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Die Witwe der Brüder van Gogh

Roman

Paris im Jahr 1890: Johanna van Gogh Bonger ist mit Vincent van Goghs jüngerem Bruder Theo verheiratet, der Vincent finanziell aushält, damit dieser sich ganz seiner Kunst widmen kann. Als der Maler sich das Leben nimmt, stirbt kurz darauf auch Theo, erfüllt von tiefer Trauer. Johanna widmet sich fortan van Goghs umfangreichem Œuvre und erkennt die Bedeutung seiner Werke. Ihr Leben verändert sich von Grund auf, als sie sich in van Goghs Briefwechsel mit seinem Bruder vertieft und dessen Kunst zum Erfolg verhilft.
Portrait
Camilo Sánchez, geboren 1958 in Mar del Plata, Argentinien, studierte Journalismus und Geisteswissenschaften. Als Journalist und Herausgeber ist er für verschiedene Zeitungen und Magazine tätig. Er hat bereits mehrere Gedichtbände veröffentlicht, Die Witwe der Brüder van Gogh ist sein Debütroman.
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 06.11.2015
Sprache Deutsch
EAN 9783293308589
Verlag Unionsverlag
Dateigröße 10002 KB
Übersetzer Peter Kultzen
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
5 Bewertungen
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von einer Kundin/einem Kunden am 25.04.2018
Bewertet: anderes Format

Ein sehr gutes Buch über das künstlerische Werk Vincent van Goghs. Aber vor allem auch ein tolles Portrait über seine Schwägerin, eine starke Frau, die ihren Weg geht.

von einer Kundin/einem Kunden am 04.07.2017
Bewertet: anderes Format

Großartig erzählt, zeigt sich dem Leser eine Perspektive auf die Kunst van Goghs, die den Meisten ohne dieses Buch nicht bekannt ist! Nicht nur für Kunst-Fans interessant.

Sorgfältige Darstellung
von Michael Lehmann-Pape am 16.12.2014
Bewertet: Buch (gebunden)

Nein, Johanna van Gogh-Bonger war nicht mit beiden van Gogh Brüdern je verheiratet, ihren Schwager Vincent hat sie auch nur drei, viermal persönlich kennengelernt. Den Schwager als Maler allerdings kannte sie umfassend und gut, denn Theo, ihr Ehemann, war der regelmäßige, fast einzige Unterstützer seines Bruders. Zumindest, was die regelmäßigen... Nein, Johanna van Gogh-Bonger war nicht mit beiden van Gogh Brüdern je verheiratet, ihren Schwager Vincent hat sie auch nur drei, viermal persönlich kennengelernt. Den Schwager als Maler allerdings kannte sie umfassend und gut, denn Theo, ihr Ehemann, war der regelmäßige, fast einzige Unterstützer seines Bruders. Zumindest, was die regelmäßigen Geldüberweisungen anging. Aber auch den festen Glauben an die Kunst seines Bruders. Johanna nun wird allerdings Schritt für Schritt die entscheidende Rolle für den Maler übernehmen. Nach dessen Freitod und nach der tiefen Depression, in die dieser ihren Mann Theo stürzen wird. Und die er nicht überleben wird. In einer Melange aus biographischer Erzählung und Tagebuchaufzeichnungen stellt Sanchez Johanna dem Leser breit und tief vor. Von der jungen Mutter mit all ihren Problemen, was das Kind angeht und was ihren Mann angeht, der noch nicht einmal mehr seine Kleidung wechselt über die luftigen Momente mit ihrem Bruder wird eine verantwortliche, kluge, belastete, aber tatkräftige Person immer deutlicher herausgearbeitet, ohne deren Wirken wohl die mannigfaltigen Bilder Vincent van Goghs der Nachwelt kaum erhalten geblieben wären. Denn mehr als hier und da einiges an Achtung hatten die Bilder bis dato nicht ausgelöst. Der Tod des Malers ist der Öffentlichkeit nur einen einzigen Artikel wert. „Um van Gogh zu begreifen, genügt es nicht, eins seiner Werke zu betrachten, man muss sie alle sehen“, schreibt Maurice Beaubourg. Nirgendwo sonst in der Presse wird der Tod des Malers erwähnt. In all dem Drama um diesen Tod, um den Tod ihres Mannes, um ihre Aufgabe als Mutter in dieser Zeit, fasst Johann Tritt und beginnt, nicht nur sich das Werk van Goghs zu erschließen, sondern dieses auch in die Öffentlichkeit zu bringen. Während sie parallel in den gesammelten Briefen zwischen ihrem Mann und seinem Bruder beide als Menschen tief kennenlernt, das Verhältnis der beiden Brüder zueinander und zu ihrer Familie entdeckt und damit einen weiteren, vertiefenden Zugang zur Person ihres Schwagers und seinem Werk erhält. Ruhig und kenntnisreich führt Sanchez dem Leser diese besondere Frau vor Augen, die in einer Zeit ihren „Mann“ stand, als das für Frauen noch lange nicht üblich war Die mit ihrer Klugheit nicht nur das Werk van Goghs erfasste, sondern auch die wichtigen ersten Schritte für eine öffentliche Aufmerksamkeit auf dieses Werk setzte, die sich um den Verkauf einzelner Werke ebenso kümmerte, wie sie die Entwicklung ihres Sohnes Vincent aufmerksam begleitet und verfolgt hat. Eine sehr angenehme, sprachlich reife und informative Lektüre.