsächlich auch im Roman vor und da ich gerne das Nachwort schon sehr früh lese, wurde mir klar, dass es an „Eine wie Alaska“ von John Green erinnert, den der Autor als Inspiration nennt. Letzten Endes ist es ein langer Weg, den die Jugendlichen zurücklegen und nach dem Sommer wird alles anders, ist aber nicht vorbei. Denn im zweiten Teil offenbaren sich die Charaktere der Freunde mehr und Sam erfährt, womit sie zu kämpfen haben, wie sie sich selbst weiterentwickeln und abseits ihrer Heimatstadt auch ihren Weg finden. Der Roman lebt von wunderschönen Sätzen und Zitaten und man mag sich viele Stellen markieren oder abschreiben. So erfindet Sam ein Wort: DUWOK (depressiv und wahnsinnig ohne Kirstie), das er so beschreibt: „In seiner schwächsten Form ein sanftes Ziehen im Magen, gerade noch aushaltbar. Nahm DUWOK jedoch zu, schaltete sich ein Großteil meines Hirns ab und ein Verrückter übernahm das Steuer und zwang mich, peinliche Tagebucheinträge zu schreiben oder manisch durch die Stadt zu laufen und nach ihr zu suchen“... Und auch der Titel ist perfekt gewählt, beschreibt er doch die gesamte Handlung in dem kleinen „Kaff“ Grady, aber gleichfalls ist es der Titel einer Lektüre, die die Schüler der vorletzten Highschoolklasse im Fach Literatur lesen müssen und die es zu interpretieren und deren Aussage es zu erkennen gilt. Es war mein erstes Buch von Benedict Wells, aber sicher nicht das letzte. Mit dem einen Hauptthema, dem Sterben und dem Tod der Mutter, muss ich -ebenso wie Sam- klarkommen und letzten Endes lernen wir mit ihm viel übers Erwachsenwerden (oder auch -sein) , was uns Lesern viele unterhaltsame Stunden beschert .

Ein typisches Jugendbuch aber sprachlich neu verpackt

Emma Zecka am 26.12.2022

Bewertet: Hörbuch-Download

Der Inhalt wird leise erzählt. An sich ist es ein typisches Jugendbuch: Wir lernen Sam kennen, der eher für sich ist. Bis er einen Ferienjob antritt, um nicht zu seinen Cousins zu müssen. Der Job öffnet ihm neue Türen: Er findet Freunde und die Sache mit der großen Liebe ist auch nicht weit. Die Beschreibung klingt nach einer lauten Geschichte. Da die Handlung aber aus Sams Perspektive erzählt wird und Sam eher ein nachdenklicher Typ ist, schwingt für mich von der Stimmung her auch etwas Schwermut mit, die aber immer wieder durch lebendige, lockere Szenen abgelöst wird, sodass sie uns nie zu überschwemmen droht. Zwei Punkte haben mir am Inhalt gut gefallen: Der erste Punkt betrifft die Figuren und deren Entwicklung. Im Mittelpunkt steht natürlich die Hauptfigur Sam. Wir bekommen mit, welche Themen ihn beschäftigen und wie er über sein Leben denkt. Die Clique, in die er hineinkommt, hat es mir sofort angetan. Obwohl man manchmal meinen könnte, dass die Figuren etwas stereotypisch sind, konnte ich sie mir bildhaft vorstellen. Benedict Wells arbeitet ihre Entwicklung gut heraus, sodass sie die Klischees verlieren und sich für Wege entscheiden, die ich ihnen nicht zugetraut hätte. Der zweite Punkt betrifft die Themen, die Benedict Wells anspricht. Einsamkeit und Trauer stehen im Mittelpunkt. Sam lernt schon früh, bei sich zu bleiben und sich nicht von anderen Leuten beeinflussen zu lassen. An sich eine wertvolle Eigenschaft. Aber das sorgt natürlich auch dafür, dass er oft einsam ist. Schließlich besteht die Clique aus Leuten, die gerade ihren Abschluss gemacht haben und nur noch den Sommer in der Heimatstadt verbringen. Dennoch: Was Benedict Wells toll herausarbeitet ist, wie Sam seinen Platz im Leben findet. Obwohl seine Lage aussichtslos scheint, zeigt Wells, was passiert, wenn man einfach weiterläuft. Wells bleibt hier realistisch und konstruiert kein Happy End, aber dennoch ein Ende das Hoffnung macht. Das Hörbuch wurde ungekürzt im Diogenes Verlag produziert und befindet sich in einer CD Box. Robert Stadlober erzählt Sams Geschichte. Er muss Sams Einsamkeit in Worte fassen, aber auch die Lebendigkeit der Clique interpretieren, die sich auf das neue Leben freut. Diese Mischung ist ihm sehr gut gelungen. Benedict Wells Schreibstil hat mich positiv überrascht und neugierig auf weitere Titel des Autors gemacht. Was mich faszinierte war, dass Wells einen typischen Jugendroman anders erzählt hat. Er arbeitet viel mit sprachlichen Bildern, die für eine Tiefe sorgen. Dennoch arbeitet er die Handlung sprachlich so heraus, dass sich auch Jugendliche damit identifizieren können und sich die Handlung nicht in Methapern und Andeutungen verliert. Was mir sehr gut gefallen hat war das Element der Geschichte in der Geschichte: Der Roman ist nämlich nach einem Buch benannt, das Sam in der Schule lesen muss. Immer wieder wird aus dem Buch zitiert und die Handlung hat verblüffende Ähnlichkeit zu Sams Leben. Wells stellt hier eine tolle Parallele zwischen den beiden Geschichten her, aber ohne, dass sie auf mich konstruiert wirkt.

