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Das Haus der Mädchen

Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am Kanal ein. Schnell freundet sie sich mit ihrer Zimmernachbarin an - aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr.
Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, ist inzwischen auf der Strasse gelandet. Zufällig beobachtet er, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschiesst. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder.
Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist - und dass sie in grosser Gefahr schweben ...
Rezension
Fesselnder Thriller
Portrait
Andreas Winkelmann, geboren 1968 in Niedersachsen, ist verheiratet und hat eine Tochter. Er lebt mit seiner Familie in einem einsamen Haus am Waldrand nahe Bremen. Wenn er nicht gerade in menschliche Abgründe abtaucht, überquert er zu Fuss die Alpen, steigt dort auf die höchsten Berge oder fischt und jagt mit Pfeil und Bogen in der Wildnis Kanadas.
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Beschreibung

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 400 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 26.06.2018
Sprache Deutsch
EAN 9783644404809
Verlag Rowohlt Verlag
Dateigröße 1258 KB
Verkaufsrang 80
eBook
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
268 Bewertungen
Übersicht
176
67
16
4
5

Simpel, konstruiert, sprachlich sehr schwach
von einer Kundin/einem Kunden am 08.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Profaner, banaler Schreibstil, hat mich gelangweilt von der ersten bis zur letzten Seite. Die Story selbst wäre vielleicht nicht uninteressant, aber entgegen anderer Lesermeinungen fand ich sie sprachlich sehr schlecht umgesetzt. Eine so banale Ausdrucksweise, die sich permanent vieler Adjektive bedienen muss, um überhaupt i... Profaner, banaler Schreibstil, hat mich gelangweilt von der ersten bis zur letzten Seite. Die Story selbst wäre vielleicht nicht uninteressant, aber entgegen anderer Lesermeinungen fand ich sie sprachlich sehr schlecht umgesetzt. Eine so banale Ausdrucksweise, die sich permanent vieler Adjektive bedienen muss, um überhaupt irgendwelche Bilder im Kopf zu erzeugen, habe ich selten in einem Thriller erlebt. Bezeichnungen wie fesselnder, spannender oder gar packender Thriller, wie sie hier in Rezensionen auftauchen, kann ich nicht nachvollziehen. Für keine der Figuren konnte ich irgendeine Sympathie entwickeln. Auch sind mir die Charaktere viel zu klischeehaft dargestellt. Leni „Landei“ ist einfach zu blauäugig. Wie kann sie ernsthaft das plötzliche Verschwinden ihrer neuen Freundin damit begründen wollen, dass diese spontan bei einem Millionär eingezogen ist, den sie gerade am Abend vorher in einer Disco kennengelernt hat? Einem Kleinkind würde ich so eine Vermutung abnehmen. Es gibt noch mehr Situationen/Reaktionen, die ähnlich einfach gestrickt sind, doch ich will nicht zu viel spoilern. Unglücklich gewählte Formulierungen tauchen auf, wie 'Eine Putzfrau, die mit "Männerstimme" spricht' - ist sie ein verkleideter Mann? Gemeint ist wohl eine (für eine Frau) sehr tiefe Stimmlage. Realitätsfremde Beschreibung des Clubbesuches: "Unter all den wunderschönen Modelfrauen fühlte Leni sich dick und ungelenk,..." Es entsteht der Eindruck, als seien Diskotheken ein Sammelpool für Schönheit und Perfektion. Wahrscheinlich wollte der Autor hier vermitteln, dass sie sich fehl am Platz fühlt. Insgesamt ist mir das Buch zu simpel, die „Zufälle“ zu konstruiert. Nur um zu erfahren, was es nun mit diesem Haus auf sich hat und wer wirklich hinter allem steckt, habe ich es zu Ende gelesen. Nein, einen zweiten Winkelmann wird es in meinem Bücherregal nicht geben.

Grauenhaft
von einer Kundin/einem Kunden aus Mannheim am 07.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

ist nicht nur das, was im Buch geschildert wird, sondern auch der Schreibstil. Das holpert nur so über die Seiten. Es gibt so manchen Autor, dem das Gespür für das eine Wort zuviel fehlt, aber hier sind es ganze Sätze, die sich Andreas Winkelmann hätte sparen können. Er redet zuviel, er wiederholt sich, wählt den falschen Ausdru... ist nicht nur das, was im Buch geschildert wird, sondern auch der Schreibstil. Das holpert nur so über die Seiten. Es gibt so manchen Autor, dem das Gespür für das eine Wort zuviel fehlt, aber hier sind es ganze Sätze, die sich Andreas Winkelmann hätte sparen können. Er redet zuviel, er wiederholt sich, wählt den falschen Ausdruck. Und er verrät viel von sexuellen Fantasien, die, wie ich vermute, seine eigenen sind. „Ihr schmaler Hinterrn wackelte...“. Man sieht den Slip und „mehr als nur den Brustansatz“. Wohlgemerkt, wir sind noch ganz am Anfang. Doch nun führt uns der Autor hinunter ins Verlies. Selbstverständlich sind die in dem Gewölbe eingesperrten Frauen nackt. Das signalisiert in unseren Breiten Schutzlosigkeit. Aber es bedeutet auch Verfügbarkeit. Es weckt Erwartungen, und der Leser wird nicht enttäuscht. „Ihre Pobacken waren rund und ohne Fett, die Beine muskulös und schlank“. Nicht vergessen, wir sind bereits an dem Ort, der uns eigentlich Furcht einjagen sollte. Wir haben ein Mordopfer. Dann eine junge Frau, die als sehr unbedarft beschrieben wird, obwohl sie mit 26 „schon dreitausend Bücher gelesen hat“ (früher nannte man das Blaustrumpf), eine sexy Blondine, einen Obdachlosen und einen übergewichtigen Polizisten, dessen große Liebe ein rotes Auto ist. Hinzu kommen zwei, wie bereits erwähnt, nackte Frauen, die vom „Herrn des Hauses“ regelrecht benutzt werden. Irgendwann nimmt das Geschehen eine unerwartete Wende, Menschen, sind nicht das, was sie zu sein scheinen, aber der große Showdown entwickelt sich genauso dröge und zäh, wie das ganze Buch. Das Ende allerdings ist etwas für echte Genießer: „Glaubst du, sie wird wieder? (…) Bei den vielen Opfern, die dieser Fall gefordert hat, sollte das unsere geringste Sorge sein (…) Und doch hatte auch er ein Opfer gebracht, um diesen Fall lösen zu können. (…) Noch immer schwer gezeichnet, stand seine Red Lady auf dem Parkplatz der Autowerkstatt. Ihr schönes rundes Heck war eingedrückt (...)“. Tja.

ab wie vielen jahren ist das buch?
von einer Kundin/einem Kunden aus Recklinghausen am 06.07.2019
Bewertet: Einband: Taschenbuch

ich habe das buch zwar nicht aber wollte mal wissen, ab wie vielen jahren ihr das buch empfehlen würdet. wollte es mir eventuell kaufen.