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Das Teenager-Gehirn

Die entscheidenden Jahre unserer Entwicklung

Pubertät ist keine Krankheit – Zeit sie neu zu sehen!

Die Pubertät hat einen schlechten Ruf. Der Blick auf die Ergebnisse der Hirnforschung jedoch zeigt ein differenzierteres Bild. Sarah-Jayne Blakemore ist weltweit eine der führenden Forscherinnen auf diesem Gebiet und erklärt anschaulich, dass das typische Verhalten von Teenagern durch die Veränderungen verursacht wird, die das Gehirn in der Jugend durchmacht. Endlich verstehen wir, warum Teenager sich so merkwürdig verhalten, warum sie Risiken falsch einschätzen und dauernd am Smartphone hängen. Eine entlastende und erhellende Lektüre für alle Eltern und Erzieher, die zur Versachlichung beiträgt. Denn die Jugend ist eine Zeit der Chancen und der Möglichkeiten: Wir sollten sie feiern. Sie erzählt uns Fundamentales darüber, wer wir sind.
Portrait
Blakemore, Sarah-Jayne
Sarah-Jayne Blakemore, geb. 1974, ist Professorin für Kognitive Neurowissenschaften am University College in London. Sie hat über 120 Beiträge in renommierten wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht und mehrere Preise für ihre Forschungen erhalten, u. a. 2013 den Royal Society Rosalind Franklin Award sowie 2015 den Klaus J. Jacobs Research Prize. Sie wurde 2014 auf der 'Young Female Power List' der 'Times' erwähnt und war eine von vier Wissenschaftlerinnen auf der Liste '100 Makers of the 21st Century' der 'Sunday Times'. 2018 wurde sie mit dem Royal Society Insight Investment Science Book Prize auszeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 304
Erscheinungsdatum 24.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-10-397216-0
Verlag S. Fischer Verlag
Maße (L/B/H) 21.6/13.6/2.7 cm
Gewicht 424 g
Originaltitel Inventing Ourselves. The Secret Life of the Adolescent Brain
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Sebastian Vogel
Verkaufsrang 8293
Buch (Paperback)
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Fr. 31.90
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Kundenbewertungen

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Mittelmässig
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 29.01.2019

Ich hätte mir viel mehr erwartet, anstatt Studiendaten zum jugendlichen Gehirn.

„Mein Gehirn ist nicht kaputt“
von Sikal am 26.01.2019

Teenager sind launisch, aggressiv, unzuverlässig, sie sind risikobereit, unvernünftig, antriebslos – dieses stereotype Schubladendenken wird hochgehalten. Die Autorin und Neurowissenschaftlerin Sarah-Jayne Blakemore räumt in diesem Buch mit solchen Mythen auf und gibt Einblick in eine enorme Umbauphase, die das Gehirn in der A... Teenager sind launisch, aggressiv, unzuverlässig, sie sind risikobereit, unvernünftig, antriebslos – dieses stereotype Schubladendenken wird hochgehalten. Die Autorin und Neurowissenschaftlerin Sarah-Jayne Blakemore räumt in diesem Buch mit solchen Mythen auf und gibt Einblick in eine enorme Umbauphase, die das Gehirn in der Adoleszenz zu bewältigen hat: „Aber wie wir mittlerweile wissen, ist das typische Verhalten von Heranwachsenden weder gedankenlos noch destruktiv. Es hat seine Gründe. Risikobereitschaft, übersteigerte Unsicherheit und mehr Zeit in Gesellschaft von Freunden – all das sind Symptome eines wichtigen Stadium der Gehirnentwicklung.“ Mittlerweile weiß man, dass das Gehirn nicht bereits in den ersten Lebensjahren fertig ausgebildet ist, sondern weiß aufgrund neuerer technischer Möglichkeiten und erfolgreicher Langzeitstudien um laufende Umbauphasen (besonders während der Pubertät) bis zum Erwachsenenalter. Die Autorin beschreibt sehr detailliert und für den Laien verständlich wie dieser Umbauprozess vonstattengeht, veranschaulicht durch Fallbeispiele und verdeutlicht durch unzählige Studien. Sie erklärt auch, warum Jugendliche im Beisein von Freunden beispielsweise risikobereiter sind oder wie sich der Gemeinschaftssinn nach der Kindheit bis ins Erwachsenenalter entwickelt. Teilweise schildert Blakewell die Studien sehr ausgiebig, sodass es schon einiges an Motivation braucht, diese so genau zu verfolgen. Viele Grafiken und Diagramme ergänzen und machen so einiges verständlich und aussagekräftig. Außerdem berichtet sie über ein Theaterstück, welches Jugendliche erarbeitet haben und wer es bis dahin noch nicht verstanden hat, wird nun mit der Nase drauf gestoßen: „Mein Gehirn ist nicht kaputt. … Ich werde, wer ich bin.“ Tolle Einblicke in die Welt der Forschung, interessante Ansätze und viel Neues – dies alles wird deutlich dargeboten. Ein wertvolles Buch. Ich würde allen Teenagern wünschen, dass sich deren Eltern nicht damit beschäftigen, in Wutausbrüche zu verfallen oder entnervt die Augen zu verdrehen, sondern mal einen Blick in dieses Buch werfen – vieles wird verständlicher… „… Die Adoleszenz ist eine Lebensphase, in der das Gehirn wichtige Veränderungen durchmacht: Das sollten wir verstehen, fördern – und uns darüber freuen.“