Das andere Tal

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Beschreibung

Details

Verkaufsrang

4026

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2024

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19/12.8/3 cm

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

4026

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.03.2024

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

464

Maße (L/B/H)

19/12.8/3 cm

Gewicht

408 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Other Valley

Übersetzt von

Anke Caroline Burger

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07282-2

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4.3

157 Bewertungen

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Interessant

Bewertung am 19.06.2024

Bewertungsnummer: 2226450

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Interessant. Durchaus. Wer würde nicht gerne einmal ein Ereignis aus seiner Vergangenheit ungeschehen machen, mit dem Ziel, dem Leben dann einen entsprechend anderen Verlauf zu geben. Oder auch um Jahre nach vorne schauen können, um eine Idee von der eigenen Zukunft zu bekommen. Scott Alexander Howard verlangt seiner Leserschaft in seinem ersten Roman "Das andere Tal" einiges ab. Beginnend mit der Grundvoraussetzung für die Geschichte: Es existieren identische Täler nebeneinander, mit denselben Bewohnern... mit dem Unterschied, dass das jeweils östlich gelegene Tal in der Zeit 20 Jahre fortgeschritten ist, das jeweils westlich gelegene 20 Jahre hinter der Zeit liegt. Die Leser:innen erfahren aber an keiner Stelle etwas über mögliche Gründe. Die Täler sind streng voneinander abgegrenzt mittels bewachter Zaunanlagen, um Übertritte - die könnten nämlich Veränderungen bewirken - zu verhindern. Aber es gibt Ausnahmen, wenn nämlich jemand einen besonderen Grund hat, ein anliegendes Tal zu besuchen, dann entscheidet eine Kommission über den zu stellenden Antrag (ein wenig kafkaesk). Und die junge Protagonistin Odile hat einen Grund, nämlich den Tod eines Klassenkameraden, in den sie sich verliebt zu haben scheint. Der Autor verwendet viele Seiten dafür, zu erläutern, wie es sich mit den Anträgen, der Beurteilungskommission und der Ausbildung zu einem angesehenen Kommissionsmitlied verhält - deshalb hat der Roman einige Längen, weil wenig passiert. Die Geschichte ist immer dann gut, wenn der Autor nicht erklärt, sondern erzählt. Und damit belohnt das letzte Drittel des Buches. Und dennoch - aus dem Gedankenspiel des Zeitebenenwechsels mit all seinen Konsequenzen hätte man mehr rausholen und auch etwas mehr für den Spannungsbogen tun können.

Interessant

Bewertung am 19.06.2024
Bewertungsnummer: 2226450
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Interessant. Durchaus. Wer würde nicht gerne einmal ein Ereignis aus seiner Vergangenheit ungeschehen machen, mit dem Ziel, dem Leben dann einen entsprechend anderen Verlauf zu geben. Oder auch um Jahre nach vorne schauen können, um eine Idee von der eigenen Zukunft zu bekommen. Scott Alexander Howard verlangt seiner Leserschaft in seinem ersten Roman "Das andere Tal" einiges ab. Beginnend mit der Grundvoraussetzung für die Geschichte: Es existieren identische Täler nebeneinander, mit denselben Bewohnern... mit dem Unterschied, dass das jeweils östlich gelegene Tal in der Zeit 20 Jahre fortgeschritten ist, das jeweils westlich gelegene 20 Jahre hinter der Zeit liegt. Die Leser:innen erfahren aber an keiner Stelle etwas über mögliche Gründe. Die Täler sind streng voneinander abgegrenzt mittels bewachter Zaunanlagen, um Übertritte - die könnten nämlich Veränderungen bewirken - zu verhindern. Aber es gibt Ausnahmen, wenn nämlich jemand einen besonderen Grund hat, ein anliegendes Tal zu besuchen, dann entscheidet eine Kommission über den zu stellenden Antrag (ein wenig kafkaesk). Und die junge Protagonistin Odile hat einen Grund, nämlich den Tod eines Klassenkameraden, in den sie sich verliebt zu haben scheint. Der Autor verwendet viele Seiten dafür, zu erläutern, wie es sich mit den Anträgen, der Beurteilungskommission und der Ausbildung zu einem angesehenen Kommissionsmitlied verhält - deshalb hat der Roman einige Längen, weil wenig passiert. Die Geschichte ist immer dann gut, wenn der Autor nicht erklärt, sondern erzählt. Und damit belohnt das letzte Drittel des Buches. Und dennoch - aus dem Gedankenspiel des Zeitebenenwechsels mit all seinen Konsequenzen hätte man mehr rausholen und auch etwas mehr für den Spannungsbogen tun können.

