Band 413
In Gedanken bin ich bei dir Sophienlust 413 - Familienroman
Aus der Reihe
Sophienlust
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB 3
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.08.2023
Verlag
Blattwerk Handel GmbHSeitenzahl
100 (Printausgabe)
Dateigröße
775 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783989361317
Die Idee der sympathischen, lebensklugen Denise von Schoenecker sucht ihresgleichen. Sophienlust wurde gegründet, das Kinderheim der glücklichen Waisenkinder. Denise formt mit glücklicher Hand aus Sophienlust einen fast paradiesischen Ort der Idylle, aber immer wieder wird diese Heimat schenkende Einrichtung auf eine Zerreissprobe gestellt.
Diese beliebte Romanserie der grossartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
Traurig starrte Marion Sollner aus dem Fenster. In der Ferne konnte sie das graublaue Wasser des Chiemsees schimmern sehen, in dem sich die Herbstsonne spiegelte. Marion war eine bildhübsche, jugendlich wirkende Frau, der man ihr Alter, sie war gerade fünfunddreissig geworden, nicht ansah. Sie verstand sich zu pflegen und chic zu kleiden, obwohl sie in den letzten Monaten auch dazu keine rechte Lust mehr gehabt hatte. Ihre Ehe mit dem Grundstücksmakler Harald Sollner war gescheitert. Soviel sie auch überlegte und nachdachte, sie konnte die Schuld daran nicht bei sich finden. »Mutti! Wo bist du denn?« Die laute Stimme ihres Töchterchens Katharina riss die junge Frau aus ihren Gedanken. »Im Schlafzimmer, Kathi«, antwortete Marion und wandte sich seufzend vom Fenster ab. »Bist du etwa schon fertig mit Einpacken?« »Nein, noch nicht ganz. Ich wollte dir nur schnell einen Kuss geben.« Das fünfjährige Mädchen, das wie die Mutter weizenblondes Haar hatte, stellte sich auf die Zehenspitzen und drückte seiner Mami einen schmatzenden Kuss auf die Wange. »Oh, mein Häschen, was würde ich nur anfangen ohne dich?« Marion presste das Kind einen Augenblick an sich. Kathi zappelte und strampelte ungeduldig. »Lass mich los, Mutti, ich habe noch ganz viel Arbeit!« Marion stellte ihre Tochter wieder auf den Boden.
Diese beliebte Romanserie der grossartigen Schriftstellerin Patricia Vandenberg überzeugt durch ihr klares Konzept und seine beiden Identifikationsfiguren.
Traurig starrte Marion Sollner aus dem Fenster. In der Ferne konnte sie das graublaue Wasser des Chiemsees schimmern sehen, in dem sich die Herbstsonne spiegelte. Marion war eine bildhübsche, jugendlich wirkende Frau, der man ihr Alter, sie war gerade fünfunddreissig geworden, nicht ansah. Sie verstand sich zu pflegen und chic zu kleiden, obwohl sie in den letzten Monaten auch dazu keine rechte Lust mehr gehabt hatte. Ihre Ehe mit dem Grundstücksmakler Harald Sollner war gescheitert. Soviel sie auch überlegte und nachdachte, sie konnte die Schuld daran nicht bei sich finden. »Mutti! Wo bist du denn?« Die laute Stimme ihres Töchterchens Katharina riss die junge Frau aus ihren Gedanken. »Im Schlafzimmer, Kathi«, antwortete Marion und wandte sich seufzend vom Fenster ab. »Bist du etwa schon fertig mit Einpacken?« »Nein, noch nicht ganz. Ich wollte dir nur schnell einen Kuss geben.« Das fünfjährige Mädchen, das wie die Mutter weizenblondes Haar hatte, stellte sich auf die Zehenspitzen und drückte seiner Mami einen schmatzenden Kuss auf die Wange. »Oh, mein Häschen, was würde ich nur anfangen ohne dich?« Marion presste das Kind einen Augenblick an sich. Kathi zappelte und strampelte ungeduldig. »Lass mich los, Mutti, ich habe noch ganz viel Arbeit!« Marion stellte ihre Tochter wieder auf den Boden.
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