Meditation und Erinnerung in der Frühen Neuzeit

Formen der Erinnerung Band 2

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Beschreibung

Meditation ist in vielen Religionen und Kulturen weit mehr als nur sinnende Betrachtung. Sie wird als Übung praktiziert und als Lebensform gelebt, die den Menschen in seiner Ganzheit umfasst und für die Erfahrung einer transzendenten Wirklichkeit freimachen soll: sei es das letzte und eine Sein der kosmischen Realität oder das Leben Jesu Christi.In der christlichen Tradition haben die »geistigen Übungen« ihren Ursprung in der monastischen Lebensform, wurden im Mittelalter vom Klerus übernommen und allmählich in die Welt der Laien vermittelt. Im Spätmittelalter und der Frühen Neuzeit erlangten Meditationsanleitungen und -bücher weite Verbreitung, waren die »Bestseller« der Zeit. Für die Literatur der Frühen Neuzeit schliesslich ist die Meditation von grosser Bedeutung: Sie bringt den »Kopff in das Hertz«, führt durch den Garten und die Hölle, ist einsam und gesellig, schmerzt und erinnert, mahnt, tröstet und erbaut. Die Beiträge widmen sich den vielfältigen Formen der Meditation in theologischen, literatur- und kunstwissenschaftlichen Perspektiven. Sie untersuchen einerseits die Bedeutung von Erinnerungsformen für die Meditation und andererseits die Bedeutung der Meditation für die allmähliche Entwicklung von Individualität.

Dr. Günter Butzer ist Wissenschaftlicher Angestellter am Institut für Neuere deutsche Literatur der Universität Giessen..
Dr. Joachim Prof. für Neuere deutsche Literaturgeschichte und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Justus-Liebig-Universität Giessen..
Prof. Dr. Johann Anselm Steiger lehrt Kirchen- und Dogmengeschichte (Reformation und Neuzeit) am Fachbereich Evangelische Theologie der Universität Hamburg und ist Sprecher des DFG-Graduiertenkollegs 2008 »Interkonfessionalität in der Frühen Neuzeit« der Fakultät für Geisteswissenschaften..
Dr. Udo Sträter ist em. Professor für Neuere Kirchengeschichte an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg..
Dr. phil. Harald Tausch ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 434 »Erinnerungskulturen« der Justus-Liebig-Universität Giessen, Institut für Neuere deutsche Literatur..
Dr. Stephanie Wodianka ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Romanistik der Universität Giessen..
Dr. Gerhard Kurz ist Professor für Neuere deutsche Literaturgeschichte und Allgemeine Literaturwissenschaft an der Universität Giessen.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Erscheinungsdatum 12.09.2000
Herausgeber Gerhard Kurz
Verlag Vandenhoeck + Ruprecht
Seitenzahl 405
Maße (L/B/H) 23.4/15.9/2.7 cm
Gewicht 775 g
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-525-35421-6

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