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Land der Söhne

Roman

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Sofia, 12 Jahre alt, reist mit ihrem Vater Giò im Zug nach New Mexico. Grossvater Luigi ist gestorben, und Giò will sich der Vergangenheit stellen. In den 40ern kam Luigi als kleiner Junge aus dem Tessin in die USA und wird von der Mutter, die in Hollywood ihr Glück versucht, in ein Freiluftinternat abgeschoben. Viele Jahre später geht er selbst nach Hollywood, um Produzent zu werden. Seinen Sohn Giò lässt er bei dessen Mutter zurück, die als Hippie-Aussteigerin die freie Liebe probt. Und auch sie lässt Giò in der Kommune zurück, um sich woanders selbst zu verwirklichen. Der neue Moser-Roman ist ein kluges und fesselndes Familiendrama um tief verwurzelte Schuld, Abhängigkeit und Freiheit.
Portrait
Milena Moser, 1963 in Zürich geboren, ist seit vielen Jahren eine der erfolgreichsten Schriftstellerinnen der Schweiz. 2015 emigrierte sie nach Santa Fe, New Mexico. Bei Nagel & Kimche erschienen viele ihrer Romane und zuletzt die beiden Bestseller über ihr Leben in den USA, "Das Glück sieht immer anders aus" und "Hinter diesen blauen Bergen".
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 420
Erscheinungsdatum 20.08.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-312-01093-6
Verlag Nagel & Kimche
Maße (L/B/H) 21,8/15,2/3,5 cm
Gewicht 598 g
Verkaufsrang 634
Buch (gebundene Ausgabe)
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Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Liest sich spannend
von einer Kundin/einem Kunden aus Praz (Vully) am 14.10.2018

Das Buch hat mir gut gefallen. Allerdings bin ich ein bisschen ratlos. 3 schöne Geschichten. 2 davon hören einfach auf, ohne dass ich weiss, wieso ich die Geschichten gelesen habe.

"Es gibt so viele Geschichten, wie es Geschichtenerzähler gibt!" sagte sie schließlich...
von einer Kundin/einem Kunden am 16.09.2018

Als eine fantastische Geschichtenerzählerin erweist sich hier die Schweizer Autorin Milena Moser. Ihr Sujet: Eine uramerikanische Familiengeschichte, packend, ergreifend, mehr als gelungen... Sofia, 12 Jahre alt, ein wenig altklug, das Mädchen mit den zwei Vätern, aber ohne Mutter, scheint das erleben zu müssen, was 2 Dritteln ihrer Mitschüler schon passiert... Als eine fantastische Geschichtenerzählerin erweist sich hier die Schweizer Autorin Milena Moser. Ihr Sujet: Eine uramerikanische Familiengeschichte, packend, ergreifend, mehr als gelungen... Sofia, 12 Jahre alt, ein wenig altklug, das Mädchen mit den zwei Vätern, aber ohne Mutter, scheint das erleben zu müssen, was 2 Dritteln ihrer Mitschüler schon passiert ist - die Eltern brauchen eine Auszeit. Papa Santiago bleibt zu Hause, während Papa Giovanni mit ihr quer durch`s Land zur Trauerfeier seines verstorbenen Vaters Lou fährt. Während der zweitägigen Zugfahrt werden Sofia (und die Leser) über Giovannis Herkunft, und auch die seines Vaters, aufgeklärt. Das Leben der beiden erfuhr jeweils einen prägenden, tiefe Spuren hinterlassenden, Einschnitt: Lou wurde ungefähr in Sofias Alter in ein privates Internat gegeben, dessen Leiter die Jungen nicht nur unterrichtet, sondern auch in der Natur abhärtet. Sein Sohn Giovanni zog, als er im gleichen Alter war, Anfang der siebziger Jahre in eine Kommune, die Mutter versuchte, sich mit Hilfe diverser Drogen selbst zu finden. Beide Jungen fühlen sich verständlicherweise von den Eltern völlig im Stich gelassen. Aber während Lou durch diese Erfahrungen, auch die privater Natur mit dem Schulleiter, später zum Filmmogul aufsteigt und unglaublich reich wird, gleichzeitig relativ gefühlos und hart agiert, wird sein Sohn das genaue Gegenteil von ihm, trotz sehr ähnlicher Erfahrungen, nämlich ein Mann voller Liebe und Empathie... Ein RoadMovie, das tief in`s indigene Herz Amerikas führt, denn ohne all die Geschichten der letzten "Pueblo-Indianer" wären die drei Hauptfiguren ganz andere, schwächere, Charaktere geworden! Milena Moser hat ein wirklich tolles Buch geschrieben, kunstvoll komponiert, leicht und flüssig lesbar, genau das Richtige für kommende graue Herbstwochenenden!