Die Münzprägung Octavians als Machtlegitimation
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
24.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
10 (Printausgabe)
Dateigröße
507 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346911407
Essay aus dem Jahr 2023 im Fachbereich Weltgeschichte - Frühgeschichte, Antike, Note: 1,3, Otto-Friedrich-Universität Bamberg, Sprache: Deutsch, Abstract: Dieses Essay soll die Frage beantworten, inwiefern Octavian seinen Machtanspruch durch die Motive seiner Münzprägung legitimiert und dabei speziell deren Vielfältigkeit aufzeigen. Das Augenmerk liegt hierbei auf der Zeit vor dem Prinzipat.
Die Ermordung des Gaius Julius Caesar an den Iden des März 44 v. Chr. wird bis heute als eines der bedeutendsten historischen Ereignisse angesehen. Doch aus gegenwärtiger Sicht ist eindeutig festzustellen, dass die Intention der Caesarmörder, eine römische Diktatur zu verhindern, nicht nachhaltig wirkte. Dies ist nicht zuletzt einem Mann zuzuschreiben, der nach der Ernennung zum Haupterben Caesars die Politik in Rom massgeblich gestaltete. Gaius Octavius, so sein Geburtsname, wurde als Caesars Grossneffe mit dreiviertel des Vermögens bedacht. Ausserdem wurde er postum von Caesar als sein Sohn adoptiert, was zur Folge hatte, dass er in dessen Familie aufgenommen wurde und seinen Namen annehmen konnte. So geschah es, dass Gaius Octavius den Namen seines Grossonkels vollständig annahm und sich von diesem Zeitpunkt an selbst nur Gaius Julius Caesar nannte. Den Hinweis auf seine Abstammung, der der römischen Tradition entsprechend mit dem Beinamen Octavianus gegeben werden sollte, liess er bewusst aussen vor, um die politische Autorität seines getöteten Grossonkels voll zu beanspruchen. Dennoch ist der Name Octavian in antiken Quellen sowie der modernen Literatur die geläufige Bezeichnung für Gaius Octavius in der Zeit nach Caesars Tod bis zu seiner Alleinherrschaft und wird auch hier für diese Zeitspanne verwendet.
Die Ermordung des Gaius Julius Caesar an den Iden des März 44 v. Chr. wird bis heute als eines der bedeutendsten historischen Ereignisse angesehen. Doch aus gegenwärtiger Sicht ist eindeutig festzustellen, dass die Intention der Caesarmörder, eine römische Diktatur zu verhindern, nicht nachhaltig wirkte. Dies ist nicht zuletzt einem Mann zuzuschreiben, der nach der Ernennung zum Haupterben Caesars die Politik in Rom massgeblich gestaltete. Gaius Octavius, so sein Geburtsname, wurde als Caesars Grossneffe mit dreiviertel des Vermögens bedacht. Ausserdem wurde er postum von Caesar als sein Sohn adoptiert, was zur Folge hatte, dass er in dessen Familie aufgenommen wurde und seinen Namen annehmen konnte. So geschah es, dass Gaius Octavius den Namen seines Grossonkels vollständig annahm und sich von diesem Zeitpunkt an selbst nur Gaius Julius Caesar nannte. Den Hinweis auf seine Abstammung, der der römischen Tradition entsprechend mit dem Beinamen Octavianus gegeben werden sollte, liess er bewusst aussen vor, um die politische Autorität seines getöteten Grossonkels voll zu beanspruchen. Dennoch ist der Name Octavian in antiken Quellen sowie der modernen Literatur die geläufige Bezeichnung für Gaius Octavius in der Zeit nach Caesars Tod bis zu seiner Alleinherrschaft und wird auch hier für diese Zeitspanne verwendet.
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