Was wäre wenn…

Bewertung aus Leipzig am 19.06.2024

Bewertungsnummer: 2226239

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was wäre wenn… Scott Alexander Howard entführt die Leser in "Das andere Tal" in eine mysteriöse und fesselnde Welt, die sowohl durch ihre atmosphärische Dichte als auch durch ihre tiefgründige Erzählweise besticht. Geht man nach Osten oder Westen, stößt man auf die gleichen Häuser, Hügel, Straßen – doch alles ist zwanzig Jahre zeitversetzt. Doch nur bei einem Trauerfall darf dieser Weg gegangen werden. Irgendwann erkennt Odile die Eltern ihres Freundes Edme. Da sie die ältere Version sind, gelangt sie in einen Konflikt. Ich fand das Buch und den Ansatz dahinter sehr spannend. Was ist, wenn unser Wissen die Zukunft oder die Vergangenheit beeinflussen kann? Und was passiert mit mir, wenn die Vergangenheit beeinflusst wurde? Solche Fragen hat sich vermutlich jeder von uns schon einmal gestellt. In dieser Form, der beieinander liegenden Dörfer, fand ich es interessant. Eine Zeitlinie, die zusammenhängt - nur eben greifbar als Gemeinschaft. Howard gelingt es mit seinem Schreibstil sehr gut, eine düstere und zugleich faszinierende Atmosphäre zu erschaffen. Die Beschreibungen sind glaubwürdig und auch wenn natürlich viel der Fantasie entspringen muss, konnte ich mich in das Dorfleben einfühlen. Sprachlich besticht "Das andere Tal" durch einen poetischen und zugleich präzisen Stil. Howard versteht es, die Stimmung der Szenen durch seine Wortwahl zu unterstreichen. Es wurde ein kurzweiliges Werk geschaffen, das mich definitiv zum Nachdenken anregt.

Was wäre wenn…

Bewertung aus Leipzig am 19.06.2024
Bewertungsnummer: 2226239
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Was wäre wenn… Scott Alexander Howard entführt die Leser in "Das andere Tal" in eine mysteriöse und fesselnde Welt, die sowohl durch ihre atmosphärische Dichte als auch durch ihre tiefgründige Erzählweise besticht. Geht man nach Osten oder Westen, stößt man auf die gleichen Häuser, Hügel, Straßen – doch alles ist zwanzig Jahre zeitversetzt. Doch nur bei einem Trauerfall darf dieser Weg gegangen werden. Irgendwann erkennt Odile die Eltern ihres Freundes Edme. Da sie die ältere Version sind, gelangt sie in einen Konflikt. Ich fand das Buch und den Ansatz dahinter sehr spannend. Was ist, wenn unser Wissen die Zukunft oder die Vergangenheit beeinflussen kann? Und was passiert mit mir, wenn die Vergangenheit beeinflusst wurde? Solche Fragen hat sich vermutlich jeder von uns schon einmal gestellt. In dieser Form, der beieinander liegenden Dörfer, fand ich es interessant. Eine Zeitlinie, die zusammenhängt - nur eben greifbar als Gemeinschaft. Howard gelingt es mit seinem Schreibstil sehr gut, eine düstere und zugleich faszinierende Atmosphäre zu erschaffen. Die Beschreibungen sind glaubwürdig und auch wenn natürlich viel der Fantasie entspringen muss, konnte ich mich in das Dorfleben einfühlen. Sprachlich besticht "Das andere Tal" durch einen poetischen und zugleich präzisen Stil. Howard versteht es, die Stimmung der Szenen durch seine Wortwahl zu unterstreichen. Es wurde ein kurzweiliges Werk geschaffen, das mich definitiv zum Nachdenken anregt.

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Das andere Tal

von Scott Alexander Howard

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