Produktbild: An des Haffes anderm Strand

An des Haffes anderm Strand Eine ostpreußische Familiengeschichte

3

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.06.2023

Verlag

Edition chrismon

Seitenzahl

648 (Printausgabe)

Dateigröße

3984 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783960383772

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

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Erscheinungsdatum

23.06.2023

Verlag

Edition chrismon

Seitenzahl

648 (Printausgabe)

Dateigröße

3984 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783960383772

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Eine Lebensgeschichte aus Ostpreußen

Bewertung am 15.10.2023

Bewertungsnummer: 2044311

Bewertet: Buch (Paperback)

Das erste, was mir beim Lesen auffiel, ist der eigene Stil dieser Erzählung. Es ist mein erstes Buch, in dem gleichsam beim Schildern der Ereignisse immer wieder kommentiert wird. Was mich zunächst stolpern ließ, wurde schnell zur Gewohnheit und immer öfter ein Anlass zum Schmunzeln. Doch, worum geht es? Wir beginnen mit dem etwas kauzigen Lehrer Preuß senior, der sich sich eine Frau sucht - nein, er entscheidet sich spontan für die, die gerade "verfügbar" ist ... Was wenig sentimental beginnt, wird die Familie, in die Arthur Preuß hineingeboren wird. Vom Vater lernt er auf langen Wanderungen entlang der Nehrung (was das ist, und wie sich die Frische Nehrung auszeichnet, wird ausführlich beschrieben) vor allem zu schweigen. Später entschließt er sich, Theologie zu studieren ... Für mich war es ein langer Leseausflug in längst vergangene Tage. Wie war es in der Provinz Ostpreußens mit dem Erstarken der Nationalsozialisten? Wie wirkte sich der Krieg aus? Von Flüchtlingstrecks, dem Untergang der Gustloff und ähnlichem hatte ich zuvor schon in Reportagen gehört und so fügen sich die geschilderten Ereignisse in ein grobes Rahmenbild und vervollständigen dieses. Es ist für mich ein eher unbekanntes Stück deutscher Geschichte, da die "Ostgebiete" für mich höchstens als Faktenwissen im Geschichtsunterricht vorkamen. Dieses nun mit dem Schicksal einer Familie ausgefüllt zu lesen, hat mich sehr berührt. Die grobe Umrisszeichnung in meinem Denken bekam Farbe und Tiefe, wenn ich dieses Bild bemühen darf. Gleichzeitig wird einiges über das theologische Ringen Arthurs berichtet, der am Rand einer Verurteilung durch das NS-Regime versucht, seinem Gewissen zu folgen. Mich hat der Roman tief bewegt und begeistert. Der Stil war ungewohnt, aber nachdem ich mich darauf eingelassen hatte, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Eine Lebensgeschichte aus Ostpreußen

Bewertung am 15.10.2023
Bewertungsnummer: 2044311
Bewertet: Buch (Paperback)

Das erste, was mir beim Lesen auffiel, ist der eigene Stil dieser Erzählung. Es ist mein erstes Buch, in dem gleichsam beim Schildern der Ereignisse immer wieder kommentiert wird. Was mich zunächst stolpern ließ, wurde schnell zur Gewohnheit und immer öfter ein Anlass zum Schmunzeln. Doch, worum geht es? Wir beginnen mit dem etwas kauzigen Lehrer Preuß senior, der sich sich eine Frau sucht - nein, er entscheidet sich spontan für die, die gerade "verfügbar" ist ... Was wenig sentimental beginnt, wird die Familie, in die Arthur Preuß hineingeboren wird. Vom Vater lernt er auf langen Wanderungen entlang der Nehrung (was das ist, und wie sich die Frische Nehrung auszeichnet, wird ausführlich beschrieben) vor allem zu schweigen. Später entschließt er sich, Theologie zu studieren ... Für mich war es ein langer Leseausflug in längst vergangene Tage. Wie war es in der Provinz Ostpreußens mit dem Erstarken der Nationalsozialisten? Wie wirkte sich der Krieg aus? Von Flüchtlingstrecks, dem Untergang der Gustloff und ähnlichem hatte ich zuvor schon in Reportagen gehört und so fügen sich die geschilderten Ereignisse in ein grobes Rahmenbild und vervollständigen dieses. Es ist für mich ein eher unbekanntes Stück deutscher Geschichte, da die "Ostgebiete" für mich höchstens als Faktenwissen im Geschichtsunterricht vorkamen. Dieses nun mit dem Schicksal einer Familie ausgefüllt zu lesen, hat mich sehr berührt. Die grobe Umrisszeichnung in meinem Denken bekam Farbe und Tiefe, wenn ich dieses Bild bemühen darf. Gleichzeitig wird einiges über das theologische Ringen Arthurs berichtet, der am Rand einer Verurteilung durch das NS-Regime versucht, seinem Gewissen zu folgen. Mich hat der Roman tief bewegt und begeistert. Der Stil war ungewohnt, aber nachdem ich mich darauf eingelassen hatte, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.

