No Name
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.07.2023
Verlag
CopycatSeitenzahl
(Printausgabe)
Dateigröße
850 KB
Sprache
Englisch
EAN
9788028309121
In "No Name," Wilkie Collins deftly interweaves a gripping narrative of identity, societal norms, and revenge, exploring the complexities of human relationships in Victorian England. The novel follows the tumultuous journey of Magdalen Vanstone, a young woman rendered a social outcast after her parents' secret marriage invalidates her claim to an inheritance. Collins employs a rich, melodramatic literary style characterized by intricate plot twists, robust character development, and a critique of contemporary social conventions. Through his use of vibrant dialogue and suspenseful pacing, the novel captures the essence of the sensation novel genre, skillfully blending Gothic elements with realism to amplify the moral dilemmas faced by his characters. Wilkie Collins, a contemporary of Charles Dickens and a pioneer of the mystery genre, drew inspiration from his own experiences with social injustice and his fascination with the complexities of human deception. His personal life, marked by unconventional relationships and a keen awareness of gender roles, significantly influenced his portrayal of Magdalen and her struggle against societal constraints. Collins's perspective as a male writer exploring feminist themes further enriches the narrative's commentary on identity and autonomy in a repressive era. "No Name" is a compelling exploration of resilience and the quest for identity, making it a must-read for enthusiasts of Victorian literature and thrillers alike. Collins's masterful storytelling and nuanced examination of the human condition invite readers to reflect on the constructs of name, identity, and the pursuit of justice, ensuring its relevance across time.
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Bewertung am 16.04.2021
Bewertungsnummer: 597747
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Ursprung der im Roman beschriebenen Handlung ist ein lange zurückliegender Streit zwischen zwei Brüdern, von denen der eine enterbt wurde und sein Anteil an den anderen überging.
Jahre später sehen sich die Kinder der beiden Kontrahenten dem Konflikt ausgesetzt. Norah und Magdalen, die Töchter des damals begünstigten Bruders, verlieren auf tragische Weise beide Eltern und erfahren in diesem Zusammenhang, dass sie unehelich geboren sind und demnach kein Anrecht auf das väterliche Erbe haben. Das ihnen ursprünglich zugedachte Geld geht deshalb an den damals benachteiligten Bruder, der es seinem Sohn Noel vermacht.
Dies lässt in Magdalen den Entschluss reifen, sich um jeden Preis und mit allen Mitteln den ihr und ihrer Schwester zustehenden Anteil von Noel zurück zu holen.
Der Höhepunkt des Buches besteht demnach auch in einem äußerst atemberaubenden Kampf um die Interessenverfolgung beider Parteien, Mit großer Neugierde wartet der Leser, was sich die beiden Kontrahenten Neues einfallen lassen, um einem raffinierten Schachzug des Gegners entgegen zu wirken.
Erhöht wird die Spannung dadurch, dass der Leser sich im Grunde nur schwer entscheiden kann, auf wessen Seite er steht und allen Beteiligten bei den entsprechenden Planungen die Daumen zum Gelingen drückt.
Die Sympathien liegen eher bei Magdalen, die als ursprünglich einmal lebenslustiges junges Mädchen plötzlich vor einem Scherbenhaufen steht. Neben dem Schock, den der Tod der Eltern auslöst, muss sie gegen ein ungerechtes Gesetz ankämpfen, das ihr ihr Erbteil vorenthält, obwohl keinerlei Zweifel daran besteht, dass sie und Norah die leiblichen und einzigen Kinder der Verstorbenen sind und diese nur durch ihren plötzlichen Tod daran gehindert wurden, im Nachhinein ein gültiges Testament abzufassen.
Doch selbst wenn Noel ein Geizkragen und eine jämmerliche Gestalt ist, kann man seinen Standpunkt ebenfalls nachvollziehen. Sowohl er als auch sein Vater haben es immer als ausgleichende Gerechtigkeit empfunden, dass das damals entgangene Erbteil doch noch in den Besitz der Familie gelangt ist. Hinzu kommt, dass Noel die Familie seiner Cousine (und Kontrahentin) nie kennen gelernt hat. Aus seiner Sicht bestehen demnach keinerlei Gründe, den ihm rechtmäßig zugekommenen Nachlass seines Vaters mit zwei ihm völlig fremden Frauen zu teilen.
Welchen Standpunkt man auch immer einnimmt, das Buch ist es in jedem Fall wert, gelesen zu werden! Zusätzlich zur spannenden Handlung sorgt auch das gepflegte und kultivierte Englisch für einen besonderen Lesegenuss.