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Einführung in das Biblische Hebräisch

Ausgehend von der grammatischen und (text-) syntaktischen Interpretation des althebräischen Konsonantentexts des Alten Testaments durch die tiberische Masoreten-Schule des Ben Ascher

Rüdiger Bartelmus

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Schulbuch (Taschenbuch)
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Beschreibung

Wissenschaftliche Hebraistik und Hebräisch als akademisches Unterrichtsfach haben sich in den letzten Jahren zusehends auseinanderentwickelt. Nirgendwo sonst in der Theologie ist die vielbeschworene 'Einheit von Forschung und Lehre' so wenig realisiert wie hier: Nicht nur Studierende, auch Professoren für Altes Testament, die Hebräisch noch nach Altväter-Sitte in einem als Propädeutikum angelegten 'Sprachkurs' erlernt haben, stehen dem linguistisch-philologisch orientierten Seitenzweig der alttestamentlichen Wissenschaft mit seinen komplexen Fragestellungen oftmals ratlos gegenüber. Das vorliegende Buch ist ein Lehrbuch, aber nicht eines, das einmal mehr die in vielen anderen Lehrbüchern dargebotenen Fakten in neuer Anordnung bringt. Es ist vielmehr eine wissenschaftliche Einführung. Das bedeutet: den Lesern werden nicht nur die fertigen Problemlösungen (wie z. B. Konjugationstabellen, Graphiken zur Darstellung des Tempussystems) geboten, sie werden parallel dazu argumentativ in die Problemstellungen der wissenschaftlichen Hebraistik eingeführt. Hebräisch wird nicht als 'Sprache', sondern als die mehrstufige Rekonstruktion einer toten Sprache vorgeführt, wobei der Leser selbst als letztes Glied in den Rekonstruktionsprozess einbezogen wird. Das geschieht nicht zuletzt durch die konsequente Anwendung noetischer Kategorien zur Funktionsbestimmung biblisch-hebräischer sprachlicher Phänomene, anhand derer die Leser die angebotenen Problemlösungen kritisch überprüfen können. Dieses Konzept erlaubte es auch, ein Kapitel über das Biblische Aramäisch anzufügen, was ein Novum auf dem Markt der Hebräisch-Bücher darstellt: Wer die sprachwissenschaftlichen Grundlagen im hebräischen Hauptteil verstanden hat, kann nach dem Studium dieses Kapitels das ganze Alte Testament sprachlich analysieren.

Rüdiger Bartelmus lehrte von 1974 bis 1995 Altes Testament und Biblisch-Orientalische Sprachen an der Evangelisch-Theologischen Fakultät der Universität München. Von 1995 bis 2009 war er – mit gleichem Schwerpunkt – Professor an der Theologischen Fakultät der Universität Kiel.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 288
Erscheinungsdatum 01.01.2009
Sprache Deutsch, Hebräisch
ISBN 978-3-290-10963-9
Verlag Theologischer Verlag Zürich
Maße (L/B/H) 22.8/15.1/2.2 cm
Gewicht 421 g
Auflage 2. durchges. Auflage 2009

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Hebräisch für Könner
von einer Kundin/einem Kunden aus München am 26.03.2011

Aus dem erstaunlich vielfältigen Markt der Lehrbücher des biblischen Hebräisch ragt das sehr konzise Werk von Bartelmus heraus, da es eine nicht ganz unwichtige Lücke schließt. Es schlägt die Brücke zwischen den Lehrbüchern für den Elementarunterricht im Hebräischen und sprachwissenschaftlich ausgerichteten Werken. Für den Anfän... Aus dem erstaunlich vielfältigen Markt der Lehrbücher des biblischen Hebräisch ragt das sehr konzise Werk von Bartelmus heraus, da es eine nicht ganz unwichtige Lücke schließt. Es schlägt die Brücke zwischen den Lehrbüchern für den Elementarunterricht im Hebräischen und sprachwissenschaftlich ausgerichteten Werken. Für den Anfänger und erst recht für den Selbstlerner dürfte das Buch daher zu anspruchsvoll sein. Wer sich aber nach einem abgeschlossenen Hebräischkurs nochmals seiner Kenntnisse vergewissern möchte oder eine weitere Perspektive kennenlernen möchte, ist damit bestens bedient. Besonders hervorzuheben ist der schon recht ausführliche Abschnitt über das Aramäische, der in dieser Form auf dem Lehrbuchmarkt nicht zu finden ist (sofern man nicht sogleich zu einem eigenen Aramäischlehrbuch wie dem von Neef greifen möchte). Eine eigene Erwähnung verdient auch das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis, das auf dem Markt für universitäre Lehrbücher alles andere als selbstverständlich ist.

Lehrbuch mit Aramäisch-Anhang
von Brigitte Ecker BA aus Wien/Österreich am 15.04.2007

Grundlage dieses Hebräisch-Lehrbuches ist ein Skriptum für eine Hebräisch-Vorlesung der Universität München. Es bringt den Stoff in knapper und übersichtlicher Form. Da es als Lehrbuch für den Unterricht konzipiert ist, ist es für das Selbststudium absolut ungeeignet, es sei denn, man verfügt über entsprechende Vorkenntnisse in ... Grundlage dieses Hebräisch-Lehrbuches ist ein Skriptum für eine Hebräisch-Vorlesung der Universität München. Es bringt den Stoff in knapper und übersichtlicher Form. Da es als Lehrbuch für den Unterricht konzipiert ist, ist es für das Selbststudium absolut ungeeignet, es sei denn, man verfügt über entsprechende Vorkenntnisse in einer anderen semitischen Sprache. Hervorzuheben ist die Einführung in das Biblisch-Aramäische im Anhang. Wer den Stoff der Hebräisch-Einführungen von Martin und Neef einigermaßen beherrscht, und sich auch für Aramäisch interessiert, sollte sich mit Hilfe des Anhanges die Grundkenntnisse des Biblisch-Aramäischen aneignen. Der Aramäisch-Unterricht erfolgt dadurch, dass die grammatischen Erscheinungen beider Sprachen miteinander verglichen werden. Ein Buch, das nicht nur für den Hebräischunterricht hervorragend geeignet ist, sondern mit dem man auch eine weitere bedeutende nordwestsemitische Sprache erlernen kann.

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