Gargoyles über London: Fantasy Roman
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
03.09.2023
Verlag
Uksak E-BooksSeitenzahl
(Printausgabe)
Dateigröße
885 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783738984033
London - fünf Monate vor dem 300jährigen Thronjubiläum seiner Majestät Henry IX., dem allmächtigen Magierkönig von Grossbritannien und Irland, Regenten des Empire, Befehlshaber der Luftschiff-Navy und Kaiser von Indien...
Dichter Nebel stieg von der Themse empor und drängte sich durch die engen Gassen. Wie graue, gestaltlose Ungeheuer wirkten diese Schwaden, wenn sie sich teilten und die Häuser umfassten wie die Tentakel eines krakenhaften Monstrums.
Der Mond war nur ein verwaschener, fahler Fleck und der Himmel so bewölkt, dass man nicht einen einzigen Stern sehen konnte. Und doch war der Himmel voller Lichter. Es waren die Lichter abertausender Luftschiffe, die London Tag und Nacht umschwirrten. Menschen und Waren aus allen Ländern des Empire und darüber hinaus gelangten mit ihnen nach London.
Irgendwo auf einer der zahllosen Türme der Stadt breitete ein katzengrosser, steingrauer Gargoyle seine Flügel aus und liess sich in die Tiefe gleiten. Das mit mehreren Reihen spitzer Zähne bewehrte drachenähnliche Maul öffnete sich. Ein zischender Laut drang daraus hervor, dann etwas, das wie ein hungriges Knurren klang. Die Augen des kleinen Monstrums leuchteten rot und waren aufmerksam auf die engen Gassen unter ihm gerichtet. Der Nebel, der sich in den Strassen immer mehr breit machte, schränkte seine Sicht nicht ein, denn es war die Magie eines sehr dunklen Zaubers, die dieses Wesen beseelte und ihm seine Kraft ab. Ein Blick, der alles zu durchdringen vermochte und vor dem nichts verborgen bleiben konnte, gehörte auch dazu.
Plötzlich stürzte das Wesen in die Tiefe. Zielgerichtet stiess es herab, auf einen Mann in Frack und Zylinder zu, der die Strasse entlangging. Der Mann im Zylinder riss die Augen auf und stiess gerade noch einen gellenden Schrei aus, bevor der Gargoyle sich auf ihn stürzte.
Dichter Nebel stieg von der Themse empor und drängte sich durch die engen Gassen. Wie graue, gestaltlose Ungeheuer wirkten diese Schwaden, wenn sie sich teilten und die Häuser umfassten wie die Tentakel eines krakenhaften Monstrums.
Der Mond war nur ein verwaschener, fahler Fleck und der Himmel so bewölkt, dass man nicht einen einzigen Stern sehen konnte. Und doch war der Himmel voller Lichter. Es waren die Lichter abertausender Luftschiffe, die London Tag und Nacht umschwirrten. Menschen und Waren aus allen Ländern des Empire und darüber hinaus gelangten mit ihnen nach London.
Irgendwo auf einer der zahllosen Türme der Stadt breitete ein katzengrosser, steingrauer Gargoyle seine Flügel aus und liess sich in die Tiefe gleiten. Das mit mehreren Reihen spitzer Zähne bewehrte drachenähnliche Maul öffnete sich. Ein zischender Laut drang daraus hervor, dann etwas, das wie ein hungriges Knurren klang. Die Augen des kleinen Monstrums leuchteten rot und waren aufmerksam auf die engen Gassen unter ihm gerichtet. Der Nebel, der sich in den Strassen immer mehr breit machte, schränkte seine Sicht nicht ein, denn es war die Magie eines sehr dunklen Zaubers, die dieses Wesen beseelte und ihm seine Kraft ab. Ein Blick, der alles zu durchdringen vermochte und vor dem nichts verborgen bleiben konnte, gehörte auch dazu.
Plötzlich stürzte das Wesen in die Tiefe. Zielgerichtet stiess es herab, auf einen Mann in Frack und Zylinder zu, der die Strasse entlangging. Der Mann im Zylinder riss die Augen auf und stiess gerade noch einen gellenden Schrei aus, bevor der Gargoyle sich auf ihn stürzte.
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