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Die Schwestern von Applecote Manor

Roman

(4)
Eine Familiensaga, wie man sie sich schöner nicht wünschen kann!England 1959. Die vier Schwestern Margot, Dot, Flora und Pam reisen zu ihrer Tante und ihrem Onkel auf das Landgut Applecote Manor, um dort den Sommer zu verbringen. Doch es wird kein unbeschwerter Besuch, denn vor fünf Jahren verschwand ihre Cousine Audrey spurlos. Während das Land von einer Hitzewelle erschüttert wird, machen sich die vier Mädchen auf, das Geheimnis um ihre Cousine zu enthüllen ... 50 Jahre später: Jessie und ihr Mann Will wollen mit ihren beiden Töchtern von London aufs Land ziehen. Als Jessie Applecote Manor zum ersten Mal sieht, ist sie sicher, dass sie hier endlich Ruhe und Frieden finden werden. Doch das Landgut birgt ein altes Geheimnis ...
Portrait
Eve Chase wollte schon immer über Familien schreiben – solche, die fast untergehen aber irgendwie doch überleben – und über grosse, alte Häuser, in denen Familiengeheimnisse und nicht erzählte Geschichten in den bröckelnden Steinmauern weiterleben. Eve Chase ist verheiratet und lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Oxfordshire.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 384
Erscheinungsdatum 27.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-7645-0561-5
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 22,1/14,6/3,5 cm
Gewicht 566 g
Originaltitel The Vanishing of Audrey Wilde
Übersetzer Carolin Müller
Verkaufsrang 6.232
Buch (gebundene Ausgabe)
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Der Sommer, der alles veränderte
von Claudia Schütz am 27.10.2018

Ohne zu ahnen worum es genau geht, hat mich das Cover sofort in seinen Bann gezogen. Es schreit förmlich nach einem alten Herrenhaus, welches bestimmt ein dunkles und düsteres Geheimnis in seinen Mauern bewahrt. Und genau so war es. Ein spannender und zugleich auch tief berührender Roman, der in... Ohne zu ahnen worum es genau geht, hat mich das Cover sofort in seinen Bann gezogen. Es schreit förmlich nach einem alten Herrenhaus, welches bestimmt ein dunkles und düsteres Geheimnis in seinen Mauern bewahrt. Und genau so war es. Ein spannender und zugleich auch tief berührender Roman, der in zwei Zeitebenen angesetzt ist und in abwechselnden Kapiteln immer mehr das Rätsel um die verschwundene Audrey lüftet. Die Cousine der vier Schwestern verschwindet 1954 und keiner weiß was mit ihr geschehen ist. Lebt sie noch? Ist sie tot? Diese Ungewissheit hat Audrey´s Eltern Perry und Sybil nie mehr losgelassen. Im Jahre 1959 sollen die vier Schwestern Margot, Pam, Flora und Dot ihre Ferien dort verbringen, da ihre Mutter beruflich ins Ausland geht. Nun werden die Mädchen wieder mit dem Verschwinden ihrer Cousine konfrontiert und die Ferien, die so herrlich begonnen hatten, werden von einem dunklen Schatten überdeckt. In der anderen Zeitschiene ist man als LeserIn mit Jessie, Will, Bella und Romy unterwegs, die im Jahre 2009 Applecote Manor kaufen und dort einziehen, um dem lauten und wilden London zu entkommen. Jessie ist die zweite Frau von Will und die Stiefmutter von Bella und man ahnt, das die Beiden nicht ohne Zoff und Stress miteinander leben. Bella bekommt das Zimmer unterm Dach, welches damals Audrey gehörte und sie spürt ein ganz besonderes Flair, aber auch eine gewisse Unheimlichkeit in diesem Zimmer. Es tauchen alte Gegenstände auf, die aus der damaligen Zeit zu stammen scheinen. Der Geist von Audrey scheint noch in diesem Zimmer zu verweilen. Hier hätte die Autorin ein paar mehr gruselige Elemente einbauen können. Können die neuen Bewohner des Landsitzes vielleicht das jahrelange Geheimnis um Audrey lüften? Lebt sie vielleicht noch? Eve Chase hat die wunderbare Gabe einfach herrlich erzählen und beschreiben zu können. Egal ob die Charaktere aus dem Damals oder Heute, sie sind alle auf ihre Art und Weise gut angelegt. Die Beschreibungen der Landschaft, des riesigen Anwesens und die einzelnen Räume des Herrenhauses sind so detailliert und beeindruckend beschrieben, das man sich alles sehr gut vorstellen kann. Ich habe mich wunderbar unterhalten gefühlt und die Seiten flogen nur so dahin. Ein toller Roman um ein düsteres Familiengeheimnis in spektakulärer Kulisse. Sehr lesenswert !

