Bittermandeln aus Byzanz

Bittermandeln aus Byzanz

Historischer Roman aus der Zeit der Kreuzzüge

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Bittermandeln aus Byzanz

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Format

ePUB

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04.09.2023

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Erscheinungsdatum

04.09.2023

Verlag

Acabus Verlag

Seitenzahl

296 (Printausgabe)

Dateigröße

2490 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783862828494

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Das wichtigste im Leben: Liebe, Freundschaft, Essen

phantastische_fluchten aus Walzbachtal am 01.11.2023

Bewertungsnummer: 2058790

Bewertet: eBook (ePUB)

Alkmene arbeitet in der Küche des Palastes des Kephalen von Adrianopel. Als die Stadt von den Franken erobert wird, versucht sie zu fliehen. Sie verirrt sich in den Wäldern, wird von den Franken entdeckt und gefangen genommen. Als einer der Ritter versucht, sie zu vergewaltigen, greift Diethelm von Toggenburg ein und bewahrt Alkmene vor diesem Schicksal. Damit wird die junge Frau zu seinem Eigentum. Etwas, was Diethelm nicht gewollt hat. Er ist ein trauriger, einsamer Mann, der den Tod seines Bruders nicht verwinden kann und der in eine Frau verliebt ist, die er nicht haben kann. Seinen Kummer ertränkt er im Alkohol, essen ist für ihn Nebensache. Alkmene verabscheut die Franken, ihre Manieren und ihre Essgewohnheiten. Schnell übernimmt die das Zepter in Diethelms Zelt, scheucht den Knappen Pio herum, damit er ihr Lebensmittel besorgt und beginnt zu kochen. Sie kocht sich in die Herzen der Franken, die keine Esskultur haben und eine Gabel als Teufelswerk ansehen. Alkmene spricht kein fränkisch und Diethelm kein griechisch aber für ein gutes Essen braucht es keine Kommunikation so lange alle Sinne eine köstliche Mahlzeit genießen können. Alkmene hofft, dass Diethelm sie an den Herzog weiterempfiehlt, ihr Traum ist es, in einer großen und gut ausgestatteten Küche zu kochen. Obwohl Diethelm Alkmene so schnell wie möglich loswerden möchte, beginnt er, ihre Mahlzeiten zu genießen. Doch er erkennt, dass sie im Lager der Franken nicht sicher ist und schafft es, sie im besetzten Palast unterzubringen. Er lernt durch Alkmene ebenfalls den Eunuchen Pares kennen, einen ehemaligen Sklaven, der über ein großes Talent als Medicus verfügt. Diese drei unterschiedlichen Menschen verbindet bald so etwas wie eine tiefe Freundschaft. Beide Männer möchten Alkmene beschützen, deren einzige Waffen ihr loses Mundwerk und ihr energisches Auftreten sind. Bald spricht sich ihre Begabung herum und sogar Kaiser Barbarossa möchte von ihr bekocht werden. Das ruft die Rebellen auf den Plan, die den fränkischen Kaiser vergiften möchten. Sie bedrohen Alkmene und verlangen, dass sie die Suppe des Kaisers vergiftet. Obwohl Alkmene die Franken verabscheut, weigert sie sich, den Untergrundkämpfern zu helfen. Mit schweren Folgen für sie und Pares. Jedem Kapitel dieser Geschichte ist ein Rezept vorangestellt. Einige klingen verführerisch, wie Lokum oder eingelegte Pfirsiche, bei Blutpudding hört es dann bei mir aber auf. Ich bin mit der orientalischen Küche groß geworden und kenne daher einige Begriffe und vor allem die Gewürze und Kräuter, die Küche hat sich aber in 1000 Jahren doch stark geändert. Ich muss zugeben, dass ich immer davon ausging, dass Byzanz als Name für Konstantinopel, das heutige Istanbul steht, und Adrianopel der alte Begriff für Edirne ist. Das Byzanz ein komplettes Kaiserreich im östlichen Mittelmeerraum war, war mir nicht so bewusst, was schon etwas peinlich ist. Dorothe Zürcher erzählt die Geschichte sehr schnörkellos in kurzen, eindringlichen Sätzen. Ohne Abschweifungen oder Umwege. Alkmene weiß, was sie möchte. Die stellt ihre Forderungen sehr energisch und wem ihr Essen nicht schmeckt, der ist es nicht wert beachtet zu werden. Diethelm ist eine melancholische und traurige Gestalt. Er hat schon lange den Glauben an dem Kreuzzug verloren, er verachtet die Ritter, die rauben, morden und vergewaltigen und keineswegs mehr dem idealen Bild eines Ritters entsprechen. Der Verlust seines Bruders hat ihn in ein tiefes, schwarzes Loch gestoßen, aus dem ihn die Essensdüfte langsam wieder herauslocken. Und Pares verwöhnt Diethelm mit Massagen und Bädern, so dass der Ritter langsam an Laib und Seele heilt. Doch das fränkische Heer wird weiterziehen, nach Jerusalem und die Frage ist, ob Pares und Alkmene in Adrianopel bleiben oder Diethelm begleiten. Ich habe bisher einige Bücher der Autorin gelesen, die sehr unterschiedliche Genre bedient. Im Schatten der Krone, ebenfalls ein historischer Roman, der schwarze Garten, ein düsterer und etwas unheimlicher Roman, stabilitas loci- eine historische Biografie und zwei Science Fiction Geschichten, das Gamma Lächeln und das Nano Lachen. Jede Geschichte ist anders und zeigt die vielfältigen Facetten dieser außergewöhnlichen Autorin. Fazit: Bittermandeln aus Byzanz ist für mich ein außergewöhnliches Buch, das viele unterschiedliche Elemente miteinander verbindet. Gut recherchiert, spannend und auch etwas amüsant, vor allem, wenn Alkmene mal wieder ihren Kopf durchsetzt. Ich freue mich, dass dieses Buch beim acabus Verlag eine Heimat gefunden hat. So sind eine meiner Lieblingsautorinnen und einer meiner Lieblingsverlage nun endlich miteinander verbunden.

