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Die Prophezeiung des magischen Steins

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„Verlange nicht zu viel auf einmal von dir“, riet Palatin und reichte ihm das seidene Säcklein, in dem er den Stein verschnürt hatte. „Du musst dich mit dem Stein vertraut machen, lernen, ihn zu kontrollieren. Doch wenig wäre gewonnen, wenn du selbst bei dieser Prozedur Schaden nimmst. Wenn unsere bösen Ahnungen zutreffen, werden wir deine Hilfe bitter nötig haben.“ Dafydd senkte den Blick. Den Stein kontrollieren? Es war eine irrwitzige Vorstellung. Eher war es andersherum: Der Stein kontrollierte ihn. Noch hielt der Junge es nicht lange durch, ihn mit blosser Hand zu berühren, und doch spürte er, dass er im Begriff stand, mit dem fremdartigen Artefakt eine Verbindung einzugehen. Und der Stein war es, der in dieser Verbindung das Sagen hatte. Es war eine verwirrende und beängstigende Erfahrung, aber gleichzeitig war sie das Aufregendste, was Dafydd in seinem gesamten Leben widerfahren war.
Portrait
Rother, Stephan M.
Stephan M. Rother wurde 1968 im niedersächsischen Wittingen geboren, ist studierter Historiker und stand fünfzehn Jahre lang im mittelalterlichen Gewand auf der Bühne. Seit 2000 veröffentlicht er erfolgreich Romane für jugendliche und erwachsene Leser. Der Autor ist verheiratet und lebt in einem verwinkelten Haus voller Bücher und Katzen am Rande der Lüneburger Heide.

Meinzold, Maximilian
Max Meinzold, geboren 1987, ist freischaffender Grafikdesigner und Illustrator. Seine Schwerpunkte liegen in den Bereichen Science-Fiction, Fantasy und der Kinder- und Jugendliteratur. Für seine moderne, innovative Buchgestaltung wurde er bereits für zahlreiche Preise nominiert. Er lebt und arbeitet in München.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Paperback
Seitenzahl 400
Altersempfehlung 12 - 15
Erscheinungsdatum 17.07.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-522-20244-2
Verlag Thienemann
Maße (L/B/H) 20.5/13.5/4 cm
Gewicht 475 g
Auflage 3. Auflage
Illustrator Maximilian Meinzold
Buch (Paperback)
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Fr. 24.90
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
35 Bewertungen
Übersicht
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Mit diesem Buch bin ich einfach nicht warm geworden.
von einer Kundin/einem Kunden am 12.12.2018

Ich liebe fantastische Geschichten. Eintauchen in fremde Welten, voller Magie und Abenteuer, ist eigentlich genau meins. „Die Prophezeiung des Magischen Steins“ versprach mit seinem ansprechenden Cover und seinem Klappentext genau diese Art Geschichte zu sein. Leider hat mich dieses Buch jedoch arg enttäuscht. Die Geschichte o... Ich liebe fantastische Geschichten. Eintauchen in fremde Welten, voller Magie und Abenteuer, ist eigentlich genau meins. „Die Prophezeiung des Magischen Steins“ versprach mit seinem ansprechenden Cover und seinem Klappentext genau diese Art Geschichte zu sein. Leider hat mich dieses Buch jedoch arg enttäuscht. Die Geschichte orientiert sich sehr stark an der klassischen Heldenreise à la „Der Herr der Ringe“ (auch hier begeben dich „die Gefährten“ auf eine gefährlich Reise) und stibitzt sogar hier und da nur leicht abgewandelte Szenen und Namen. Über den anfänglich etwas schwachen Witz konnten mich dann aber doch die nicht ohne Zuneigung aufgebauten Figuren hinwegtrösten. Was jedoch schwer an meiner Geduld gezerrt hat, waren die zahlreichen Logikfehler (als Fantasy-Leser habe ich hier durchaus eine hohe Toleranzschwelle) und nervigen Szenenwechsel. Der Autor baut eine Spannung versprechende Szene auf, nur um dann im entscheidenden Moment – Plopp! - auf einen unbedeutenden Nebenstrang zu wechseln. Später wird die eigentliche Szene nicht etwa weitererzählt, sondern sich ggf. über das Wetter (!) unterhalten. Was zwischendurch geschieht wird in einem Nebensatz erzählt. Die Erwartungen an dieses Buch waren zugegebener Maßen sehr hoch. Außerdem habe ich schon recht viele sehr gute Bücher aus diesem Genre gelesen. Jüngere Leser gehen über diese Schnitzer vielleicht einfach hinweg und haben ihren Spaß an dem Buch. Ich für meinen Teil bin froh, tapfer bis zur letzten Seite durchgehalten zu haben, werde jedoch wohl nicht noch ein Buch dieses Autors lesen.

