Eine blassblaue Frauenschrift

Franz Werfel

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Beschreibung

Der 50jährige Wiener Ministerialbeamte Leonidas Tachezy blickt 1936 auf eine erfolgreiche Karriere zurück. Seine hohe gesellschaftliche Position im Grossbürgertum basiert sowohl auf seiner Führungsposition im Wiener Unterrichtsministerium, als auch auf der Heirat einer Millionenerbin. Die Karriere fiel Tachezy nicht leicht. Oft musste er sich verleugnen, um weiterzukommen.
Eines Tages erreicht ihn der Brief seiner grossen Jugendliebe Vera, einer Jüdin. Sie bittet ihn um einen Gefallen, für den er das Gewicht seiner gesellschaftlichen Position in die Waagschale werfen soll. Tachezy gerät in schwere innere Konflikte. Einerseits möchte er der Frau weiterhelfen, andererseits seine Karriere nicht gefährden, indem er sich im latent antisemitischen Wien des Jahres 1936 für die Jüdin einsetzt. Er muss sich entscheiden.

Franz Werfel schuf mit seiner Erzählung »Eine blassblaue Frauenschrift« eine pointierte Zeitkritik. Insbesondere die Schilderung der Entscheidungsprozesse innerhalb des Ministeriums besitzen hohen Unterhaltungswert.

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Ja i
Erscheinungsdatum 14.03.2018
Verlag Books on Demand
Seitenzahl 133 (Printausgabe)
Dateigröße 1004 KB
Sprache Deutsch
EAN 9783746077031

Kundenbewertungen

Durchschnitt
2 Bewertungen
Übersicht
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Überraschend frisch!
von einer Kundin/einem Kunden aus Lübeck am 14.08.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Kurz. Knackig. Klassiker. Liest sich echt gut. Altbacken und angestaubt? Von wegen. Das Buch ist dünn, die Geschichte kurz und der Protagonist hat es faustdick hinter den Ohren, was ich wirklich nicht erwartet hätte. Immerhin ließen Cover und Klappentext sowie das Erscheinungsdatum auf etwas anderes schließen. Ich habe es mir ... Kurz. Knackig. Klassiker. Liest sich echt gut. Altbacken und angestaubt? Von wegen. Das Buch ist dünn, die Geschichte kurz und der Protagonist hat es faustdick hinter den Ohren, was ich wirklich nicht erwartet hätte. Immerhin ließen Cover und Klappentext sowie das Erscheinungsdatum auf etwas anderes schließen. Ich habe es mir auch nicht selbst ausgesucht, hätte ich ehrlich gesagt wohl auch nie freiwillig. Umso besser, dass ich es geschenkt bekommen habe und ihm aufgrund der Kürze eine Chance gegeben habe. Ich habe definitiv nicht so eine frische, unverhohlene und offene Schreibweise erwartet, in der auch ab und zu eine gute Prise Humor eingestreut ist. Sonderlich viele verschiedene Personen und Orte lernen wir als Leser im Buch nicht kennen, das braucht es allerdings auch nicht. Die Geschichte zehrt von anderen, und das reichlich. Dann fand ich es eigentlich wieder schade, dass das Buch so kurz und knapp gehalten wurde. War ein angenehmes Buch für zwischendurch, das habe ich auch von anderen gesagt bekommen :) also keine Angst vor alten Büchern ;)

Eine blaßblaue Frauenhandschrift
von einer Kundin/einem Kunden aus Wien am 16.05.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Es ist ein wunderbar feinfühliges Buch Werfels - ich habe es vor vielen Jahren das este Mal gelesen. Da es in gebundener Buchform nicht mehr auffindbar war (bei mir), entschied ich mich für das eBook. Bei dieser Gelegenheit bitte ich um Änderung meiner Kundendatei von Herr auf Frau..... MfG M. Wolf

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