Wie ist Aristoteles Mesoteslehre aufgebaut und wie überzeugend ist sie? Möglichkeiten und Probleme der Tugend als Mitte
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
18.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
14 (Printausgabe)
Dateigröße
947 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346908278
Studienarbeit aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Philosophie - Philosophie der Antike, Note: 2,0, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Philosophisches Seminar), Veranstaltung: Aristoteles: Nikomachische Ethik, Sprache: Deutsch, Abstract: Das Hauptziel dieser Hausarbeit ist, die Frage "Wie ist Aristoteles Mesoteslehre aufgebaut und wie überzeugend ist sie?" zu beantworten.
Die von Aristoteles verfasste "Nikomachische Ethik" ist ein Werk, welches den/die Leser*in dazu anleiten soll, ein gutes Leben zu führen. Unser Handeln und Vorhaben orientiert sich stets an Zielen, wobei diese in ihrer Rangordnung unterschiedlich sind. An der Spitze dieser Ordnung steht das Glück, auch bekannt als "eudaimonia". Auf dieser Grundlage kommt Aristoteles zum Ende des ersten Buches der Nikomachischen Ethik zu folgendem Ergebnis: Man kann über das Glück sagen, dass es durch
"Tätigkeiten im Sinne der Gutheit" zu erreichen ist. Die Gutheit sei für ihn mit der Tugend (aret¿) gleichzusetzen. Unsere Tugenden erhalten wir erst durch das tugendhafte Handeln. Jede Tugend besitzt allerdings eine Form des Übermasses und des Mangels, sie stellen extreme Formen der Tugenden dar. Beide Fälle wirken sich jedoch negativ auf den Charakter aus. Zum Beispiel wird eine Person mit einem Übermass an Mut tollkühn, mit einem Mangel an Mut feige. Deshalb soll der Mensch aus sich selbst heraus an die richtige Mitte zwischen den Extremen gelangen um tugendhaft zu handeln. Was diese Mitte ist und wie man sie erreicht, stellt Aristoteles mit der Mesoteslehre in seiner Nikomachischen Ethik dar.
Die von Aristoteles verfasste "Nikomachische Ethik" ist ein Werk, welches den/die Leser*in dazu anleiten soll, ein gutes Leben zu führen. Unser Handeln und Vorhaben orientiert sich stets an Zielen, wobei diese in ihrer Rangordnung unterschiedlich sind. An der Spitze dieser Ordnung steht das Glück, auch bekannt als "eudaimonia". Auf dieser Grundlage kommt Aristoteles zum Ende des ersten Buches der Nikomachischen Ethik zu folgendem Ergebnis: Man kann über das Glück sagen, dass es durch
"Tätigkeiten im Sinne der Gutheit" zu erreichen ist. Die Gutheit sei für ihn mit der Tugend (aret¿) gleichzusetzen. Unsere Tugenden erhalten wir erst durch das tugendhafte Handeln. Jede Tugend besitzt allerdings eine Form des Übermasses und des Mangels, sie stellen extreme Formen der Tugenden dar. Beide Fälle wirken sich jedoch negativ auf den Charakter aus. Zum Beispiel wird eine Person mit einem Übermass an Mut tollkühn, mit einem Mangel an Mut feige. Deshalb soll der Mensch aus sich selbst heraus an die richtige Mitte zwischen den Extremen gelangen um tugendhaft zu handeln. Was diese Mitte ist und wie man sie erreicht, stellt Aristoteles mit der Mesoteslehre in seiner Nikomachischen Ethik dar.
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