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Momo

Ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendbuchpreis 1974, Kategorie Jugendbuch

Weltbestseller, Klassiker, Kultbuch – für Mädchen und Jungen ab 12 Jahren.

Momo, ein kleines struppiges Mädchen, lebt am Rande einer Grossstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. Sie besitzt nichts als das, was sie findet oder was man ihr schenkt, und eine aussergewöhnliche Gabe: Sie hört Menschen zu und schenkt ihnen Zeit. Doch eines Tages rückt das gespenstische Heer der grauen Herren in die Stadt ein. Sie haben es auf die kostbare Lebenszeit der Menschen abgesehen und Momo ist die Einzige, die der dunklen Macht der Zeitdiebe noch Einhalt gebieten kann ...

Michael Endes Märchen-Roman voller Poesie und Herzenswärme über den Zauber der Zeit.

Weltweiter Bestseller – übersetzt in 46 Sprachen, über 10 Millionen verkaufte Bücher!
Portrait
Ende, Michael
Michael Ende (1929-1995) hat in einer nüchternen, seelenlosen Zeit die fast verloren gegangenen Reiche des Phantastischen und der Träume zurückgewonnen. Er zählt heute zu den bekanntesten deutschen Schriftstellern und war gleichzeitig einer der vielseitigsten Autoren. Neben Kinder- und Jugendbüchern schrieb er poetische Bilderbuchtexte und Bücher für Erwachsene, Theaterstücke und Gedichte. Viele seiner Bücher wurden verfilmt oder für Funk und Fernsehen bearbeitet. Für sein literarisches Werk erhielt er zahlreiche deutsche und internationale Preise. Seine Bücher wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt und haben eine Gesamtauflage von über 35 Millionen Exemplaren erreicht.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 304
Altersempfehlung 12 - 99
Erscheinungsdatum 17.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-522-20255-8
Verlag Thienemann
Maße (L/B/H) 22,1/13,9/3 cm
Gewicht 455 g
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 9.799
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

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Neben der "unendlichen Geschichte" wohl sein bekanntestes Werk
von Marcs Bücherecke am 06.03.2019

Dieses Buch gilt als eines der Meisterwerke der Kinder- und Jugendliteratur und habe ihn dann nun als erwachsene Frau endlich auch mal gelesen. Dass Michael Ende ein Meister seines Faches war, steht wohl außer Frage, dennoch haben mich bei der Lektüre dieses Buches ein paar Kleinigkeiten gestört. Momo ist... Dieses Buch gilt als eines der Meisterwerke der Kinder- und Jugendliteratur und habe ihn dann nun als erwachsene Frau endlich auch mal gelesen. Dass Michael Ende ein Meister seines Faches war, steht wohl außer Frage, dennoch haben mich bei der Lektüre dieses Buches ein paar Kleinigkeiten gestört. Momo ist ein junges Mädchen und dennoch findet es im ganzen Buch niemand (beziehungsweise eine Ausnahme ist mir aufgefallen) seltsam, dass sie vollkommen alleine lebt. Nicht einmal das Angebot sie bei jemandem wohnen zu lassen, ist irgendwo aufgegriffen worden. Logiklücken bezüglich der unterschiedlich ablaufenden Zeit (Manche Sparen schon Zeit - andere ja nicht) habe ich bewusst als zu-kompliziert-um-es-wirklich-zu-erfassen abgelegt. Die Geschichte um die Grauen Herren hat Einiges an Spannung zu bieten und weiß mit seiner Metaphorik wahrhaft zu überzeugen. Gegen Ende wurde mir die Geschichte ein wenig zu schnell, läuft der "große Showdown" doch innerhalb weniger Seiten ab. Fazit: Ein spannender Roman für Kinder und Jugendliche, der in seiner Metaphorik auch uns Erwachsene mehr zum Nachdenken anregen sollte.