Ein Leben mit vielen Hindernissen

Bewertung aus Beucha am 31.07.2023

Bewertungsnummer: 1991576

Bewertet: Buch (Paperback)

Diese Ostpreußische Familiengeschichte der Familie Preuß spielt in der Nachkriegszeit des 1. und der Vorkriegszeit, des 2. Weltkrieges, während dessen und kurz danach. Gut recherchiert und anhand der von Tagebuchaufzeichnungen entnommenen Geschichte, geht es hauptsächlich um Arthur und seinen Lebensweg vom Kind, der stillen Erziehung seines Vaters, der kaum mit ihm kommunizierte, dafür aber viel in der Natur unterwegs war, bis hin zum ausgebildeten Pfarrer, der viel herumgreist war. Er hatte immer Gott an seiner Seite, der ihm vor schlimmeren bewahren konnte. Ja er hatte sehr viel Glück, besonders in der Zeit des Krieges. Seiner Halbschwester hingegen wurde übel mitgespielt. Die meiste Zeit in verschiedenen Anstalten verbringend, wurde sie Opfer der Nazis. Unwertes Leben wurde einfach ausgelöscht. Das war sehr von Emotionen geprägt. Ich mochte die Figur Arthur sehr, obwohl er nicht immer die nötige Wertschätzung gegenüber seiner Frau Käthe aufbringen konnte. Als Soldat geriet er in Gewissenskonflikte, wo es um das Thema töten ging. Du sollst nicht töten heißen die Bibelworte und das war für Arthur Gesetz. Nach seiner Gefangenschaft findet er zurück zum Rest der Familie. Das Buchcover fand ich sehr gut gelungen und es hat eine hohe Aussagekraft. Die Schreibweise empfand ich teilweise etwas unsortiert und an manchen Stellen auch emotionslos. Seltsame Begriffe wurden genutzt, die mich etwas verwirrt haben und so den Lesefluss behinderten. Interessant fand ich die Landkarte mit den Orten von Arthurs Aufenthalten von Ost nach West und umgekehrt. Auch der Stammbaum war sehr hilfreich und wurde sehr gut gestaltet.

Ein Leben mit vielen Hindernissen

Bewertung aus Beucha am 31.07.2023
Bewertungsnummer: 1991576
Bewertet: Buch (Paperback)

Diese Ostpreußische Familiengeschichte der Familie Preuß spielt in der Nachkriegszeit des 1. und der Vorkriegszeit, des 2. Weltkrieges, während dessen und kurz danach. Gut recherchiert und anhand der von Tagebuchaufzeichnungen entnommenen Geschichte, geht es hauptsächlich um Arthur und seinen Lebensweg vom Kind, der stillen Erziehung seines Vaters, der kaum mit ihm kommunizierte, dafür aber viel in der Natur unterwegs war, bis hin zum ausgebildeten Pfarrer, der viel herumgreist war. Er hatte immer Gott an seiner Seite, der ihm vor schlimmeren bewahren konnte. Ja er hatte sehr viel Glück, besonders in der Zeit des Krieges. Seiner Halbschwester hingegen wurde übel mitgespielt. Die meiste Zeit in verschiedenen Anstalten verbringend, wurde sie Opfer der Nazis. Unwertes Leben wurde einfach ausgelöscht. Das war sehr von Emotionen geprägt. Ich mochte die Figur Arthur sehr, obwohl er nicht immer die nötige Wertschätzung gegenüber seiner Frau Käthe aufbringen konnte. Als Soldat geriet er in Gewissenskonflikte, wo es um das Thema töten ging. Du sollst nicht töten heißen die Bibelworte und das war für Arthur Gesetz. Nach seiner Gefangenschaft findet er zurück zum Rest der Familie. Das Buchcover fand ich sehr gut gelungen und es hat eine hohe Aussagekraft. Die Schreibweise empfand ich teilweise etwas unsortiert und an manchen Stellen auch emotionslos. Seltsame Begriffe wurden genutzt, die mich etwas verwirrt haben und so den Lesefluss behinderten. Interessant fand ich die Landkarte mit den Orten von Arthurs Aufenthalten von Ost nach West und umgekehrt. Auch der Stammbaum war sehr hilfreich und wurde sehr gut gestaltet.

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An des Haffes anderm Strand

von Annette Hildebrandt

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