Die Prophezeiung des magsichen Steins
von Mine_B am 14.10.2018

Der Autor Stephan M. Rother hat mit „Die Prophezeiung des magischen Steins“ ein Fantasy- Buch für Jugendliche geschrieben. Bisher ist es ein eigenständiges Werk und lässt sich somit ohne Vorkenntnisse lesen. Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war sofort mein Interesse geweckt wurden. Und als ich dann auch n... Der Autor Stephan M. Rother hat mit „Die Prophezeiung des magischen Steins“ ein Fantasy- Buch für Jugendliche geschrieben. Bisher ist es ein eigenständiges Werk und lässt sich somit ohne Vorkenntnisse lesen. Als ich den Klappentext zu diesem Buch gelesen habe, war sofort mein Interesse geweckt wurden. Und als ich dann auch noch gesehen habe, dass dieses Werk von Stephan M. Rother geschrieben wurde, wollte ich dieses nur zu gerne lesen. Hatte ich bereits einen Thriller und Fantasy für Erwachsenen von Rother gelesen, welche mir gut gefallen haben. Daher war ich sehr gespannt, ob der Autor auch Bücher für Jugendliche schreiben kann. Der Schreibstil ist, wie bereits aus seinen anderen Werken gewohnt, bildlich gehalten. Hat man sich erst einmal an diesen blumigen und teilweise etwas ausschweifenden Stil gewohnt, dann lässt sich das Buch sehr flüssig lesen, man kann in eine fremde Welt vollständig eintauchen und den Alltag dabei vergessen. Auch gibt es einige humorvolle Stellen, welche gut platziert wurden. Gut gefallen haben mir auch die Lieder und Gedichte, welche in die Handlung eingebaut wurden. „Die Prophezeiung des magischen Steins“ wird aus verschiedenen Erzählperspektiven erzählt, sodass man in die jeweiligen Charaktere einen guten Einblick bekommt. Auch erhält man dadurch einen besseren Überblick in die parallel verlaufenden Handlungen. Diese vielseitige Beleuchtung hat mir gut gefallen und hat die Geschichte dreidimensionaler und interessanter gemacht. Das Worldbuilding hat mir auch gut gefallen. Diese ist an eine mittelalterliche Welt, bevölkert mit fantastischen Wesen angelehnt. Es gibt Burgen und Schlösser mit Königen und Prinzen. Die Wesen sind hauptsächlich – neben den Menschen – Zwerge, Elfen, Gnome, Trolle oder auch Magier. Das Rad wird hier definitiv nicht neu erfunden, es wird auf Altbewährtes zurückgegriffen. Mir hat hier so ein bisschen die Individualität gefehlt. Man muss nicht immer etwas komplett Neues erfinden – aber so ein spezielles Wiedererkennungszeichen, welches ich hier leider vergebens gesucht habe. Auch die Story an sich ist nichts Neuwertiges. Ein Junge aus der Unterschicht, der am Hof lebt und sich in die Prinzessin verliebt. Ein magisches Artefakt, welches zur Bedrohung der Welt werden könnte, gelangt es in die falschen Hände – und eine Reisegruppe, die diese Welt retten soll. Auch ist die Geschichte recht schwarz- weiß. Es gibt entweder gut oder böse. Klar, dies ist ein Jugendbuch, welches ab zwölf Jahre empfohlen wird. Aber ich hätte mir ein bisschen mehr Komplexität gewünscht. Manchmal hat mir einfach das Besondere gefehlt, der Spannungsbogen bleibt permanent hoch – viele spannende Wendungen oder Passagen werden eingebaut. Neue Situationen werden entworfen, aber so einen Spannungsverlauf habe ich leider nicht entdeckt. Am Ende kam es zur entscheidenden Schlacht, welche wohl der Höhepunkt des Buches sein soll. Die Charaktere haben mir gut gefallen. Dafydd, der männliche Protagonist, ist ein sympathischer Junge, welcher mir recht schnell ans Herz gewachsen ist. Seine Weiterentwicklung im Verlauf des Buches konnte mich überzeugen, er ist mit seinen Aufgaben gewachsen. Auch wie er mit dem Stein agiert, hat mir gefallen. Auch die Prinzessin wurde gut gezeichnet. Aber auch hier verläuft alles recht linear, was ich persönlich ein bisschen schade finde. Insgesamt hat mir das Fantasy- Jugendbuch „Die Prophezeiung des magsichen Steins“ von Stephan M. Rother gut gefallen. Eine interessante, vielseitige und spannende Handlung mit sympathischen Charakteren. Jedoch hat mir hier das besondere Etwas gefehlt, sodass der Funke nicht komplett übergesprungen ist. Daher möchte ich 3,5 Sterne vergeben.

