Aufzeichnungen eines Fischers (das erste Jahr)

Das erste Jahr

LP Band 160

Gerold Späth

(1)
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Beschreibung

Im Zentrum dieses Romans, an dem Späth viele Jahre gearbeitet hat, steht Jeanot. Seit dem Verlust seiner Arbeitsstelle ist Jeanot Fischer und hat seinen Stammplatz am See. Hier trifft er seine Freunde, hier holen ihn Erinnerungen ein an vergangene Zeiten, hier sinniert er über den Lauf der Dinge. Und über alles, was er sieht und bedenkt, führt er heimlich Buch – mit unvergleichlichem Sprachwitz und immer wieder changierendem Ton und Tempo. Und zugleich ist das, was Späth seinen sprachverliebten Protagonisten schreiben lässt, weit mehr als bloss ein Tagebuch: Es ist das liebevolle, ironisch grundierte Porträt eines kleinen Universums, das voller Überraschungen steckt.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 15.03.2006
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85787-372-0
Verlag Lenos
Maße (L/B/H) 19.5/12.6/2.9 cm
Gewicht 353 g
Abbildungen 10 schwarz-weiße Abbildungen, 5 schwarz-weiße Fotos
Auflage 1

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Weisheiten
von David aus der Karibik am 07.03.2008

"Und kenne ich diese Definition von Fisch und Fischer: Ein Stecken mit Schnur. Am einen Ende ein Wurm. Am anderen ein Idiot. Solchen Schwachsinn könne nur ein Engländer absondern. Wer fischt hier mit Wurm! Du nicht! Ich nicht! Niemand!" Der gute Mann scheint Fischer zu sein und hat trotzdem nicht den Humor verloren. "Aufzeic... "Und kenne ich diese Definition von Fisch und Fischer: Ein Stecken mit Schnur. Am einen Ende ein Wurm. Am anderen ein Idiot. Solchen Schwachsinn könne nur ein Engländer absondern. Wer fischt hier mit Wurm! Du nicht! Ich nicht! Niemand!" Der gute Mann scheint Fischer zu sein und hat trotzdem nicht den Humor verloren. "Aufzeichnungen eines Fischers" ist voller Sprachwitz, Ironie und deutet die Abgründe Schweizer Kleinstädter an. Da sind viele Rapperswiler Kollegen weit gereist, manche kommen nur noch zu Besuch, einige (es scheint fast die Minderheit zu sein) sind hängen geblieben. Diejenigen, die die Welt gesehen haben sind die Überlegenen, haben sich aber nichts von ihren Vorurteilen weggereist. Die Hiergebliebenen haben die einfachen Wahrheiten und Gerold Späth beschreibt all dies, deutet es oft nur an, lässt Freiheit für alles denkbare. Wenn da vom Stadtamt eine Bank zur Verschönerung des Ortsbildes aufgestellt wird, so sind dies nur einige Zeilen, die alles über die Arbeitsmoral sagen und voller Beobachtung sind. Wenn man sich nach Irland begibt, so ist man Reisender und Beobachter. Und immer wird gefischt, und immer wird gefangen oder auch nicht. Dies scheint egal zu sein. Nicht egal ist, wenn man mit diesen kurzen Anekdoten die Welt beschreibt. Merci für die Weisheit Merci für die Weisheit, die niemals aufdringlich ist Merci für den Blick Man dankt für dieses erste Jahr und begibt sich sofort in das zweite...


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