Das wichtigste im Leben: Liebe, Freundschaft, Essen

phantastische_fluchten aus Walzbachtal am 01.11.2023
Bewertungsnummer: 2058790
Bewertet: eBook (ePUB)

Alkmene arbeitet in der Küche des Palastes des Kephalen von Adrianopel. Als die Stadt von den Franken erobert wird, versucht sie zu fliehen. Sie verirrt sich in den Wäldern, wird von den Franken entdeckt und gefangen genommen. Als einer der Ritter versucht, sie zu vergewaltigen, greift Diethelm von Toggenburg ein und bewahrt Alkmene vor diesem Schicksal. Damit wird die junge Frau zu seinem Eigentum. Etwas, was Diethelm nicht gewollt hat. Er ist ein trauriger, einsamer Mann, der den Tod seines Bruders nicht verwinden kann und der in eine Frau verliebt ist, die er nicht haben kann. Seinen Kummer ertränkt er im Alkohol, essen ist für ihn Nebensache. Alkmene verabscheut die Franken, ihre Manieren und ihre Essgewohnheiten. Schnell übernimmt die das Zepter in Diethelms Zelt, scheucht den Knappen Pio herum, damit er ihr Lebensmittel besorgt und beginnt zu kochen. Sie kocht sich in die Herzen der Franken, die keine Esskultur haben und eine Gabel als Teufelswerk ansehen. Alkmene spricht kein fränkisch und Diethelm kein griechisch aber für ein gutes Essen braucht es keine Kommunikation so lange alle Sinne eine köstliche Mahlzeit genießen können. Alkmene hofft, dass Diethelm sie an den Herzog weiterempfiehlt, ihr Traum ist es, in einer großen und gut ausgestatteten Küche zu kochen. Obwohl Diethelm Alkmene so schnell wie möglich loswerden möchte, beginnt er, ihre Mahlzeiten zu genießen. Doch er erkennt, dass sie im Lager der Franken nicht sicher ist und schafft es, sie im besetzten Palast unterzubringen. Er lernt durch Alkmene ebenfalls den Eunuchen Pares kennen, einen ehemaligen Sklaven, der über ein großes Talent als Medicus verfügt. Diese drei unterschiedlichen Menschen verbindet bald so etwas wie eine tiefe Freundschaft. Beide Männer möchten Alkmene beschützen, deren einzige Waffen ihr loses Mundwerk und ihr energisches Auftreten sind. Bald spricht sich ihre Begabung herum und sogar Kaiser Barbarossa möchte von ihr bekocht werden. Das ruft die Rebellen auf den Plan, die den fränkischen Kaiser vergiften möchten. Sie bedrohen Alkmene und verlangen, dass sie die Suppe des Kaisers vergiftet. Obwohl Alkmene die Franken verabscheut, weigert sie sich, den Untergrundkämpfern zu helfen. Mit schweren Folgen für sie und Pares. Jedem Kapitel dieser Geschichte ist ein Rezept vorangestellt. Einige klingen verführerisch, wie Lokum oder eingelegte Pfirsiche, bei Blutpudding hört es dann bei mir aber auf. Ich bin mit der orientalischen Küche groß geworden und kenne daher einige Begriffe und vor allem die Gewürze und Kräuter, die Küche hat sich aber in 1000 Jahren doch stark geändert. Ich muss zugeben, dass ich immer davon ausging, dass Byzanz als Name für Konstantinopel, das heutige Istanbul steht, und Adrianopel der alte Begriff für Edirne ist. Das Byzanz ein komplettes Kaiserreich im östlichen Mittelmeerraum war, war mir nicht so bewusst, was schon etwas peinlich ist. Dorothe Zürcher erzählt die Geschichte sehr schnörkellos in kurzen, eindringlichen Sätzen. Ohne Abschweifungen oder Umwege. Alkmene weiß, was sie möchte. Die stellt ihre Forderungen sehr energisch und wem ihr Essen nicht schmeckt, der ist es nicht wert beachtet zu werden. Diethelm ist eine melancholische und traurige Gestalt. Er hat schon lange den Glauben an dem Kreuzzug verloren, er verachtet die Ritter, die rauben, morden und vergewaltigen und keineswegs mehr dem idealen Bild eines Ritters entsprechen. Der Verlust seines Bruders hat ihn in ein tiefes, schwarzes Loch gestoßen, aus dem ihn die Essensdüfte langsam wieder herauslocken. Und Pares verwöhnt Diethelm mit Massagen und Bädern, so dass der Ritter langsam an Laib und Seele heilt. Doch das fränkische Heer wird weiterziehen, nach Jerusalem und die Frage ist, ob Pares und Alkmene in Adrianopel bleiben oder Diethelm begleiten. Ich habe bisher einige Bücher der Autorin gelesen, die sehr unterschiedliche Genre bedient. Im Schatten der Krone, ebenfalls ein historischer Roman, der schwarze Garten, ein düsterer und etwas unheimlicher Roman, stabilitas loci- eine historische Biografie und zwei Science Fiction Geschichten, das Gamma Lächeln und das Nano Lachen. Jede Geschichte ist anders und zeigt die vielfältigen Facetten dieser außergewöhnlichen Autorin. Fazit: Bittermandeln aus Byzanz ist für mich ein außergewöhnliches Buch, das viele unterschiedliche Elemente miteinander verbindet. Gut recherchiert, spannend und auch etwas amüsant, vor allem, wenn Alkmene mal wieder ihren Kopf durchsetzt. Ich freue mich, dass dieses Buch beim acabus Verlag eine Heimat gefunden hat. So sind eine meiner Lieblingsautorinnen und einer meiner Lieblingsverlage nun endlich miteinander verbunden.