Wenn Lieder Leben retten
von fuddelknuddel am 12.10.2018

„Und der Wind, der Vergang'nes bewahrt, kommt aus nebligen Fernen herbei. Licht aus Dunkel, das er offenbart. Gibt im Herzen verlor'ne Erinnerung frei.“ Eigentlich ist Dafydd nur der Schüler des Barden Palatin am Hofe des Königs, (leider nur) bester Freund von Prinzessin Livia und stets für ein gutes Abenteuer zu haben. Do... „Und der Wind, der Vergang'nes bewahrt, kommt aus nebligen Fernen herbei. Licht aus Dunkel, das er offenbart. Gibt im Herzen verlor'ne Erinnerung frei.“ Eigentlich ist Dafydd nur der Schüler des Barden Palatin am Hofe des Königs, (leider nur) bester Freund von Prinzessin Livia und stets für ein gutes Abenteuer zu haben. Doch als unvorhergesehene Dinge im ganzen Königreich geschehen und dunkle Magie sich verbreitet, liegt es plötzlich an Dafydd, diesem Treiben Einhalt zu gebieten, denn er ist der auserwählte Träger eines begehrten magischen Steins, der sie alle retten soll. Gemeinsam mit Palatin, der Prinzessin, dem Gnom Memphy, dem Zwerg Fhargolf und der Zauberin Morgat macht er sich auf eine gefährliche Reise, um das Böse zu besiegen. Im Vorfeld muss ich gestehen, dass es fast zwei Monate gedauert hat, mich zum Lesen dieses Buches zu motivieren. Nach dem Erhalt war mir zunächst nicht nach richtiger Fantasy und so rutschte das Buch auf dem SuB immer weiter nach unten, andere Bücher wurden vorgezogen und nun musste ich mich schon fast dazu zwingen, mal zu diesem Exemplar zu greifen. Im Nachhinein bereue ich es ein wenig, mich nicht früher dazu überreden konnte, denn ich war positiv überrascht von der Geschichte. Erzählt wird immer aus der Sicht auf viele verschiedene Charaktere, unter anderem natürlich Dafydd und Livia. So kam nie Langeweile auf, besonders spannend war es an den Berührungspunkten der unterschiedlichen Handlungsstränge, die teilweise an unterschiedliche Orten verlaufen. Leider war es beim Lesen etwas schwierig, mal einen klaren Cut zu finden, da es keine richtige Einteilung in Kapitel gab, sondern nur kleine Absätze beim Perspektivenwechsel, das finde ich immer etwas schade. Die Sprache war teilweise etwas umständlich, ein wenig mittelalterlich sozusagen, passend zu der Welt, in der es Könige, Burgen und magische Wesen wie Gnome und Elben gibt. Gerade der Zwerg hat sich sehr poetisch ausgedrückt, gegenteilig zur Hexe Morgat, die kein Blatt vor den Mund nahm und immer sehr direkt und vergleichsweise modern sprach. Die konstruierte Welt, in der die Geschichte spielt, hat mich mitsamt ihrer teilweise doch sehr außergewöhnlichen Bewohner beim Lesen gefesselt und es war wirklich spannend und vor allem an vielen Stellen ebenso lustig, was die Charaktere erleben und wie sie miteinander agieren. Gerade die Hexe hat es mir sehr angetan und ist innerhalb kürzester Zeit zu meinem Lieblingshelden der kleinen Gefährtengruppe geworden. Man könnte im ersten Moment an „Herr der Ringe“ denken, wenn man vom Träger eines besonderen Artefaktes hört, da ich besagte Bücher allerdings nicht gelesen und auch die Filme nicht gesehen habe, kann ich keine Vergleiche anstellen. Und doch wage ich es, mich weit aus dem Fenster zu lehnen und zu sagen, dass dieses Buch eher für jugendliche Leser geeignet ist als Tolkiens Werk, allein schon wegen des Seitenumfangs der Bücher. Mir ist aufgefallen, dass ich schon länger keine Fantasy mehr gelesen habe, die man nicht in den Bereich „Romantasy“ für Teens einordnen kann, deswegen war dieses Buch zwar eine kleine Abwechslung, aber es hat mir trotzdem etwas Dramatik in der Beziehung zwischen den Protagonisten gefehlt, wahrscheinlich eben wegen meiner sonstigen Lesegewohnheiten. Mein Fazit: Ich für meinen Teil habe mich sehr gut unterhalten gefühlt, auch wenn ich nicht der typische High Fantasy Leser bin, sondern eher ein Gelegenheitsgenießer. Für alle, die gern in andere Welten abtauchen, hervorragend geeignet, es ist ein Riesenspaß, die Reise gemeinsam mit Dafydd und seinen Freunden zu erleben.