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Das Risiko und sein Preis - Skin in the Game

Skin in the Game

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Warum wir nur denen vertrauen sollten, die etwas zu verlieren haben

Stehen wir für die Risiken ein, die wir verursachen? Zu viele der Menschen, die auf der Welt Macht und Einfluss haben, so Nassim Nicholas Taleb, müssen nicht wirklich den Kopf hinhalten für das, was sie tun und veranlassen. Intellektuelle, Journalisten, Bürokraten, Banker, ihnen vor allem wirft er vor, kein »Skin in the Game« zu haben. Weil sie den Preis nicht bezahlen müssen, wenn sie irren, fällen sie schlechte Entscheidungen. Taleb zeigt anhand vieler Beispiele, wie »Skin in the Game«, ein fundamentales Konzept des Risikomanagements, auf alle Bereiche unseres Lebens übertragen werden kann. Sein neues Buch, so provozierend und bahnbrechend wie »Der Schwarze Schwan«, fordert uns heraus, alles, was wir über Risiko und Verantwortung in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu wissen glauben, neu zu denken.

Portrait
Nassim Nicholas Taleb, geboren im Libanon, Finanzmathematiker, philosophischer Essayist und Forscher in den Bereichen Risiko und Zufall, ist einer der unkonventionellsten Denker der Gegenwart. Er lehrt an der New York University als Distinguished Professor of Risk Engineering. Seine Sachbücher, darunter die Welterfolge „Der Schwarze Schwan“ und „Antifragilität“, wurden in 33 Sprachen übersetzt.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 27.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-328-60026-8
Verlag Penguin Verlag
Maße (L/B/H) 23.1/16.2/3.8 cm
Gewicht 735 g
Originaltitel Skin in the Game
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Übersetzer Susanne Held
Verkaufsrang 14227
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Die Gefahr der Selbstüberschätzung, einst und heute
von einer Kundin/einem Kunden am 28.11.2018

Nach dem überwältigenden Erfolg seiner ersten Bücher, wie etwa „Der schwarze Schwan“ oder auch der sehr gute Titel „Antifragilität“, hat der aus dem Libanon stammende Autor Nassim Nicholas Taleb nun einen neuen dicken Wälzer zum Thema Entscheidungsfindung und die daraus erfolgenden Auswirkungen geschrieben. Gleich vorweg: die er... Nach dem überwältigenden Erfolg seiner ersten Bücher, wie etwa „Der schwarze Schwan“ oder auch der sehr gute Titel „Antifragilität“, hat der aus dem Libanon stammende Autor Nassim Nicholas Taleb nun einen neuen dicken Wälzer zum Thema Entscheidungsfindung und die daraus erfolgenden Auswirkungen geschrieben. Gleich vorweg: die ersten beiden Bücher von ihm haben mir in ihrer Grundthese sehr gut gefallen, da sie jedoch dann doch beide mit über 400 Seiten etwas lang waren, habe ich nicht das ganze Buch gelesen. Auch bei seinem aktuellen Werk „Skin in the game“, habe ich mir dann knapp die Hälfte gespart. Zum Inhalt selber. Die Parabel „Skin in the game“, was hier im Untertitel auf Deutsch heißen soll „Das Risiko und sein Preis“ ist leider nicht ganz gut gewählt. Gemeint mit dem englischen Originaltitel ist nämlich die Gefahr der Selbstüberschätzung. Dafür gibt es natürlich im Deutschen kein dazu passendes Gegenstück, dennoch denke ich, daß man sich da was Besseres hätte überlegen können. Im Buch selber werden, meist mit historischem Hintergrund, belastete Beispiele dafür gebracht, wann und wo Selbstüberschätzung in einer Führungsposition zum Misserfolg geführt hat. Beispiele gibt es dafür eine ganze Menge. Da Herr Taleb in Frankreich gelebt hat und dort auch noch einen Lehrstuhl an einer großen Uni in Paris innehat, ist es nicht verwunderlich, daß die meisten Beispiele auch aus diesem Land kommen. Viele große Heerführer der Geschichte, so schreib Herr Taleb, haben sich selber gerne aus der Schusslinie gehalten. Immer wenn es zu einem nicht zu vermeidenden militärischen Konflikt zwischen zwei Parteien (von denen meistens eine aus Frankreich kam) gekommen ist, so hat der eigentliche Heerführer sich tunlichst im Hintergrund gehalten. Ein von ihm oft als Paradebeispiel angeführte geschichtliche Persönlichkeit ist Napoleon Bonaparte. Napoleon hat, wie jeder gut informierte Leser weiß, gegen fast jede Nation Europas mal Krieg geführt. Ganze männliche Familienmitglieder wurden ausgelöscht, während Napoleon sich immer schön in Deckung begeben hat. Wurde eine Schlacht verloren, so ist zumindest der „Chef“ immer mit heiler Haut davongekommen. Umgelegt auf das heutige Business, so Herr Taleb, würde das bedeuten, immer zuerst die Untergebenen zu opfern, selber aber nur die Befehle dazu geben. Sollte eine wirtschaftliche Idee fehlschlagen so ist man vielleicht zumindest noch in der Lage das „sinkende Schiff“ rechtzeitig zu verlassen. Herr Taleb bezeichnet diese Personen in seinem Werk, welches auf dem Buchcover als bahnbrechend bezeichnet wird, als Menschen denen man aufgrund ihrer Erfahrung Glauben schenken kann. Nur wer etwas zu verlieren hat, weckt Vertrauen in uns. Diese These stimmt. Wenn er sein Buch allerdings mit US-Finanzministern aus den 1980er Jahren untermauert, tue ich mir etwas schwer das alles nachzuvollziehen, da das doch weit vor meiner Zeit gelegen hat. Außerdem baut er oft und gerne die Metapher des „Codex des Hammurabi“ ein. Diese 3800 Jahre alten Gesetzestafeln haben noch heute Bestand. Auch wenn er darüber laut nachdenkt, daß diese Sprache (es handelt sich um einen toten babylonischen Dialekt) keiner in der heutigen Zeit mehr lesen kann. Das würde ich auch sinnbildlich für sein Buch sehen. Gute These, jedoch ist nicht jeder in der Lage dieses doch sehr tiefgehende Buch problemlos zu lesen und seinen Sinn zu ergründen. Ich bin leider auch einer davon.

von einer Kundin/einem Kunden am 31.10.2018
Bewertet: anderes Format

Wenn die Konsequenzen ihres Tuns sie nicht betreffen, gehen Entscheider jedes Risiko ein. So entstehen Kriege und Katastrophen. "Das Prinzip Verantwortung" zu Ende gedacht.

von einer Kundin/einem Kunden am 18.09.2018
Bewertet: anderes Format

Wichtige Entscheidungen können zu Katastrophen führen(z.B. die Finanzkrise 2008, der Syrienkrieg).Taleb sagt, weil die Verantwortlichen den Preis dafür nicht zahlen müssen.