Großartiger Klassiker, aktueller denn je
von Buchwurm aus Ober-Ramstadt am 17.01.2019

Am Rande einer Großstadt, in den Ruinen eines kleinen alten Amphitheaters, lebt ein kleines Mädchen. Sie besitzt nichts außer dem, was sie findet oder andere ihr schenken. Doch Momo verfügt über eine ganz besondere Gabe. Sie hört den Menschen zu und schenkt ihnen Zeit. Und so ist es nicht... Am Rande einer Großstadt, in den Ruinen eines kleinen alten Amphitheaters, lebt ein kleines Mädchen. Sie besitzt nichts außer dem, was sie findet oder andere ihr schenken. Doch Momo verfügt über eine ganz besondere Gabe. Sie hört den Menschen zu und schenkt ihnen Zeit. Und so ist es nicht weiter verwunderlich, dass Momo eine Menge Freunde und Gönner findet. Doch als eines Tages ein Heer grauer angsteinflößender Männer in die Stadt kommt und sich die Menschen immer mehr verändern, wird Momo klar: nur sie kann diese retten. Denn die grauen Männer stehlen den Menschen die Lebenszeit und sogar ihre engsten Freunde Beppo der Straßenkehrer und Gigi, der Geschichtenerzähler, schweben in größter Gefahr. Und so macht sie sich, nur von einer geheimnisvollen Schildkröte namens Kassiopeia begleitet, auf den Weg zum geheimnisumwobenen Meister Hora, der ihr bei ihrer schwierigen Aufgabe beistehen kann. Dieses Buch hat mich restlos begeistert. Kannte ich bisher nur aus meiner Kindheit die Verfilmung mit Radost Bokel, so wollte ich nun endlich als erwachsene Frau, das Buch lesen. Direkt auf den ersten Seiten schaffte es Michael Ende, mich in die Geschichte regelrecht hinein zu saugen und mit seinen bildgewaltigen Worten zu faszinieren. Hier wurde noch große Literatur geschrieben, im Gegensatz zu vielem Schund, der heute publiziert wird! Ebenso erschrak ich, als mir bewusst wurde, dass das Buch zwar fast ein halbes Jahrhundert alt ist, aber nichts an seiner Botschaft verloren hat. Im Gegenteil: Michael Ende hat bereits zur damaligen Zeit erkannt, welche Gefahren durch die Technisierung und Optimierung von Abläufen lauern. Und daher empfinde ich die Botschaft heute als aktueller und brennender denn je. Denn gerade heute verarmen die Menschen ja geistig immer mehr, mutieren zu Smombies und hetzen von einem Termin zum nächsten, anstatt sich auf die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu konzentrieren. Familie, Freunde, Kinder, Lebensqualität. Ein wirklich großartiges Werk!

