Band 6537
Und plötzlich ist die Welt eine andere Sternstunden der Menschheit
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Ja
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
12.10.2023
Herausgeber
Tanja StelzerVerlag
C.H.Beck DigitalSeitenzahl
240 (Printausgabe)
Dateigröße
10638 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783406807381
Klimakrise, Pandemie, Krieg - düster klingt die Melodie unserer Zeit. Doch es gab und gibt sie, die Sternstunden, die den Glauben an die Menschheit wachhalten, so selbstzerstörerisch, fehlerbehaftet und unzulänglich sie auch sein mag.
«Sternstunden der Menschheit» - so nannte Stefan Zweig 1927 seine Sammlung historischer Miniaturen. Ein knappes Jahrhundert später hat die Wochenzeitung DIE ZEIT neue Sternstunden publiziert, aus denen dieses Buch hervorgegangen ist. Es sind andere als bei Zweig. Sie spiegeln unseren veränderten Blick auf die Welt. Doch auch sie bieten vor allem ein Lesevergnügen, denn grosse Geschichte besteht eben zuallererst aus grossen Geschichten.
«Sternstunden der Menschheit» - in diesem Band verdanken sie LSD-Partys schmeissenden Hippies ebenso wie dem Sozialdemokraten Otto Wels mit seiner grossen Rede gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz. Mal ist es das grosse Abenteuer wie bei Thor Heyerdahl auf seinem Floss im Pazifik, mal der wissenschaftliche Fortschritt, wie bei Rosalind Franklin, die die DNA-Struktur entschlüsselte und von drei Männern um den Lohn ihrer Arbeit betrogen wurde. Mal ist es ein grosser Erfolg wie die Verabschiedung der Menschenrechtsdeklaration 1948, mal eine verlorene Sternstunde wie im Fall des ermordeten afrikanischen Hoffnungsträgers Patrice Lumumba. Immer aber wird man emotional berührt, wie bei der Geschichte des amerikanischen Piloten, der während des Massakers von My Lai Vietnamesen vor seinen eigenen Kameraden rettet - ein Funken der Menschlichkeit selbst in der schlimmsten Barbarei. Es sind die aussergewöhnlichen Momente, in denen Menschen zeigen, was sie auch sein können, und die Hoffnung machen auf eine Zukunft, die noch vor uns liegt.
«Sternstunden der Menschheit» - so nannte Stefan Zweig 1927 seine Sammlung historischer Miniaturen. Ein knappes Jahrhundert später hat die Wochenzeitung DIE ZEIT neue Sternstunden publiziert, aus denen dieses Buch hervorgegangen ist. Es sind andere als bei Zweig. Sie spiegeln unseren veränderten Blick auf die Welt. Doch auch sie bieten vor allem ein Lesevergnügen, denn grosse Geschichte besteht eben zuallererst aus grossen Geschichten.
«Sternstunden der Menschheit» - in diesem Band verdanken sie LSD-Partys schmeissenden Hippies ebenso wie dem Sozialdemokraten Otto Wels mit seiner grossen Rede gegen Hitlers Ermächtigungsgesetz. Mal ist es das grosse Abenteuer wie bei Thor Heyerdahl auf seinem Floss im Pazifik, mal der wissenschaftliche Fortschritt, wie bei Rosalind Franklin, die die DNA-Struktur entschlüsselte und von drei Männern um den Lohn ihrer Arbeit betrogen wurde. Mal ist es ein grosser Erfolg wie die Verabschiedung der Menschenrechtsdeklaration 1948, mal eine verlorene Sternstunde wie im Fall des ermordeten afrikanischen Hoffnungsträgers Patrice Lumumba. Immer aber wird man emotional berührt, wie bei der Geschichte des amerikanischen Piloten, der während des Massakers von My Lai Vietnamesen vor seinen eigenen Kameraden rettet - ein Funken der Menschlichkeit selbst in der schlimmsten Barbarei. Es sind die aussergewöhnlichen Momente, in denen Menschen zeigen, was sie auch sein können, und die Hoffnung machen auf eine Zukunft, die noch vor uns liegt.
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