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Selias Geheimnis

Novelle

Erzählungen aus Arlens Welt Band 3

Peter V. Brett

(3)
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Beschreibung

Bevor ihn alle Menschen als den Tätowierten Mann fürchteten und später als Erlöser feierten, war er einfach nur Arlen aus Tibbets Bach. Eine von denen, die ihn aufwachsen sahen, war Selia, die als Dorfsprecherin in Tibbets Bach für Ordnung sorgte und sich für Arlen einsetzte. Dass der oft widerwillige Respekt, der ihr von allen entgegengebracht wurde, sowie der abfällige Beiname »die Unfruchtbare« auf ein lange gehütetes Geheimnis der alten Frau zurückgingen, das ahnte niemand. Doch nun haben sich Seelendämonen den Geburtsort von Arlen ausgesucht, um als nächstes anzugreifen. Und in den Kämpfen um die Zukunft von Tibbets Bach brechen alte Wunden auf – heimliche Wunden, die Selia lange verborgen hielt. Als einige Dörfler sich plötzlich offen gegen sie stellen, beschliesst Selia, sich nicht länger zu verstecken und ihr Geheimnis blosszulegen. Das Geheimnis ihrer Liebe zu einer Frau …

Die Novelle Selias Geheimnis spielt nach den Ereignissen von Das Leuchten der Magie und Die Stimmen des Abgrunds. Das Buch enthält ausserdem ein Grimoire der Siegelzeichen.

»Peter V. Brett zählt zu meinen absoluten Lieblingsautoren.«

Peter V. Brett, 1973 geboren, studierte Englische Literatur und Kunstgeschichte in Buffalo und entdeckte Rollenspiele, Comics und das Schreiben für sich. Danach arbeitete er zehn Jahre als Lektor für medizinische Fachliteratur, bevor er sich ganz dem Schreiben von fantastischer Literatur widmete. Mit seinen Romanen und Erzählungen aus der Welt von »Das Lied der Dunkelheit« hat er die internationalen Bestsellerlisten gestürmt. Peter V. Brett lebt in Brooklyn, New York.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 08.10.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-31970-7
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18.9/11.9/2.5 cm
Gewicht 241 g
Originaltitel Barren
Übersetzer Ingrid Herrmann-Nytko
Verkaufsrang 40109

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Kundenbewertungen

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Ideal nach Abschluss der Reihe
von einer Kundin/einem Kunden am 10.01.2021

Eine Novelle, in der wir etwas mehr über Selia erfahren, die zwar in den meisten Büchern des Dämonenzyklus auftauchte, jedoch selten eine zentrale Rolle spielte. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, während der Handlung des sechsten Bandes der Hauptreihe und etwa 50 Jahre zuvor, in Selias Jugend. Auf jeden Fall eine Empfehl... Eine Novelle, in der wir etwas mehr über Selia erfahren, die zwar in den meisten Büchern des Dämonenzyklus auftauchte, jedoch selten eine zentrale Rolle spielte. Die Geschichte spielt in zwei Zeitebenen, während der Handlung des sechsten Bandes der Hauptreihe und etwa 50 Jahre zuvor, in Selias Jugend. Auf jeden Fall eine Empfehlung für Fans der Reihe, da hier viele Charaktere, die man schon seit dem ersten Buch kennt, nochmal deutlich an Tiefe gewinnen. Zudem erfährt man, was eigentlich während des Finales der Reihe in Tibbets Bach geschah.

Gute Möglichkeit um Hintergrundwissen über Selia zu erlangen
von Nina Wirths aus Wuppertal am 24.07.2019

Schon oft habe ich über die Dämonenzyklus-Trilogie gesprochen und es ist nach wie vor einer der besten Reihen die ich aktuell lese. High Fantasy auf ganz neuem Niveau, komplexe Szenen und ein malerisches Wortbuilding. Persönlich für mich sind die Kurzgeschichten rund um Arlen eine super Möglichkeit um noch mehr Wissen rund um di... Schon oft habe ich über die Dämonenzyklus-Trilogie gesprochen und es ist nach wie vor einer der besten Reihen die ich aktuell lese. High Fantasy auf ganz neuem Niveau, komplexe Szenen und ein malerisches Wortbuilding. Persönlich für mich sind die Kurzgeschichten rund um Arlen eine super Möglichkeit um noch mehr Wissen rund um die Reihe zu erhalten, Hintergrundinfos zu weiteren Charakteren zu lesen und einfach noch in die Welt voller Dämonen einzutauchen. Für einen Fan der Reihe auf jeden Fall ein Muss!

Anders als erwartet, aber gut zu lesen
von Kerstin am 14.02.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich bin als Quereinsteiger in Arlens Welt geraten und habe daher noch keinen Roman aus dem Dämonenzyklus gelesen. Der Verlag hat ja die Einordnung der Novelle in den Ablauf des Zyklusses mit angegeben, und so war es für mich nicht überraschend, dass ich während der ersten zwei Kapitel doch ein paar Schwierigkeiten hatte in da... Ich bin als Quereinsteiger in Arlens Welt geraten und habe daher noch keinen Roman aus dem Dämonenzyklus gelesen. Der Verlag hat ja die Einordnung der Novelle in den Ablauf des Zyklusses mit angegeben, und so war es für mich nicht überraschend, dass ich während der ersten zwei Kapitel doch ein paar Schwierigkeiten hatte in das Buch hinein zu finden. Aber nachdem ich mich einmal orientiert hatte, gab es dann eigentlich keine Schwierigkeiten der Novelle zu folgen. Da ich die Romanreihe selbst noch nicht gelesen habe kann ich die Novelle nur als Einzelwerk betrachten und komme zu dem Schluss, dass ich sie für lesenswert halt. Warum? Nun ich mag gerne einmal unterschiedliche Zeitebenen. Die Novelle spielt zum einen in der Handlungsgegenwart (der ausstehende Angriff der Seelendämonen auf das Dorf). Und eingebettet darin gibt es immer wieder den Rückblick auf Selias Vergangenheit, den ich gut geschildert fand, da die Ereignisse der Vergangenheit direkten Einfluss auf die Geschehnisse der Gegenwart haben. Nun kann man als Leser denken, naja so groß ist das Geheimnis doch gar nicht und erst recht nicht weltbewegend. Rechtfertigt das einen eigenen Covertitel und eine ganze Novelle? Selia ist lesbisch. Ist das nun so ein Drama? Aus der Sicht des Lesers vielleicht nicht, aber im Kontext der Lebenswelt Selias schon. Es zeigt die gespaltene Haltung der Dorfgesellschaft zu diesem Thema und wohin tief verwurzelte moralische Ansichten führen können. Die ganze Bandbreite an Emotionen kommt dabei zum Vorschein – Vorurteile, offene Ablehnung, Doppelmoral, aber auch Akzeptanz und Toleranz. Der Zwiespalt der moralischen Ansichten führt das Dorf immerhin an den Rand des Abgrundes. Mir hat die Novelle gefallen. Nachdem ich angefangen hatte zu lesen konnte ich es auch nicht mehr so recht aus der Hand legen, was ein Zeichen für den guten Schreibstil des Buches ist. .

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