Kulinarische Geschichte

Bewertung aus Magdeburg am 23.10.2023

Bewertungsnummer: 2050143

Bewertet: eBook (ePUB)

Geschichte ist hier durchaus doppeldeutig zu verstehen. Zum einen geht es um historische Begebenheiten, die so oder ähnlich stattgefunden haben können. Zum anderen ist es eine gut durchdachte Geschichte mit vielen Rezepten aus der Zeit. Dorothe Zürcher führt uns zurück in das Jahr 1189 nach Byzanz, wie der Titel bereits vermuten lässt. Friedrich Barbarossa zieht mit seinem Heer nach Jerusalem. Bei der Besetzung von Adrinopol wird Alkmene dem Ritter Diethelm als Zeltmagd zugeteilt. Alkmene ist eine begnadete Köchin und schafft es, mit wenigen Zutaten und rudimentären Küchengeräten köstliche Mahlzeiten zuzubereiten. Besonders hier, aber auch in anderen Dingen, werden die Unterschiede zwischen den Franken und den Byzantinern besonders deutlich. Jedes Kapitel beginnt mit einem kurzen Rezept, die von der Autorin getestet wurden. Das Leben unter schwierigen Bedingungen wird sehr lebendig und bildhaft beschrieben. Intrigen und Wirrungen machen den in einem flüssigen Stil geschriebenen Roman kurzweilig. Das wunderschön gestaltete Cover passt hervorragend. Fazit: ein gut recherchierter und spannender Roman

Kulinarische Geschichte

Bewertung aus Magdeburg am 23.10.2023
Bewertungsnummer: 2050143
Bewertet: eBook (ePUB)

Geschichte ist hier durchaus doppeldeutig zu verstehen. Zum einen geht es um historische Begebenheiten, die so oder ähnlich stattgefunden haben können. Zum anderen ist es eine gut durchdachte Geschichte mit vielen Rezepten aus der Zeit. Dorothe Zürcher führt uns zurück in das Jahr 1189 nach Byzanz, wie der Titel bereits vermuten lässt. Friedrich Barbarossa zieht mit seinem Heer nach Jerusalem. Bei der Besetzung von Adrinopol wird Alkmene dem Ritter Diethelm als Zeltmagd zugeteilt. Alkmene ist eine begnadete Köchin und schafft es, mit wenigen Zutaten und rudimentären Küchengeräten köstliche Mahlzeiten zuzubereiten. Besonders hier, aber auch in anderen Dingen, werden die Unterschiede zwischen den Franken und den Byzantinern besonders deutlich. Jedes Kapitel beginnt mit einem kurzen Rezept, die von der Autorin getestet wurden. Das Leben unter schwierigen Bedingungen wird sehr lebendig und bildhaft beschrieben. Intrigen und Wirrungen machen den in einem flüssigen Stil geschriebenen Roman kurzweilig. Das wunderschön gestaltete Cover passt hervorragend. Fazit: ein gut recherchierter und spannender Roman

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Bittermandeln aus Byzanz

von Dorothe Zürcher

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