Arbeitslosigkeit als Faktor sozialer Ausgrenzung. Eine ökonomische Betrachtung gesellschaftlicher Faktoren des Ausschlusses
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
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Nein
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Nein
Erscheinungsdatum
28.07.2023
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
905 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783346914279
Studienarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Soziologie - Arbeit, Ausbildung, Organisation, Note: 1, Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (FBI), Veranstaltung: Soziologie, Sprache: Deutsch, Abstract: Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Thematik Arbeitslosigkeit als Faktor sozialer Ausgrenzung und stellt dazuführende Faktoren sowie Folgen und die sich daraus ergebene Problematik für den Einzelnen vor.
Der Verlust der Erwerbsarbeit bedeutet für ein Individuum der gegenwärtigen Generation nicht nur Verlust des Broterwerbs, sondern auch Verlust der gesellschaftlichen und persönlichen Identität. So signalisiert die Vollbeschäftigung heutzutage soziale Zugehörigkeit, nicht nur als Frage des Status, sondern auch als Indikator, in welche Klasse der Gesellschaft der Mensch zugeordnet wird. So lässt sich, grob gesehen, die Gesellschaft, unter Betrachtung der Beschäftigung als Kriterium, in zwei Lager spalten: das Lager der Beschäftigten und das der Unbeschäftigten. Das Augenmerk liegt hier auf der Gruppe der Unbeschäftigten, die in heutigen Zeiten als "Überfluss" angesehen wird und somit einer starken sozialen Ausgrenzung ausgeliefert ist. War bisher die Wegwerfgesellschaft der Dinge als Zeichen des materiellen Überschusses der Massenproduktion vorherrschend, so scheint derzeit die Entwicklung zur Wegwerfgesellschaft der Menschen zu gehen.
Dieses Phänomen des menschlichen Überflusses in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit ist oftmals Brennpunkt kontroverser Globalisierungsdiskussionen. Besondere Brisanz bringt folgende Fragestellung auf: Erfolgt die soziale Bewertung oder die Bestimmung der persönlichen Identität eines Menschen heutzutage vorrangig anhand seines beruflichen Tätigseins?
Der Verlust der Erwerbsarbeit bedeutet für ein Individuum der gegenwärtigen Generation nicht nur Verlust des Broterwerbs, sondern auch Verlust der gesellschaftlichen und persönlichen Identität. So signalisiert die Vollbeschäftigung heutzutage soziale Zugehörigkeit, nicht nur als Frage des Status, sondern auch als Indikator, in welche Klasse der Gesellschaft der Mensch zugeordnet wird. So lässt sich, grob gesehen, die Gesellschaft, unter Betrachtung der Beschäftigung als Kriterium, in zwei Lager spalten: das Lager der Beschäftigten und das der Unbeschäftigten. Das Augenmerk liegt hier auf der Gruppe der Unbeschäftigten, die in heutigen Zeiten als "Überfluss" angesehen wird und somit einer starken sozialen Ausgrenzung ausgeliefert ist. War bisher die Wegwerfgesellschaft der Dinge als Zeichen des materiellen Überschusses der Massenproduktion vorherrschend, so scheint derzeit die Entwicklung zur Wegwerfgesellschaft der Menschen zu gehen.
Dieses Phänomen des menschlichen Überflusses in Zeiten der Massenarbeitslosigkeit ist oftmals Brennpunkt kontroverser Globalisierungsdiskussionen. Besondere Brisanz bringt folgende Fragestellung auf: Erfolgt die soziale Bewertung oder die Bestimmung der persönlichen Identität eines Menschen heutzutage vorrangig anhand seines beruflichen Tätigseins?
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