Dramatische Familiengeschichte, bei der ein Geheimnis der Vergangenheit bis in die Gegenwart Rätsel aufgibt - Spannung auf zwei Zeitebenen
von einer Kundin/einem Kunden aus Köln am 19.10.2018

Als die alleinerziehende, exzentrische Mutter Bunny Wilde nach dem Tod ihres Mannes ein Angebot annimmt, als Sekretärin in Marrakesch zu arbeiten, gibt sie ihre vier minderjährigen Töchter in die Obhut ihres Schwagers und dessen Frau. Die Mädchen waren früher jeden Sommer bei Tante Sybil und Onkel Perry in Applecote... Als die alleinerziehende, exzentrische Mutter Bunny Wilde nach dem Tod ihres Mannes ein Angebot annimmt, als Sekretärin in Marrakesch zu arbeiten, gibt sie ihre vier minderjährigen Töchter in die Obhut ihres Schwagers und dessen Frau. Die Mädchen waren früher jeden Sommer bei Tante Sybil und Onkel Perry in Applecote Manor, bis ihre Cousine Audrey vor fünf Jahren spurlos verschwunden ist. Vor allem die inzwischen 15-jährige Margot war eng mit der zwei Jahre älteren Audrey befreundet und vermisst ihre Gegenwart auf dem Anwesen. Tante und Onkel haben sich verändert, es herrscht eine unangenehme Atmosphäre. Während Margot heimlich das Zimmer von Audrey betritt und in ihren Sachen stöbert, beginnen sich ihre beiden älteren Schwestern Flora und Pam für die jungen Männer aus der Nachbarschaft zu interessieren. Ein halbes Jahrhundert später drängt Jessie auf den Kauf von Applecote Manor. Sie ist mit dem Witwer Will verheiratet, mit dem sie die gemeinsame Tochter Romy hat. Bella ist seine pubertierende Tochter aus der Ehe mit Mandy, die Jessie nicht ernst nimmt und mit dem Umzug nicht einverstanden ist. Jessie wollte London hinter sich lassen, in der Hoffnung, dass Will auch Abstand zu Mandy findet. "Die Schwestern von Applecote Manor" ist ein Roman, der in der Vergangenheit im Jahr 1959 handelt und aus der Ich-Perspektive von Margot geschrieben ist. In der Gegenwart wird die Geschichte aus Jessies Sicht erzählt. Während 1959 das Verschwinden der 12-jährigen Audrey noch gegenwärtig ist und es mysteriös bleibt, was mit ihr passiert ist, wusste Jessie vor dem Kauf des Anwesens nichts über das vermisste Kind. Die Familie erfährt erst durch Bellas Mitschülerinnen von dem Drama, wobei Jessie nicht einordnen kann, was davon Schauermärchen sind, was der Wahrheit entspricht und inwiefern die aufsässige Bella ihr bewusst Angst einjagen möchte. Auf beiden Zeitebenen spürt man die beklemmende Atmosphäre des älteren Anwesens, auf dem sich ein Verbrechen ereignet haben könnte. Die Wilde-Schwestern waren von einem eintönigen Sommer auf Applecote Manor ausgegangen, aber über dem Haus schwebt der Geist von Audrey und die nagende Ungewissheit, was mit ihr passiert sein mag. Tante Sybil scheint traumatisiert und hofft noch immer auf eine Rückkehr ihrer einzigen Tochter, während Onkel Perry von den Schwestern verdächtigt wird, in das Verschwinden Audreys involviert zu sein. Die Schwestern waren bisher unzertrennlich, eine Einheit gegen die egozentrische Mutter, die durch die Anwesenheit der jungen Männer und der ersten Liebe auseinanderzubrechen droht. Margot, die an einer Hauterkrankung leidet, empfand sich schon immer als unzulänglich und fühlt sich mehr denn je im Vergleich zu ihren älteren Schwestern zurückgesetzt. Unerwartet rückt sie in den Mittelpunkt, als Sybil in ihr Audrey wiederzuerkennen glaubt. Jessie spürt tagtäglich, dass sie mit der verstorbenen Ehefrau ihres Mannes nicht konkurrieren kann, leidet einerseits unter dem schwierigen Verhältnis zu ihrer Stieftochter, andererseits aber auch zunehmend unter der Einsamkeit in einem viel zu großen Haus, nachdem Will, anders als geplant, immer öfter beruflich nach London muss. Statt der erhofften Romantik einer Idylle auf dem Land entfremdet sich das Paar zusehends voneinander. Sowohl in der Gegenwart als auch in der Vergangenheit erlebt man eine Familiengeschichte mit interessanten Charakteren, die spannend zu lesen ist, da der Leser auf beiden Zeitebenen hofft, das Rätsel um Audreys Verschwinden zu lösen. Während 1959 nicht mehr aktiv versucht wird, den Vermisstenfall zu lösen, lässt Bella die Vergangenheit nicht ruhen und findet Gegenstände der Vorbesitzer des Hauses, die sie sammelt und die Jessie irritieren bzw. ängstigen. Auch Bellas nächtliches Schlafwandeln wirkt bedrohlich und trägt zur Beunruhigung Jessies bei. Der Schreibstil der Autorin ist bildhaft, zumal fast poetisch, was allerdings gut zu der beklemmenden Atmosphäre in den alten Gemäuern von Applecote Manor passt. Trotz des Wechsels aus Vergangenheit und Gegenwart, dem Gegensatz der Hitze des Sommers 1959 und der Februarkälte 2009, lässt sich der Roman flüssig lesen. "Die Schwestern von Applecote Manor" erzählt eine dramatische Familiengeschichte, bei der ein Geheimnis aus der Vergangenheit bis in die Gegenwart Rätsel aufgibt und bei der man mit den Sorgen und Nöten ganz unterschiedlicher Frauen aus verschiedenen Epochen konfrontiert wird.

von einer Kundin/einem Kunden am 17.09.2018
Bewertet: anderes Format

Für alle Leser von spannenden Familiengeschichten. Ich brauchte etwas Zeit um in die Geschichte einzutauchen,doch dann war es einfach klasse.