Unterwegs zu den Inseln des Scheins

Kunstbegriff und literarische Form in der Romantik von Novalis bis Nietzsche

Das Abendland. Forschungen zur Geschichte europäischen Geisteslebens Band 19

Michael Neumann

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Beschreibung

Dichtung und Kunstreflexion der Romantik haben die wesentliche "Andersheit" der Kunst entdeckt und damit den Grund für das Kunstverständnis der Moderne gelegt. Im ersten Teil verfolgt diese Arbeit an zwei Beispielen die Entwicklung dieses neuen Kunstbegriffs: Unabhängig voneinander kommen Novalis und Wackenroder zu der Überzeugung, dass die Kunst mit genuin eigenen, durch keine rationale Rede einzuholenden Mitteln die Wirklichkeit und die dieser zugrundeliegende Wahrheit erschliesst.

Der zweite Teil sucht die spezifische Differenz der romantischen Literatur an dem auf, was das Sprachkunstwerk von anderen Gebrauchsformen der Sprache unterscheidet: der Kunstform. Am Beispiel der Erzählperspektive, der Stileinheit und der Rahmenerzählung wird vorgeführt, wie Ludwig Tieck und E.T.A. Hoffmann traditionelle Formen des Erzählens zunächst bewusst zerbrechen, später dann zum Teil in neuer Gestalt restituieren. Was so als Form-Eigenheit romantischen Erzählens hervortritt, wird dann bei Nietzsche zum Gegenstand einer Reflexion, welche die metaphysischen Voraussetzungen der Romantik zu überwinden sucht.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 642
Erscheinungsdatum 1991
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-465-02514-6
Verlag Klostermann, Vittorio
Auflage 1. Auflage

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