Zeitgemäßer als je zuvor
von World of books and dreams am 31.10.2018

In den Ruinen eines Amphitheaters lebt die kleine Waise Momo, schwarze Haare, beinahe schwarze Augen und beinahe auch so schwarze Füße. Niemals verlangt sie etwas von anderen, aber sie hat etwas ganz besonderes, sie hört den Menschen zu und gibt ihnen dadurch etwas sehr sehr wertvolles, nämlich ihre Zeit.... In den Ruinen eines Amphitheaters lebt die kleine Waise Momo, schwarze Haare, beinahe schwarze Augen und beinahe auch so schwarze Füße. Niemals verlangt sie etwas von anderen, aber sie hat etwas ganz besonderes, sie hört den Menschen zu und gibt ihnen dadurch etwas sehr sehr wertvolles, nämlich ihre Zeit. Als eines Tages die Männer mit den schwarzen Anzügen auftauchen und den Menschen einreden wollen, dass es nichts schlimmeres gibt als Zeitverschwendung, gibt es scheinbar nur noch Momo, die ihnen Einhalt gebieten kann, denn die Menschen merken nicht, dass sie mit ihrer eingesparten Zeit eigentlich nur verlorene Zeit haben. Meine Meinung Schon seit meiner Kindheit liebe ich die Bücher des Autors Michael Ende und auch Momo ist tief in meinem Herzen. Als ich diese wunderschöne Jubiläumsausgabe sah, war ich absolut hin und weg. Sowohl der Schutzumschlag, als auch das Cover und genauso auch die Illustrationen im Inneren des Buches sind einfach rundum gelungen und machen sich schonmal als optischer Blickfang in einfach jedem Regal mehr als gut. Doch wenn man dann, wie ich, nach vielen Jahren noch einmal in Momos Geschichte versinkt, ist es erstaunlich, wie zeitgemäß diese Geschichte noch heute ist, um nicht sogar zu behaupten, dass sie heute noch mehr zutrifft als jemals zuvor. Das Buch erschien im Jahre 1973 und wenn ich dies auf unsere heutige Zeit übertrage, dann hat Michael Ende wohl damals schon gesehen, worauf es bei uns Menschen hinausläuft. Michael Ende erzählt mit einem beinahe märchenhaften Ton von Momo und ihren Erlebnissen. Dabei werden vor allem die Figuren des Buches sehr lebendig und man kann sich die Ereignisse vorstellen. Meine Tochter, die bis dahin nur den Film, bzw. die Serie kannte, war verblüfft, wie gut Michael Ende das alles in Worte verpacken kann, was sie bisher nur aus Filmen kannte. Die Geschichte lässt sich leicht und gut verständlich lesen und ist nicht nur für die Zielgruppe ansprechend, sondern auch für Erwachsene, die sich noch einmal an ihre Kindheit erinnern möchten. Wie ich schon sagte, passt Endes Momo perfekt in unsere Zeit, allein wenn ich schon höre, wie sehr die grauen Herren die Menschen dazu drängen, ihre Zeit nicht mehr zu verschwenden, komme ich mir beinahe vor, als würde ich das selbst erleben. Wie oft habe ich mich schon ertappt mit den Worten: ich habe gerade keine Zeit. Doch Zeit ist doch genau das, was wir den Menschen, die uns nahe stehen, am einfachsten schenken könnten. Ich glaube, wenn mir der Satz “ich habe keine Zeit” wieder einmal herausrutschen sollte, werde ich an Momo denken, die uns zeigt, wie wichtig es ist, einfach Zeit für andere zu haben. “Denn Zeit ist Leben. Und das Leben wohnt im Herzen.” (Zitat, Seite 61, Momo von Michael Ende). Die Figuren der Geschichte, natürlich ganz besonders Momo, sind zauberhaft. Ich sehe dieses kleine Mädchen direkt vor mir und wie sie es schafft, immer das Gute in jedem zu sehen. Sie hat ein ganz feines Gespür für die Menschen um sie herum und sie wirkt beinahe magisch. Aber auch die Nebenfiguren sind einzigartig gezeichnet, seien es Gigi, Beppo oder Meister Hora und sogar die grauen Herren, jeder einzelne spielt eine wichtige Rolle. Interessant fand ich, dass meine Tochter die grauen Herren einfach nur unheimlich empfindet, was mir gar nicht so bewusst wurde. Das zeigt nur wieder, wieviel empathischer Kinder sind und wir uns doch ein Stück von ihnen abschneiden sollten. Mein Fazit Die Neuauflage von Momo ist nicht nur ein optisches Highlight, sondern beinhaltet eine Geschicht, die gerade auch wir gehetzten Erwachsenen noch einmal lesen sollten. Es ist zauberhaft, märchenhaft und passt heute inhaltlich besser denn je. Wer Momo noch nicht kennt, sollte dieses Buch einfach zur Hand nehmen und sich verzaubern lassen. Danke an Michael Ende für all seine großartigen Werke, durch die er für immer unvergessen bleibt.