Ein typisches Jugendbuch aber sprachlich neu verpackt

Emma Zecka am 26.12.2022
Bewertet: Hörbuch-Download

Der Inhalt wird leise erzählt. An sich ist es ein typisches Jugendbuch: Wir lernen Sam kennen, der eher für sich ist. Bis er einen Ferienjob antritt, um nicht zu seinen Cousins zu müssen. Der Job öffnet ihm neue Türen: Er findet Freunde und die Sache mit der großen Liebe ist auch nicht weit. Die Beschreibung klingt nach einer lauten Geschichte. Da die Handlung aber aus Sams Perspektive erzählt wird und Sam eher ein nachdenklicher Typ ist, schwingt für mich von der Stimmung her auch etwas Schwermut mit, die aber immer wieder durch lebendige, lockere Szenen abgelöst wird, sodass sie uns nie zu überschwemmen droht. Zwei Punkte haben mir am Inhalt gut gefallen: Der erste Punkt betrifft die Figuren und deren Entwicklung. Im Mittelpunkt steht natürlich die Hauptfigur Sam. Wir bekommen mit, welche Themen ihn beschäftigen und wie er über sein Leben denkt. Die Clique, in die er hineinkommt, hat es mir sofort angetan. Obwohl man manchmal meinen könnte, dass die Figuren etwas stereotypisch sind, konnte ich sie mir bildhaft vorstellen. Benedict Wells arbeitet ihre Entwicklung gut heraus, sodass sie die Klischees verlieren und sich für Wege entscheiden, die ich ihnen nicht zugetraut hätte. Der zweite Punkt betrifft die Themen, die Benedict Wells anspricht. Einsamkeit und Trauer stehen im Mittelpunkt. Sam lernt schon früh, bei sich zu bleiben und sich nicht von anderen Leuten beeinflussen zu lassen. An sich eine wertvolle Eigenschaft. Aber das sorgt natürlich auch dafür, dass er oft einsam ist. Schließlich besteht die Clique aus Leuten, die gerade ihren Abschluss gemacht haben und nur noch den Sommer in der Heimatstadt verbringen. Dennoch: Was Benedict Wells toll herausarbeitet ist, wie Sam seinen Platz im Leben findet. Obwohl seine Lage aussichtslos scheint, zeigt Wells, was passiert, wenn man einfach weiterläuft. Wells bleibt hier realistisch und konstruiert kein Happy End, aber dennoch ein Ende das Hoffnung macht. Das Hörbuch wurde ungekürzt im Diogenes Verlag produziert und befindet sich in einer CD Box. Robert Stadlober erzählt Sams Geschichte. Er muss Sams Einsamkeit in Worte fassen, aber auch die Lebendigkeit der Clique interpretieren, die sich auf das neue Leben freut. Diese Mischung ist ihm sehr gut gelungen. Benedict Wells Schreibstil hat mich positiv überrascht und neugierig auf weitere Titel des Autors gemacht. Was mich faszinierte war, dass Wells einen typischen Jugendroman anders erzählt hat. Er arbeitet viel mit sprachlichen Bildern, die für eine Tiefe sorgen. Dennoch arbeitet er die Handlung sprachlich so heraus, dass sich auch Jugendliche damit identifizieren können und sich die Handlung nicht in Methapern und Andeutungen verliert. Was mir sehr gut gefallen hat war das Element der Geschichte in der Geschichte: Der Roman ist nämlich nach einem Buch benannt, das Sam in der Schule lesen muss. Immer wieder wird aus dem Buch zitiert und die Handlung hat verblüffende Ähnlichkeit zu Sams Leben. Wells stellt hier eine tolle Parallele zwischen den beiden Geschichten her, aber ohne, dass sie auf mich konstruiert wirkt.

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Carla Romero

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4/5

Kommt in meine Top 10

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

“Hard Land” ist das zweite Buch, dass ich von Benedict Wells gelesen habe - und da das erste “Fast genial” war und dieses eins meiner Lieblingsbücher ist - bin ich davon ausgegangen, dass “Hard Land” genau so durchgehen spannend sein wird. Das war nicht so ganz der Fall. Bis zur Mitte vom Buch hatte ich etwas Mühe mit dem Lesen vorwährts zu kommen. Jedoch bin ich mit der zweiten Hälfte vom Buch an einem Tag fertig geworden, weil es so spanneden war. Trotz dem etwas ruhigen Anfang ist “Hard Land” ein gutes Buch und kommt in die Top 10 meiner Lieblingsbücher.
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Kommt in meine Top 10

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

“Hard Land” ist das zweite Buch, dass ich von Benedict Wells gelesen habe - und da das erste “Fast genial” war und dieses eins meiner Lieblingsbücher ist - bin ich davon ausgegangen, dass “Hard Land” genau so durchgehen spannend sein wird. Das war nicht so ganz der Fall. Bis zur Mitte vom Buch hatte ich etwas Mühe mit dem Lesen vorwährts zu kommen. Jedoch bin ich mit der zweiten Hälfte vom Buch an einem Tag fertig geworden, weil es so spanneden war. Trotz dem etwas ruhigen Anfang ist “Hard Land” ein gutes Buch und kommt in die Top 10 meiner Lieblingsbücher.

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Eine wundervolle Geschichte!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Gefühl der 80er perfekt eingefangen in dieser wunderschönen Coming of Age Geschichte. Obwohl ich in dem Jahr, in welchem der Roman spielt, noch sehr jung war, hat mich die Beschreibung des Lebensgefühls und des Feelings der 80er Jahre sofort in meine Jugend zurückversetzt. Ich liebe Filme wie "Stand by me", "Ferries macht blau" oder "Zurück in die Zukunft", und natürlich all die musikalischen Ohrwürmer aus dieser Zeit. Und dieser Roman von Benedict Wells zeichnet ein so wunderbares Bild eines Sommers im Jahr 1985. Wir folgen Sam, einem Teenager aus einer Kleinstadt in Missouri, dessen Mutter an Krebs erkrankt ist. Wir wissen drei Sachen ganz sicher: Sam wird bald 16 Jahre alt, er wird sich das erste Mal verlieben und seine Mutter wird noch in diesem Sommer sterben. Nun denken Sie sicher - wieso sollte ich ein Buch über einen 16-Jährigen irgendwo in Amerika lesen, der seine Mutter verliert? Der Autor hat ein gutes Gespür dafür, wie er seine Geschichte gestaltet bzw. welchen Fluss die Geschichte hat, um Leserinnen und Leser zu packen. Der Schreibstil ist klar und authentisch, und die Referenzen zur damaligen Popkultur genau auf den Punkt gebracht. Sie werden es lieben mit Sam im Kino zu arbeiten, mit ihm und seinen Freunden im Truck an den See zu fahren um einen Sommerabend zu geniessen und die Melancholie zu spüren, wenn der Sommer sich dem Ende neigt und etwas Neues beginnt. Hard Land ist nicht nur etwas für Teenager, sondern für jeden und jede die gerne nostalgisch an die 80er Jahre zurückdenkt und sich auf ein paar Stunden wunderbare und bittersüsse Lektüre einlassen möchten.
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Eine wundervolle Geschichte!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Gefühl der 80er perfekt eingefangen in dieser wunderschönen Coming of Age Geschichte. Obwohl ich in dem Jahr, in welchem der Roman spielt, noch sehr jung war, hat mich die Beschreibung des Lebensgefühls und des Feelings der 80er Jahre sofort in meine Jugend zurückversetzt. Ich liebe Filme wie "Stand by me", "Ferries macht blau" oder "Zurück in die Zukunft", und natürlich all die musikalischen Ohrwürmer aus dieser Zeit. Und dieser Roman von Benedict Wells zeichnet ein so wunderbares Bild eines Sommers im Jahr 1985. Wir folgen Sam, einem Teenager aus einer Kleinstadt in Missouri, dessen Mutter an Krebs erkrankt ist. Wir wissen drei Sachen ganz sicher: Sam wird bald 16 Jahre alt, er wird sich das erste Mal verlieben und seine Mutter wird noch in diesem Sommer sterben. Nun denken Sie sicher - wieso sollte ich ein Buch über einen 16-Jährigen irgendwo in Amerika lesen, der seine Mutter verliert? Der Autor hat ein gutes Gespür dafür, wie er seine Geschichte gestaltet bzw. welchen Fluss die Geschichte hat, um Leserinnen und Leser zu packen. Der Schreibstil ist klar und authentisch, und die Referenzen zur damaligen Popkultur genau auf den Punkt gebracht. Sie werden es lieben mit Sam im Kino zu arbeiten, mit ihm und seinen Freunden im Truck an den See zu fahren um einen Sommerabend zu geniessen und die Melancholie zu spüren, wenn der Sommer sich dem Ende neigt und etwas Neues beginnt. Hard Land ist nicht nur etwas für Teenager, sondern für jeden und jede die gerne nostalgisch an die 80er Jahre zurückdenkt und sich auf ein paar Stunden wunderbare und bittersüsse Lektüre einlassen möchten.

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